DE86771C - - Google Patents
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- DE86771C DE86771C DENDAT86771D DE86771DA DE86771C DE 86771 C DE86771 C DE 86771C DE NDAT86771 D DENDAT86771 D DE NDAT86771D DE 86771D A DE86771D A DE 86771DA DE 86771 C DE86771 C DE 86771C
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- DE
- Germany
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- stone
- plate
- grinding
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B19/00—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
- B24B19/001—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for table cutlery
- B24B19/002—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for table cutlery for knife blades
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
Kreis Solingen.
Schleifmaschine für Messer u. dgl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. September 1895 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Maschine zum Schleifen von Messern,
Scheeren etc., bei welcher die'zu schleifenden
Artikel in Aussparungen einer Platte Aufnahme finden, welche auf einem am Schleifstein
tangential verschiebbaren Schlitten angebracht ist. Die Form der Aussparungen ist
entsprechend der Gestalt der Arbeitsstücke so eingerichtet, dafs ein Theil der letzteren über
die Plattenfläche hervorsteht, welcher Theil dann bei der Bewegung der Platte gegen die
Drehungsrichtung des Steines, abgeschliffen wird. Letzterer ist verstellbar angeordnet, so
dafs er mit einem für das Schleifen der Waaren geeigneten Druck auf die Platte herabgesenkt _
werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine derartige Schleifmaschine in den Fig. 1 und. 2 in einer
Seiten- und einer Vorderansicht dargestellt. Fig. 3 veranschaulicht im Grundrifs den Werkstückträger
im Detail.
Der Schleifstein α wird von der auf der Welle b angeordneten Antriebsscheibe c in
Rotation versetzt. Das die Welle b tragende, am Gestell e auf- und abbewegliche Schlittenlager
kann mittelst des Handrades g, des Schneckentriebes h hl und der Spindeln ff
vertical verschoben und somit der Schleifstein mit geeignetem Druck auf die die Messer etc.
tragende Schablonenplatte i herabgesenkt werden. Letztere ist auf einem über einem Bett kl
gehenden Schlitten k angeordnet, welcher von der Maschinenwelle b aus unter dem Steine a
hin- und
tangential
herbewegt werden kann.
Zu diesem Zweck sind auf der Welle b die Riemscheiben ^ ^1 angeordnet, von welchen aus
die Riemscheiben 0 und ρ in entgegengesetzten Richtungen gedreht werden. Diese Riemscheiben
laufen lose auf ein und derselben Welle, mit welcher sie durch Bewegen 'der
Kupplung w in der einen oder anderen Richtung gekuppelt werden können. Dadurch wird das
auf dieser Welle sitzende Rad η1 und somit auch das Rad «2 und die an die Mutter/ des
Schlittens k angreifende Spindel m behufs Verschiebung des Schlittens nach vorn oder hinten
abwechselnd in der einen oder anderen Richtung gedreht. Die Vorwärtsbewegung des Schlittens,
bei welcher keine Arbeit verrichtet wird, erfolgt durch die hierbei wirkenden Scheiben ^ ο
schneller als der Rückgang des Schlittens, wobei durch die Bewegung desselben gegen
die Drehrichtung des Steines die Verrichtung der Arbeit stattfindet.
Die Umschaltung der Kupplung w erfolgt durch die mit einem Anlauf versehene Stange r,
indem die Anschläge k2 des Schlittens k bei der Hin- und Herbewegung desselben bald
von der einen, bald von der anderen Seite auf den Anlauf q treffen. Die Stange r greift mit
ihrem Stifte s in ein Langloch des Winkelhebels t ein, welcher die ihm auf diese Weise
ertheilte Bewegung durch den Hebel u und den Winkelhebel ν auf die Kupplung n>
überträgt.
Durch die Ausrüstung der Maschine mit der Einrichtung zur Aufnahme der Arbeitsstücke
werden wesentliche Vortheile erzielt. Gegenüber
dem bisher gebräuchlichen Schleifen von Hand, bei welchem immer nur ein Messer etc. bearbeitet
wird, findet bedeutende Zeitersparnifs statt, indem bei vorliegender Maschine je nach
Länge der Schablonenplatte bezw. Breite der Messer etc. io bis 20 derselben oder noch
mehr mit einem Male geschliffen werden können. Es wird damit eine erheblich gröfsere Leistungsfähigkeit
erreicht. Auch wird durch den constanten Druck des Steines auf die zu schleifenden Waaren ein vollkommen gleichmä'fsiges
Product erhalten. Die Maschine wird zu gleicher Zeit von beiden Seiten des Steines
benutzt und kann von den bedienenden Arbeitern leicht in sitzender oder stehender
Stellung gehandhabt werden. Da die Arbeitsstellen stets auf den Seiten des Steines sich
befinden, so ist eine Gefahr für die Arbeiter bei etwaigem Springen des Steines auch ohne
besondere Schutzvorrichtung vollständig beseitigt. Dem schädlichen Steinstaub sind die
Arbeiter infolge ihrer Stellung an den Seiten der Maschine nur sehr wenig ausgesetzt.
Die ganze Breite des Steines wird mit zu schleifenden Messern etc. besetzt, welche durch
eine Spannvorrichtung in Schablonen auf dem Schlitten festgehalten werden. Ein Unrundwerden
des Steines wird daher durch den gleichmäfsigen Lauf und Druck desselben vermieden
, so dafs ein Abritzen des Steines ganz in Fortfall kommt.
Auf der Maschine können Messer etc. in allen Gröfsen und Formen geschliffen werden,
wenn der Stein die nöthige Breite hat und die Schablonenplatte i der Beschaffenheit der
zu schleifenden Werkstücke entsprechend gestaltet ist.
Schliefslich sei noch erwähnt, dafs die Maschine auch, wenn an Stelle eines Schleifsteines
eine Polirscheibe auf der Achse b angebracht wird, zum Poliren benutzt werden
kann, wobei alsdann dieselben Vortheile wie beim Schleifen erzielt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Schleifmaschine für Messer und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs die Arbeitsstücke auf eine unter dem Schleifsteine hin- und herbewegliche Platte (i) in Aussparungen von solcher Form gelegt werden, dafs bei der Bewegung der Platte gegen die Drehrichtung des Steines von den eingelegten Stücken der über die Plattenfläche vorstehende Theil abgeschliffen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE86771C true DE86771C (de) |
Family
ID=358795
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT86771D Active DE86771C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE86771C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6039365A (en) * | 1996-01-26 | 2000-03-21 | Rogatnev; Nikolai Timofeevich | Seal-locking mechanism |
-
0
- DE DENDAT86771D patent/DE86771C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6039365A (en) * | 1996-01-26 | 2000-03-21 | Rogatnev; Nikolai Timofeevich | Seal-locking mechanism |
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