DE508562C - Verfahren zur Herstellung von Schwarzfaerbungen mit weissen oder farbigen Effekten auf Acetatseide - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schwarzfaerbungen mit weissen oder farbigen Effekten auf Acetatseide

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DE508562C
DE508562C DEI33232D DEI0033232D DE508562C DE 508562 C DE508562 C DE 508562C DE I33232 D DEI33232 D DE I33232D DE I0033232 D DEI0033232 D DE I0033232D DE 508562 C DE508562 C DE 508562C
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DE
Germany
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white
black
acetate silk
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colorings
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Expired
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DEI33232D
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English (en)
Inventor
Alfred Fischesser
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P5/00Other features in dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form
    • D06P5/12Reserving parts of the material before dyeing or printing ; Locally decreasing dye affinity by chemical means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Schwarzfärbungen mit weißen oder farbigen Effekten auf Acetatseide Es wurde gefunden, daß man Schwarzfärbungen mit weißen Effekten auf Acetatseide erhalten kann, wenn man die Faser mit Aminodiphenylainin und ähnlich wirkenden Basen imprägniert, entweder vorher oder nachher ein Reservierungsmittel, wie z. B. Natriumsulfoxylat oder Natriumacetat, aufbringt und das Diphenylschwarz durch Dämpfen entwickelt. Man erhält auf diese Weise rein weiße Effekte auf schwarzem Grunde, ein Er-Z, Olebnis, das bei der bekannten Sonderstellung der Acetatseide gegenüber chemisch wirkenden Substanzen im Gegensatz zu anderen Fasern überraschend ist. Es war nicht vorauszusehen, daß die bisher unbekannte Verwendung derartiger Reservierungsmittel auf Acetatseide ohne Schädigung derselben möglich war und wie sich die derartig reservierte Faser beim Färben verhalten würde.
  • Das vorliegende Verfahren eignet sich auch in besonders vorteilhafter Weise zur Herstellung von Buntreserven von besonderer Schönheit und Echtheit, indem man der Reserve solche Acetatseidefarbstoffe zusetzt, die gegen die Reservierun 1-smittel beständig sind.
  • Bei der Ausfuhrung des Verfahrens ergeben sich folgende Modifikationen.
  • Die Reserven können entweder auf die weiße Acetatseide vorgedruckt, Aminorliphenylamin u. dgl. (am Foulard) aufgebracht, durch. Dämpfen das Schwarz entwickelt und die Buntreserven fixiert werden, oder aber es werden die Reserven (Weiß oder Bunt) auf die vorher mit Aminodiphenylamin u. :dgl. präparierte Acetatseide gedruckt und dann das Schwarz entwickelt, wobei gleichzeitig die Buntreserven fixiert werden.
  • Zur.Erläuterung dienen folgende Beispiele: Beispiel i Auf ungefärbte Acetatseide wird folgende Weißres,erve vorgedruckt:
    .g8o - Verdickung,
    7 0 g Wasser,
    2,oo g Rongalit C (Natriumsulfoxylat-
    formaldehyd),
    1509 essigsaures Natron
    1 000 g.
    Man erhält den gleichen Effekt, wenn man ohne Zusatz von Rongalit die Menge des essigsatiren Natrons auf 25o g im Kilo Druckfarbe erhöht oder andere säureabstumpfende oder an Stelle des Rongalits andere reduzierende Mittel, evtl. noch in Verbindung mit mechanisch wirkenden Substanzen, verwendet.
  • Nach dem Aufdrucken der Reserve wird gut getrocknet und Aminodiphenylamin u. d-l. auf dem Fotilard aufgebracht, 2 Mintiten gedämpft, dann evtl. schwach sauer chrorniert und gewaschen. Man erhält so weiße Reserveeffekte auf echten Schwarzfärbungen auf Acetatseide.
  • Beispiel :2 Auf ungefärbte Acetatseide wird folgende Buntreserve gedruckt:
    8o g des Farbstoffs, hergestellt durch
    Kombination von diazotiertem
    2, 4-Dinitranilin mit m-Amino-
    formanilid,
    6o- Äthylenthiodiglykol,
    550 g Verdickung,
    go g Wasser,
    2:2o g essigsaures Natron
    1 000 g.
    Nach dem Aufdrucken der Buntreserve wird gut getrocknet, dann auf dem Foulard mit Aminodiphenylamin u. dgl. geklotzt und z# durch 5 Minuten langes Dämpfen entwickelt, wobei gleichzeitig die Buntreserve fixiert ZD wird. Hierauf wird schwach sauer chroiniert, gewaschen und evtl. geseift.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Verfahren zur Herstellun- von Schwarzfärbungen mit weißen und farbigen Illuminationseffekten auf Acetatseide, dadurch gekennzeichnet, daß man die Faser mit Aminodiphenylamin und ähnlich wirkenden Basen imprägniert, entweder vorher oder nachher ein Reservierungsmittel, dem gegebenenfalls ein gegen dieses beständiger Acetatseidenfarbstoff zugesetzt ist, aufbringt und das Diphenvlschwarz durch Dämpfen entwickelt.
DEI33232D 1928-01-17 1928-01-17 Verfahren zur Herstellung von Schwarzfaerbungen mit weissen oder farbigen Effekten auf Acetatseide Expired DE508562C (de)

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