DE498367C - Einrichtung zur optischen Signalgebung in Fahrzeugen - Google Patents

Einrichtung zur optischen Signalgebung in Fahrzeugen

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DE498367C
DE498367C DES87519D DES0087519D DE498367C DE 498367 C DE498367 C DE 498367C DE S87519 D DES87519 D DE S87519D DE S0087519 D DES0087519 D DE S0087519D DE 498367 C DE498367 C DE 498367C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lamps
stop
group relay
drive
driver
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Expired
Application number
DES87519D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Kaden
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VEM Sachsenwerk GmbH
Original Assignee
Sachsenwerk Licht und Kraft AG
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Publication date
Application filed by Sachsenwerk Licht und Kraft AG filed Critical Sachsenwerk Licht und Kraft AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L15/00Indicators provided on the vehicle or train for signalling purposes
    • B61L15/0009Indicators provided on the vehicle or train for signalling purposes wiring diagrams for start- or stop-signals on vehicles having one or more carriages and having electrical communication lines between the carriages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

Es sind Signalanlagen für Fahrzeuge bekannt, bei denen die Signale vom Trieb- und den Anhängewagen aus durch mechanisch oder elektrisch betätigte Signalglocken gegeben wurden.
Neuerdings ist man dazu übergegangen, • bedingt durch den größer gewordenen Straßenlärm, die akustischen Signale durch optische zu ersetzen.
Die bisher bekannt gewordenen Signalanlagen dieser Art stellen Einrichtungen dar, bei denen von jedem einzelnen Wagen aus an den Führerstand besondere Signale gegeben werden können. Dabei ist es erforderlich, daß zum Anfahren die Abfahrtzeichen aus allen Wagen vorliegen müssen, dagegen genügt während der Fahrt das Haltsignal aus einem Fahrzeuge, um den Wagenzug durch den Fahrer zum Halten zu bringen. Die in dem Führerstand angeordneten Lampen dienten z. B., solange sie brannten, als Haltsignal, während das Erlöschen derselben das Abfahrtzeichen darstellte. Die Garantie der vollen Betriebssicherheit derartiger Einrichtungen und damit die Gewährleistung der persönlichen Sicherheit der Fahrgäste war bei den bisherigen Anordnungen nur möglich durch den Einbau von den jeweiligen Erfordernissen entsprechenden Signalschaltern, die feste Dauerstellungen haben und für mehrere Stellungen ausgebildet sein mußten. Die Anordnung derartiger Schalter allein genügte j edoch noch nicht, da es immerhin noch möglich war, daß der Schaffner auf einer Haltestelle vergaß, den im Motorwagen angeordneten Signalschalter auf »Halt« zu stellen, wodurch unliebsame Betriebsstörungen sowie Unfälle eintreten konnten. Zur Vermeidung dieser Störungen war es daher ferner erforderlich, diese Signalschalter unabhängig von der Tätigkeit des Personals in die jeweiligen »Halt«- bzw. »Fahrt«-Stellungen zu bringen. Dies wurde erreicht durch, eine besondere elektrische Steuerung der Schalter, wozu wiederum besondere Hilfseinrichtungen und Schaltungen erforderlich wurden.
Es besteht kein Zweifel, daß derartige Signaleinrichtungen die Betriebssicherheit weitgehendst gewährleisten; sie weisen jedoch auf der anderen Seite die Nachteile auf, daß der Signalschalter eine besondere Ausbildung erfahren muß und durch die automatische Steuerung derselben die ganze Anlage sehr kompliziert und kostspielig wird.
Durch die Erfindung werden diese Nachteile dadurch behoben, daß durch die Vereinigung an sich bekannter Elemente unter Anwendung einer besonderen Schaltung die bislang erforderlichen elektrisch gesteuerten Signalschalter in Fortfall kommen.
Erfindungsgemäß wird ein durch eine beliebige Stromquelle gesteuertes Gruppenrelais
*) Von dem Paienisucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Alfred Kaden in Dresden.
vorgesehen, durch welches die von dem Gruppenrelais unabhängigen Stromkreise der je für »Fahrt« oder »Halt« vorgesehenen Lampentableau geschlossen werden. Das Aufleuchten der Lampen erfolgt durch Betätigung von einfach ausgebildeten normalen Schaltern, durch welche gleichzeitig, um das Weiterbrennen der Lampen zu erreichen, ebenfalls im Führerstand eingebaute, zentral anto geordnete einfache Relais derart gesteuert werden, daß die dem jeweilig gegebenen Signal entsprechenden Lampen im Führerstand brennen bleiben. Diese Relais werden ebenfalls durch das Gruppenrelais, gesteuert, durch welches beim Übergang des Fahrzeuges von einem Zustand in den anderen die den Signallampen entsprechenden Stromkreise sinngemäß vorbereitet bzw. unterbrochen werden. Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens.
Die Einschaltung der Lampen erfolgt mittels je einer Druckknopf reihe m, n, 0, die im Motorwagen, Anhängewagen 1 und Anhängewagen 2 untergebracht sind. Im Ruhezustand fies Fahrzeuges ist die Wicklung des Gruppenrelais b stromlos, und es ist somit die Kontaktreihe q über den Kontakt r an den Pluspol einer Stromquelle angeschlossen. ~
Wird vom Schaffner am Motorwagen einer der Druckknöpfe 0 betätigt, so schaltet das Zwischenrelais c den einen Pol der Lampe h an Erde (—), und es wird diese dauernd brennen. Der Wagenführer darf aber nur das Fahrzeug dann in Bewegung setzen, wenn ihm auch die übrigen Schaffner die Fahrbereitschaft mitgeteilt haben. Dieses- geschieht durch die Betätigung der Druckknöpfe m und η in den beiden Anhängewagen. Nach Betätigung dieser Druckknöpfe werden somit alle drei Lampen f, g, h brennen, und es galt di)es dem Führer als Zeichen, daß der Wagenzug für die Fahrt freigegeben ist. Befindet sich das Fahrzeug in Bewegung, so wird auch gleichzeitig die Dynamo a, die durch einen in Drehbewegung befindlichen Teil des Wagens angetrieben wird, Strom liefern, wodurch die Spule des Gruppenrelais b erregt wird und selbsttätig auf die Kontaktreihe ρ umschaltet. Hierdurch verlöschen die Lampen f, g, h, und es wird für die Druckknöpfe die Lampenreihe i, k, I freigegeben und an den Pluspol der Stromquelle angeschlossen. Die Zwischenrelais c, d, e fallen hierdurch ab. Betätigt ein Schaffner jetzt einen Druckknopf, so leuchtet eine der Lampen i, k oder / auf, wodurch dem Wagenführer das Zeichen zum Halten gegeben wird. Die Lampenreihen f, g, h und i, k, I werden zweckmäßigerweise in einem Kasten eingebaut, der, den allgemein üblichen Signalfarben entsprechend, mit grünen und roten Schaugläsern versehen ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zur optischen Signalgebiing in Fahrzeugen jeder Art, bei der von jedem einzelnen Fahrzeug aus die entsprechenden »Fahrt«- oder »Halt«-Signale nach dem Führerstand gegeben werden können, wobei zum Anhalten des Fahrzeuges die Meldung aus einem Wagen genügt, jedoch: zur Infahrtsetzung des Wagenzuges das Vorliegen des »Fahrt«- Signals aus allen Wagen erforderlich ist, und bei welcher während des Stillstandes des Wagenzuges nur »Fahr«-Zeichen, dagegen beim Fahren nur »Halt«-Zeichen gegeben werden können, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein elektrisch gesteuertes Gruppenrelais (&), das z. B. durch eine Dynamomaschine (a) erregt wird, besondere, von dem Gruppenrelais (b) unabhängige Stromkreise über Kontaktreihen (q bzw. p) für die »Fahrt«-Lampen (/, g·, h) und die »Halt«-Lampen (?, k, I) vorbereitet werden, während das Aufleuchten der Lampen durch Betätigung von ,selbsttätig in die Nullage zurückkehrenden Schaltern (DruckknopfscHaltern o. dgl.) in den einzelnen Wagen erfolgt, wobei das Weiterbrennen dieser im Führerstand angeordneten Signallampen durch zentral angeordnete, ebenfalls im Führerstand eingebaute Relais (c, d, e) bewirkt wird, deren Stromkreise beim Anfahren und Halten des Wagenzuges durch das Gruppenrelais (b) unterbrochen werden.
  2. 2. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung des Gruppenrelais (b) in an sich bekannter Weise ein durch irgendeinen rotierenden Teil des Fahrzeuges angetriebener Zentrifugalschalter verwendet wird, mit welchem der Stromkreis der Erregerspule des Gruppenrelais geöffnet oder geschlossen wird.
  3. 3. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung der Kontaktreihe (p und q) von Hand erfolgt. no
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES87519D 1928-09-20 1928-09-20 Einrichtung zur optischen Signalgebung in Fahrzeugen Expired DE498367C (de)

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DE (1) DE498367C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2515664A1 (de) * 1974-04-10 1975-10-30 Japan National Railway Vorrichtung zum uebertragen von befehlssignalen zu den einzelnen wagen eines zuges

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2515664A1 (de) * 1974-04-10 1975-10-30 Japan National Railway Vorrichtung zum uebertragen von befehlssignalen zu den einzelnen wagen eines zuges

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