DE341306C - Treibscheibenfoerderung, besonders fuer gleichbleibende Antriebsdrehrichtung - Google Patents

Treibscheibenfoerderung, besonders fuer gleichbleibende Antriebsdrehrichtung

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DE341306C
DE341306C DE1913341306D DE341306DD DE341306C DE 341306 C DE341306 C DE 341306C DE 1913341306 D DE1913341306 D DE 1913341306D DE 341306D D DE341306D D DE 341306DD DE 341306 C DE341306 C DE 341306C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B15/00Main component parts of mining-hoist winding devices
    • B66B15/08Driving gear

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  • Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Treibscheibenförderung, besgnders für gleichbleibende @,nrieIos@l@el@ri@Chfua@g. Durch die Treibscheibenförderung nach Patent 26393i, bei der zwischen die Treibscheiben ein Ausgleichsgetriebe eingeschaltet ist, wird eine gleichmäßige Anteilnahme der beiden Treibscheiben an der Arbeitsübertragung gewährleistet. Da aber durch die Einschaltung des Ausgleichsgetriebes die Arbeit gleichmäßig oder doch praktisch gleichmäßig auf beide Treibscheiben verteilt wird, so findet eine volle Ausnutzung des Reibungsschlusses zwischen Seil und Scheibe durch .die volle Umschlingung der Treibscheibenariordnung grundsätzlich nicht statt. Da jede Scheibe die Hälfte der Gesamtkraft übernimmt, so beträgt die Summe der zu übertragenden Kräfte lediglich das Doppelte der von der in Richtung des auflaufenden Seiles an zweiter Stelle liegenden Treibscheibe geleisteten Teilkraft, weil sonst ein Rutschen auf dieser Scheibe eintreten würde. An einem Zahlenbeispiel sei dies unter Bezugnahme auf die in Fig. i dargestellte schematische Anordnung näher erläutert: Unter der Voraussetzung, daß der Wert e°a hier zu c\ D:2 anzusetzen ist, und daß das Seil mit einer Spannung von 5 t auf die eine Treibscheibe aufläuft, würde eine Spannungsvergrößerung auf das Doppelte, d. h. auf io t zu erzielen sein. (Hierbei ist e die Basis der natürlichen Logarithmen, u die Reibungsziffer und a der jeweilig von dem Bremsband umschlungene Bogen.) Diese Spannung von io t des auf die zweite Scheibe auflaufenden Seiles würde nun, wenn der Reibungsschluß voll auszunutzen wäre, auf das Doppelte zu steigern sein, d. h. auf 2o t. Diese Größtspannung läßt aber das Ausgleichsgetriebe nicht zu, da ja die die beiden Scheiben belastenden Drehmomente gleichbleiben müssen. Der Reibungsschluß auf der zweiten Scheibe wird also nur zur Hälfte in Anspruch genommen, d. h. die Gesamtspannung beträgt 15 t. Es findet hier also eine Steigerung von 5 t auf 15 t statt, während theoretisch eine solche auf 2o t möglich wäre.
  • Während bei Treibscheibenförderungen mit stetem Wechsel der Drehrichtung dieser Umstand mit in Kauf genommen werden muß und kann, wird nach der Erfindung eine Lösung der damit gestellten Aufgabe für solche Förderungen gegeben, die wie Streckenförderungen, Drahtseilbahnen u. dgl. ständig im gleichen Sinne umlaufen; hier ist ja auch das Bedürfnis nach vollständiger Ausnutzung des Reibungsschlusses weit größer, wie sich dies in den in der Praxis vielfach angewendeten mehrfachen Umschlingungen ausspricht. Nach der Erfindung wird nämlich das Übersetzungsverhältnis zwischen den beiden Treibscheiben derart bemessen, daß jeweilig innerhalb der in der Praxis erforderlichen Sicherheitsgrenzen auf beiden Scheiben die Größtbeanspruchung des Reibungsschlusses gegeben ist.
  • Wie sich dieser Gedanke praktisch durchführen läßt, zeigt zunächst Fig.2, in der räumlich ein Ausführungsbeispiel wiedergegeben ist. Die durch das Ausgleichsgetriebe lt, k,1, in wie nach dem Hauptpatent gekuppelten Treibscheiben d und e besitzen einen verschieden großen Durchmesser, und zwar derart, daß die Treibscheibe d, auf die das Seil mit der Größtspannung aufläuft, kleiner ist wie e, und zwar in dem Verhältnis, daß ungefähr die in Fig.2 eingezeichneten Kräfte auftreten können. Die durch diese Verhältnis gegebene Spannungsverteilung wird nun auch während der Bewegung aufrechterhalten, indem unter entsprechendem Abwälzen des Ausgleichsgetriebes die größere Scheibe etwas langsamer und die kleinere Scheibe entsprechend schneller als die Antriebswelle umläuft. Es wird dann auf diese Weise tatsächlich ermöglicht, das Seil unter der möglichen Größtausnutzung des Reibungsschlusses anzuspannen.
  • Die - eben beschriebene, an sich sehr einfache Einrichtung hat nun unter Umständen den Mangel, daß das Ausgleichsgetriebe sehr stark in Anspruch genommen wird, da es bei dem Größenunterschied in dem Durchmesser der beiden Treibscheiben natürlich ständig mit entsprechender Geschwindigkeit arbeiten muß. Um dies zu vermeiden und das Ausgleichsgetriebe nur möglichst zum Ausgleich geringerer Ungleichmäßigkeiten und der Seildehnungen heranzuziehen, empfiehlt es sich, die in den Fig. 3 und d. in Ansicht und Querschnitt dargestellte Anordnung zu benutzen. Hier sind die beiden Treibscheiben d und e gleich groß, während das Übersetzungsverhältnis ganz in das Ausgleichsgetriebe gelegt ist, und zwar auf folgende Weise: Die mit den Scheiben d und e verbundenen Zahnkränze Z und in besitzen verschiedene Durchmesser und sind durch die auf einer gemeinsamen Achse u sitzenden Trieblinge k, k' gekuppelt. Das Verhältnis der Hebelarme ist dabei wiederum so, daß das in Fig.2 eingezeichnete Spannungsbild gewährleistet ist. Gegenüber der Anordnung nach Fig. 2 besteht aber hier der Unterschied, daß,abgesehen von dem Ausgleich von Ungleichmäßigkeiten in dem Treibscheibendurchmesser und in den Seildehnungen, das Ausgleichsgetriebe auch während der Bewegung nicht in Anspruch genommen wird. Unter der durch das Übersetzungsverhältnis gegebenen Grundverteilung der Seilspannungen holen ja beide Scheiben im wesentlichen die gleichen Seillängen ein, so daß eine übermäßige Beanspruchung des Ausgleichsgetriebes vermieden ist. Das Übersetzungsverhältnis läßt sich natürlich in der verschiedensten Weise ausbilden, wie auch unter Umständen eine Vereinigung der in den Fig. 2, 3 und ,4 enthaltenen Einrichtungen möglich erscheint. Die Ausbildung des Ausgleichsgetriebes selbst ist ebenfalls beliebig; an Stelle der Kegelnadtriebe können auch Stirnräder zur Verwendung gelangen. Während die beschriebene Einrichtung zunächst, wie oben erwähnt, nur für ständig im gleichen Sinne umlaufende Treibscheibenförderungen gedacht ist, erscheint es nicht ausgeschlossen, diese auch für Förderungen mit ständig wechselnder Drehrichtung in Anwendung zu nehmen; es müßten dann lediglich Umschalteinrichtungen getroffen werden, die es ermöglichen, die beiden Treibscheiben einmal in dem einen und einmal in dem anderen .Sinne unter dem erforderlichen Übersetzungsverhältnis zu kuppeln.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Treibscheibenförderurig nach Patent 263931, besonders für gleichbleibende Antriebsdrehrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden durch das Ausgleichsgetriebe gekuppelten Treibscheiben in einem derartigen Übersetzungsverhältnis zueinander stehen, daß die in Richtung des auflaufenden Seiles erste Treibscheibe jeweilig entsprechend stärker belastet wird wie die zweite Treibscheibe.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden durch das Ausgleichsgetriebe gekuppelten Treibscheiben einen derart ungleichen Durchmesser besitzen, daß bei gleichem Drehmoment am Ausgleichsgetriebe der erforderliche Unterschied der Seilspannungen gegeben ist, während der Ausgleich in dem verschieden starken Seileinholen durch die Treibscheiben durch ständiges Abwälzen des Ausgleichsgetriebes herbeigeführt wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichbleibendem Treibscheibendurchmesser das Übersetzungsverhältnis durch entsprechende Einseitigkeit des Ausgleichsgetriebes geschaffen wird, so daß die beiden Scheiben durch das Ausgleichsgetriebe im Verhältnis der zu übertragenden Drehmomente gekuppelt sind. q.. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Treibscheiben (d und e) mit Zahnkränzen verschigdenen Durchmessers (l - und in) verbunden sind, die durch zwei auf einer gemeinsamen, radial stehenden Achse sitzende Trieblinge (k, k') gekuppelt sind.
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