DE50844C - Bogenlampe - Google Patents

Bogenlampe

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Publication number
DE50844C
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DE
Germany
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frame
electromagnet
contact
spring
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50844D
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English (en)
Original Assignee
POKORNY & WITTEKIND in Bockenheim
Publication of DE50844C publication Critical patent/DE50844C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/0087Controlling of arc lamps with a thread or chain

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Bogenlampe gehört zu der Klasse derer, welche die Lichtbogenbildung und Regulirung mittelst zweier Nebenschlüsse ber wirken.
Das Princip der Lampe ist folgendes:
Auf einem schwingenden Rahmen sind zwei Elektromagnete angebracht, welche in verschiedenen Nebenschlüssen liegen. Der eine derselben wirkt durch Magnetisirung seiner Polschuhe, welche dann durch ihre Anziehung an ein festes Polstück, eine Drehung des Rahmens und damit Näherung der Kohlen veranlassen; der zweite Elektromagnet bethätigt ein Schaltwerk, welches durch Verschiebung der Kohlen die Annäherung derselben bewirkt.
Die Einschaltung des letzteren Elektromagneten in seinen Nebenschlufs geschieht erst, sobald durch Drehung des Rahmens unter Wirkung des' ersten Magneten ein Contact geschlossen ist.
Eine stellbare Feder wirkt gegen die Drehung des Rahmens.
Die Wirkungsweise der Lampe ist hiernach folgende:
Der Strom findet zunächst nur einen Nebenschlufs zum Durchgang, der Elektromagnet, welcher in demselben liegt, bewirkt eine Drehung des Rahmens und Annäherung der Kohlenspitzen. Genügt diese Annäherung zum Schlufs des Hauptstromes, so nimmt bei Schliefsung desselben der Strom im ersten Nebenschlufs so stark ab, dafs der Rahmen sich so weit zurückdreht, bis der Lichtbogen die richtige Länge bekommen hat und ein entsprechendes Verhältnifs zwischen Hauptstrom- und Nebenstromstärke erreicht ist.
Genügt die Drehung des Rahmens noch nicht zur Lichtbogenbildung, so kommt der zweite Nebenschlufs, dessen Contact am Ende der Rahmendrehung geschlossen wird, zur Thätigkeit, und das Schaltwerk nähert die Kohlenspitzen.
Nach der Lichtbogenbildung findet dann in gleicher Weise Abnahme des ersten Nebenschlufsstrotnes und eine theilweise Rückdrehung des Rahmens statt. Diese Rückdrehung öffnet' im allgemeinen, den zweiten Nebenschlufscontact
Wenn nun durch Abbrand der Hauptstrom schwächer wird und der erste Nebenschlufs stärker, so senkt sich der Rahmen entsprechend bis zum Contactschlufs des zweiten Nebenschlusses und bleibt in dieser Stellung.
Die Wirksamkeit des durch den zweiten Nebenschlufs betriebenen Schaltwerkes ist in üblicher Weise von dem Ueberwiegen der magnetischen Anziehung des Schaltwerkankers über einen regulirbaren Federdruck abhängig.
Fig. ι und 2 zeigen zwei Schnitte des Apparates ;
Fig. 3 ist das Schema desselben.
Der Rahmen R ist mit seiner Achse A in dem Gestell G gelagert und erhält durch die Feder F einen Drehungsantrieb links herum. An diesem Rahmen ist der weitere Mechanismus befestigt.
Der Elektromagnet E1 liegt in dem Nebenschlufs N1 , Fig. 3; er wird bei der Stromerregung zwischen die zwei Lappen L L gezogen und bewirkt eine Drehung des Rahmens, entgegen dem Zug der Feder F.
Ferner ist ein Elektromagnet E2 in dem zweiten Nebenschlufs N2 auf dem Rahmen montirt. Der Nebenschlufs dieses Elektromagneten wird geschlossen, sobald durch Drehung des Rahmens R der Contact K geschlossen wird. Sodann bethätigt dieser Elektromagnet E2 in üblicher Weise mittelst eines Unterbrechers ein Schaltwerk, bestehend aus dem Anker M, Schaltklinke S1 und Schaltrad S2. Die Achse des Schaltrades bildet eine Schraube ohne Ende, welche mittelst Schraubenrades und Reibungskupplung die Rollen B1 und B2 auf der Achse A umdreht. Die beiden Rollen sind fest verbunden, die eine aber von der Achse isolirt und durch einen Schleifcontact mit Strom versehen.
Bei der Drehung der Rollen wickelt die eine ein Kupferdrahtband auf, die andere ab. Dies Band ist durch Zusammenpressen eines auf der Klöppelmaschine hergestellten Schlauches gebildet oder direct geflochten; es dient zum Tragen der Kohlenspitzen und zur Leitung des Stromes.
Die Rollen sind durch eine Reibungskupplung mit dem Schraubenrad verbunden, um das Einsetzen neuer Kohlen ohne Ausrückung, der Schraube bewerkstelligen zu können.
Der Apparat wirkt folgendermafsen:
Der Strom findet zunächst nur den Nebenschlufs N1 geschlossen, er magnetisirt den Eisenkern des Elektromagneten E1, der natürlich auch durch ein Solenoid etc. vertreten sein kann, und bewirkt eine Rechtsdrehung des Rahmens R. Die Rollen B1 B2 drehen sich mit und nähern die Kohlenspitzen C1 C2. Genügt die Rahmendrehung nicht zur Erzielung der Berührung, so hilft das Schaltwerk S1 S2 des Elektromagneten E2 nach, welches durch die Rahmendrehung zur Thätigkeit kommt.
Sobald der Hauptstrom geschlossen ist, läfst der Magnetismus im Elektromagneten E1 nach und der Rahmen R wird von der Feder F1 so weit zurückgedreht, dafs der Lichtbogen sich in richtiger Stärke bildet.
Wird durch Abbrand nun der Hauptstrom schwächer, so senkt sich der Rahmen wieder so weit, dafs der Contact K geschlossen wird und das Schaltwerk die Kohlen nähert und von da an selbstthätig in üblicher Weise die Regulirung besorgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Bogenlampe, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier Nebenschlüsse (N1N2), welche in der Art von einander abhängig wirken, dafs der erste Nebenschlufs einen auf einem schwingenden Rahmen (R) montirten Elektromagnet (E1) erregt, so dafs die Anziehung der Polschuhe desselben entgegen der Wirkung einer Feder (F) eine Schwingung des Rahmens verursacht, die einmal die Kohlenspitzen einander nähert und zweitens, wenn grofs genug, durch einen Contact (K) den zweiten Nebenschlufs (N2) schliefst, welcher in üblicher Weise ein Schaltwerk zum Nachschub der Kohlen bethätigt, wobei die Kraft der Feder (F) so bemessen ist, dafs sie erst bei Erreichung des normalen Lichtbogens von der Anziehung des Elektromagneten (E1) so weit überwunden wird, dafs der zweite Nebenstrom (N2) durch den Contact geschlossen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT50844D Bogenlampe Expired - Lifetime DE50844C (de)

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