DE496800C - - Google Patents

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DE496800C
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DE
Germany
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shaft
knife
housing
machine
frame
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DENDAT496800D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B7/00Cutting tobacco
    • A24B7/04Cutting tobacco by machines with revolving knives
    • A24B7/08Cutting tobacco by machines with revolving knives with several knives which act one after the other
    • A24B7/10Cutting tobacco by machines with revolving knives with several knives which act one after the other with cutter axes parallel to the feeding direction

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  • Manufacture Of Tobacco Products (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 28. AP RIL 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 19 a GRUPPE 4
U 1051g IUfjga Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: io. April
United Cigarette Machine Company A. G. in Dresden
Maschine zum Schneiden von Tabak und ähnlichen Stoffen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Juli 1928 ab
Es sind bereits Maschinen zum Schneiden von Tabak und ähnlichen Stoffen bekannt, welche mit einem Kreismesser arbeiten, das an einem Schwingarm angeordnet ist. Derartige Kreismesser müssen während des Arbeitens wiederholt geschliffen werden; infolgedessen nutzt sich das Messer ab, und der Umfang wird kleiner. Es besteht dann die Gefahr, daß das Messer den vorgeschobenen
to Tabak nicht mehr vollkommen durchschneidet, wenn man es nicht von vornherein so tief eingestellt hat, daß es, solange es noch unabgenutzt ist, einen zu großen Hub ausführen muß. Die Erfindung bezweckt nun, diesem Übelstand abzuhelfen. Zu diesem Zweck ist das Antriebsgetriebe des Messers in zwei Teile unterteilt, die beispielsweise unter Zwischenschaltung einer verschiebbaren Welle o. dgl. gegeneinander radial zur Schwingachse verstellbar sind und von denen der eine mit der in der Schwingachse liegenden Antriebswelle, der andere mit der Messerwelle zu je einer in je einem Rahmen, Gehäuse o. dgl. untergebrachten Einheit verbunden ist.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführung der Erfindung, und zwar ist
Abb. ι ein Längsschnitt durch den in Betracht kommenden Teil einer Tabakschneidmaschine und
Abb. 2 eine Vorderansicht zu Abb. 1.
An der Vorderseite des Rahmens 1 der Maschine ist eine durch Riemenscheiben 2 angetriebene Welle 3 gelagert, auf welcher ein Kegelrad 4 sitzt, das mit einem.auf einer Welle 5 befestigten Kegelrad 6 in Eingriff steht. Die Welle 5 ist in einem an dein Maschinenrahmen befestigten Lagerbock 7 gelagert, der an seiner Vorderseite einen Lagerzapfen 8 trägt, auf dem ein Träger 9 schwingbar gelagert ist. Die Welle 5 geht durch den Lagerzapfen 8 hindurch und trägt an ihrem vorderen Ende ein Kegelrad 10, welches mit einem in dem Träger 9 drehbar, aber nicht verschiebbar gelagerten Kegelrad 11 in Eingriff steht. Das Kegelrad 11 ist durch einen Langkeil 12 mit einer Welle 13 verbunden, in deren oberes Ende eine Stellspindel 14 eingeschraubt ist, welche in dem oberen Teil des Trägers 9 drehbar gelagert ist und einen Kopf 15 aufweist. Durch Drehung der Stellspindel 14 kann die Welle 13 in der Längsrichtung eingestellt werden. Der untere htilsenförmige Teil des Trägers 9 ist mit zwei Längs schlitzen ιό versehen und umschließt eine Buchse 17, in welcher das untere Ende der Welle 13 durch Kugellager 18 gelagert ist. Die Kugellagerringe der Kugellager 18 liegen unten gegen die Nabe eines an dem Ende der Welle 13 befestigten Kegelrades 19 und oben gegen einen inneren Bund 20 der Buchse 17 an, so daß bei Längsverschiebung der Welle 13 die Buchse 17 mitgenommen wird und sich in dem unteren hülsenförmigen Teil des Trägers 9 verschiebt. Durch Festziehen von Klemmschrauben 21 kann dann die Buchse 17 in der gewünschten Lage gesichert werden. An der Unterseite der Buchse 17 ist das Gehäuse 22 eines Messerkopfes 23 durch Augen-
schrauben 24 leicht lösbar befestigt (Abb. 2). In dem Gehäuse 22 ist ein Kegelradkranz 24« drehbar gelagert, dessen Zähne mit den Zähnen des Kegelrades 19 in Eingriff stehen. Die Innenbohrung des Radkranzes 24" weist eine.· Stirnradverzahnung 25 auf, deren Zahnt mit einem auf einer Welle 26 befestigten Stirnrad 27 in Eingriff stehen. Die Welle 26 ist in dem Gehäuse 22 in waagerechter Richtung verschiebbar gelagert und trägt an ihrem aus dem Gehäuse herausragenden vorderen Ende ein als konisches Topfmesser ausgebildetes Kreismesser 28, dessen Schneidkante während des Schneidvorganges über die Mündung des Tabakkanals 29 der Tabakschneidemaschine hinwegbewegt wird.
Die Verschiebbarkeit der Welle 26 dient zum Abheben des Messers während des Rückwärtshubes. Die dazu dienende, in der Zaichnung dargestellte Einrichtung braucht jedoch nicht näher beschrieben zu werden, da sie nicht Gegenstand der Erfindung ist.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Von der Antriebswelle 3 wird unter Vermittlung der Zwischenzelle 5 und der Kegelräder 10, 11 die lin dem Messerkopf träger 9 angeordnete Welle 13 in Drehung versetzt. Die Umlaufbewegung der Welle 13 wird durch das Kegelrad 19 auf den Zahnradkranz 24Ω übertragen, dessen Innenverzahnung 25 das Zahnrad 27 angreift, so daß die Messerwelle 26 und das Kreismesser 28 mit einer größeren Geschwindigkeit als die Umlaufgeschwindigkeit des Zahnradkranzes 24° in Drehung versetzt werden.
Wenn sich das Messer 28 annähernd so weit abgenutzt hat, daß sich seine Schneidkante während des Schneidhubes nicht mehr über die gesamte Schnittfläche hinwegbevvegt, wird nach Lösen der Klemmschrauben 21 der Messerkopf durch Drehung der Stellspindel 14, 15 so weit nach unten verschoben, daß das Messer beispielsweise die in der Zeichnung durch gestrichelte Linien 28' angedeutete Lage einnimmt. Durch diese Verstellung wird also der Abstand zwischen der Messerachse und der Schwingachse des Messerkopfträgers 9 verlängert, so daß sich jetzt die Messerachse während ihrer Schwingbewegung auf dem in Abb. 2 mit 26' bezeichneten Kreisbogen bewegt. Die Abnutzung des Messers 28 in axialer Richtung wird dadurch ausgeglichen, daß der Lagerbock 36 des Hebels 34 mittels derStellschrau|be4i vorgeschoben wird. Durch diese Einstellung werden die Endpunkte der axialen Bewegung des Messers so weit vorverlegt, daß das Messer während des Schneidvorganges wirksam gegen die Mündung des Tabakkanals 29 anliegt.
Bei stärkeren Beschädigungen des Messers durch Fremdkörper o. dgl. kann der Messerkopf 2^, nach Lösen der Schraube 24 in einfacher Weise entfernt und ein neuer Messerkopf ohne wesentlichen Zeitverlust eingesetzt werden, so daß die Maschine wieder betriebsfähig ist. An dem entfernten Messerkopf kann dann das beschädigte Messer gegen ein neues Messer ausgewechselt werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Maschine zum Schneiden von Tabak und ähnlichen Stoffen mit einem an einem Schwingarm gelagerten Kreismesser, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsgetriebe des Messers in zwei Teile unterteilt ist, die beispielsweise unter Zwischenschaltung einer verschiebbaren Welle (13J
o. dgl. gegeneinander radial zur Schwingachse verstellbar sind und von denen der eine (10, 11) mit der in der Schwingachse liegenden Antriebswelle (5), der andere (19, 24") mit der Messerwelle (26) zu je einer in je einem Rahmen, Gehäuse o. dgl. (9 bzw. 22) untergebrachten Einheit verbunden ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Welle (13) an ihrem oberen Ende mit Gewinde versehen ist und durch eine im Gehäuse (9J gelagerte Stellspindel (14) einstellbar ist.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen oder Gehäuse (9 bzw. 22) beim Verstellen der beiden Getniebeteile teleskopartig inein- and ergleiten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT496800D Active DE496800C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE909425C (de) * 1950-03-11 1954-04-15 A Heinen G M B H Maschf Tabakschneidmaschine mit in Richtung auf die Schneidvorrichtung zu einem Mundstueck gefuehrtem Schneidgut
DE1010413B (de) * 1954-07-12 1957-06-13 U Eisengiesserei A Heinen G M Messer, insbesondere fuer Tabakschneidmaschinen
DE1011799B (de) * 1953-06-25 1957-07-04 Molins Machine Co Ltd Tabakschneidmaschine, bei der Messer mit geraden Schneidkanten durch einen umlaufenden Schneidkopf hindurchragen
DE966859C (de) * 1953-06-28 1957-09-12 Und Eisengiesserei A Heinen G Tabakschneidmaschine

Cited By (4)

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DE909425C (de) * 1950-03-11 1954-04-15 A Heinen G M B H Maschf Tabakschneidmaschine mit in Richtung auf die Schneidvorrichtung zu einem Mundstueck gefuehrtem Schneidgut
DE1011799B (de) * 1953-06-25 1957-07-04 Molins Machine Co Ltd Tabakschneidmaschine, bei der Messer mit geraden Schneidkanten durch einen umlaufenden Schneidkopf hindurchragen
DE966859C (de) * 1953-06-28 1957-09-12 Und Eisengiesserei A Heinen G Tabakschneidmaschine
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