DE504091C - Windwerk fuer Selbstgreifer - Google Patents

Windwerk fuer Selbstgreifer

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DE504091C
DE504091C DED52457D DED0052457D DE504091C DE 504091 C DE504091 C DE 504091C DE D52457 D DED52457 D DE D52457D DE D0052457 D DED0052457 D DE D0052457D DE 504091 C DE504091 C DE 504091C
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DE
Germany
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motor
closing
brake
gripper
winch
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Expired
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DED52457D
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English (en)
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Mannesmann Demag AG
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Demag AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/12Grabs actuated by two or more ropes
    • B66C3/125Devices for control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Windwerke für Selbstgreifer mit zwei Antriebsmotoren, von 'denen der eine nur zum Heben und Senken und der andere nur zum Öffnen und Schließen des Greifers dient. Hierbei werden zur Erzielung eines guten Greiferschlusses die Schließseile am Ende des Schließens reichlich angezogen, so daß während des Greiferhebens die ganze Last von den Schließseilen getragen wird. Hierdurch ergibt sich ein erhöhter Verschleiß der Schließseile, und ferner besteht die Gefahr, daß, wenn beim Greifen ein Stück Erz zwischen den Schneide \ stecken bleibt, dieses nachträglich beim Anheben des Greifers von den Schneiden durchgebissen wird, wobei der Greifer infolge der schlaffen Halteseile ein Stück herunterfällt.
Erfindungsgemäß wird nun vorgeschlagen, die Haltebremse des Schließmotors derart einzurichten, daß beim Heben des Greifers die Schließseiltrctmanel bis zvir Mitbelastung der Halteseiltrommel durchrutscht, so daß sämtliche Seile belastet und obige Nachteile vermieden werden. Zu diesem Zweck kann z. B. die Haltebremse des Schließmotors von vornherein nur für die halbe Last bemessen werden, oder sie kann beim Einschalten des Hubmotors durcli einen Bremslüftmagneten zum Teil entlastet werden; auch eine Rutschkupplung kann Verwendung finden, wenn man ihre Nachteile mit in Kauf nehmen will. Für Windwerke, bei welchen mit dem einen Motor und mit der einen Trommel geschlossen und der volle Greifer gehoben und gesenkt wird, während der andere Motor und die andere Trommel das Heben und Senken des leeren Greifers besorgt, hat man schon die Einschaltung einer Rutschkupplung zwischen .die beiden Trommeln vorgeschlagen. Abigesehen von den sonstigen Nachteilen dieser Windwerksbauart überhaupt, war die Gleitkupplung nur derart bemessen, daß sie die Seile der jeweils unbelasteten Trommel gerade noch mitnahm und aufwickelte. Eine Lastverteilung auf die Seile beider Trommeln war mit einer solchen Kupplung nicht möglich. Es wurde vielmehr bestimmungsgemäß der volle Greifer immer nur von den Schließseilen getragen. Das schädliche Herabstürzen des Greifers beim nachträglichen Durchbeißen eines Erzstückes ο. dgl. konnte bei diesen Windwerken ohne weiteres eintreten.
Bei dem neuen Windwerk dagegen, bei dem die Motoren und Trommeln andere Funktionen haben, werden die Schließseile nicht allein zum Heben des vollen Greifers benutzt, es erfolgt vielmehr ein Belastungsausgleich zwischen Halte- und Schließseilen. Das nachträgliche Durchbeißen von Erzstücken kann nicht erfolgen, weil die Halteseile straff gezogen werden, der Greifer kann also nicht wie bei den bekannten Windwerken ein Stück herabstürzen.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Abbildung im Grundriß dargestellt.
Der Schließmotor 1, dessen Welle das Sonnenritzel 2 des Planetengetriebes 3 trägt,
kann über den Planetenradträger 4 und Ritzel 5 die Schließtrommel 6 antreiben, wahrend der Hubmotor 7 über die Zahnräder 8, 9, 10 die-Halteseiltrommel 11 und zugleich über das Ritzel 12, Planetengetriebe 3 und Ritzel 5 die Schließseiltrommel 6 antreiben kann. Auf der Welle des Schließmotors 1 sind die beiden Haltebremsen 13 und 14 angeordnet, deren Lüftmagneteis, 16 durch
Einschalten des Schließmotors bedient werden. Außerdem wird die Bremse 13 mit dem Lüftmagneten 15, ebenso wie die Haltebremse 17 mit dem Lüftmagneten 18 durch Einschalten des Hubmotors 7 gelüftet. Ist die Greiferschließbewegung beendet, so fallen demnach mit Stillsetzung des Schließmotors 1 beide Haltebremsen 13 und 14 ein. Wird dann die Hubbewegung durch Einschalten des Hubmotors 7 eingeleitet, so werden gleichzeitig die Haltebremse 17 des Hubmotors und außerdem die Bremse 13 des Schließmotors 1 gelüftet, so daß jetzt die belastete Schließseiltrommel durchrutscht, bis auch die Halteseile belastet sind.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Windwerk für Selbstgreifer mit zwei Antriebsmotoren, von denen der eine nur zum Heben und Senken und der andere nur zum Öffnen und Schließen des Greifers dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltebremse des Schließmotors beim Heben des Greifers die Schließtrommel bis zur Mitbelastung der Halteseile durchrutschen läßt.
  2. 2. Windwerk für Selbstgreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltebremse des Schließmotors nur für die halbe Last bemessen ist.
  3. 3. Windwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltebremse des Schließmotors zum Teil entlastet wird.
  4. 4. Windwerk nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltebremse des Schließmotors in zwei Bremsen unterteilt ist, von denen die eine beim Einschalten des Hubmotors gelüftet wird.
  5. 5. Windwerk nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschalten des Schließmotors beide Bremsen des Schließmotors und beim Einschalten des Hubmotors die Bremse des Hubmotors und eine Bremse des Schließmotors durch Unterstromsetzen der entsprechenden Bremslüftmagnete gelüftet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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