DE514270C - Antrieb fuer Seilfoerderanlagen - Google Patents

Antrieb fuer Seilfoerderanlagen

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DE514270C
DE514270C DEA59055D DEA0059055D DE514270C DE 514270 C DE514270 C DE 514270C DE A59055 D DEA59055 D DE A59055D DE A0059055 D DEA0059055 D DE A0059055D DE 514270 C DE514270 C DE 514270C
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DE
Germany
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drive
rope
conveyor
external drive
cage
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Expired
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DEA59055D
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English (en)
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Dr-Ing Eh Heinrich Aumund
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Dr-Ing Eh Heinrich Aumund
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B15/00Main component parts of mining-hoist winding devices
    • B66B15/08Driving gear

Landscapes

  • Cage And Drive Apparatuses For Elevators (AREA)
  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)

Description

  • Antrieb für Seilförderanlagen Gegenstand des Patentes 4.97310 ist eine Seilförderanlage. bei der der bekannte, durch den Druck der Seilumfiihrungsscheiben auf ;lie Innenseite des Förderseiles bewirkte Reibungsantrieb durch einen Außenantrieb verstärkt wird, der auf die Außenseite der Förderseile einwirkt.
  • -Nach der Erfindung wird die Antriebscheibe für die Seilförderanlage derart ausgebildet, daß sie mit dem Förderseil und dein Außenantriebseil so zusammenarbeitet, daß das Außenantriebseil von der Antriebscheibe selbst Kraft übernimmt und auf das Förderseil überträgt, so daß keine besondere Kraftquelle für den Außen«ntrieb erforderlich ist.
  • In den Feg. z bis 3 ist das Wesen der Erfindung erläutert. In Fig. r ist das Schema der Lagerung der =@ulienantr:iebseile und des "Treibseiles auf dem Rand der Treibseilscheibe dargestellt. Das Treibseil oder Förderseil a. z. ß. ein Drahtseil, ist in der bekannten Weise uin die Treibscheibe b herumgelegt. Daneben sind aber auch Seile c vorhanden, die als Außenantrieb auf das Seil a einwirken und welche die zu übertragende Umfangskraft vergrößern. indem sie zunächst selbst vom Rand der "Treibscheibe h mitgenommen werden und diese Kraft auf das Seil a übertragen. Neben dieser selbständigen Antriebswirkung wird auch die vom Seil a zu übertragende Umfangskraft noch dadurch vergrößert, daß der Druck des Seiles a auf seiner Unterlage verstärkt wird. Die Seile c wird man zweckmäßig als weiche Seile, z. B. als Hanfseile oder Gummischnur, ausführen.
  • In den Fig. 3, -. und 3 sind verschiedene Anordnungen des Antriebes als Beispiele angegeben, welche die Lage des Förderseiles und der Außenantriebseile ohne weiteres erkennen lasen.
  • Beien Außenantrieb ist die unmittelbare Wirkung durch die treibende Kraft des Scheibenrandes die vorherrschende. Sie ist um so größer, je größer die Keilwirkung des Treibscheibenrandes ist. Das Seil a, kann dabei an beiden Enden gespannt sein, wie es bei den bisher bekannten Seilantrieben allgemein der Fall ist, es kann aber auch das eine Ende frei sein. In jedem Fall ist die Gesamtwirkung des Außen- und Innenantriebes durch das in Fig.2 angegebeneSchema dargestellt. Bezeichnet man im Förderseil die größte Spannung mit S1, die kleine Spannung mit S, und bezeichnet man die Spannung ein Außenantriebseil mit Z, so zeigt die gestrichelte Kurve die Größe der Spannung Si bei verschiedenen Seilspannungen Z an, wenn S; = o ist. während die ausgezogene Linie die Größe der Spannung S1 darstellt bei einer gewissen Seilspannung S,. Die bekannte Wirkung des Innenantriebes kommt also zu der Wirkung des Außenantriebes hinzu. Durch geeignete Wahl von Z und S2 kann man eine beliebige Zugkraft J'1 irn Förderseil erzielen, welche in beliebigem 2vIaße veränderlich ist, je nachdem man S, groß oder klein annimmt und je nachdem man die Gröle von Z wählt. Die Spannung Z kann durch ein Gegengewicht G oder in anderer Weise erzielt werden, und sie kann durch Anlüften oder Beschweren des Gegengewichtes jederzeit aufgehoben oder verstärkt werden. Man kann die Außenantriebseile auch noch nach Art des Gegenstandes des Hauptpatentes mit einem besonderen Antrieb versehen. Durch den Außenantrieb nach der Erfindung kann man die zu übertragende Umfangskraft auf das Mehrfache des Wertes steigern, ,der bei einer einfachen Umschlingung ,der Treibscheibe um i,2o° zu erzielen ist, und man kann auf diese `'eise die sonst notwendige Verwendung von Gegenscheiben und mehrrilligen Treibscheiben vermeiden.
  • In der in Fig. 3 in Grundriß dargestellten Anordnung ist der Außenantrieb für den Antrieb von Seilbahnen benutzt, bei denen die Wagen nicht wie bei den üblichen mehrrilligen Treibscheiben in der Antriebstation vom Seil gelöst werden müssen, sondern mit den Außenbacken desKupplungsapparateszwischen dem Zugseil und dem Außenantriebseil hindurchgehen können.
  • Das zeitweilige Lüften des Außenantriebseiles kann bei Aufzügen in der Anordnung nach Fig. -4 in Frage kommen. Hier sind die beiden Außentreibseile c nach Verlassen der Treibscheibe so weit auseinandergezogen,,daß sie seitlich am Förderseil a vorbeilaufen. Durch den Außenantrieb kann man die sonst in der Regel verwendeten Keilnutenscheiben vermeiden. Man kann aber auch ein Gegenfahren des Förderkorbes gegen die obereHubbegrenzung sicher vermeiden, wenn man das zur Erzeugung der Außenseilspannung Z benutzte Gegengewicht G in der höchsten Stellung des Förderkorbes anhebt. Dadurch wird die Wirkung des Außenantriebes aufgehoben. Wenn man das Verhältnis des Außenantriebes zum Innenantrieb so wählt, daß der letztere zum Heben des Förderkorbes nicht ganz. ausreicht, so ist ein Überheben des Förderkorbes über die höchste zulässige Stellung unmöglich.
  • Bei Schachtfördermaschinen mit Treibscheibenantrieb kann man durch Verwendung des Außenantriebes das Seilgleiten auch bei geringen Teufen und bei großen Beschleuni= gungen und Verzögerungen mit Sicherheit vermeiden. Man kann ferner beim Überfahren der Hängebank und dein dabei bewirkten Einfallen der Notbremse die Wirkung des Außenantriebes noch vergrößern, indem man die Außenantriebseile durch ein zusätzliches Gegengewicht spannt. Man kann dadurch den Fahrkorb und die Maschine mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verzögern. Gelingt das dennoch nicht bis zur Erreichung der höchsten F örderkorbstellung, so kann man in ähnlicher Weise wie beimAufzug nach Fig. 4. durch Ausrücken des Außenantriebes verhindern, daß nun auch noch durch die Schwungkraft der Maschine der Fahrkorb gegen die obere Hubbegrenzung gezogen wird. Bei genügender Stärke der Spannung des Außenantriebes kann man sogar beim Eintreten eines Seilbruches den Förderkorb, der an dein noch über die Treibscheibe führenden Seile hängt, halten und gegen Abstürzen sichern.
  • Die Anwendungen und Anordnungen können sehr verschiedenartig sein; auch kann man die Wirkung des Außenantriebes noch verstärken, indem man um die Außenantriebseile wieder andere Antriebseile legt, und kann schließlich an Stelle der in der Zeichnung und Beschreibung angenommenen beiden endlosen Schlaufen für das Außenantriebseil eine einzige zusammenhängende Schlaufe wählen, welche an beiden Seiten des Förderseiles vorbeigeführt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antrieb für Seilförderanlagen nach Patent 497 31o, bei dem der Antrieb des Seils teilweise unabhängig von den inneren Umschlingungsscheiben durch Druckantriebe mit Einwirkung auf die äußere Seite des Seiles erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebscheibe für die Seilförderanlage derart ausgebildet ist und mit dem Förderseil sowie mit dem als Außenantrieb dienenden Seil zusammenarbeitet, daß das Außenantriebseil von der Antriebscheibe selbst Kraft übernimmt und auf das Förderseil überträgt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch, r für Aufzüge und Bergwerksförderanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenantriebseile durch Spannvorrichtungen angespannt werden, die von dem Förderkorb in der Höchststellung gelüftet werden, derart, daß das Übertreiben des Förderkorbes verhindert wird.
DEA59055D 1929-09-17 1929-09-17 Antrieb fuer Seilfoerderanlagen Expired DE514270C (de)

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DE514270C true DE514270C (de) 1930-12-10

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DE (1) DE514270C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2760626A (en) * 1953-12-07 1956-08-28 Electric Parts Corp Traction device
US2938472A (en) * 1955-04-18 1960-05-31 Tiegel Ernest George Aerial tramways
DE4111379A1 (de) * 1991-04-09 1992-10-15 Egon Frommherz Foerdervorrichtung an seilfoerderanlagen zum antreiben von foerderseilen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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US2938472A (en) * 1955-04-18 1960-05-31 Tiegel Ernest George Aerial tramways
DE4111379A1 (de) * 1991-04-09 1992-10-15 Egon Frommherz Foerdervorrichtung an seilfoerderanlagen zum antreiben von foerderseilen

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