DE199082C - - Google Patents
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- DE199082C DE199082C DENDAT199082D DE199082DA DE199082C DE 199082 C DE199082 C DE 199082C DE NDAT199082 D DENDAT199082 D DE NDAT199082D DE 199082D A DE199082D A DE 199082DA DE 199082 C DE199082 C DE 199082C
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- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 2
- 241001464837 Viridiplantae Species 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01B—MECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
- D01B1/00—Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
- D01B1/10—Separating vegetable fibres from stalks or leaves
- D01B1/14—Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating
- D01B1/20—Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating with scraping devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)
Description
PATENTSCHRIFT
- JV* 199082 -KLASSE 29 α. GRUPPE
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Schälen oder Entrinden von Gespinstfaserpflanzen,
welche leicht transportabel ist, so daß sie ohne weiteres in den meist abseits der Wege befindlichen Waldbeständen
in Betrieb genommen werden kann; hierdurch wird die Möglichkeit geschaffen, an Ort und
Stelle die Entrindung der grünen Pflanzen vornehmen zu können.
ίο Gegenüber Vorrichtungen ähnlicher Art, bei denen eine feste und eine ausschwingbare
Backe Verwendung finden, zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, daß die obere bewegliche
Backe durch eine Feder auf das Arbeitsgut und die untere Backe gedruckt wird und
an einen Fußtritt angeschlossen ist, bei dessen Bewegung die obere Backe von der unteren
abgehoben wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in einem Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung veranschaulicht,
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht der Vorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 eine Rückansicht. Fig. 4 läßt in schaubildlicher
Darstellung die Vorrichtung im Gebrauch ersehen.
Die Vorrichtung besteht aus zwei Backen, von denen die eine α mit der zu schaffenden
Grundlage starr verbunden, dagegen die andere b beweglich angeordnet ist. Die feste
Backe α trägt einen Ansatz c, an welchen mittels eines Bolzens d die bewegliche Backe b
angelenkt ist. Letztere wird mittels einer Feder e, welche in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel
als Spiralfeder ausgebildet und an einem von dem Ansatz c getragenen 45
Bolzen c1 befestigt ist, gegen die feste Backe
gepreßt; die Spannung der Feder kann durch eine feste Schraube f geregelt werden.
An einem Verlängerungsarm bl der bewegliehen
Backe greift eine Stange g an, an welcher ein Fußtritt h aufgehängt ist. Bei
Druck auf letzteren wird ein Anheben der beweglichen Backe ermöglicht.
Die beiden Backen α und b sind mit Einsatzstücken
a1, b2 versehen, welche in bekannter Weise auswechselbar befestigt werden.
Zur Vorrichtung gehört außerdem ein entfernbares Brett z, welches die zu schälenden
Pflanzen aufnimmt.
Am Verwendungsorte wird die Vorrichtung zweckmäßig auf einem Baumstumpf j befestigt,
indem die feste Backe α in einen Längsschlitz dieses Baumstumpfes eingesetzt wird. Zur
starren Befestigung dient zweckmäßig ein Band k, welches durch die Bohrungen I der
festen Backe gezogen und um den Baumstumpf geschlungen wird.
Um mit dieser Vorrichtung ein Entrinden oder Schälen einer Stengelpflanze vorzunehmen,
übt man auf den Fußtritt h einen Druck aus, um entgegen der Wirkung der
Feder e die bewegliche Backe b anzuheben. Hierauf wird der zu bearbeitende Stengel m
zwischen die beiden Backen eingeführt, worauf man den Fußtritt h freigibt, so daß die Feder
e den Stengel zwischen den beiden Backen festpreßt. Es genügt nunmehr an diesem
Stengel zu ziehen, um das Schälen desselben zu bewirken.
Die besondere Ausbildung der Vorrichtung ermöglicht, daß der Arbeiter zum Halten bzw.
55.
60
70
Ziehen des Stengels beide Hände frei zur Verfügung hat.
Das dem Verlängerungsarm b1 gegenüberliegende
Ende der beiden Backen erhält zweckmäßigerweise einen Längsschlitz n, in welchen
man nach Bedarf einen Keil oder Splint einsetzen kann, der die Aufwärtsbewegung der
beweglichen Backe begrenzt. Der Keil bzw. Splint könnte auch in solchen Fällen Verwendung
finden, in denen ein Bruch der Feder eintritt, so daß der Keil bzw. Splint zum
F^estpressen der beweglichen Backe gegen die feste Backe dient.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Schälen oder Entrinden von Gespinstfaserpflanzen, bei welcher eine feste und eine ausschwingbare Backe Verwendung finden, dadurch gekennzeichnet, daß die obere bewegliche Backe (b) durch eine Feder (e) auf das Arbeitsgut und die untere Backe (a) gedrückt wird und an einen Fußtritt angeschlossen ist, bei dessen Bewegung die obere Backe von der unteren abgehoben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199082C true DE199082C (de) |
Family
ID=461827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT199082D Active DE199082C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199082C (de) |
-
0
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