DE67415C - Rettungsboot oder Ponton aus zusammenschiebbaren Metallrohren - Google Patents
Rettungsboot oder Ponton aus zusammenschiebbaren MetallrohrenInfo
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- DE67415C DE67415C DENDAT67415D DE67415DA DE67415C DE 67415 C DE67415 C DE 67415C DE NDAT67415 D DENDAT67415 D DE NDAT67415D DE 67415D A DE67415D A DE 67415DA DE 67415 C DE67415 C DE 67415C
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- B63C9/00—Life-saving in water
- B63C9/02—Lifeboats, life-rafts or the like, specially adapted for life-saving
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- B63B7/00—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
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- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B35/00—Vessels or similar floating structures specially adapted for specific purposes and not otherwise provided for
- B63B35/34—Pontoons
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- B63C—LAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
- B63C9/00—Life-saving in water
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- B63C9/04—Life-rafts
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B7/00—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
- B63B2007/006—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels comprising nestable elements
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bilden in einander steckbare. bezw. in einander schiebbare
Röhren in ihrer Anwendung als Rettungsboote, Pontons, letztere hauptsächlich zum
Brückenbau für Kriegszwecke. Bei Anwendung solcher Röhren zu Rettungsbooten ist es möglich,
Rettungsboote zu erhalten, welche vollständig zusammengelegt und daher auf ein möglichst
kleines Volumen gebracht werden können. Dieser Vortheil wird noch dadurch vergröfsert,
dafs die zusammengelegten Rettungsboote mit leicht abnehmbaren gepolsterten Sitzbrettern
bedeckt, auf Deck des Schiffes zugleich als Sitzplätze verwendet werden können, so dafs
neben der Ersparung der sonst benöthigten besonderen Sitzplätze eine grofse Raumersparnifs
erzielt wird. Ein weiterer Vortheil, den die Anwendung in einander schiebbarer Röhren zu
Rettungsbooten mit sich bringt, ist der, dafs bei der besonderen Ausbildung solcher Rettungsboote
weder ein Kentern, noch ein Untergehen stattfinden kann, da sich der Raum, welcher
die zu rettenden Personen aufnimmt, zwischen den entsprechend weit von einander entfernten,
in sich vollständig luft- und wasserdichten Luftkästen liegt. Endlich besteht noch ein weiterer
Vortheil eines solchen Rettungsbootes in der groisen Leichtigkeit, sowie in der bedeutend
gröfseren Tragfähigkeit desselben gegenüber anderen gleich grofsen Rettungsbooten.
Die Anwendung in einander schieb- oder steckbarer Rohre als Pontons zum Brückenbau
bringen besonders für das Heer eine ganze Reihe grofser Vortheile mit sich, z. B. die
grofse Leichtigkeit und Dauerhaftigkeit derselben, die geringe Inanspruchnahme von Platz, indem
eine grofse Zahl solcher Röhren in einander gesteckt, zum Gebrauch rasch aus einander gezogen
und zu luftdichten Behältern vereinigt werden kann,, ferner die grofse und sichere
Tragfähigkeit derselben und endlich die bedeutend gröfsere Billigkeit derselben gegenüber
den bis jetzt angewendeten Pontons. Aus der geringen Inanspruchnahme von Platz folgt die
leichte Transportfähigkeit, welche besonders für Kriegszwecke von weittragendster Bedeutung ist.
In den Zeichnungen ist die Anwendung in einander gesteckter oder geschobener Rohre sowohl
zu Rettungsbooten, als auch zu Pontons dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch ein aus solchen Röhren hergestelltes Boot in zusammengelegtem
Zustande,
Fig. 2 ebenfalls einen Längsschnitt durch das Boot, jedoch in gebrauchsfähigem Zustande,
Fig. 3 eine Aufsicht auf das gebrauchsfähige Boot,
Fig. 4 einen Querschnitt des Bootes und
Fig. 5 eine Rückansicht desselben.
Die Fig. 6, 7 und 8 zeigen die Anwendung genannter Rohre zu Pontons, und zwar zeigen
die Fig. 6 und 7 die Anwendung in einander gesteckter und die Fig. 8 zeigt die Anwendung
in einander geschobener Rohre.
Die Fig. 9 und 10 zeigen noch das zusammengelegte, also als Sitz dienende Boot in Aufsicht
und Querschnitt, wobei die in der Fig. 1 punktirt eingezeichneten Sitzbretter der Deutlichkeit halber
fortgelassen sind.
Das in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Rettungsboot besteht im wesentlichen aus den in einander
schiebbaren Röhren und dem diese ver-
bindenden Gestelle. Die Röhren, von denen im vorliegenden Falle zwei zu beiden Seiten
und mit ihrer Längsachse parallel zu einander angeordnet sind, bestehen aus je drei Theilen
A B und C Von diesen Theilen sind die mittleren A durch die Querhölzer D mittels
der Bänder E fest mit einander verbunden. Die Theile B und C schieben sich in die Theile A
hinein, indem sich dabei noch der Vordertheil B in den Hintertheil C hineinschiebt. Die Querhölzer
D sind zu beiden Seiten durch die Seitenwä'nde F mit einander verbunden. An
diese Seitenwände F sind in den Punkten H drehbar Verlängerungen G angelenkt, an denen
je zwei vorn und hinten durch die Stangen J mit einander verbunden sind. Die Verlängerungen,
welche in zusammengeklapptem Zustande des Bootes die Lage in Fig. ι einnehmen,
werden im Gebrauchsfalle nach dem Ausziehen der Rohre B und C aus dem Mittelrohr A nach
hinten bezw. nach vorn geklappt und legen sich dabei mit den' entsprechend gebogenen
Verbindungsstangen / auf die Rohre B bezw. C.
Zum Festhalten in dieser Lage, sowie zur Verhinderung des unbeabsichtigten Hineinschiebens
der Rohre B und C dienen die in Scharnieren drehbaren, an die Verbindungsstangen / angelenkten
Bänder K; dieselben werden vortheilhaft durch Flügelmuttern beliebig fest angezogen.
An den Querhölzern D befinden sich unten zwischen den beiden Röhren an jeder
Seite Leisten L, auf denen die Bodenbretter M, und zwar derart angebracht sind, dafs die zwischen
den Querhölzern D liegenden Bretter L an beiden Enden befestigt sind, während die
äufseren zwischen den Querhölzern D und den Stangen J liegenden Bretter nur mit letzteren
fest verbunden sind und sich in Gebrauchsstellung auf die Leisten L des Bootes lose auflegen.
Die Stangen J tragen aufserdem noch die beiden Lehnen N. Dieselben legen sich
beim Zuklappen des Bootes zwischen die Rohre A.
Die Abdichtung der in einander schiebbaren Rohre kann auf jede beliebige Art geschehen.
Am einfachsten ist die in der vorliegenden Ausführung angewendete gewöhnliche Stopf büchsendichtung,
wobei das Anziehen derselben vortheilhaft durch Flügelmuttern geschieht. Die einzelnen
Rohrtheile A B und C können noch durch Ringe oder sonstige Vorrichtungen versteift
werden.
Die Anwendung der in einander schieb- oder steckbaren Rohre als Pontons zum Brückenbau
etc., speciell für Kriegszwecke, ist in den Fig. 6 bis io veranschaulicht. Zu diesem
Zwecke werden vortheilhaft nur zwei Theile zu einem Ponton vereinigt, jedoch ist es nicht
ausgeschlossen, drei oder mehr Theile zu einem Ponton zu vereinigen. Die Verbindung der
einzelnen in einander gesteckten Rohrstücke kann entweder auf die in Fig. 6 und 7 dargestellte
Art, nämlich durch Aneinandersetzen der aus einander genommenen Rohrstücke, oder
auch auf die bei dem vorher beschriebenen Rettungsboote angewendete Art durch Ausziehen
geschehen. Im ersteren Falle können eine ganze Menge Rohrstücke mit allmälig abnehmendem
Durchmesser in einander gesteckt werden, welche beim Gebrauch zu je zwei und zwei oder auch zu mehreren Theilen mit ihren
Enden an einander gesetzt und vortheilhaft durch um Gelenke drehbare Schraubenklammern
P verbunden werden, wobei ein zwischen die Rohrenden gelegter Dichtungsring R die
Abdichtung bewirkt. Der zweite Fall der Verbindung der Rohrstücke, welchen die Fig. 8
veranschaulicht, ist der bereits aus der Beschreibung des Rettungsbootes bekannte, nämlich die
Anwendung einer gewöhnlichen Stopfbüchse.
Um ein leichtes Lösen der Stopfbüchse zu erreichen, ohne die Flügelmuttern jedesmal ganz
von ihren Bolzen herunterschrauben zu müssen, sind letztere ebenfalls wie die in Fig. 6 und 7
angewendeten Schraubenklammern um Gelenke drehbar angeordnet.
Claims (2)
1. Rettungsboot oder Ponton aus zusammen^
schiebbaren oder in einander 'steckbaren, zum Theil einseitig geschlossenen Metallröhren,
deren gegenseitige Verbindung, sowie luft- und wasserdichte Abdichtung nach dem Ausziehen oder Auseinandernehmen
und Aneinandersetzen durch Stopfbüchsenpackung oder das Zwischenlegen von Dichtungsringen
zwischen die Enden der vermittelst Schrauben oder dergleichen mit einander verbundenen Metallröhren geschieht.
2. Ein nach Anspruch 1. eingerichtetes Rettungsboot,
welches gleichzeitig als Sitz auf Deck zu benutzen ist, bestehend aus zwei parallel
zu einander angeordneten, aus je drei zusammenschiebbaren Theilen (A B C) bestehenden
Röhren, welche durch ein zusammenklappbares Gestell (D E F G JJ fest
mit einander verbunden und im entsprechenden Abstand zu einander gehalten werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67415C true DE67415C (de) |
Family
ID=341041
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67415D Expired - Lifetime DE67415C (de) | Rettungsboot oder Ponton aus zusammenschiebbaren Metallrohren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67415C (de) |
-
0
- DE DENDAT67415D patent/DE67415C/de not_active Expired - Lifetime
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