DE507244C - Schloss fuer aufklappbare Halseisen zum Festlegen von Stallvieh - Google Patents

Schloss fuer aufklappbare Halseisen zum Festlegen von Stallvieh

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DE507244C
DE507244C DEB139692D DEB0139692D DE507244C DE 507244 C DE507244 C DE 507244C DE B139692 D DEB139692 D DE B139692D DE B0139692 D DEB0139692 D DE B0139692D DE 507244 C DE507244 C DE 507244C
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DE
Germany
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housing
lock
locking device
irons
slot
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Expired
Application number
DEB139692D
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HENDRIK BERENDSE
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HENDRIK BERENDSE
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/06Devices for fastening animals, e.g. halters, toggles, neck-bars or chain fastenings
    • A01K1/062Neck-bars, e.g. neck collars

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Schloß für aufklappbare Halseisen zum Festlegen von Stallvieh und bezweckt Verbesserungen, wodurch ohne \vesentliche Beeinträchtigung der Bewegungsfreiheit des eingestallten Viehs mit einfacheren Mitteln ein zuverlässiger \rerschluß und ein bequemeres Öffnen des Halseisens gewährleistet wird als bisher. Bei bekannten aufklappbaren Halseisen bedingt die Ausbildung des Schlosses, beispielsweise einer durch ein Zugglied zu bedienenden Klinkvorrichtung, eine möglichst unbewegliche Anordnung des Halseisens. Das eingestallte Vieh besitzt infolgedessen eine nicht ausreichende Bewegungsfreiheit. Bei anderen bekannten Ausführungen wird der Verschluß der beiden gelenkig miteinander verbundenen Halseisen durch eine die letzter;.' umgreifende Schelle gebildet, wobei die Haiseisen au den oberen Enden kreuzweise übereinandergel)ogen oder mit besonders aufgehängten, sich kreuzenden Stangen verbunden sind. Das Auseinanderklappen der Halseisen geschieht hierbei dadurch, daß die Schelle mittels Ketten nach oben gezogen wird und dabei mit senkrechten Ansätzen gegen die sich überkreuzenden Enden der Haiseisen oder die kreuzweise angeordneten Stangen stößt. Der wesentlichste Nachteil dieser Anordnung besteht, abgesehen von dem verwickelten Aufbau und dem großen Raumbedarf, darin, daß das Halseisen unter Umständen durch das eingestallte Tier selbst geöffnet werden kann, da zu dem Zweck die Schelle nur nach oben gedrückt zu werden braucht.
Nach der Erfindung besteht das in bekannter Weise an der Kette o. dgl. aufgehängte Gehäuse des Schlosses aus zwei nebeneinander angeordneten und miteinander starr verbundenen Platten, die mit einem nach oben offenen Schlitz versehen sind, in den ein an dem aufklappbaren Halseisen angeordneter Stift eingreift, wobei zwischen den Gehäuseplatten eine Verriegelungsvorrichtung für den Schlitz vorgesehen ist.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung besteht die Verriegelungsvorrichtung aus einem oben im Gehäuse gelagerten Winkelhebel, dessen aus dem Gehäuse herausragender langer Arm mittels einer Kette an eine Steuerwelle angeschlossen ist, und dessen anderer Arm in und aus dem Bereich des Schlitzes geschwenkt wird. Bei einer anderen Ausführungsform besteht die Verriegelungsvorrichtung aus einem waagerecht angeordneten, unter .Federwirkung stehenden .Schieber, der durch einen Winkelhebel gesteuert wird.
Um mit einem einzigen Handgriff die Verriegelungsvorrichtung unwirksam zu machen 6c
und die zum Aufklappen des Halseisens erforderliche Schwenkbewegung des Gehäuses herbeiführen zu können, ist in einer weiteren Ausbildung der Erfindung die Anordnung getroffen, daß der Winkelhebel an einem An schlag des Gehäuses stößt und so eine weitere Schwenkbewegung auf das Gehäuse überträgt. Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung dargestellt.
ίο Abb. ι und 2 zeigen je in einer Vorderansicht das Halseisen in geschlossenem bzw. geöffnetem Zustande.
Abb. 3 ist eine Seitenansicht zu Abb. 1 und 2.
Abb. 4 zeigt in Vorderansicht eine andere Ausführungsform des Schlosses.
Die Rinder werden in bekannter Weise mittels der Bügelhälften 1, 2 im Stalle festgebunden. Im wesentlichen sind diese Bügel V- oder U-förmig. Die beiden Bügelhälften sind bei 3 gelenkig miteinander verbunden, während nach, oben die Bügelhälfte ι gelenkig in einem Glied 4 angeordnet ist. Die Bügelhälfte 2 kann mit einem Stift oder Bolzen 5 in einem Schlitz 6 des Gliedes 4 eingreifen. Mittels Ketten 7 und 8 ist der Stallbügel im Fußboden befestigt bzw. an einem über den Köpfen der Rinder angeordneten Balken 9 aufgehängt. Die Länge der Kette 8 ist derartig, daß die untere Kette 7 Spiel hat.
Das Glied 4 besteht in einer Ausführung aus zwei nebeneinander angeordneten und untereinander verbundenen Blechen. Zwischen diesen Blechen ist eine Verriegelungsvorrichtung angeordnet, die den Stift 5 im Schlitz 6 sichert. Wie aus den Abb. 1 bis 3 ersichtlich ist, besteht diese Verriegelungsvorrichtung aus einem Winkelhebel 10, der bei 11 gelenkig aufgehängt ist. Mittels einer Kette 12 steht das freie und zwischen den Blechen des Gliedes 4 emporragende Ende des Hebelarmes 10 mit dem Kurbelarm 13 einer Stange 14 o. dgl. in Verbindung. An diese Stange 14 werden sämtliehe Stallbügel angeschlossen. An irgendeiner zweckdienlichen Stelle, vorzugsweise am Ende, ist an dieser Stange 14 ein Hebelarm 15 angeordnet, mittels dessen der Stange eine Winkelbewegung .erteilt werden kann. Wenn die Stallbügel geöffnet werden sollen, so wird der Hebelarm 15 im entgegengesetzten Sinne eines Uhrzeigers gedreht (vgl. Abb. 3). Die Kurbelarme 13 ziehen dabei die Ketten 12 an, die demzufolge die Winkelhebel 10 in die in punktierten Linien in Abb. 1 gezeichnete Stellung bringen. Wie aus dieser Abbildung hervorgeht, ist dadurch der Schlitz 6 freigegeben. Der Winkelhebel 10 kommt mit einem Anschlag 16 in Berührung, und bei Weiterbewegung des Hebelarmes 15 kommt das Glied 4 in die in Abb. 2 angegebene Stellung. Die damit bedingte Wiukelbeweguug des Gliedes 4 hat zur Folge, daß der Stift 5 der Bügelhälfte 2 aus dem Schlitz 6 herausgedrückt wird. Die Bügelhälfte 2 öffnet sich um den Drehpunkt 3 und kommt in die in ausgezogenen Linien in Abb. 2 gezeichnete Stellung, in welcher der Stallbügel völlig geöffnet ist.
Es kann jedoch auch-jeder Bügel für sich geöffnet werden. Zu diesem Zweck wird der liebelarm 10 von Hand hochgehoben, so daß der Schlitz 6 frei wird. Schwenkt man jetzt das Glied 4 in die in Abb. 2 angegebene schräge Stellung, so klappt der Bügel von selbst auf.
Vorzugsweise wird eine Feder 17 angeordnet, die den Winkelhebel 10 immer in den Verriegelungsstand zurückdrückt.
Abb. 4 zeigt eine andere Ausführungsform eines Stallbügels nach der Erfindung.
In diesem Falle besteht die Verriegelungsvorrichtung aus einer Federklinke 18, die im geschlossenen Bügelzustande über den Stift 5 der Bügelhälfte 2 vorragt. Zwischen den Blechen, aus welchem das an einer Kette 8 aufgehängte Glied 4 in der Hauptsache besteht, ist bei 19 ein Winkelhebel angelenkt, dessen einer Arm 20 in eine Aussparung 2 r der Klinke 18 eingreift, während der andere Hebelarm 22 aus dem Glied vorragt. Am freien Ende dieses Hebelarmes 22 ist wiederum die Kette 12 nach den Abb. 1 bis 3 befestigt.' Diese Vorrichtung wirkt in gleicher Weise wie die in den Abb. 1 bis 3 beschriebene. Zuerst wird die Klinke 18 durch Drehen des Kniehebels um den Punkt 19 zurückgezogen, worauf der Hebelarm 22 sich gegen den Anschlag 23 legt und das Glied 4 in die Stellung schwenkt, die in Abb. 2 angegeben ist.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schloß für aufklappbare Halseisen zum Festlegen von Stallvieh, dadurch gekennzeichnet, daß das in bekannter Weise an einer Kette (8) o. dgl. aufgehängte Gehäuse (4) aus zwei nebeneinander angeordneten und miteinander starr vcrbundenen Platten besteht und die Platten mit einem nach oben offenen Schlitz (6) versehen sind, in den ein an dem aufklappbaren Halseisen (2) angeordneter Stift (5) eingreift, wobei zwischen den Gehäuseplatten eine Verriegelungsvorrichtung für den Schlitz (iO) vorgesehen ist.
2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung aus einem oben im Gehäuse gelagerten Winkelhebel (ro) besteht, dessen aus dem Gehäuse (4) herausragender lan-
ger Arm mittels einer Kette (12) an eine Steuerwelle (14) angeschlossen ist und dessen anderer Arm in und aus dem Bereich des Schlitzes (6) geschwenkt wird. 3. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung aus einem waagerecht angeordneten, unter Federwirkung stehenden Schieber (iS) besteht, der durch einen Winkelhebel (20) gesteuert wird.
4. Schloß nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel (10 bzw. 20) an einem Anschlag (16 bzw. 23) des Gehäuses (4) anstößt und so seine weitere Schwenkbewegung auf das Gehäuse (4) überträgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
BKBUN. OM)WCKT IN1 DKI!
DEB139692D 1927-10-10 1928-10-10 Schloss fuer aufklappbare Halseisen zum Festlegen von Stallvieh Expired DE507244C (de)

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