DE51012C - Dörrapparat - Google Patents

Dörrapparat

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Publication number
DE51012C
DE51012C DENDAT51012D DE51012DA DE51012C DE 51012 C DE51012 C DE 51012C DE NDAT51012 D DENDAT51012 D DE NDAT51012D DE 51012D A DE51012D A DE 51012DA DE 51012 C DE51012 C DE 51012C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
room
scaffolding
flap
drying
space
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51012D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. FRICK und FR. FRICK in Waynesboro, Franklin County, Penn­sylvania, V. St. A.;
Publication of DE51012C publication Critical patent/DE51012C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B15/00Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Dieser Apparat ist vorzugsweise bestimmt zum Trocknen von Obst und Gemüse. Derselbe ist für horizontalen Betrieb eingerichtet und zeichnet sich vor anderen Apparaten durch Einfachheit, und Billigkeit aus und ermöglicht, den ganzen Betrieb ohne Unterbrechung von einer , Person zu leiten, indem das Bewegen des Dörrgutes, das Füllen und Entleeren der Trockengerüste, wie auch die Heizung und die Regulirung derselben von der Vorderseite des Apparates aus bewirkt werden kann.
In der Zeichnung ist der Apparat dargestellt, und zwar ist Fig. 1 ein Langendurchschnitt, Fig. 2 ein Grundrifs im Schnitt und Fig. 3 eine Endansicht im Schnitt. Die anderen Figuren sind Detaildarstellungen.
Es besteht der Apparat aus drei oder mehr über einander liegenden, horizontal oder geneigt gerichteten Räumen A B und C, von denen A und B die Trocken- oder Dörrkammern, C die Heizkammer bilden. In C 'wird durch einen 'Ofen S oder durch eine sonstige bekannte Heizvorrichtung, beispielsweise durch Heifswasser- oder Dampfrohre, die von aufsen durch Oeffnungen h zutretende atmosphärische Luft erwärmt und durch mittelst Schieber oder Klappen verschliefsbare Oeffnungen im Boden der Abtheilungen B und A in diese Räume hineingeleitet. D ist ein Luftschacht, durch welchen die Dämpfe aus A und B mittelst eines regulirbaren Schiebers t abgeleitet werden können und welcher auch zur Ableitung überschüssiger Wärme aus Raum C dient. / ist das durch C und D hindurchgeführte Schornsteinrohr des Ofens S, welches im vorderen Theil des Raumes C in Zickzackwindungen geleitet sein mag, um besser seine Wärme an die Luft im Raum C abzugeben.
Jede Abtheilung A und B des 'Dörrraumes kann vorn durch ein Klappenpaar k k1, welches durch Hebel, wie Fig.1 1 zeigt, verbunden ist, entweder gegen den hinteren Dörrraum oder auch gegen die Aufsenluft abgesperrt werden, wodurch die Vestibüle I und II gebildet werden können. Ist eine äufsere Klappe k offen, so ist die zugehörige innere Klappe k1 geschlossen, und umgekehrt. Die Klappen haben die ganze lichte Breite des Dörrraumes, so dafs die das Dörrgut tragenden, aus Drahtgeflecht oder perforirtem Blech gebildeten Teller durch die vordere offene Klappe k auf die Borde der Gerüste M gesetzt bezw. von , diesen Borden entfernt werden können. Während dieser Einführung bezw. Entnahme des Dörrgutes ist jedesmal durch die geschlossene Klappe k1 der Vorderraum, welcher zur Aufnahme nur eines Gerüstes Raum bietet, gegen den Hinterraum der zugehörigen Abtheilung abgeschlossen, so dafs während der Einführung und Entleerung der Gerüste möglichst wenig Wärme aus den Räumen A und B entweichen . und auch nur wenig Aufsenluft eintreten kann. Der Betrieb erfolgt in der Weise, dafs in der unteren Abtheilung B die frische Waare durch Klappe k eingebracht wiid, worauf k geschlossen wird. Hierbei öffnet sich Klappe k1 und nun wird mittelst eines Schiebers i?, der durch einen von aufsen dreh-
baren Trieb η und Zahnstange η1 verschoben werden kann, das neu gefüllte Gerüst M, welches auf den seitlichen Leisten ft aufsteht, im Raum B nach hinten gegen das vorher eingeführte Gerüst verschoben.
Das Dörrgut durchwandert den Dörrraum B und A in der Richtung der Pfeile, wobei die Bewegung in der in einem späteren Theil der Beschreibung erläuterten Weise vor sich geht. Das fertige Dörrgut erscheint vorn in der oberen Abtheilung und wird mit Hülfe des oberen Klappenpaares k kl von dem Dörrraum abgesperrt und mitsammt dem zugehörigen Gerüst M aus dem Raum A herausgezogen. Man schliefst darauf Klappe k wieder im oberen Raum A und zieht nun durch die mit einer Handhabe versehene Stange v, welche mit einem Ansatzstück χ hinter das letzte Gerüst M des oberen Raumes A fafst, die ganze obere Gerüstreihe nach vorn, bis ein im vorderen Vestibül I angeordneter Schieber g, welcher gleichfalls mit einer äufseren Handhabe versehen ist, das vordere Gerüst fassen und in das Vestibül I hineinziehen kann. Die Ansatzstücke χ und χ * der Schieber ν und g sind, wie Fig. 5 in gröfserem Mafsstabe zeigt, scharnierartig mit ν und g verbunden , so dafs beim Zurückbewegen der Schieber die Stücke χ und χ1 nach vorn niederklappen und unter den Gerüsten durchpassiren können. Hinter denselben angebracht, klappen die Stücke χ und x1 wieder auf und können dann beim Vorziehen das nächste Gerüst fassen und bewegen.
Durch das Vorziehen der oberen Gerüstreihe wird am hinteren Ende ein Raum frei. In diesen Raum wird nun das letzte Gerüst M der unteren Reihe gehoben, was auf folgende Weise geschieht. Das Stück \ des Fufsbodens des Raumes B ist von dem übrigen Theil des ■Fufsbodens getrennt und kann mittelst der Stützen pp und des Winkelhebels b vom vorderen Ende des Apparates aus gehoben werden. Das auf dem Fufsbodenstück ^ aufstehende Gerüst steigt mit ^ und wird in den oberen Raum A gebracht, wo die in den Wänden angebrachten beweglichen Klinken 0 o1 unter das Gerüst fassen und dasselbe stützen und halten, bis es durch den Schieber g erfafst und nach vorn gezogen wird. Fig. 4 zeigt die Klinken 0 o1 zurückgedrückt in dem Augenblick, wo ein Gerüst aufwärts dieselben passirt.
Der Apparat kann statt in Richtung der Pfeile auch entgegengesetzt arbeiten, bei Dörrgut, welches zuerst schwächerer, dann aber stärkerer Hitze ausgesetzt werden soll.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Dörrapparat, bestehend im wesentlichen aus dem doppelten Dörrraum A B mit den vorderen Vestibülen I und II, sowie einer. Hebevorrichtung am hinteren Ende, um die das Dörrgut tragenden Gerüste M im hinteren Theil des Apparates aus B nach A hinaufzuheben oder umgekehrt von A aus nach B zu senken, und um mit Hülfe von Schiebern g und R die Gerüste in A und in B zu bewegen und so einen continuirlichen Betrieb zu ermöglichen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51012D Dörrapparat Expired - Lifetime DE51012C (de)

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