DE500757C - Mechanischer Fallhammer - Google Patents

Mechanischer Fallhammer

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Publication number
DE500757C
DE500757C DEE37319D DEE0037319D DE500757C DE 500757 C DE500757 C DE 500757C DE E37319 D DEE37319 D DE E37319D DE E0037319 D DEE0037319 D DE E0037319D DE 500757 C DE500757 C DE 500757C
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DE
Germany
Prior art keywords
bear
drop hammer
coupling
clutch
locking device
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Expired
Application number
DEE37319D
Other languages
English (en)
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Eumuco AG fuer Maschinenbau
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Eumuco AG fuer Maschinenbau
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Application granted granted Critical
Publication of DE500757C publication Critical patent/DE500757C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/36Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers
    • B21J7/42Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers operated by rotary drive, e.g. electric motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Mechanischer Fallhammer Bei den mechanischen Fallhämmern ist es nur beschränkt oder nur sehr umständlich möglich, die Bewegung des Bären zwangläufig einzuleiten. Die vorliegende Erfindung behebt diesen Übelstand und ist für alle diejenigen Fallhämmer anwendbar, bei denen der Bär durch ein Zugorgan (wie Zahnstange, Seil, Kette, Riemen o. dgl.) derart gehoben wird, daß jede Stellung des Bären einer bestimmten Stellung der Hubvorrichtung entspricht.
  • Die Erfindung folgt dem Leitgedanken, den eigentlichen umlaufenden Teil der Hubvorrichtung mit einer zur Übertragung der Hubenergie nötigen Kupplung zwangläufig so zu verbinden, daß die Kupplung nach Aufsteigen des Bären selbsttätig ausgerückt und nach Fallen des Bären wieder eingerückt wird. Ferner soll ein Handhebel den Zeitpunkt des Auskuppelns bei steigendem Bären, also die Hubhöhe, beeinflussen. Hochhalten des Bären soll eine Bremse bewirken, die durch langsames Lüften ein Senken des Bären und durch schnelles Lüften einen Einzelschlag ermöglicht. Die Verriegelung der ausgerückten Kupplung soll ein Liegenbleiben des Bären auf der Schabotte bewirken. Sämtliche Steuervorgänge werden durch entsprechende Betätigung eines Fußhebels eingeleitet.
  • Die Abbildungen stellen als Ausführungsbeispiel die Anwendung der Erfindung bei einem Zahnstangenfallhammer dar. In Abb. i stellt a den Hammerbären dar, der an der Zahnstange b durch eine elastische Verbindung z befestigt ist. Auf der Hubwelle c befindet sich das Ritzel d, das in stetem Eingriff mit der Zahnstange b steht. Auf dem einen freien Ende der Welle c sitzt mit ihr fest verbunden eine Kupplungshälfte e. Die andere Kupplungshälfte e' ist auf der Antriebswelle x axial verschiebbar, aber mit der Welle drehbar angeordnet und kann durch eine Druckstange f außer Eingriff gebracht werden. Die Riemenscheibe y ist j e nach Antriebsart mit Ritzel oder starrer Kupplung zu vertauschen. Die Feder g sucht die Kupplungshälfte e' gegen den Kupplungskegel e zu drücken. Das andere freie Ende der Hubwelle c trägt ein Gewinde la, das eine Steuermuffe i bei. Drehung der Hubwelle c und Steigen des Bären axial zum Ritzel d hin und bei Fallen des Bären vom Ritzel weg verschiebt. In der Steuermuffe i. hängt an dem Steuergestänge k, k', k" ein Keil w, der sich bei Verschieben der Muffe nach dem Ritzel hin, also bei Aufsteigen des Bären zwischen die schräge Hinterwand der Muffe und den Kopf l' des Gleitstückes l legt und so ein axiales Mitverschieben des Gleitstückes 1, der Druckstange f und der Kupplungshälfte e' verursacht. Gleichzeitig wird das Gleitstück 1 durch das Fallen des Feststellbolzens m hinter den Anschlag n des Gleitstückes 1 verriegelt, so daß der Bär a bei ausgerückter Kupplung e frei fallen kann. Bei Niederfallen des Bären a verschiebt sich die Muffe i auf dem Gewinde h. wegen der entgegengesetzten Drehrichtung der Welle c vom Ritzel d weg und hebt mittels Winkelhebels o den Feststellbolzen m an, der das Gleitstück Z wieder freigibt, wenn der Bär a die Schabotte a' fast erreicht hat: Die Kupplungshälfte e' wird nun wieder vermöge der Federspannung ä gegen den Kegel gepreßt. Die Kupplung e, e' ist wieder eingerückt, der Bär a hebt sich, und das vorbeschriebene Spiel wiederholt sich.
  • Das Spiel wird eingeleitet durch Niedertreten des Fußhebels t, der auch als Handhebel aufgefaßt werden kann, in Verbindung mit dem Gestänge u, u'. Dadurch wurden die Steuenvelle Y und das daran befestigte, als zweite Sperrvorrichtung dienende Steuersegment q sowie die Bandbremse s bewegt, deren Aufgabe aus Abb. 2 und 3 hervorgeht. Nach Freigabe des Fußtritthebels t zieht die Feder v das Gestänge u, u' in ihre Anfangslage zurück. Die Bremse s zieht an und hält den Bären fest. Gleichzeitig verriegelt das Segmentstück q das Gleitstück l mit Druckstange f und verhindert ein Einrücken der Kupplung. Durch leichtes Niedertreten des Fußhebels t wird die Bremse s gelüftet und der Bär a abgesenkt. Plötzliches Lüften der Bremse s verursacht einen Einzelschlag.
  • Um die Kupplung durch die Feder g wieder zum Einrücken zu bringen, muß die Verriegelung des Gleitstückes l durch das Steuersegment q aufgehoben werden. Dieser Zustand tritt durch völliges Niedertreten des Fußhebels t ein, wie Abb. 2 zeigt. Die Hubverstellung während des Betriebs geschieht durch Höher- oder Tieferstellen des Keiles w mittels Handhebels p und Gestänges k, h', h". Der Zeitpunkt des Auskuppelns wird infolgedessen verlegt, indem die Druckstange f später oder früher die Kupplungshälfte e zurückschiebt und den Fall des Bären später oder früher einleitet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanischer Fallhammer (Transmissionsfallhammer oder Hammer mit unmittelbarem Antrieb durch Kupplung, Getriebe oder ähnliches), dessen Hubglied (Zahnstange, Seil, Kette usw.) mit dem Bären elastisch verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine vom umlaufenden Teil (c) der Hubvorrichtung (b, d) gesteuerte Kupplung (e, e') den Selbstgang des Hammers einleitet.
  2. 2. Fallhammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ein- und Ausrücken der Kupplung (e, e') von der Stellung des Bären abhängt und zwangläufig vom Antriebsgetriebe aus in der untersten und obersten Bärlage erfolgt.
  3. 3. Fallhammer nach Anspruch i und 2. dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitpunkt des Ausrückens der Kupplung und damit die Hubhöhe des Bären durch einen Keil (w), Exzenter o. dgl. von Hand aus mittels Gestänges (h, 1z', h"), eingestellt wird. q..
  4. Fallhammer nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung durch eine Sperrvorrichtung (in, Ft.) nach erfolgtem Aufzug des Bären am Einrücken gehind.°rt wird und erst kurz vor dem Fallende des Bären durch Auslösen dieser Sperrvorrichtung ;eingerückt werden kann.
  5. 5. Fallhammer nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (e, e') auch kurz vor Fallende des Bären und freigegebener Sperrvorrichtung (iiz.,ii) am Einrücken durch ein eine zweite Sperrvorrichtung (q) steuerndes Gestänge (ic, ic') verhindert wird, das bei aufgezogenem Bären seine Abwärtsbewegung durch eine mit dem Gestänge verbundene selbstsperrende Bremse (s) verhindern kann, die zum Senken und für Einzelschläge des Bären zu lüften ist.
DEE37319D 1928-04-22 1928-04-22 Mechanischer Fallhammer Expired DE500757C (de)

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DE500757C true DE500757C (de) 1930-06-26

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