AT111369B - Spannungsausgleichsvorrichtung für ein- oder mehrrillige Seilscheibenantriebe. - Google Patents

Spannungsausgleichsvorrichtung für ein- oder mehrrillige Seilscheibenantriebe.

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AT111369B
AT111369B AT111369DA AT111369B AT 111369 B AT111369 B AT 111369B AT 111369D A AT111369D A AT 111369DA AT 111369 B AT111369 B AT 111369B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Spimnungsausgleichsvorrichtung   für   ein-oder mehrrillige Seilseheibenalltriebe.   



   Die bisherigen Ausgleichsgetriebe für Seilscheiben bezwecken zusätzliche Spannungen, welche infolge verschiedener Seilscheibendurchmesser zwischen den einzelnen angetriebenen Seilseheiben auftreten, abzugleichen. Da der Ausgleich durch   Relativbewegung der einzelnen Antriebsselheiben   gegeneinander   durchgeführt   wird, bedingen diese besonders bei   mehrrilligen   Seilantrieben die Zwischenschaltung geeigneter Maschinenelemente zwischen den einzelnen Seilscheiben und untereinander, somit einen erhöhten Aufwand an maschinellen Teilen.

   Wenn auch durch diese   Einrichtungen   ein Ausgleich 
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 noch immer der Nachteil an, dass zusätzliche Spannungen (Schrumpfspannungen) im Seile auftreten ; diese werden dadurch hervorgerufen, dass das Seil, welches auf der Auflaufseite eine höhere bzw. niedere Spannung hat, als auf der Ablaufseite, auf der Scheibe   zusammenschrumpft   bzw. sich   längt.   Diese Schrumpfspannungen wirken sich auf dem Belag der Scheibe aus und das Seil erzeugt infolge Zusammenschrumpfens eine Abnutzung des Belages, welche je nach Grösse der   Spannung   der auf die einzelnen Scheiben auflaufenden Trume verschieden ist. Diese verschiedene Abnutzung des Belages ruft verschiedene Scheibendurchmesser hervor und diese erzeugen wieder schädliche Spannungen, welche durch eingangs erwähnte Einrichtungen, wie z. B.

   Differentialgetriebe usw. ausgeglichen werden müssen. 



   Vorliegende Erfindung verhindert durch ihre Einrichtung nicht nur   das Auftreten der schädlichen   Schrumpfspannungen in den die Scheiben   umschlingenden   Seilteilen, sondern gestattet auch ohne weitere besondere Vorrichtungen den Ausgleich auftretender   schädlicher   Zusatzspannungen zwischen den einzelnen Seilrillen oder-seheiben, wenn aus irgendwelchen Ursachen die Durchmesser ungleich wären. 
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 Längsschnitt eines spannungsausgleichende Elementes (Schrumpfklotz) des Seilscheibenkranzes dargestellt und Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch diesen   Seilscheibenkranz.   



   Das Förderseil 1 (Fig. 1) ruht auf den, den Umfang der   Antriebsscheibe   in einer Anzahl den 
 EMI1.3 
 Die einzelnen Klötze sind auf dem Scheibenkranze in vorbestimmten Abständen   rt   voneinander gelagert und durch   Längsschlitze   6 in ihren seitlichen Bewegungen begrenzt. Die Seilrille sowie die Auflage des Sehrumpfklotzes am Seilkranz sind mit zweckentsprechenden Belägen'7 versehen. Für Fig. 2 gelten dieselben Bezugsziffern wie für Fig. 1, nur zeigt 8 noch zusätzlich die selbstsperrenden   Seilklemmen.   



  Der   Scheibenkranz   ist wie bei den bisher üblichen Ausführungen ein-oder mehrrillig ausgeführt und bedingt keine Teilung der Rillen in einzelne Scheiben. 



   Die Wirkungsweise des Schrumpfbelages nach vorliegender Erfindung beruht darauf, dass die Schrumpfspannungen, welche infolge Längenänderung des umschlingenden Seiles auf dem Wege von der 
 EMI1.4 
 auftreten, durch Relativbewegung der Klötze zum Scheibenkrznz unwirksam gemacht werden. Der Belag auf der Ober-und Unterseite der Schrumpfklötze ist so bestimmt, dass eine Bewegung des Seiles auf dem Klotz nicht stattfinden kann, sondern der Klotz sich auf seiner Unterlage bewegen muss, d. h., 
 EMI1.5 
 

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 zwischen Seil und Rille stets grösser ist, als jene zwischen Klotz und seiner Unterlage.

   Die Übertragung der Umfangskraft von Seil und Scheibe oder umgekehrt erfolgt in der Weise, dass die Klötze durch das die Scheibe umschlingende Seil auf die Unterlage gedruckt werden und die Kraftübertragung durch   Reibungsschluss   entsteht ; zur Erhöhung der Kraftübertragung kann das Seil auf den   Schrumpfklötzen   von auf jeden einzelnen Klotz angebrachten selbstsperrenden Seilklemmen S (Fig. 2, gestrichelt gezeichnet) gefasst werden. Für die Ermittlung der übertragbaren Umfangskraft wird der niedrigere Reibungswert, d. i. jener zwischen Schrumpfklotz und Scheibenkranz, der Berechnung zugrunde gelegt. 



   Der Vorteil vorliegender Erfindung gegenüber bisherigen   Spannungsausgleichern   liegt hauptsächlich darin, dass die, durch die Schrumpfung des die Scheibe umschlingenden Seiles entstehende Abnutzung des Rillenbelages verhindert wird, sowie, dass durch die einfache Einrichtung ohne Zwischenschaltung von Getrieben zwischen die einzelnen Seihrillen eine durch verschiedene Rillendurchmesser entstehende schädliche Seilspannung auf einer mehrrilligen Scheibe ausgeglichen werden kann. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Spannungsausgleichsvorrichtung für ein-oder mehrrillige Seilscheibenantriebe, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderseil bei seiner Umschlingung auf der Antriebs (oder Bremsscheibe, auf im Scheibenkranze gelagerten Schrumpfklötzen aufliegt, welche eine begrenzte Relativbewegung des die Scheibe umschlingenden Seilteiles zur Antriebs (Brems) scheibe zulassen und dadurch das Entstehen von schädlichen Zusatzspannungen im Seil auf der Scheibe und zwischen den Seilrillen verhindern.

Claims (1)

  1. 2. Spannungsausgleichsvorrichtlmg nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schrumpf- klotz auf seiner dem Seil zugekehrten Seite eine derartige Seilauflagerung besitzt, dass dieselbe durch geeignete Ausbildung und Wahl ihres Materiales einen stets höheren Reibungsschluss erzeugt, als der Schrumpfklotz selbst auf seiner Unterlage ausübt.
    3. Spannungsausgleichsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schrumpfklotz am Scheibenkranz durch selbstwirkende Organe (Feder 4, Bolzen 5, oder Gewichte, Nuten usw.) zwangläufigin einer vorbestimmten Lage auf der Scheibe derart gehalten ist, dass diese Organe Bewegungen in der Richtung des Scheibenumfanges zulassen und ein Abheben von der Scheibe verhindern.
    4. Spannungsausgleichsvorrichtnng nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Reibungsschluss des Seiles auf den Schrumpfklötzen durch selbstsperrende, vom Seildruck betätigte Vorrichtungen, wie Klemmen (8) u. dgl., welche das Seil an die Schrumpfklötze klemmen, erhöht wird.
    5. Spannungsausgleichsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass diese mit Ausgleichsvorrichtungen versehenen Rillen in beliebiger Anzahl am Umfange der Seilscheibe nebeneinander angeordnet sind, EMI2.1
AT111369D 1927-04-13 1927-04-13 Spannungsausgleichsvorrichtung für ein- oder mehrrillige Seilscheibenantriebe. AT111369B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1022852B (de) * 1952-11-24 1958-01-16 Demag Ag Seilscheibe, insbesondere Seiltreibscheibe, fuer Schachtfoerderanlagen
FR2669701A1 (fr) * 1990-11-23 1992-05-29 Kley France Sa Poulie d'adherence.

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WO1992009831A1 (fr) * 1990-11-23 1992-06-11 Kley-France Poulie d'adherence

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