DE167707C - - Google Patents
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- DE167707C DE167707C DENDAT167707D DE167707DA DE167707C DE 167707 C DE167707 C DE 167707C DE NDAT167707 D DENDAT167707 D DE NDAT167707D DE 167707D A DE167707D A DE 167707DA DE 167707 C DE167707 C DE 167707C
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F7/00—Magnets
- H01F7/06—Electromagnets; Actuators including electromagnets
- H01F7/08—Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
- H01F7/14—Pivoting armatures
- H01F7/145—Rotary electromagnets with variable gap
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Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE
Die Erfindung betrifft einen Differential-Magneten , dessen drehbarer Anker infolge
der eigenartigen Anordnung des ganzen Magnetsystems eine Drehung bis je 900 nach
beiden Seiten ausführen kann.
Das Neue und Wesentliche der Erfindung besteht nun darin, daß je nach der verschiedenen
Wirkung der Differentialspulen ein zwei- oder dreipoliges Magnetsystem und hierdurch ein Drehfeld erzeugt wird, welches
den drehbaren Anker der verschiedenen Wirkung der Magnetspulen entsprechend einstellt.
Ferqer wird durch diese Anordnung erzielt, daß die Wirkungen der Spulen sich zur Einstellung
des Ankers summieren, während bei den bisher bekannten Differential-Magneten
die Wirkungen der Spulen sich gegeneinander abschwächen.
Die neue Anordnung ist in Fig. 1 dargestellt.
Der Elektromagnet besteht aus dem Eisenkörper I, den Differentialspulen 2, 3 und dem
drehbaren Anker 4. In der gezeichneten Stellung sind die Wirkungen der Spulen gleich, beide erzeugen gleiche Pole, und am
Joch 5 entsteht infolgedessen ein dritter Pol, so daß der Anker 4 sich in die Verbindungslinie
der beiden magnetischen Kreise einstellt. Wird die Wirkung der einen. Spule geschwächt
bezw. der anderen verstärkt, so wird auch der eine Pol schwächer, der andere stärker, und der Anker dreht sich dem stär-
, keren Pol zu (s. Fig. 2). Wird die eine Spule völlig ausgeschaltet, so verschiebt sich
der vorher in dem Joch 5 entstandene Pol nach dem Polende der ausgeschalteten Spule;
es sind jetzt nur noch zwei Pole vorhanden, und der Anker stellt sich in der Richtung
dieser Pole ein (s. Fig. 3). Würde man jetzt die ausgeschaltete Spule wieder erregen und
nach völligem Einschalten die andere schwächen und schließlich ausschalten, so würde
sich der Anker zurückbewegen und im ganzen einen Ausschlag von i8o° gemacht haben.
Infolge dieser Fähigkeit ist der beschriebene Differential-Magnet sehr geeignet zur Ausführung
von Bewegungen, besonders für Regulierapparate, und zur elektrischen Übertragung
von Signalen. Um für letztere Zwecke mit dem Differential-Magneten einen Zeigerausschlag bis 3600 zu erreichen, wird
zwischen Anker- und Zeigerwelle eine Zahnradübertragung 6, 7 mit einem Übersetzungsverhältnis
von 2:1 eingefügt (s. Fig. 4).
In diesem Falle entspricht der senkrechten Stellung des Ankers die senkrechte Stellung
des Zeigers mit der Spitze nach oben, der wagerechten Stellung des Ankers die senkrechte
Stellung des Zeigers mit der Spitze nach unten (vergl. Fig. 5 bis 8).
Ferner kann der Differential-Magnet als
Frequenzmesser für Wechselstrom benutzt werden. Beide Spulen werden für diese Zwecke verschieden gewickelt, und zwar die
eine mit vielen Windungen eines Drahtes von hoher Leitfähigkeit, die andere Spule mit
wenig Windungen, aber großem Widerstand, oder indem man bei gleicher Windungszahl
der einen Spule einen induktiven, der anderen Spule einen Ohm'schen Widerstand vorschaltet.
Beide Spulen werden parallel geschaltet und deren verschiedene Selbstinduktion zur Ein-
Stellung des Ankers bezw. Zeigers benutzt. Es wird also bei niedriger Frequenz die
Spule mit vielen Windungen von hoher Leitfähigkeit, dagegen bei hoher Frequenz diejenige
mit wenig Windungen von großem Widerstand in ihrer Wirkung auf den Anker überwiegen.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ίο i. Differential-Magnet mit drehbaremAnker, dadurch gekennzeichnet, daß je nach der verschiedenen Wirkung der Differentialspulen ein zwei- oder dreipoliges Magnetsystem und hierdurch ein Drehfeld erzeugt wird, welches den drehbaren Anker entsprechend einstellt.
- 2. Ausführungsform des Differential-Magneten nach Anspruch 1 für Signalzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger des Signalapparates mit dem drehbaren Anker des Differential-Magneten durch eine Zahnradübersetzung von 1 : 2 verbunden ist, so daß jeder Stellung des Ankers im Bereich von i8o° nur eine bestimmte Stellung des Zeigers im Bereich von 360° entspricht.
- 3. Differential-Magnet nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Differentialspulen verschiedene Windungszahlen mit verschiedenen Widerständen besitzen, oder daß der einen Spule ein induktiver, der anderen Spule ein Ohmscher Widerstand vorgeschaltet wird1, zum Zwecke, den Apparat als Frequenzmesser für Wechselstrom oder für ähnliche Zwecke benutzen zu können. ;Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE167707C true DE167707C (de) |
Family
ID=432993
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT167707D Active DE167707C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE167707C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1253363B (de) * | 1958-09-01 | 1967-11-02 | Binder Magnete K G | Gleichstrommagnet mit Kolbenanker und zweiseitigem Hub |
-
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- DE DENDAT167707D patent/DE167707C/de active Active
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1253363B (de) * | 1958-09-01 | 1967-11-02 | Binder Magnete K G | Gleichstrommagnet mit Kolbenanker und zweiseitigem Hub |
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