DE958983C - Zentralverschluss - Google Patents

Zentralverschluss

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Publication number
DE958983C
DE958983C DEJ3994A DEJ0003994A DE958983C DE 958983 C DE958983 C DE 958983C DE J3994 A DEJ3994 A DE J3994A DE J0003994 A DEJ0003994 A DE J0003994A DE 958983 C DE958983 C DE 958983C
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DE
Germany
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drive
lever
spring
rocker
tensioning
Prior art date
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Expired
Application number
DEJ3994A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing E H Helmut Junghans
Rudolf Weber
Dipl-Ing Kurt Von Zeppelin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
E H HELMUT JUNGHANS DR ING
Gebr Junghans AG
Original Assignee
E H HELMUT JUNGHANS DR ING
Gebr Junghans AG
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Publication date
Application filed by E H HELMUT JUNGHANS DR ING, Gebr Junghans AG filed Critical E H HELMUT JUNGHANS DR ING
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Application granted granted Critical
Publication of DE958983C publication Critical patent/DE958983C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
    • G03B9/18More than two members
    • G03B9/20More than two members each moving in a single direction first to open and then to reclose

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Zentralverschlüsse für fotografische Objektive und betrifft einen Verschluß jener Art, bei welchem eine umschaltbare Feder zum Antrieb von nach jeder Belichtung in umkehrender Richtung sich drehenden Doppellamellen vorgesehen ist.
Die Erfindung besteht darin, daß zwischen Antriebsfeder und Lamellenantriebsring ein unmittelbares Kipphebelgetriebe mit kraftschlüssiger Verbindung zwischen dem Spannhebel und einer Antriebeschwinge angeordnet ist. Gegenüber einer bekannten Konstruktion, die ein mittelbareis Kipphebelgetriebe mit formschlüssiger Verbindung zwischen einem von der Antriebsfedier beeinflußten Hebel und einer Antriebsschwinge zeigt, unterscheidet sich das Getriebe gemäß der Erfindung durch geringeren baulichen Aufwand und kleinere beim Verschlußablauf zu bewegende Massen. Einer anderen ebenfalls bekannten Verschlußkonstruktion gegenüber, die eine frei liegende Spannfeder be-
sitzt, hat das Getriebe gemäß der Erfindung den Vorzug eines gedrängten und geschützten Aufbaues, wie er für einen Verschluß bei einer neuzeitlichen Kamera unerläßlich ist. Bei der bavorzugten Ausführungsform der Erfindung greift die Antriebsfeder mit kurzem Hebelarm am Spannhebel an, und ihr Angriffspunkt überschreitet erst kurz vor der Endstellung den jeweiligen Totpunkt, während der Spannhebel über Mitnehmer kraftschlüssig mit einer am Lamellenring angreifenden bewegungsübersetzenden Antriebsschwinge zusammenwirkt. Spannhebel und Antriebsschwinge haben vorzugsweise einen gemeinsamen Drehpunkt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben,. Es zeigt
Fig. ι in Vorderansicht bei abgenommener Frontplatte den Verschluß in entspanntem Zustand nach vorausgegangener Drehung des Lamellenantriebs ringes im Uhrzeigersinn.;
Fig. 2 zeigt den Verschluß nach erneutem Spannen aus der Stellung nach Fig. 1;
Fig. 3 zeigt den Verschluß nach dem Entspannen a5 aus der Stellung nach Fig. 2;
Fig. 4 zeigt den Verschluß nach erfolgtem Wiederspannen aus der Stellung nach Fig. 3.
Das Verschlußgehäuse ist mit 1 bezeichnet. Zum Abdecken seiner mittleren Öffnung ia dienen die als Doppellamellen ausgeführten· Lamellen 2, die um die Zapfen 3 schwingbar gelagert sind und über den Lamellenantriebsring 4 über Antriebsstifte 5, die in Schlitze 2a der Lamellen eingreifen, ihren Antrieb erhalten. Der Ring 4 ist konzentrisch zu der Mittenöffnung τα am Verschlußgehäuse 1 gelagert. Am Lamellenantriebsring 4 sind seinen beiden Anfangsstellungen entsprechend zwei Rastflächen 4a und 46 vorgesehen, die mit der Nase 6a des Rasthebels 6 zusammenwirken, der gegen die Wirkung einer am Hebel 6 angreifenden Rückholfeder 7 mittels des Verschlußauslösehebels 8 außer Eingriff mit dem Ring 4 gebracht werden kann.
Der Lamellenantrieibsring 4 erhält seinen. Antrieb über einen Antriebsstift 9, der in dem Auge 4C befestigt ist und sich in dem bogenförmigen Gehäuseausschnitt I6 bewegen kann.. Um den. Stift 9 greift das gabelförmige Ende ioß der Antriebsschwinge 10, die bei 11 am Gehäuse 1 gelagert ist. Gleichfalls um 11 drehbar ist dear Spannhebel 12, der an seiner Nabe einen Einschnitt I2a zum Einhängen des einen Endes I3a der Antriebsfeder 13 aufweist. Feder 13 ist anderends an dem bei 15 am Gehäuse 1 schwenkbar gelagerten Hebel 14 eingehängt. Der Hebel 14 dient als einstellbares Widerlager für die Feder 13. Es sind beispielshalber drei Stellungen »V1000 Sek.« — X1ZsOo Sek.« — »7300 Sek.« eingezeichnet.
An der Nabe des Spannhebels 12 sind ferner zwei Mitnehmerflächen I26 und I2C vorgesehen, die mit dem Stift 16, der in der Schwinge 10 befestigt ist, zusammenwirken.
Die Wirkungsweise des Antriebes ist folgende: Spannen des Verschlusses (Fig. 1 und 2). Der Spannhebel 12 wird um 11 aus der in Fig. 1 gezeichneten Entspannstellung in die in Fig. 2 gezeichnete Spannstellung geschwenkt. Während dieser Schwenkung wird die Federeinhängestelle - I2a in. bezug auf den Drehpunkt 11 nach der anderen Seite verlegt und die Feder 13 zugleich gespannt. Die Spannbewegung findet ihr Ende, wenn die Mitnehmerfläche I26 der Nabe des Spannhebels 12 an dem Stift 16 der Schwinge 10 zur Anlage kommt. Die Antriebsfeder 13 ist nun kraftschlüssig über I26, 16, 10, 9 mit dem Lamellenantriebsring 4 verbunden. Die Antriebskraft wird bei der in Fig. 2 gezeichneten Stellung der Teile von der Rastfläche 46 am Ring 4 auf die Nase 6α am Rasthebel 6 übertragen.
Auslösung: Der Verschlußauslösehebel 8 wird niedergedrückt und dadurch die Nase6e des Rasthebeis 6 von der Rastfläche46 am Lamellenantriebsring 4 weggenommen (Fig. 1). Die Feder 13 kann nunmehr (Fig. 2) die Nabe des Spannhebels; 12 samt diesem selbst im Uhrzeigersinn drehen, wobei über die Anschlagfläche I26 und den Stift 16 die Schwinge 10 mitgenommen! wird. Die Schwinge ihrerseits, nimmt über ihr Gabelende ioe und den Stift 9 den Lamellenantriebsring 4 mit und bringt ihn gegen den Uhrzeiger in die in Fig. 3 gezeichnete Stellung.
Wiederspannen des Verschlusses (Fig. 3 und 4). Der Spannhebel 12 wird um, 11 gegen den Uhrzeiger geschwenkt bis in die in Fig. 4 gezeichnete Stellung. Dabei wird der Einhängepunkt I2ß der Feder 13 an der Nabe des Spannhebels 12 in bezug auf die Verbindungslinie zwischen dem Hebeldrehpunkt 11 und dem Federwiderlager 14 am Gehäuse auf die gegenüberliegende Seite gebracht (Fig. 4) und gleichzeitig gespannt. Es liegt nunmehr die Mitnehmerfläche I2C am Stift 16 an. Der Lamellenantriebsring 4 kann sich zunächst nicht bewegen, weil seine Rastfläche 4S an der Nase 6a des Rasthebelsi 6 anliegt. Nach erfolgter Auslösung am Hebel 8 kann, die Feder 13 über i2a, I2CJ 16, 10, ioa, 9 den Lamelleinantriebsring 4 im Uhrzeiger verdrehen, und am Ende nehmen die Teile wieder die in Fig. 1 gezeichnete Stellung ein,

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Fotografischer Zentralverschluß mit umschaltbarer Feder zum Antrieb' von nach jeder Belichtung in umkehrender Richtung sich drehenden Doppellamellen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Antriebsfeder und Lamellenantriebsring ein unmittelbares Kipphebelgetriebe mit kraftschlüssiger Verbindung zwischen dem Spannhebel und einer Antriebsschwinge angeordnet ist.
  2. 2. Zentralverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsfeder (13) mit kurzem Hebelarm am Spannhebel (12) angreift und ihr Angriffspunkt (i2e) beim Spannen erst kurz vor der Endstellung den jeweiligen Totpunkt überschreitet und daß der Spannhebel
    über Mitnehmer (i2& und I2C) kraftschlüssig mit einer am Lamellenring (4) angreifenden bewegungsübersetzenden Antriebsschwinge (10) zusammenwirkt.
  3. 3. Zentralverschluß nach Anspruch. 2, dadurch gekennzeichnet, daß Spannhebel (12) und Antriebsschwinge (10) einen gemeinsamen Drehpunkt (11) aufweisen.
    In Betracht gezogene Drudcsohriften: Deutsche Patentschriften Nr. 609 209, 628 488; USA.-Patentschriften Nr. 718 983, 961 192.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 808 2.57
DEJ3994A 1951-04-03 1951-04-03 Zentralverschluss Expired DE958983C (de)

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DE (1) DE958983C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1220727B (de) * 1964-12-28 1966-07-07 Prontor Werk Gauthier Gmbh Photographischer Verschluss mit Durchschwingsektoren

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US718983A (en) * 1902-04-09 1903-01-27 George L Coursen Photographic shutter.
US961192A (en) * 1909-08-09 1910-06-14 Wollensak Optical Co Photographic shutter.
DE609209C (de) * 1931-03-20 1935-02-09 Friedr Deckel Praez Smechanik Photographischer Objektivverschluss
DE628488C (de) * 1931-09-08 1936-04-06 Friedrich Deckel Praez S Mecha Photographischer Objektivverschluss

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