DE50240C - Schleif- und Polir-Maschine - Google Patents
Schleif- und Polir-MaschineInfo
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- DE50240C DE50240C DENDAT50240D DE50240DA DE50240C DE 50240 C DE50240 C DE 50240C DE NDAT50240 D DENDAT50240 D DE NDAT50240D DE 50240D A DE50240D A DE 50240DA DE 50240 C DE50240 C DE 50240C
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- screw
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Classifications
-
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- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
- B24B3/60—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of tools not covered by the preceding subgroups
- B24B3/607—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of tools not covered by the preceding subgroups of files
-
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
Die Erfindung betrifft die Construction einer Schleif- und Polirmaschine für Feilen, Maschinenmesser
und. andere ähnliche Gegenstände mit flacher, gekrümmter oder anderer unregelmäfsig
ausgebildeter Oberfläche. Als Schleifmittel kommt entweder der gewöhnliche Schleifstein,
eine Schmirgelscheibe oder ein entsprechendes Schleifmittel zur Anwendung.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 der Grundrifs derselben ohne Schleifstein und Zuführungsschraübe,
Fig. 3 die theilweise durchschnittene Vorderansicht der Maschine;
Fig. 4 sind Einzeldarstellungen der Vorrichtung zum Halten des Tisches.
Die Maschine besteht aus einem kräftigen gufseisernen Gestell A, das an den oberen und
unteren Kanten mit Flantschen versehen ist und zwei Böcke b trägt, deren vordere Theile
unter einem geeigneten Winkel geneigt sind, um einen Schlitten C aufzunehmen, der zwei
Lager D am unteren ,Ende hat, welche die Achse des Schleifsteines E tragen. Letzterer
wird zwischen zwei Metallplatten E in üblicher Weise zwischen den Böcken B befestigt. Auf
dem einen Ende der Achse des Schleifsteines E aufserhalb des Bockes wird eine Curvenscheibe G
angebracht, deren Curvennuth mit einem Finger H in Eingriff tritt, so dafs, wenn die
Achse des Schleifsteines umläuft, der Achse mit dem Stein eine hin- und hergehende Bewegung
mitgetheilt wird. Hierdurch wird vermieden, dafs sich auf der Oberfläche des Steines
Rinnen bilden oder eine andere unregelmäfsige Abnutzung der Schleifsteinfläche eintritt. Der
Schlitten C mit der Schleifsteinachse kann auf der schrägen Lauffläche des Bockes mittelst
einer in der Mitte angeordneten Schraube / gehoben oder gesenkt werden, die oben an
dem Schlitten befestigt ist und durch die mit Gewinde versehene Nabe eines Schneckenrades
J hindurchgeht, das in dem die Böcke B verbindenden Querstück läuft. Das Schneckenrad
J wird durch eine Schnecke K angetrieben, die wiederum durch eine mittelst des Handrades
L bewegte Kette gedreht wird. Hierdurch ist eine Einstellung des Schleifsteines
möglich, wenn derselbe durch Abnutzung kleiner geworden ist oder wenn die Maschine
einen neuen Stein erhält.
An dem vorderen Ende des Gestelles A wird ein beweglicher Träger M angebracht, der eine
Fortsetzung des oberen Theiles des Gestelles bildet und einen langen Arm N besitzt, welcher
sich um den Gelenkstift O drehen kann, um gehoben oder gesenkt zu werden. Eine Feststellung
des Armes N in beliebiger Lage wird mittelst der Schraube P bewirkt.
Auf dem vorderen Ende des Armes N wird ein Lagerkasten Q befestigt,. welcher einen
Träger für das eine Ende einer Schraube Y bildet und auch ein Paar Zahnräder trägt, von
denen das eine auf der Schraube und das andere auf der Triebwelle R befestigt ist;
letztere trägt einen Satz Umsteuerscheiben S, .ähnlich wie sie bei Hobelmaschinen vorkommen.
Diese Scheiben S werden zweckmäfsig durch eine Welle angetrieben, die oben am Bock B
in einem Consolträ'ger gelagert ist.
Der Lagerkasten Q wird von dem Bolzen T getragen, der entweder starr befestigt ist oder
Claims (1)
- sich mit dem hoch- und niedergehenden Schleiftisch U bewegen kann, mit welchem das andere Ende der Schraube Y dadurch verbunden ist, dafs sie mit der Mutter V in Eingriff tritt, die einen Theil des Schleiftisches bildet.Der Tisch erhält Seitenplatten, die über die Fläche des Tisches vorstehen, auf welchem das zu schleifende Arbeitsstück Platz findet. Die oberen Kanten der Seitentheile treten aufserdem bei W noch nach aufsen und sind mit Schlitzen oder anderen Vorrichtungen versehen, wodurch für die Unterseite der überhängenden Kanten eine Schablone gebildet wird, die eine bestimmte Bahn des Schleiftisches sichert und eine schnelle Befestigung und Einstellung ermöglicht. Diese Schablonen erhalten eine solche Ausbildung, wie sie das zu behandelnde Arbeitsstück voraussetzt, bezw. welche die Arbeitsfläche annehmen soll. Die Leisten W des Tisches U ruhen auf zwei Rollen X, und der Tisch kann auf den Rollen hin- und hergezogen werden, je nachdem die Schraube Y in der einen oder anderen Richtung durch die Scheibe 5 gedreht wird. Diese alternirende Bewegung wird durch gewöhnliche Riemenumsteuerung bewirkt, wie sie bei Metallhobelmaschinen etc. vorkommt. Die Bethätigung der Umsteuerung findet durch den Tisch U statt. Die Rollen X werden durch schwingende Arme Z getragen, von denen das eine Ende seitlich am Gestell A und das andere freie Ende, an welchem die Rolle angebracht ist, durch eine Stellschraube ι getragen wird, die durch die mit Muttergewinde versehene Nabe eines Handrades 2 hindurchgeht, das auf einem elastischen, in den Träger 3 eingelassenen Brett aufliegt. Hierdurch erreicht man, dafs der Schleifstein und das Arbeitsstück mit elastischem Druck auf einander wirken. Die Rollen X werden zweckmäfsig so gelegt, dafs die Verbindungslinie der Achsen der Rolle und des Schleifsteines E parallel zur Lauffläche des Schlittens C auf dem Bock gerichtet ist; danach wird das Arbeitsstück direct unter dem Berührungspunkt zwischen demselben und dem Stein unterstützt.Das Arbeitsstück kann in einigen Fällen einfach auf den Tisch U gelegt werden; kleine Arbeitsstücke werden dagegen auf Platten oder Träger gelegt, die auf dem Tisch Platz finden.Die Operation des Schleifens findet unter der Oberfläche des Wassers statt, und da das Wasser durch die Bewegung des Tisches in ständiger Bewegung bleibt, unterstützt der in Suspension gehaltene Schleifsand die Schleifoperation wesentlich.Um die Fläche des Schleifsteines bearbeiten und glatt und gegen die Fläche des Tisches U in richtiger Lage erhalten zu können, werden ein Schlitten 4 auf jeder Seite des Gestelles, sowie Schrauben 5 und Klötze 6 vorgesehen, weiche eine Querwelle 7 aufnehmen, die eine Anzahl runder Zahnhauer 8 trägt. Die Schrauben 5 sind durch Kegelräder 9 und die Quer welle 10 verbunden und können mittelst eines Handrades 11 und der Kette 12 bethätigt werden.Pa tent-A ν s ρ ru c η :Eine Schleif- und Polirmaschine, gekennzeichnet durch die Einrichtung, wonach die mittelst der Curvenscheibe G hin- und herbewegte Achse des Schleifsteines E in dem auf dem schrägen Bock B beweglichen Schlitten C gelagert ist und das Arbeitsstück auf dem Tisch U Platz findet, dessen überhängende, event, profilirte Kanten W auf den in stellbaren Hebeln Z gelagerten Rollen χ aufliegen und dessen Hin- und Herbewegung durch die Schraube Y veranlafst wird, deren Halter und Antrieb auf dem stellbaren, am Arm N drehbar befestigten Träger N angebracht sind.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50240C true DE50240C (de) |
Family
ID=325112
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50240D Expired - Lifetime DE50240C (de) | Schleif- und Polir-Maschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50240C (de) |
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- DE DENDAT50240D patent/DE50240C/de not_active Expired - Lifetime
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