DE913489C - Seiltrieb - Google Patents

Seiltrieb

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DE913489C
DE913489C DEF7748A DEF0007748A DE913489C DE 913489 C DE913489 C DE 913489C DE F7748 A DEF7748 A DE F7748A DE F0007748 A DEF0007748 A DE F0007748A DE 913489 C DE913489 C DE 913489C
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DE
Germany
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rope
edges
ropes
lip
shaped
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DEF7748A
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English (en)
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ERNST FITZNER DR MED
FRIEDRICH VETTERMANN
Original Assignee
ERNST FITZNER DR MED
FRIEDRICH VETTERMANN
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/04Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members with ropes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/32Friction members
    • F16H55/36Pulleys
    • F16H55/50Features essential to rope pulleys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pulleys (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Seiltrieb Es ist bekannt, zur Übertragung von rotierenden und auch hin und her gehenden Bewegungen Seiltriebe zu verwenden, welche eine treibende und eine getriebene Scheibe umschlingen und durch die Reibung zwischen Scheibe und Seil die Kraftübertragung bewirken.
  • Bei diesen Übertragungsarten hat es sich jedoch gezeigt, daß der erreichbare Wirkungsgrad verhältnismäßig gering ist, was einerseits von den zu niedrigen Reibungskräften zwischen Seil und Scheibe und andererseits von Relativbewegungen herrührt, die zwischen diesen Teilen stattfinden. Hierzu gehört nicht nur der Seilschlupf, sondern auch die Seilschleichung, d. h. vorübergehende Längenänderungen durch wechselnde Spannungen. Diese Mängel treten in besonders starkem Maße auf, wenn es sich um große Längen der Seile und große Kräfte, wie z. B. bei Aufzügen u. dgl., handelt.
  • Zur Verbesserung der Reibungsverhältnisse verwendet man keilförmige Rillen in den Übertragungsscheiben, in welche Seile mit kreisförmigem Querschnitt oder beispielsweise Keilriemen eingreifen.' Durch diese Maßnahmen lassen sich die Reibungskräfte jedoch nicht in der erforderlichen Weise steigern, da die Berührungsflächen nicht viel größer und die spezifischen Drücke auch' nur un wesentlich höher werden. Dagegen steigert sich die ohnehin hohe Abnutzung der aufeinander gleitend bewegten Teile in erheblichem Maße und gibt zu öfteren Reparaturen und selbst Betriebsstörungen Anlaß.
  • Ein weiterer Mangel ist bei den bekannten Einrichtungen in dem Auftreten von Vibrationen und den damit verbundenen Erschütterungen und Geräuschen zu erblicken, die von dem bereits erwähnten wechselnden Spannungen und Kräften in den bewegten Teilen herrühren und sich besonders unangenehm, beispielsweise bei Personenaufzügen und in Gebäuden bemerkbar machen.
  • Bei zahlreichen Arten von Seiltrieben ist ferner eine Vorspannung für die Seile nötig, die besondere Einstellfedern oder Belastungsgewichte erforderlich macht. Neben größeren Abmessungen ist dadurch auch eine Verteuerung der Anlagen unvermeidlich.
  • Es ist auch bekannt, bei Seiltrieben Vorrichtungen zur Erhöhung des Reibungsschlusses zwischen der Treibscheibe und dem Zugmittel in Form eines gemeinsam mit der Treibscheibe angetriebenen Hilfsbandes anzuwenden. Hierbei bedarf das Hilfsband einer zusätzlichen Spannscheibe zwischen der Treibscheibe und deren Gegenscheibe, ferner sind besondere Leitrollen und ein Ausgleichgetriebe erforderlich. Das bei diesen Ausführungen auf den keilförmig ausgebildeten Treibscheiben zusammen mit dem Hauptseil laufende Hilfsseil hat jedoch das Bestreben, sich keilförmig neben das Hauptseil einzupressen und es aus seiner Rille wegzuschieben. Infolgedessen entstehen Bewegungsstörungen und ein unregelmäßiger Gang, außerdem tritt zwischen den beiden Seilen eine beträchtliche Walkarbeit und Reibung auf.
  • Die Erfindung betrifft einen Seiltrieb mit rillenförmiger Seilführung und einer Vorrichtung zur Erhöhung des Reibungsschlusses zwischen der Treibscheibe und dem Zugmittel, wobei das Seil von seiner die Rille enthaltenden Auflage aus elastischem Stoff, wie Gummi, Kunststoff od. dgl., mittels lippenförmiger, ebenfalls elastischer Rillenränder unter Anpressung umfaßt wird. Die lippenförmigen Rillenränder können wulstartige Verstärkungen tragen, und es können ferner Belastungsrollen angewendet werden, die ganz oder teilweise auf dem vom Seil umschlungenen Scheibenumfang diese Lippen anpressen. Die Rillen können in einem oder mehreren dem Scheibenumfang aufliegenden ringförmigen Teilen angeordnet sein, wobei in jedem ringförmigen Teil eine oder mehrere Rillen enthalten sein können.
  • Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung. Es zeigt Abb. I einen Querschnitt durch den Kranz einer Seilscheibe mit Rillen, deren Ränder lippenförmig ausgebildet sind und den Seilquerschnitt in einem Winkel von 3oo° umfassen, Abb. 2 die Ausführung nach Abb. I, wobei die lippenförmigen Rillenränder mit wulstartigen Verstärkungen versehen sind, Abb. 3 die Ausführung nach Abb. I, wobei zwischen den Seilen Belastungsrollen für die lippenförmigen Rillenränder angeordnet sind, Abb. 4 eine weitere Ausführungsart, bei welcher zwischen den Seilen Belastungsrollen für lippenförmige Rillenränder anderer Form angeordnet sind, Abb. 5 eine weitere Ausführungsart, bei welcher an Stelle einzelner Belastungsrollen durchgehende Belastungswalzen angeordnet sind.
  • Auf dem Radkranz I der Seilscheibe sind mit Rillen versehene Ringe 2 aufgesetzt. Die Rillen, in welchen die Seile 3 laufen, haben lippenförmige Ränder 4, die den kreisförmigen Seilquerschnitt bei den Ausführungen nach Abb. I bis 3 bis auf einen frei bleibenden Winkel von 6o° umfassen. Die lippenförmigen Ränder 4 bestehen ebenso wie die Ringe 2 aus elastischem Stoff, wie Gummi, Kunststoff od. dgl. Das in die Rillen einlaufende und wieder auslaufende Seil biegt die Ränder auf einfache Weise beiseite, ohne Beanspruchungen hervorzurufen. Das Seil wird auf dem größten Teil des Umfanges seines kreisförmigen Querschnitts von der Rille und ihren Rändern umfaßt, wobei sich die Berührungsflächen infolge der Seilspannung mit kräftiger Pressung aufeinanderlegen.
  • Zweckmäßigerweise werden die Ränder von vornherein mit einer gewissen Vorspannung ausgeführt, beispielsweise indem man sie in ungespanntem Zustand in den später durch das Seil ausgefüllten Querschnitt hineinragen läßt, so daß die Ränder durch das einlaufende Seil auseinandergedrückt werden. Hierdurch wird erreicht, daß die dadurch hervorgerufene Vorspannung nur in dem Teil der Rille auftritt, in welchem das Seil läuft, während der restliche Teil der Rille unbelastet bleibt.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 2 wird die durch die Ränder hervorgerufene Pressung noch weiter durch die Ausbildung der Rillenränder in Gestalt von wulstartigen Verstärkungen 5 gesteigert, welche gleichzeitig auch eine Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der Ränder mit sich bringen.
  • Die Abb. 3 zeigt noch eine Ausführungsmöglichkeit mit auf die lippenförmigen Rillenränder wirkenden Belastungsrollen 6. Diese Anordnung hat den Vorzug, daß sie sich nur auf den vom Seil umschlungenen Teil der Scheibe zu erstrecken braucht, wobei das Ein- und Austrittsende des Seils in der Rille unbelastet bleibt. Hierbei lassen sich beliebig hohe Pressungen erreichen, die sich für die Übertragung auch sehr großer Kräfte gut eignen. Vorzugsweise wird die Belastung durch die Rollen regelbar gemacht.
  • Die Ausführungsart nach Abb. 4 zeigt unter Verwendung eines einzigen, dem Radkranz anliegenden Ringes 7 die Anordnung von Belastungsrollen 8 bei lippenförmigen Rillenrändern 9, welche den kreisförmigen Seilquerschnitt bis zur Mitte, also unter einem Winkel von i8o° umfassen. Dieselbe Anordnung ist auch ohne weiteres für beliebige kleinere Umfassungswinkel als i8o° anwendbar, da in jedem Fall die Anpressung der Rillenränder an das Seil den jeweiligen Erfordernissen durch den regelbaren Rollendruck angepaßt werden kann.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 5 sind Belastungswalzen io angeordnet, die durchgehend sowohl die lippenförmigen Ränder i i der auf dem Radkranz liegenden Ringe i2 als auch die- Seile 13 belasten. Die Belastbarkeit kann ebenfalls wieder mittels bekannter Vorkehrungen regelbar gemacht werden, so daß die Pressung der aufeinanderliegenden Flächen dieser Teile einstellbar ist.
  • Naturgemäß kann entsprechend dem jeweiligen Einzelfall auch entweder die Belastung durch die Rollen oder Walzen nur auf die Seile oder nur auf die lippenförmigen Ränder oder auch abwechselnd einmal auf die Ränder und einmal auf die Rollen wirken. Diese Kombination richtet sich nach der Art und Größe der zu übertragenden Kräfte.
  • Gegenüber den bekannten Ausführungsarten ergeben sich bei den Anordnungen nach der Erfindung erheblich höhere Wirkungsgrade, weil naturgemäß die Berührungsflächen von Seil und Rille größer sind und erheblich höhere spezifische Drücke erzielt werden. Auch die anwendbaren Übersetzungsverhältnisse werden infolgedessen gesteigert.
  • Ein weiterer erheblicher Vorzug ist darin zu erblicken, daß bei der Übertragung verschieden großer Kräfte und Momente an einem und demselben Seiltrieb nicht mehr wie bisher verschieden große Übertragungsscheiben verwendet werden müssen, sondern Scheiben von gleichem Durchmesser, die nicht ausgewechselt werden müssen, für alle Fälle genügen.
  • Eine Vorspannung durch Federn oder Gewichte, wie sie bisher erforderlich war, ist überflüssig, da die Seile sich bei der neuen Anordnung von selbst einstellen und gleichmäßig tragen.
  • Naturgemäß ergibt sich auch infolge des elastischen Stoffes, aus welchem bei den erfindungsgemäßen Anordnungen die Seilführungen bestehen, eine gute Dämpfung der Vibrationen, so daß keinerlei Erschütterungen oder Geräusche mehr auftreten.
  • Die in den Rillen laufenden Seile können gemäß der Erfindung aus Metall oder auch aus beliebigen anderen Werkstoffen, wie Gummi, Kunststoff, Hanf od. dgl., bestehen. Der Seilquerschnitt kann, wie in den Ausführungsbeispielen gezeigt, kreisförmig, jedoch sinngemäß auch in jeder beliebigen anderen Form ausgeführt werden.
  • Der Erfindungsgegenstand kann ebenso wie für die Rotation ohne weiteres auch für hin und her gehende und andere Bewegungen und Kraftübertragungen Verwendung finden, gleich, ob einfache oder mehrfache Umschlingungen der Scheiben durch die Seile vorgesehen sind.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Seiltrieb mit rillenförmiger Seilführung und einer Vorrichtung zur Erhöhung des Reibungsschlusses zwischen der Treibscheibe und dem Zugmittel, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Radkranz angeordneten, die Führungsrillen enthaltenden Ringe (2, 7, I2) aus elastischem Stoff, wie Gummi, Kunststoff od. dgl., bestehen und an den Rillenrändern mit Lippen (4, 9, II) aus demselben Stoff versehen sind, die den Seilen (3, I3) unter gegenseitiger Pressung anliegen.
  2. 2. Seiltrieb nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß Belastungsrollen (6, 8) oder Belastungswalzen (Io) mit regelbarem Druck den Seilen (3, I3) und den Rändern (4, 9, II) der Seilführungen oder den Rändern allein oder den Seilen allein oder auch den Seilen und Rändern abwechselnd in beliebiger Reihenfolge und Anordnung anliegen.
  3. 3. Seiltrieb nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die lippenförmigen Ränder der Seilführungsrillen mit wulstartigen Verstärkungen (5) versehen sind.
  4. 4. Seiltrieb nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die lippenförmigen Ränder (4,'9, 11) der Seilführungsrillen den Umfang des Seilquerschnittes über seine Mitte hinaus in einem Winkel größer als i8o° umfassen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 544 i48.
DEF7748A 1951-11-27 1951-11-27 Seiltrieb Expired DE913489C (de)

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DEF7748A DE913489C (de) 1951-11-27 1951-11-27 Seiltrieb

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DEF7748A DE913489C (de) 1951-11-27 1951-11-27 Seiltrieb

Publications (1)

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DE913489C true DE913489C (de) 1954-06-14

Family

ID=7085587

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF7748A Expired DE913489C (de) 1951-11-27 1951-11-27 Seiltrieb

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DE (1) DE913489C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2075923A1 (de) * 1970-01-05 1971-10-15 Abex Corp
DE2522033A1 (de) * 1975-05-17 1976-11-25 Greifzug Hebezeugbau Gmbh Treibscheibentriebwerk

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE544148C (de) * 1932-02-13 Adolf Bleichert & Co Akt Ges Vorrichtung zur Erhoehung des Reibungsschlusses zwischen der Treibscheibe und dem Zugmittel

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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