DE199082C - - Google Patents

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DE199082C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B1/00Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
    • D01B1/10Separating vegetable fibres from stalks or leaves
    • D01B1/14Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating
    • D01B1/20Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating with scraping devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
- JV* 199082 -KLASSE 29 α. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Januar 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Schälen oder Entrinden von Gespinstfaserpflanzen, welche leicht transportabel ist, so daß sie ohne weiteres in den meist abseits der Wege befindlichen Waldbeständen in Betrieb genommen werden kann; hierdurch wird die Möglichkeit geschaffen, an Ort und Stelle die Entrindung der grünen Pflanzen vornehmen zu können.
ίο Gegenüber Vorrichtungen ähnlicher Art, bei denen eine feste und eine ausschwingbare Backe Verwendung finden, zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, daß die obere bewegliche Backe durch eine Feder auf das Arbeitsgut und die untere Backe gedruckt wird und an einen Fußtritt angeschlossen ist, bei dessen Bewegung die obere Backe von der unteren abgehoben wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in einem Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung veranschaulicht,
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 eine Rückansicht. Fig. 4 läßt in schaubildlicher Darstellung die Vorrichtung im Gebrauch ersehen.
Die Vorrichtung besteht aus zwei Backen, von denen die eine α mit der zu schaffenden Grundlage starr verbunden, dagegen die andere b beweglich angeordnet ist. Die feste Backe α trägt einen Ansatz c, an welchen mittels eines Bolzens d die bewegliche Backe b angelenkt ist. Letztere wird mittels einer Feder e, welche in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel als Spiralfeder ausgebildet und an einem von dem Ansatz c getragenen 45
Bolzen c1 befestigt ist, gegen die feste Backe gepreßt; die Spannung der Feder kann durch eine feste Schraube f geregelt werden.
An einem Verlängerungsarm bl der bewegliehen Backe greift eine Stange g an, an welcher ein Fußtritt h aufgehängt ist. Bei Druck auf letzteren wird ein Anheben der beweglichen Backe ermöglicht.
Die beiden Backen α und b sind mit Einsatzstücken a1, b2 versehen, welche in bekannter Weise auswechselbar befestigt werden.
Zur Vorrichtung gehört außerdem ein entfernbares Brett z, welches die zu schälenden Pflanzen aufnimmt.
Am Verwendungsorte wird die Vorrichtung zweckmäßig auf einem Baumstumpf j befestigt, indem die feste Backe α in einen Längsschlitz dieses Baumstumpfes eingesetzt wird. Zur starren Befestigung dient zweckmäßig ein Band k, welches durch die Bohrungen I der festen Backe gezogen und um den Baumstumpf geschlungen wird.
Um mit dieser Vorrichtung ein Entrinden oder Schälen einer Stengelpflanze vorzunehmen, übt man auf den Fußtritt h einen Druck aus, um entgegen der Wirkung der Feder e die bewegliche Backe b anzuheben. Hierauf wird der zu bearbeitende Stengel m zwischen die beiden Backen eingeführt, worauf man den Fußtritt h freigibt, so daß die Feder e den Stengel zwischen den beiden Backen festpreßt. Es genügt nunmehr an diesem Stengel zu ziehen, um das Schälen desselben zu bewirken.
Die besondere Ausbildung der Vorrichtung ermöglicht, daß der Arbeiter zum Halten bzw.
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Ziehen des Stengels beide Hände frei zur Verfügung hat.
Das dem Verlängerungsarm b1 gegenüberliegende Ende der beiden Backen erhält zweckmäßigerweise einen Längsschlitz n, in welchen man nach Bedarf einen Keil oder Splint einsetzen kann, der die Aufwärtsbewegung der beweglichen Backe begrenzt. Der Keil bzw. Splint könnte auch in solchen Fällen Verwendung finden, in denen ein Bruch der Feder eintritt, so daß der Keil bzw. Splint zum F^estpressen der beweglichen Backe gegen die feste Backe dient.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Schälen oder Entrinden von Gespinstfaserpflanzen, bei welcher eine feste und eine ausschwingbare Backe Verwendung finden, dadurch gekennzeichnet, daß die obere bewegliche Backe (b) durch eine Feder (e) auf das Arbeitsgut und die untere Backe (a) gedrückt wird und an einen Fußtritt angeschlossen ist, bei dessen Bewegung die obere Backe von der unteren abgehoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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