DE508283C - Verfahren und Vorrichtung zum Lenken und Geraderichten junger Leittriebe - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Lenken und Geraderichten junger Leittriebe

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DE508283C
DE508283C DED58370D DED0058370D DE508283C DE 508283 C DE508283 C DE 508283C DE D58370 D DED58370 D DE D58370D DE D0058370 D DED0058370 D DE D0058370D DE 508283 C DE508283 C DE 508283C
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Description

Bei den meisten Baumarten ist aus Gründen der Formgebung und Verstärkung erforderlich, den Stammtrieb bis auf eine bestimmte Höhe zurückzuschneiden und ihn durch einen Trieb zu verlängern, der von dem obersten Auge des Stammtriebes ausgeht. Dies geschah bisher in der Weise, daß der Stammtrieb bis zu einer bestimmten Höhe oberhalb des für die Verlängerung bestimmten Auges abgeschnitten und der sich bildende Trieb in einem bestimmten Wachsstadium an den stehengebliebenen, von Augen befreiten Zapfen des Stammtriebes herangebogen und an demselben mit Bast angeheftet wird. Die Erfahrung zeigt, daß für diese Maßnahme ein ganz bestimmtes Wachsstadium abgepaßt werden muß, weil bei zu starkem Trieb das Heften schwierig wird und unter Umständen ein mehrfaches Anheften an den Zapfen erfordert. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, daß der Bastfaden in den Trieb einschneidet und seine gleichmäßige Entwicklung beeinträchtigt. Eine besondere Übung ist schließlich erforderlich, um den Zapfen des Stammtriebes nach Auswachsen des Leittriebes zu entfernen, ohne den Leittrieb zu verletzen.
Alle diese Schwierigkeiten werden nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß der Stammtrieb unmittelbar oberhalb des für die Verlängerung bestimmten Triebauges abgeschnitten und das Triebauge bzw. der Leittrieb an den Stammtrieb angeschient wird. Für das Anlegen der Schiene braucht ein bestimmtes Wachsstadium des Triebes nicht abgewartet zu werden.
Zu diesem Zweck wird eine Schiene aus leicht biegsamem Material mit zwei seitlichen Bändern, von denen das eine den Stamm und das andere zugleich das treibende Auge bzw. den jungen Trieb nachgiebig umschließt, vorgesehen.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt; in der Zeichnung zeigt
Abb. ι die Entwicklung eines Verlängerungstriebes nach dem bisherigen Verfahren,
Abb. 2 die Schiene im Auf- und Grundriß,
Abb. 3 das obere Ende eines bis zum Triebauge zurückgeschnittenen Stammtriebes,
Abb. 4 die Entwicklung eines Verlängerungstriebes nach dem Verfahren der Erfindung.
Nach dem bisherigen Verfahren zum Geraderichten ■ junger Leittriebe wird, wie Abb. la zeigt, der Stammtrieb 1 bis zu einer bestimmten Höhe oberhalb des Auges 2, aus welchem sich der Verlängerungstrieb entwikkelt, abgeschnitten, so daß ein Zapfen 3 stehenbleibt. Nach Abb. ib ist der Verlängerungstrieb 2 etwas weiterentwickelt und bei Abb. ic schon so weit, daß er an den Zapfen 3 herangebogen und mittels eines Bastbandes 4 an denselben angeheftet werden kann. Nach Abb. id ist der Verlängerungs-
trieb 2 in der Richtung des Stammtriebes 1 ausgewachsen und braucht durch den Zapfen 3 nicht mehr gestützt zu werden. Der Zapfen 3 kann deshalb nach der stark erngezeichneten Schnittlinie 5 abgeschnitten werden. Der fertige Stamm ist in Abb. re dargestellt.
Nach der Erfindung wird der Verlängerungstrieb mit Hilfe einer Schiene (Abb. 2) in die Richtung des Stammtriebes eingerichtet. Die dargestellte Schiene besteht aus dem eigentlichen Schienenfuß 6 und zwei seitlichen Bändern 7 und 8. Der Schienenfuß selbst kann durch eine Rippe 9 verstärkt werden. Das Geraderichten des Verlängerungstriebes ist in Abb. 4 veranschaulicht. Nachdem der Stammtrieb, wie Abb. 3 zeigt, bis an das Triebauge 2 zurückgeschnitten ist, wird die Schiene 6 um das obere Ende des Stammes ι herumgelegt. Die Befestigung der Schiene an dem Stamm erfolgt mit Hilfe des Bandes 8, während das Einrichten des Auges 2 mit Hilfe des Bandes 7 erreicht wird. Abb. 4b und c veranschaulichen die Entwicklung des Verlängerungstriebes mit fortschreitendem Wachstum. Es ist ohne weiteres verständlich, daß schon nach kurzem Wachstum der Verlängerungstrieb zuverlässig eingerichtet ist, so daß die Schiene entfernt werden kann.
Die Abb. 4d und e zeigen zwei weitere Stadien des Wachstums.
Damit das Wachstum des Auges 2 und auch des oberen Endes des Stammtriebes durch die Schiene nicht behindert wird, empfiehlt es sich, dieselbe aus leicht biegsamem und möglichst unelastischem Material herzustellen, insbesondere aus leicht biegsamem Metall, wie beispielsweise Blei.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Lenken und Geraderichten junger Leittriebe, dadurch gekennzeichnet, daß der Stammtrieb unmittelbar oberhalb des für die Verlängerung bestimmten Triebauges abgeschnitten und das Triebauge bzw. der Leittrieb durch Schienen an den Stammtrieb gerichtet wird.
2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Schiene (6) aus leicht biegsamem Material mit zwei seitlichen Bändern (7, 8), von denen das eine (8) den Stamm (1) und das andere (7) zugleich das treibende Auge (2) bzw. den jungen Verlängerungstrieb umschließt.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (6) durch Rippen (9) verstärkt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED58370D 1929-05-15 1929-05-15 Verfahren und Vorrichtung zum Lenken und Geraderichten junger Leittriebe Expired DE508283C (de)

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