DE35226C - Neuerung an einer Friktionsbremse mit Kraftaufspeicherung - Google Patents

Neuerung an einer Friktionsbremse mit Kraftaufspeicherung

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Publication number
DE35226C
DE35226C DENDAT35226D DE35226DA DE35226C DE 35226 C DE35226 C DE 35226C DE NDAT35226 D DENDAT35226 D DE NDAT35226D DE 35226D A DE35226D A DE 35226DA DE 35226 C DE35226 C DE 35226C
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DE
Germany
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brake
lever
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friction
brakes
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Application number
DENDAT35226D
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English (en)
Original Assignee
W. SCHMID, Königl. Eisenbahn-Abtheilungs-Maschinenmeister in München, Bahnhofsplatz
Publication of DE35226C publication Critical patent/DE35226C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D43/00Devices for using the energy of the movements of the vehicles
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T30/00Transportation of goods or passengers via railways, e.g. energy recovery or reducing air resistance

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2O: Eisenbahnbetrieb.
Zusatz-Patent zu No. 32465 vom 26. August ii
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. August 1885 ab. Längste Dauer: 25. August 1899.
Die nachstehend beschriebene Neuerung bezweckt die Verbesserung des im Patent No. 32465 angewendeten Kraftaufspeicherungsapparates und des Auslöseschaltwerkes.
Der neue Accumulator oder Kraftaufspeicherungsapparat besteht in einem gegossenen Cylinder α mit Deckeln b bl , dessen mittlere Naben die Lagerung für eine Achse c bilden. Dieser Cylinder schützt die in denselben eingebaute Mechanik vor den Witterungseinflüssen.
Auf dieser Achse c sitzt das Schneckenrad d und eine Frictionskupplung ee1 e2. Der mittlere Theil e sitzt lose auf der Achse; der Theil e1 ist fest aufgekeilt und der Theil e2 ist auf der Achse verschiebbar auf seinen Keil gesteckt.
Die in einem bestimmten Winkel konisch in einander greifenden Theile ee1 e2 bezwecken eine Frictionskupplung, welche viel Reibungskraft erzeugt und sich nicht verbeifst.
Diese Frictionskupplung ist durch das Gewicht f des Winkelhebels g, Gelenk k und Ausrückhebel i zusammengeprefst. Die Gröfse der Zusammenpressung ist abhängig von der Schwere des Gewichtes f.
Durch diese Frictionskupplung in Verbindung mit seiner selbstthätigen Gewichtsbelastung wird erreicht, dafs die Bremskraft für ein Eisenbahnfahrzeug bei der Montirung so regulirt werden kann, dafs die Räder bis zur äufsersten Grenze festgebremst werden, aber doch nie zum Stillstande kommen, wenngleich das Schneckenrad d zu lange gedreht bezw. zu viel Bremskraft aufgewendet werden sollte.
Durch den schon im Haupt-Patent beschriebenen Frictionsapparat k mit seiner endlosen, schlaff hängenden Kette /, sowie durch Kettenrad m und Schnecke η wird bekanntlich das Schneckenrad d in Umdrehung versetzt und dadurch wickelt sich die Bremskette ο in die Kettennuth der Trommel e; sobald die Kette so fest gespannt ist, als die Reibung dem Gewichtsdrucke f entspricht, so wird die Kette 0 nicht mehr fester gespannt, sondern der Kupplungstheil e bleibt stehen und die Theile e1 e2 gleiten an den konischen Flächen des Theiles e.
Wenn das Schneckenrad nicht mehr gedreht wird, so wird die Bremskette ebenfalls in der gegebenen Spannung der Kette durch das Gewicht f festgehalten.
Das neue Schaltwerk bezweckt gegenüber dem alten, dafs es bei jeder vollen Bewegung jedesmal aus- und einlöst, und besteht aus dem doppelten Hebel ρ mit dem in beide Hebeltheile eingenieteten Steg q.
Zwischen diesen beiden Hebeln befindet sich die Klinke u, welche mittelst der Stangen r von den beiden Gelenken s s1 getragen wird.
Ferner geht eine Stange ν nach dem Hebel n>, welcher mit der Achse des Gewichtshebels f verbunden ist.
Wenn nun die Handhabe χ in die Höhe gehoben wird, so bewegt sich der Hebel ρ zu nächst bis zu seinem Anschlag^, und zugleich

Claims (1)

  1. wird die Klinke u durch den Steg q so weit mitgenommen, bis die Stangen r die punktirte Stellung einnehmen, in welcher Stellung der Schaltkegel u den Steg verläfst und r wieder in seine frühere Lage zurückfällt.
    Durch diese beschriebene Bewegung von r wurde durch die Stange ν der Hebel w angezogen und hierdurch das Gewicht f gehoben und die Frictionskupplung aus einander gezogen, wodurch die gespannte Bremskette abrollt und die Bremse los wurde, im Falle sie geschlossen war, und wenn sie nicht geschlossen war, so macht sie diese Manipulation umsonst. Zum Lösen der Bremsen ist also ein kurzes Anheben von χ nöthig.
    Wird der Hebel ρ aber, der bereits am Anschlag y anstand, weiter gezogen, so kommen die Frictionsrollen . in Berührung und Umdrehung, und die Bremse schliefst sich.
    Wenn die Handhabe χ dann wieder ganz gesenkt wird, so kommt Hebel ρ wieder in seine alte Stellung zurück, indem während des Zurückgehens die Klinke u etwas gehoben wird, bis sie wieder hinter dem Steg q einfallen kann.
    In diesem Zustande sind nun die Frictionsrollen aufser Berührung, aber die Bremse ist noch geschlossen.
    Wenn nun an der Handhabe χ oder an einer Leine, die mit der Handhabe in Verbindung ist, in die Höhe gezogen wird, so tritt die erst beschriebene Oeffhung der Bremse ein, und wenn die Handhabe χ in der Höhe behalten wird, dafs sich die Frictionsrollen einige Secunden lang berühren, so wird die Bremse dadurch wieder zugedreht.
    Sobald man die Handhabe χ nur wenig senkt, treten die Frictionsrollen aufser Berührung, und wenn man sie wieder hebt, dafs sie wieder in Berührung kommen, so tritt eine Steigerung der Bremskraft ein.
    Diese Manipulation kann mit einer Leine von einem anderen Fahrzeug aus geschehen, und es ist auf diese Art eine Bremsgruppe zu bedienen.
    Pateνt-Anspruch:
    Bei Frictionsbremsen mit Kraftaufspeicherung der Ersatz des im Ansprüche des Patentes No. 32465 unter b) bezeichneten Schaltwerkes durch das Schaltwerk ρ q r s s1 u, bei welchem durch Bewegung des Hebels ρ der Zahn q "erst die Klinke w mitnimmt, zum Zweck, die Stange ν anzuziehen und Kupplung e auszurücken, also die Bremsen zu lösen, und dann, nachdem q von ic abgeglitten ist und sich Hebel ρ an den Anschlag y des Gehänges gelegt hat, die Frictionsscheiben an einander zu drücken und mittelst der selbstthätig wieder geschlossenen Kupplung der Bremsen anzuziehen. : a \
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT35226D Neuerung an einer Friktionsbremse mit Kraftaufspeicherung Expired - Lifetime DE35226C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5921378A (en) * 1997-01-22 1999-07-13 United Parcel Service Of America Automatic lateral translation conveyor

Cited By (1)

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