DE50240C - Schleif- und Polir-Maschine - Google Patents

Schleif- und Polir-Maschine

Info

Publication number
DE50240C
DE50240C DENDAT50240D DE50240DA DE50240C DE 50240 C DE50240 C DE 50240C DE NDAT50240 D DENDAT50240 D DE NDAT50240D DE 50240D A DE50240D A DE 50240DA DE 50240 C DE50240 C DE 50240C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
work piece
rollers
screw
grindstone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50240D
Other languages
English (en)
Original Assignee
D. ASHTON in Sheffield, Bank Buildings, George Street, England
Publication of DE50240C publication Critical patent/DE50240C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/60Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of tools not covered by the preceding subgroups
    • B24B3/607Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of tools not covered by the preceding subgroups of files
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/60Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of tools not covered by the preceding subgroups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
Patentirt Im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1889 ab.
Die Erfindung betrifft die Construction einer Schleif- und Polirmaschine für Feilen, Maschinenmesser und. andere ähnliche Gegenstände mit flacher, gekrümmter oder anderer unregelmäfsig ausgebildeter Oberfläche. Als Schleifmittel kommt entweder der gewöhnliche Schleifstein, eine Schmirgelscheibe oder ein entsprechendes Schleifmittel zur Anwendung.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 der Grundrifs derselben ohne Schleifstein und Zuführungsschraübe,
Fig. 3 die theilweise durchschnittene Vorderansicht der Maschine;
Fig. 4 sind Einzeldarstellungen der Vorrichtung zum Halten des Tisches.
Die Maschine besteht aus einem kräftigen gufseisernen Gestell A, das an den oberen und unteren Kanten mit Flantschen versehen ist und zwei Böcke b trägt, deren vordere Theile unter einem geeigneten Winkel geneigt sind, um einen Schlitten C aufzunehmen, der zwei Lager D am unteren ,Ende hat, welche die Achse des Schleifsteines E tragen. Letzterer wird zwischen zwei Metallplatten E in üblicher Weise zwischen den Böcken B befestigt. Auf dem einen Ende der Achse des Schleifsteines E aufserhalb des Bockes wird eine Curvenscheibe G angebracht, deren Curvennuth mit einem Finger H in Eingriff tritt, so dafs, wenn die Achse des Schleifsteines umläuft, der Achse mit dem Stein eine hin- und hergehende Bewegung mitgetheilt wird. Hierdurch wird vermieden, dafs sich auf der Oberfläche des Steines Rinnen bilden oder eine andere unregelmäfsige Abnutzung der Schleifsteinfläche eintritt. Der Schlitten C mit der Schleifsteinachse kann auf der schrägen Lauffläche des Bockes mittelst einer in der Mitte angeordneten Schraube / gehoben oder gesenkt werden, die oben an dem Schlitten befestigt ist und durch die mit Gewinde versehene Nabe eines Schneckenrades J hindurchgeht, das in dem die Böcke B verbindenden Querstück läuft. Das Schneckenrad J wird durch eine Schnecke K angetrieben, die wiederum durch eine mittelst des Handrades L bewegte Kette gedreht wird. Hierdurch ist eine Einstellung des Schleifsteines möglich, wenn derselbe durch Abnutzung kleiner geworden ist oder wenn die Maschine einen neuen Stein erhält.
An dem vorderen Ende des Gestelles A wird ein beweglicher Träger M angebracht, der eine Fortsetzung des oberen Theiles des Gestelles bildet und einen langen Arm N besitzt, welcher sich um den Gelenkstift O drehen kann, um gehoben oder gesenkt zu werden. Eine Feststellung des Armes N in beliebiger Lage wird mittelst der Schraube P bewirkt.
Auf dem vorderen Ende des Armes N wird ein Lagerkasten Q befestigt,. welcher einen Träger für das eine Ende einer Schraube Y bildet und auch ein Paar Zahnräder trägt, von denen das eine auf der Schraube und das andere auf der Triebwelle R befestigt ist; letztere trägt einen Satz Umsteuerscheiben S, .ähnlich wie sie bei Hobelmaschinen vorkommen. Diese Scheiben S werden zweckmäfsig durch eine Welle angetrieben, die oben am Bock B in einem Consolträ'ger gelagert ist.
Der Lagerkasten Q wird von dem Bolzen T getragen, der entweder starr befestigt ist oder

Claims (1)

  1. sich mit dem hoch- und niedergehenden Schleiftisch U bewegen kann, mit welchem das andere Ende der Schraube Y dadurch verbunden ist, dafs sie mit der Mutter V in Eingriff tritt, die einen Theil des Schleiftisches bildet.
    Der Tisch erhält Seitenplatten, die über die Fläche des Tisches vorstehen, auf welchem das zu schleifende Arbeitsstück Platz findet. Die oberen Kanten der Seitentheile treten aufserdem bei W noch nach aufsen und sind mit Schlitzen oder anderen Vorrichtungen versehen, wodurch für die Unterseite der überhängenden Kanten eine Schablone gebildet wird, die eine bestimmte Bahn des Schleiftisches sichert und eine schnelle Befestigung und Einstellung ermöglicht. Diese Schablonen erhalten eine solche Ausbildung, wie sie das zu behandelnde Arbeitsstück voraussetzt, bezw. welche die Arbeitsfläche annehmen soll. Die Leisten W des Tisches U ruhen auf zwei Rollen X, und der Tisch kann auf den Rollen hin- und hergezogen werden, je nachdem die Schraube Y in der einen oder anderen Richtung durch die Scheibe 5 gedreht wird. Diese alternirende Bewegung wird durch gewöhnliche Riemenumsteuerung bewirkt, wie sie bei Metallhobelmaschinen etc. vorkommt. Die Bethätigung der Umsteuerung findet durch den Tisch U statt. Die Rollen X werden durch schwingende Arme Z getragen, von denen das eine Ende seitlich am Gestell A und das andere freie Ende, an welchem die Rolle angebracht ist, durch eine Stellschraube ι getragen wird, die durch die mit Muttergewinde versehene Nabe eines Handrades 2 hindurchgeht, das auf einem elastischen, in den Träger 3 eingelassenen Brett aufliegt. Hierdurch erreicht man, dafs der Schleifstein und das Arbeitsstück mit elastischem Druck auf einander wirken. Die Rollen X werden zweckmäfsig so gelegt, dafs die Verbindungslinie der Achsen der Rolle und des Schleifsteines E parallel zur Lauffläche des Schlittens C auf dem Bock gerichtet ist; danach wird das Arbeitsstück direct unter dem Berührungspunkt zwischen demselben und dem Stein unterstützt.
    Das Arbeitsstück kann in einigen Fällen einfach auf den Tisch U gelegt werden; kleine Arbeitsstücke werden dagegen auf Platten oder Träger gelegt, die auf dem Tisch Platz finden.
    Die Operation des Schleifens findet unter der Oberfläche des Wassers statt, und da das Wasser durch die Bewegung des Tisches in ständiger Bewegung bleibt, unterstützt der in Suspension gehaltene Schleifsand die Schleifoperation wesentlich.
    Um die Fläche des Schleifsteines bearbeiten und glatt und gegen die Fläche des Tisches U in richtiger Lage erhalten zu können, werden ein Schlitten 4 auf jeder Seite des Gestelles, sowie Schrauben 5 und Klötze 6 vorgesehen, weiche eine Querwelle 7 aufnehmen, die eine Anzahl runder Zahnhauer 8 trägt. Die Schrauben 5 sind durch Kegelräder 9 und die Quer welle 10 verbunden und können mittelst eines Handrades 11 und der Kette 12 bethätigt werden.
    Pa tent-A ν s ρ ru c η :
    Eine Schleif- und Polirmaschine, gekennzeichnet durch die Einrichtung, wonach die mittelst der Curvenscheibe G hin- und herbewegte Achse des Schleifsteines E in dem auf dem schrägen Bock B beweglichen Schlitten C gelagert ist und das Arbeitsstück auf dem Tisch U Platz findet, dessen überhängende, event, profilirte Kanten W auf den in stellbaren Hebeln Z gelagerten Rollen χ aufliegen und dessen Hin- und Herbewegung durch die Schraube Y veranlafst wird, deren Halter und Antrieb auf dem stellbaren, am Arm N drehbar befestigten Träger N angebracht sind.
DENDAT50240D Schleif- und Polir-Maschine Expired - Lifetime DE50240C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE50240C true DE50240C (de)

Family

ID=325112

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT50240D Expired - Lifetime DE50240C (de) Schleif- und Polir-Maschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE50240C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE50240C (de) Schleif- und Polir-Maschine
DE476184C (de) Fahrbare Schienenschleifmaschine mit einer das Gleis ueberspannenden wagerechten Einstellspindel fuer die wagerechte Verschiebung des senkrecht einstellbaren Schleifsteintraegers
DE460110C (de) Schleifen kugeliger oder nach verschiedenen Radien gekruemmter (torischer) Flaechen, insonderheit an Gesenken
DE503554C (de) Vorrichtung zum Schleifen und Polieren von Fassetten an Glasplatten
DE491761C (de) Maschine zum gleichzeitigen Schleifen der oberen und unteren Flaeche von Metallplatten in der Naehe deren Raender
DE497052C (de) Maschine zum Schleifen von Kugeln zwischen umlaufenden Schleif-bzw. Fuehrungsscheiben in dreifacher Anordnung
DE2010526A1 (de) Verfahren und Vorrichtungen zum Abrichten von Schleifschnecken, insbesondere für Stirnradschleifmaschinen, die nach dem Schraubwälzverfahren arbeiten
DE254727C (de)
DE340164C (de) Vorrichtung zum Schaerfen von Schleifsteinen, insbesondere fuer Holzschleifereien
DE156561C (de)
DE532746C (de) Vorrichtung zum Schleifen und Polieren von Facetten an Glastafeln
DE840147C (de) Vorrichtung an Bandsaegen mit zwei drehbaren Bandscheiben und einem ueber diese gefuehrten, ueber eine der Bandscheiben ange-triebenen endlosen Saegeband
DE24138C (de) Vertikal verstellbarer Tisch für Schleif- und Polirmaschinen mit örtlich fester Schleifscheibe
DE256430C (de)
DE23139C (de) Maschine zum Fasen, Poliren und Fertigmachen von Spiegelglas
DE55598C (de) Während der Arbeit bewegter Trog für Schleifmaschinen
DE885362C (de) Maschine zum Planschleifen flaechiger Werkstuecke
DE32850C (de) Maschine zum Schärfen und Schränken von Band-, Kreis- und geraden Sägen
DE97841C (de)
DE148295C (de)
DE553022C (de) Vorrichtung zum Schleifen der Kanten von Glasplatten
DE278346C (de)
DE86771C (de)
DE379741C (de) Mit der zylindrischen Flaeche der umlaufenden Schleifscheibe wirkende Rundschleifmaschine fuer profilierte Ringflaechen
DE660369C (de) Messerschleif- und -poliermaschine