DE508476C - Handdornpresse - Google Patents

Handdornpresse

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DE508476C
DE508476C DEV24632D DEV0024632D DE508476C DE 508476 C DE508476 C DE 508476C DE V24632 D DEV24632 D DE V24632D DE V0024632 D DEV0024632 D DE V0024632D DE 508476 C DE508476 C DE 508476C
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DE
Germany
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hand
lever
shaft
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press according
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Expired
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DEV24632D
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VORRICHTUNGSBAU HUELLER
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VORRICHTUNGSBAU HUELLER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/24Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by rack-and-pinion means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Handdornpresse Die Erfindung bezieht sich auf Handdornpressen, deren Welle wechselweise durch ein mit ihr umdrehbar verbundenes Handrad oder durch einen neben dem Handrad sitzenden Handhebel angetrieben werden kann, .der mit der Welle durch ein nur in der Arbeitsrichtung wirksames Gesperre verbunden ist. Bei diesen Pressen ist der Hebel beim Rücklauf in die Ruhelage entkuppelt und es muß das Anheben des Stößels jedesmal durch , das Handrad erfolgen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das Gesperre des Handhebels in der Ruhelage zwangsläufig entkuppelt und zwischen dem Handrad und dem Handhebel eine Kupplung vorgesehen ist, durch die man den Handhebel bewegungsschlüssig mit dem Handrad verbinden kann. Durch diese Ausbildung des Pressenantriebs ist es möglich, den Stößel mittels des Handrads rasch auf die Höhe der zu bearbeitenden Werkstücke einzustellen und dann den Hebel mit dem Handrad zu kuppeln, worauf man den Stößel mittels des Hebels niederdrücken und ohne einen Zwischenhandgriff wieder auf die vorher eingestellte Höhe zurückheben kann, so daß in der Bearbeitung einer größeren Zähl gleicher Werkstücke keine Unterbrechung mehr eintritt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der Presse mit dem Handhebel in Ruhestellung, Abb. 2 einen waagerechten Schnitt durch den Antrieb, Abb. 3 einen Querschnitt durch den Hebelkopf mit dem eingeschalteten Gesperre, Abb.4 einen weiteren Schnitt zur Veranschaulichung der Rückholvorrichtung für den Handhebel.
  • Der Stößel io der Presse ist als Zahnstange ausgebildet, mit der ein Ritzel i i im Eingriff steht, das auf .der Arbeitswelle 12 sitzt bzw. ein Stück mit ihr bildet. Die Welle 12 ist beiderseits des Ritzels in dem Pressenständer 13 gelagert und axial gesichert. Auf dem freien Ende der Welle 12 sitzt ein Handrad 14, dessen Nabe 15 auf dem Wellenzapfen mittels eines Keils 16 axial beweglich aber unverdrehbar befestigt ist. Eine Handschraube 17 dient dazu, die Nabe 15 des Handrads nach innen gegen die Stirnfläche des gehäuseartigen Hebelkopfes i8 eines Handhebels.ig zudrücken oder die beiden Teile voneinander zu lösen. Um .die beiden Teile durch den Druck der Schraube 17 fest miteinander kuppeln zu können, sind sie auf den einander zugekehrten Stirnflächen mit Kupplungsflächen 2o bzw. 21 versehen, die z. B. aus Reibscheiben bestehen. Der Hebelkopf 18 ist lose drehbar auf der Welle 12 gelagert und nimmt das Gesperre in sich auf, das aus einem auf der Welle 12 befestigten Mitnehmerrad 22 und einer Klinke 23 besteht, die um einen Bolzen 24 schwingend in dem Hebelkopf 18 gelagert ist. Die Klinke 23 besitzt einen Hebelarm 25 an dem eine Zugfeder 26 angreift, deren anderes Ende an der Wand des Hebelkopfs 18 befestigt ist. Gegen den Hebelarm 25 stützt sich das mit einem Kopf 27 versehene innere Ende eines radial geführten Bolzens 28, der durch eine Feder 29 ständig nach innen gegen den Hebelarm 25 edrückt wird, während sein äußeres Ende in' die Bahn eines zweckmäßig gerundeten Anschlags 3o ragt, auf den es in der Höchststellung, d. h. der Ruhelage des Hebels i g, trifft. Durch diesen Anschlag 30 wird der Bolzen 28 nach innen gedrückt, so daß die Klinke, aus dem Mitnehmerrad 22 gehoben und das Gesperre gelöst wird (Abb. 3). Der Hebel 18, ig ist also in seiner Ruhelage nicht mit der Welle 12 gekuppelt; diese kann daher mittels des Handrads 14 frei gedreht werden. Zwischen dem Hebelkopf 18 und einem am Lagerständer 13 befestigten Führungsring 31 ist ein Ring 32 von etwa T-förmigem Querschnitt angeordnet, der zwischen den beiden Teilen drehbar gelagert und durch einen Federbolzen 33 mit dem Hebelkopf 18 gekuppelt ist. Der Ring 32, der sich also mit dem Hebelkopf 18 dreht, dient zur Nachstellung und Befestigung des einen Endes einer Feder 34, deren anderes Ende bei 35 an dem Lager 13 der Arbeitswelle 12 befestigt ist und die dazu dient, den-Handhebel ig in seine Ruhestellung zurückzuführen (Abb. 4). Eine Nase 36 am Hebelkopf begrenzt diese Bewegung durch Auftreffen auf einen Anschlag 37 am Ständer.
  • Man kann nun z. B. mittels des ungekuppelten Handrads 14 den Stößel To auf das Werkstück herabsenken. Ist eine spanabhebende oder schrittweise fortschreitende Arbeit zu verrichten, so wird man den Hebel ig nach Art einer Ratsche auf und ab bewegen, wobei die Klinke 23 jedesmal das Rad 22 mitnimmt bzw. frei in die Ruhelage zurückkehrt, in der das Gesperre ausgelöst ist. Das Hochheben des Stößels erfolgt dann wieder mittels des Handrads 14.
  • Man kann aber auch, nachdem der Stößel io mittels des Handrads auf das Werkstück herabgesenkt wurde, das Handrad durch die Schraube 17 gegen den Hebelkopf 18 pressen und mit dem Handhebel ig kuppeln. Es ist dann möglich, mittels des Handhebels den Stößel auf und ab zu bewegen und rasch kleine Schnitte, Prägungen, Nietungen usw. auszuführen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. auf deren Welle ein Handrad undrehbar sitzt, während ein daneben angeordneter, lose drehbar gelagerter Handhebel mit ihr in der Arbeitsrichtung durch ein Gesperre bewegungsschlüssig verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem in der Ruhelage durch zwangsläufige Auslösung seines Gesperres (22, 23) entkuppelten Handhebel (18, ig) und dem neben ihm auf der Welle (12) sitzenden Handrad (14) eine die beiden Teile verbindende Kupplung (2o, 21) vorgesehen ist.
  2. 2. Handdornpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung aus einer an sich bekannten Reibungskupplung (2o, 21) besteht, deren Reibflächen (2o, 21) durch die Naben (15, 18) der beiden zu kuppelnden Teile gebildet werden.
  3. 3. Handdornpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß die Klinke (23) des den Hebel (18, ig) mit der Welle (12) kuppelnden Gesperres (22, 23) in der Ruhelage außer Eingriff mit dem auf der Welle (12) sitzenden Mitnehmerrad (22) gehalten wird.
  4. 4. Handpresse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Arm (25) der Sperrklinke (23) unter dem Einfluß eines durch die Wand des Hebelkopfs (18) nach außen ragenden Bolzens (28) steht, der in der Ruhestellung des Handhebels (ig) durch einen Anschlag (30) zwecks Auslosung der Sperrklinke (23) nach innen gedrängt wird.
  5. 5. Handpresse nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den Hebel in seine Ruhelage zurückholende Feder (34) einerseits am Lager (13) der Welle (12), andererseits an einem Ring (32) befestigt ist, der zwischen dem Wellenlager (13, 31) und dem Hebelkopf (18) drehbar gelagert und mit letzteren gekuppelt ist.
  6. 6. Handpresse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (32) etwa T-förmigen Querschnitt besitzt und mit seinem verbreiterten Teil in Ausdrehungen der an ihn grenzenden Teile (18, 3i) greift.
DEV24632D 1928-11-14 1928-11-14 Handdornpresse Expired DE508476C (de)

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