DE499398C - Aus Laengsabschnitten zusammensetzbares Boot - Google Patents

Aus Laengsabschnitten zusammensetzbares Boot

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DE499398C
DE499398C DEH114080D DEH0114080D DE499398C DE 499398 C DE499398 C DE 499398C DE H114080 D DEH114080 D DE H114080D DE H0114080 D DEH0114080 D DE H0114080D DE 499398 C DE499398 C DE 499398C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B34/00Vessels specially adapted for water sports or leisure; Body-supporting devices specially adapted for water sports or leisure
    • B63B34/20Canoes, kayaks or the like
    • B63B34/21Canoes, kayaks or the like characterised by constructional features
    • B63B34/23Sectionalised, e.g. modular, collapsible or foldable

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Aus Längsabschnitten zusammensetzbares Boot Die Erfindung bezieht sich auf ein aus Längsabschnitten zusammensetzbares Boot, insbesondere Kajak, für Sportzwecke, bei dem der Bootsrumpf aus ringförmigen Schüssen aus steifem, widerstandsfähigem Baustoff (Holz, Sperrholz, Metall o. dgl.) besteht.
  • Gemäß der Erfindung sind die Schüsse ineinanderschiebbar und dichten sich im ausgezogenen Zustand, abgesehen von etwa zusätzlichen Dichtungswulsten, -ringen o. dgl., an den Verbindungsstellen im wesentlichen durch konische Pressung.
  • An sich sind Konstruktionen von Booten bekannt, die aus ringförmigen Schüssen zusammensetzbar sind. Dort sind jedoch die Teile mit besonderen Verbindungsgliedern aneinandergefügt, so daß neben großem Raumbedarf des zerlegten Bootes und großem Gewicht eine umständliche und zeitraubende Zusammenbauarbeit erforderlich ist.
  • Demgegenüber bietet die Anordnung gemäß der Erfindung erhebliche Vorteile. Aufbau und Zusammenlegen des Bootes kann einfach und schnell vorgenommen werden, indem beispielsweise zum Aufbau Bug oder Heck des Bootes an der Erde oder an einem Baum verankert wird und durch Zug am anderen Ende des Bootes die Schüsse in die Gebrauchslage gespreizt werden. Die Abdichtung der Verbindungsstellen wird dabei im wesentlichen durch die konische Pressung erzielt.
  • Auch gegenüber den bekannten Konstruktionen von zusammenlegbaren, insbesondere Faltbooten, ergeben sich die erheblichen Vorteile der Steifigkeit und Widerstandsfähigkeit des Bootes gegen beliebige im Betrieb auftretende Beanspruchung.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht.
  • Abb. x zeigt die Aufsicht auf das Boot, Abb. 2 die Längenansicht, während Abb. 3 einen Schnitt durch den mittleren Schuß im vergrößerten Maßstabe veranschaulicht.
  • Die vorderen Schüsse sind mit 1r, 12, 13 bezeichnet, die hinteren Schüsse mit 1q., 15, 16. Die Schüsse =z, r2, 13 sind ineinanderschiebbar; ebenso wie die Schüsse 1q., 15, 16, während der Mittelschuß 17 von etwa doppelter Länge der übrigen Schüsse ausgeführt ist, so daß die zusammengeschobenen vorderen und hinteren Schüsse in den Mittelschuß 17 einschiebbar sind.
  • Die ausgezogenen Schüsse sitzen infolge der Pressung außerordentlich fest ineinander. Der Sitz kann dadurch verbessert und die Dichtigkeit der Fugen dadurch gesteigert werden, daß, wie Abb. q. im vergrößerten Maßstabe zeigt, zwischen den einzelnen Schüssen Dichtungsstellen 2o angeordnet werden. So kann man zum Zweck der Dichtung das jeweils innen liegende Schußende mit einer Nut versehen und diese Nut mit einem Dichtungsstoff, z. B. aus in der Feuchtigkeit quellendem Stoff, Hanf oder sonstigen Textilstoffen, anfüllen oder auch Gummi, Leder o. dgl. verwenden. Auch kann der Dichtungsstoff mit Wasser abweisendem Stoff getränkt oder imprägniert werden, wie Fette und ähnliche.
  • Um die in die Spreizlage gezogenen Schüsse sicherer in ihrer gegenseitigen Lage zu halten, können in weiterer Ausbildung der Erfindung die Schüsse durch längs des Bootes laufende Streben versteift werden oder durch sonstige längs des Bootes angeordnete Zug- oder Druckmittel. Diese Streben können, wie beispielsweise bei 21, 22 (Abb. 3), an den Seiten des Bootes oder, wie bei 23, auch am Kiel des Bootes oder an beiden Stellen zugleich angeordnet sein. Die Streben können mit der Bootshaut verschraubt werden. Eine einfache, sichere, zugleich aber auch beim Zusammenschieben des Bootes schnell lösbare Versteifungsanordnung ergiebt sich, wenn die Schüsse Keile oder Keilnuten, vorzugsweise von Schwalbenschwanzprofil, tragen, die mit quer zur Bootslänge gerichteten Keilnuten der Längsstreben zusammenwirken.
  • In Abb. 5 ist in Seitenansicht ein Ausschnitt der Bootshaut 26 veranschaulicht, der einen Keil 27 von Schwalbenschwanzprofil trägt, wie dies aus der Aufsicht Abb. 6 ersichtlich ist. Die Strebe 22 weist eine der Keilform entsprechende, sich verjüngende Schwalbenschwanznut 28 auf, wie Abb. 7 in Aufsicht, Abb. 8 (zu Abb. 7 nach unten geklappt) in -Seitenansicht zeigt.
  • Der Aufbau und die Sicherung des Bootes erfolgt nunmehr auf diese Weise, daß zunächst die Schüsse auseinandergezogen werden, bis die Teilung der auf den Streben angeordneten Keile oder Keilnuten mit der Teilung der Keilnuten oder Keile an der Bootshaut übereinstimmt. Alsdann werden die Streben mit ihren Keilen oder Keilnuten in die Nuten bzw. über die Keile der Bootshaut geschoben. Zur weiteren Versteifung des Bootes können Spanten oder Ringe, beispielsweise in der Mitte (bei 3o Abb. i), angeordnet werden. Auch können die letzten Bugschüsse durch Schotten abgedichtet werden, um das Boot, falls es kentern sollte, über Wasser zu halten. i Die Sitzöffnungen des Bootes 32, 33 können mit einem Flanschring 34 35, beispielsweise von Winkelprofil, versehen sein, der ebenfalls zur Versteifung der Bootshaut beiträgt. Um auch den Flanschring bequem in dem zusammengeschobenen Boote unterzubringen, kann er beispielsweise in der Längsachse des Bootes mit Scharnieren 37 versehen und zusammenklappbar sein, wie dies Abb. g in vergrößertem Maßstab veranschaulicht.

Claims (5)

  1. PATEN rnrrsrrücrrr: i. Aus Längsabschnitten zusammensetzbares Boot, insbesondere Kajak, für Sportzwecke, bei dem der Bootsrumpf aus ringförmigen Schüssen aus steifem, widerstandsfähigem Baustoff (Holz, Sperrholz, Metall o. dgl.) besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Schüsse ineinanderschiebbar sind und im ausgezogenen' Zustand, abgesehen von etwa zusätzlichen Dichtungswulsten, -ringen o. dgl., an den Verbindungsstellen sich im wesentlichen durch konische Pressung dichten.
  2. 2. Boot nach Anspruch =, gekennzeichnet durch längs des Bootes laufende Streben oder Zug- öder Druckmittel zur Sicherung der gegenseitigen Lage der Schüsse.
  3. 3. Boot- nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben Keile oder Keilnuten vorzugsweise von SchwalbenschwanzfQrm tragen, die mit entsprechend gerichteten Keilnuten oder Keilen der Bootshaut zusammenwirken.
  4. 4. Boot nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die nach dem Bootsende hin liegenden Schüsse in einen Mittelschuß von etwa doppelter Länge der einzelnen Schüsse einschiebbar sind.
  5. 5. Boot nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Dichtung nahe an den Kanten der -Schüsse in den Körper eingewalzte Versteifungsrippen dienen, die in Rinnen Dichtungsstoff aufnehmen.
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