DE509309C - Treibwerk fuer Bildwerfer - Google Patents
Treibwerk fuer BildwerferInfo
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- DE509309C DE509309C DET33368D DET0033368D DE509309C DE 509309 C DE509309 C DE 509309C DE T33368 D DET33368 D DE T33368D DE T0033368 D DET0033368 D DE T0033368D DE 509309 C DE509309 C DE 509309C
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- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 6
- 230000013011 mating Effects 0.000 claims 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B1/00—Film strip handling
- G03B1/18—Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Projection Apparatus (AREA)
Description
Die Erfindung richtet sich auf ein Treibwerk für Bildwerfer, bei denen Bilder nacheinander
in die Projektionsstellung gebracht und hier eine Weile festgehalten werden, 5 ohne daß das ganze Treibwerk zum Stillstand
kommt Es handelt sich also darum, einer Welle o. dgl. eine absatzweise Bewegung
zu erteilen, die von einem stetig laufenden Gliede hervorgerufen wird.
Es ist bekannt, zu diesem Zweck eine stetig laufende Kette mit Anschlägen zu verwenden, die den anzutreibenden Teil zeitweise erfassen, um ihn absatzweise in Bewegung zu setzen.
Es ist bekannt, zu diesem Zweck eine stetig laufende Kette mit Anschlägen zu verwenden, die den anzutreibenden Teil zeitweise erfassen, um ihn absatzweise in Bewegung zu setzen.
Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß die Anschläge der Kette
mit Vorsprüngen einer fest auf der absatzweise anzutreibenden Welle sitzenden Scheibe
zusammen wirken, während die Kette um ein ao lose auf derselben Welle sitzendes Rad läuft.
Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf die besondere Gestaltung der zusammentreffenden
Vorsprünge und Anschläge sowie auf die Ausbildung der Feineinstellung der absatzweise angetriebenen Welle.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt; es
sind
Abb. ι eine Vorderansicht und
Abb. 2 eine Seitenansicht zu Abb. 1, von links gesehen.
Abb. 2 eine Seitenansicht zu Abb. 1, von links gesehen.
Auf einer Grundplatte 1 ruht ein Bildwerfer oder eine ähnliche Vorrichtung, an
der die Erfindung angewendet werden soll. Außerdem befindet sich auf der Grundplatte 1
ein Rahmen 2 für die Lagerung einer Welle 3, auf der eine Stifttrommel 4 sitzt. Die Trommel
4 teilt ihre Bewegung einem Bildbande mit Lochreihen an den Rändern mit, in
\velche die Stifte 5 der Zahnwalze eingreifen.
Auf der Welle 3 an der anderen Seite des Rahmens 2, der Zahnwalze gegenüber, sitzt
eine Scheibe 6 mit einer Anzahl von Bolzen 8, die konzentrisch zur Welle liegen. Die
Zahl der Bolzen kann wechseln; obwohl hier nur zwei dargestellt sind, läßt sich jede beliebige
Anzahl verwenden.
Auf dem Ende der Welle 3 jenseits des Gliedes 6 sitzt frei drehbar ein Kettenrad 9
mit einer Kette 10, die beliebig, 'beispielsweise durch eine Wellen, angetrieben werden
kann, wobei die Welle 11 ihrerseits von einem nicht dargestellten Motor aus über ein
Getriebe in einem Gehäuse 12 angetrieben werden mag.
Die Kette besitzt einen oder mehrere Anschläge 13; dargestellt ist hier nur einer. Der
Anschlag liegt der Welle 3 wesentlich parallel, ebenso die Bolzen 8, die einen solchen
Abstand von ihr haben, daß der Anschlag 13 einen davon berührt, wenn er über das Kettenrad
9 hinweggeht. Man sieht also, daß der Anschlag den betreffenden Bolzen und infolgedessen auch das Glied 6 mit sich herumnimmt,
bis der den Anschlag tragende Kettenteil das Kettenrad wieder verläßt. An
I ■
diesem Punkte wird der Anschlag von der Berührung mit dem Bolzen frei.
Die Bolzen und der Anschlag können beliebige Form aufweisen; vorzugsweise sind
die Bolzen rund und der Anschlag von quadratischem Querschnitt. Infolgedessen sind
die Berührung und die Trennung zwischen Anschlag und Stift plötzlicher, als wenn
beide runde Berührungsflächen besäßen. Dies
ίο ist von besonderem Vorteil, wenn sich die
beiden Teile trennen. Wt^entlich das gleiche Ergebnis würde man erlangen, wenn die Bolzen
quadratisch und der Anschlag rund wären.
Die Bewegung des Gliedes 6 teilt sich der Welle 3 und infolgedessen der Trommel 4
mit und über die Walze auch dem Bildbande, das durch die Trommel angetrieben wird.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel erhält das Glied 6 eine Bewegung von i8o°,
bevor es zum Stillstand gelangt, und es wird während eines vollen Kettenumlaufs einmal
angetrieben. Es läßt sich die Winkelstellung der Bolzen zueinander ändern, ebenso die
Anzahl der Anschläge, so daß man andere Drehwinkel der Welle 3 erzielen kann.
Die Zeit für die Drehung der Welle 3 ist verhältnismäßig klein gegenüber der Ruhepause.
Die Ruhepause bedeutet den Still-
30, stand der Welle und des Bildbandes und daher die Zeitdauer der Projektion.
Um sicherzustellen, daß die Drehung der Welle genau an dem gewünschten Punkt
innehält, ist eine Vorrichtung zum genauen Einstellen vorgesehen, beispielsweise die gelenkig
angebrachte Sperrklinke 14 mit Rolle 15, die in eine von mehreren Kerben 16 am
Umfang der Scheibe 6 einzugreifen vermag. Diese Kerben sind so angeordnet, daß die
Rolle 15 in demjenigen Augenblick in eine davon eintritt, wo der Anschlag 13 einen der
Stifte 8 freigibt. Die Sperrklinke wird durch die Feder 17 gegen die Scheibe 6 gedrückt.
Es kann vorkommen, daß sich die Kette 10 streckt oder aus irgendwelchen Gründen nicht
genau ist; daher kann es geschehen, daß die Rolle 15 nicht genau in eine der Kerben 16
einzutreten vermag", wenn einer der Bolzen 8 durch den Anschlag 13 freigegeben· ist. Daher
erhalten die Kerben die Form eines flachen V· Die Schrägflächen des V-ähnlichen Einschnitts
bieten einen genügenden Bereich dar, um die Rolle 15 der Klinke 14 in die Kerbe eintreten
zu lassen. Ist dies geschehen, so drückt die Feder die Klinkenrolle rasch bis auf den
Grund der Kerbe und erteilt dadurch der Scheibe eine ausreichende Bewegung in einer
von beiden Richtungen, so daß sie in die richtige Lage kommt. Damit die Sperrklinke
verstellbar ist, sitzt sie auf einer an der Welle 3 angelenkten Platte 18, die durch eine
in einen Schlitz 20 der Platte eingreifende Schraube 19 ein- und feststellbar ist.
Durch Drehen der Platte 18 vermag man die Klinke gegenüber der Scheibe so einzustellen,
daß die Welle 3 in ihrem Umlauf genau an dem gewünschten Punkte einhält, und somit erlangt man eine genaue Einstellung
der Bilder des Bildbandes zum Bildfenster. Die Feder 17 ist einerseits an der
Klinke, anderseits an der Platte 18 befestigt. Daher beeinträchtigt eine Verstellung der
Platte nicht die Federspannung oder die Wirkung der Klinke.
Claims (4)
1. Treibwerk für Bildwerfer zum Umwandeln einer stetigen in eine absatzweise
Bewegung, indem eine stetig laufende Kette o. dgl. mit Anschlägen den anzutreibenden Teil zeitweise erfaßt, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anschläge (13) der Kette mit Vorsprüngen (8) einer
fest auf der absatzweise anzutreibenden Welle (3) sitzenden Scheibe (6) zusammen
wirken, während die Kette um ein lose auf derselben Welle (3) sitzendes Rad (9) läuft.
2. Treibwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß entweder jeder der
Vor Sprünge (8) der angetriebenen Scheibe (6) oder jeder der damit zusammen wirkenden
Anschläge (13) der Kette eine gekrümmte Berührungsfläche besitzt, während
das Gegenglied eine ebene Berührungsfläche hat.
3. Treibwerk nach Anspruch 1 und 2, bei dem eine Klinke in eine oder mehrere
Kerben eines Sperrgliedes auf der Welle einzugreifen vermag, um die Welle beim Stillstand in der richtigen Lage festzulegen,
gekennzeichnet durch Anbringung der Klinke an einem verstellbaren Tragstück, z.B. einer Platte (18).
4. Treibwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Kerben (16)
am Rande der durch die Anschläge der Kette angetriebenen Scheibe (6) befinden und geneigte Flächen besitzen, so daß die
unter Federwirkung stehende Klinke bei der Berührung mit den geneigten Flächen der Kerbe eine Drehung der Welle bewirkt,
his die Klinke den tiefsten Punkt der Kerbe erreicht hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US509309XA | 1926-06-08 | 1926-06-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE509309C true DE509309C (de) | 1930-10-08 |
Family
ID=21968395
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET33368D Expired DE509309C (de) | 1926-06-08 | 1927-04-15 | Treibwerk fuer Bildwerfer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE509309C (de) |
-
1927
- 1927-04-15 DE DET33368D patent/DE509309C/de not_active Expired
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