DE477209C - Maschine zum selbsttaetigen Fraesen von Absaetzen an aufgeleistetem Schuhwerk - Google Patents

Maschine zum selbsttaetigen Fraesen von Absaetzen an aufgeleistetem Schuhwerk

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DE477209C
DE477209C DESCH76438D DESC076438D DE477209C DE 477209 C DE477209 C DE 477209C DE SCH76438 D DESCH76438 D DE SCH76438D DE SC076438 D DESC076438 D DE SC076438D DE 477209 C DE477209 C DE 477209C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D87/00Edge or heel cutters; Machines for trimming the heel breast

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  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Maschine zum selbsttätigen Fräsen von Absätzen an aufgeleistetem Schuhwerk Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine mit dreiteiliger Arbeitswelle zum Fräsen von Absätzen aller Arten und Größen an aufgeleistetem Schuhwerk, wobei die Bearbeitung mit mechanischen Mitteln selbsttätig erfolgt. Selbsttätige Absatzfräsmaschinen sind in verschiedenen Ausführungsformen bereits bekannt geworden.
  • Gemäß der Erfindung ist in den mit einer Steuerscheibe in Verbindung stehenden Antriebsmotor eine Hohlwelle eingebaut, in welche das eine Ende einer dreiteiligen Kugelgelenkwelle axial verschiebbar gelagert ist. Auf dem mittleren Teil dieser Welle ist der verstellbare Absatzfräsmesserkopf angeordnet, der bei einer Steuerscheibe und einer Typen.messerform alle Absatzarten fräst. Das andere vierkantartig ausgebildete Ende der Welle ist als Mitnehmer mit der Nabe des Ablaßmesserkopfes verbunden, der seinerseits wieder in einem mit einer weiteren Steuerscheibe in Verbindung stehenden Gleitlager drehbar untergebracht ist.
  • Vermöge dieser Anordnungen arbeiten die Fräswerkzeuge erschütterungsfrei, und sie können auch wegen ihrer allseitigen Beweglichkeit und Unabhängigkeit zueinander jeder Absatzform gerecht werden, so daß das gefräste Werkstück von der Maschine abgenommen werden kann, ohne daß noch eine Nacharbeit notwendig ist. Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt.
  • Ab:b. i ist eine Vorderansicht, Abb. a eine linke Seitenansicht und Abb. g ein Grundriß der Maschine.
  • Abb. q. veranschaulicht die Schuhzuführungs- und Schwenkvorrichtung.
  • Abb. 5 zeigt die rechte Seitenansicht der Maschine.
  • Abb. 6 ist ein Längsschnitt durch den Antriebs- und hinteren Schaltungsgetriebekasten.
  • A;bb. 7 ist ein Längsschnitt durch den vorderen Schaltungsgetriebekasten.
  • Abb. 8 zeigt das Antriebsgetriebe im Wagrechtschnitt.
  • Abb.9 zeigt das Schaltungsgetriebe von oben bei abgehobenem Deckel.
  • Abb. io .ist ein halber Querschnitt durch das Antriebsgetriebe in vergrößertem Maßstäb e.
  • Abb. i r stellt die Räderanordnung und doppelte Schaltungskupplung für den einen Lauf der Vorschubspindel und Schwenkvorrichtung dar, während Abb. 1a die Anordnung der Gruppen für den anderen Lauf der Vorschubspindel veranschaulicht oder auch umgekehrt.
  • Auf die Dübelstifte i (Abb. i), welche in ihrem Träger?- zum Teil verstellbar gelagert sind, wird der Leisten mit aufgeleistetem Schuh aufgesteckt. Hierbei ist in den Naben des ,Schiebers 3 (Abb. 4) der Träger 2 durch den Bolzen 4 drehbar untergebracht und in dem verstellbaren Böckchen 5 (Abb. i und 4) durch die Schraube 6 gegen axiale Verdrehung gesichert. Die seitliche Einstellung des Absatzes erfolgt in Verbindung des Böckchens 5 und der Schraube 6 durch die Stellschraube 7 (Abb. i und 4), welche im Schieber 3, durch den Stift 8 gesichert, drehbar lagert. Zu diesem Zwecke sind die Kopfseiten des Bolzens 4 entsprechend hergerichtet und mit einer Skala versehen, wobei der ebenfalls im Schieber untergebrachte Zeiger 9 als Merkmal dient. :Nachdem dies geschehen ist, muß die Längeneinstellung vorgenommen werden, d. h. es muß der Punkt eingestellt werden, welcher als Drehpunkt in Frage kommt. Die Ermittlung erfolgt, nachdem er auf dem Schuhabsatz angemerkt ist, durch die im Kopf des Drückers io gelagerte Nadel ii. Hierbei muß durch die in dem Zuführungsschlitten 12 eingebaute Stellschraube 13 (A bb. i und 4) die Einstellung des Schiebers vorgenommen werden. Deswegen ist an der hinteren oberen und unteren Seite des Schiebers 3 eine Verzahnung angebracht, in welche die auf der Stellschraube entsprechend angebrachten Stirnräder 14 (Abb. 4) zum Eingriff kommen, wodurch der Schlitten 12 in seiner Längsrichtung verschoben werden kann. Die Führung und Sicherung des Schiebers 3 übernehmen die Keile 15, welche in Verbindung der Stellschrauben 16 auch dessen Feststellung bewerkstelligen.
  • Der Drücker io übernimmt das Festhalten des Absatzes, auf dessen Ausbildung hierbei besonders Wert gelegt worden ist. Im Drückerkopf ist ein durchbohrter Druckzapfen 17 spielend gelagert. An der Stirnseite des letzteren sitzt die Kugelpfanne 18, welche sich am Absatzboden selbsttätig einstellt und so untergebracht ist, daß in bezug auf die im Innern lagernde Einstellnadel i i Unrichtigkeiten ausgeschlossen bleiben. Die nach dem Zuspannen rückwirkenden Kräfte werden von dem gegen die Nabenwand zu liegen kommenden Druckkugellager i9 aufgenommen, wodurch einer zwangläufigen Drehung während der Schwenkung des Schuhes allzeitig Rechnung getragen wird. Die Führung und Lagerung des Drückers wird von dem feststehenden Revolverkopf 2o übernommen, wobei die Sicherung gegen seitliche Verdrehung durch den Bolzen 21 (Abb. 3) erfolgt. Das Zuspannen und Lösen geschieht durch das auf der Spindel 22 sitzende Hebelkreuz 23. Die Spindel ist einesteils im Bock 24, andernteils in den Naben der nasenartigen Verlängerung des Revolverkopfes drehbar untergebracht, wobei die Verschiebung des Drückers durch das auf dem Spindelende sich axial verschiebbare Stirnrad 25 (Abb.. i und 5) erfolgt, welches mit dem zahnstangenartigen Zapfenende des Drückers in Verbindung steht. Durch diese Bauart ist eine Momentverschiebung des Drückers in seiner wagerechten Richtung gestattet. Das Feststellen des Drückers nach dem Zuspannen erfolgt durch den Knebel 26 in Gemeinschaft mit den im Innern des Revolverkopfes sich führenden und im Links- und Rechtsgewinde sich drehenden Spannpuppen bekannter Art.
  • Um nun den Albsatz in seiner Gebrauchslage den Bearbeitungswerkzeugen zuzuführen, ist der Zuführungsschlitten i2 im Bett des Kreuzkopfes 27 der Zuführungs- und Schwenkvorrichtung gleitend gelagert, der seinerseits wieder von dem im Deckel des Schaltungsgetriebekastens untergebrachten und durch die Stellschraube 28 (Abb. 7) gesicherten fliegenden Zapfen 29 aufgenommen wird. Angliedernd ist der Schlitten i2 mit der zentral angreifenden Transportspindel 30 (Abb. i und 4) verbunden, welche in entsprechenden Lagerstellen des Kreuzkopfes untergebracht ist. Durch das mit der Transportspindel vereinigte Stirnrad 31, der Räder 32, 33, 34 und 35 (Abb. rund 3) sowie des auf der Nabe des Kreuzkopfes lose sitzenden Zahnkranzes 36, ist die Verbindung mit dein Stirnrad 37 (Abb. i, 7 und 9) des Schaltungsgetriebes erreicht. Ihre-Lagerung erhalten die Räder 32 und 33 durch den Bolzen 38. Dieser ist in der rückwandigen Lagerstelle des Kreuzkopfes untergebracht und durch den Stellring 39 gesichert. Die Räder 34 und 35 dagegen werden von dem Bolzen 4o des Lagers 41 aufgenommen, welches durch vier Zylinderstifte mit der Nabe des- Kreuzkopfes axial verbunden ist und mit den für den Antrieb .der Transportspindel notwendigen Teilen 31, 32, 33, 34, 35, .36 und 38, 39, 4o die Schwenkung der Zuführungs- und Schwenkvorrichtung unwillkürlich mitmacht, währenddessen sich der lose Zahnkranz 36 durch seine während der Schwenkung erfolgte Feststellung an dem Stirnrad 37 abwälzt.
  • Durch die gleichmäßige Drehung der in Bewegung gesetzten Transportspindel wird dem Zuführungsschlitten 12 ein Vorschub erteilt. Um die zwischen den beiden horizontalen Vorschüben liegende Schwenkung von i8o° zu bewerkstelligen, ist am Kreuzkopf 27 ein Zahnkranz 42 (Abb. i, 2 und 4) aufgeschraubt, welcher mit dem die Schwenkung ausführenden Stirnrad43 in dauerndem Eingriff steht.
  • Für das Feststellen und Entsichern der Zuführungs- und Schwenkvorrichtung vor und nach dem Schwenken ist eine Sperrvorrichtung vorgesehen, die allzeitig in Wirksamkeit ist. Ihre Bewegungen. werden dem fliegenden Zapfen 44 (Abb. i, 9 und i i) der doppelten Schaltungskupplung entnommen. Zu diesem Zwecke ist mit diesem ein Winkelhebel 45 verbunden, an welchen die Traverse 46 angelenkt ist, welche die Verbindung mit dem Winkelhebel47 herstellt. An diesem ist der verschiebbare Federbolzen 48 ängelenkt, welcher in seiner Führungslagerstelle durch die Feder 49 unter Spannung gehalten wird, um so etwaig auftretenden Unregelmäßigkeiten vorzubeugen, währenddessen das Festsetzen des Federbolzens 48 in die gegenseitig um i8a° versetzt angeordneten kreisrunden Nuten des Lagers 41 erfolgt. Die Bewegungen des Zuführungsschlittens während der Schwenkung müssen in gleicher Weise auch von .dem den Drücker io aufnehmenden Support 5o ausgeführt werden. Der Revolverkopf 2o ist daher mit dem Support fest verbunden, ebenso ist die teils .im Supportbett 51 gelagerte Transportspindel 52 (Abb.5) mit dem Support in Verbindung gebracht. Die Antriebsquelle für die zwangläufig drehenden Bewegungen der Transportspindel ist deshalb dieselbe wie bei der Zuführungsschlittentransportspindel. Da diese vor dem Schwenken eine rechtslaufende und nach dem Schwenken eine linkslaufende Bewegung ausführt oder umgekehrt, so ist der Vorschub des Drückersupports 5o außer seinem -Stillsetzen während der Schwenkung des Schuhes ein durchgehender. Da sich nun die Antriebsquelle in einem Arbeitsgang wechselseitig dreht, so muß ebenfalls von dieser ausgehend der Vorschub des Drückersupports jedoch ein einseitiger sein, was auch durch eine eigenartige Anordnung sichergestellt ist. Zu diesem Zwecke werden die wechselseitigen Bewegungen an eine Sammelstelle geleitet, von wo sie dann in ,ihrer zweckentsprechenden Drehrichtung dem Drückersupport zugeleitet werden. Die Übertragung während des Rechtslaufes sowie während des Linkslaufes der Antriebsquelle erfolgt einesteils durch das Kettenrad 53 (Abb.2 und 9), welches durch die Kette 54 seine Bewegungen auf das Kettenrad 55 (Abb. 3 und 9) weiterleitet, andernteils durch das Stirnrad 56, wobei dieses soxvie das Kettenrad 55 sich lose auf der Sammelachse 57 (Abb. i und 9) bewegen. Zwischen beiden sitzt das Kettenrad 58, welches als eigentliche Entnahmestelle für die Bewegungsrichtung des Drückersupports in Frage kommt. Um nun die der Sammelstelle abwechselnd zuggeleiteten Bewegungen für eine erforderliche Drehrichtung gangbar zu machen, .ist eine im Innern der Sammelachse sich lagernde Konuskupplung 59 vorgesehen. Angesichts dessen sind die beiden jetzt lose sich drehenden Räder 55 und 56 zum Teil konisch ausgebildet, in welche durch mechanische Einwirkung das Kupplungsglied von Fall zu Fall in Eingriff kommt, j e nachdem, welche Laufrichtung für den einseitigen Vorschub des Drückersupports erforderlich ist. Die im Innern der Sammelachse lagernde Konusverbindung ist hierbei mitnehmerartig ausgebildet, um die Bewegungen durch die Sammelachse an das auf ihr sitzende Kettenrad 58 weitergeben zu können. Die Schaltung erfolgt durch den mit dem Kupplungsorgan in Verbindung stehenden Winkelhebel 45, welcher seine Bewegungen dem Bolzen 44 der doppelten Schaltungskupplung entnimmt. Die Einstellung im Kupplungsglied erfolgt durch die Muttern 6o. (Abb. i), wobei die verschiebbare Scheibe 6-i in Verbindung einer Druckfeder 62 als Widerlager dient, um auch andernfalls etwaig auftretenden Störungen selbsttätig zu begegnen. Das als Sammler dienende Kettenrad 58 überträgt nun in Gemeinschaft der Kette 63 seine ihm erteilten Bewegungen auf das auf der Welle 64 sitzende Kettenrad 65. Diesem entgegengesetzt sitzt hinter dem Führungslager 66 das Kegelrad 67, welches seine Bewegungen dem auf der Welle 68 (Abb. i und 5) sitzenden Kegelrad 69 mitteilt, worauf das ebenfalls auf der Welle sitzende Kettenrad 70 sie in Verbindung der Kette 7 i an das Kettenrad 72 weiterleitet, wodurch die Transportmittel 52 in Drehung versetzt wird.
  • Die Bearbeitungsweise des Schuhabsatzes besteht aus Ablassen bei gleichzeitigem Seitenfräsen. Da jedoch beide Arbeitsvorgänge getrennt und zum Teil unabhängig voneinander geschehen, so ist auch die Anordnung demgemäß gehalten. Der Antrieb der Werkzeuge erfolgt durch einen % P. S. starken Gleichstrommotor 73 und kann durch einen Steckkontakt an die Lichtleitung angeschlossen werden. Durch die hohle Motorwelle 74 wird die mit Kugelgelenken versehene, sich axiaI verschiebbare Arbeitswelle 75 aufgenommen und durch einen Keil gegen Verdrehung gesichert. Durch den unmittelbaren Einbau der Arbeitswelle in den Motor, was an sich bekannt ist, werden Erschütterungen vermieden, was zur Erzeugung eines einwandfreien Schnittes beiträgt. Auf- dem mittleren Teil der Arbeitswelle sitzt der mit seinen beiden linear verstellbaren Messern 76 versehene Messerkopf 77. Am letzten Teil der Welle ist unmittelbar hinter dem Kugelgelenk ein Vierkant 78 angebracht, welcher als Mitnehmer dient, wobei er durch die entsprechende Aushöhlung im Ablaßmesserkopf 79 mit diesem in Verbindung steht, dessen beide gegenseitig um i8o° versetzte Messer 8o nach der Kappenführung 81 eingestellt sind. Die drehbare Lagerung des Messerkopfes übernimmt, das mit einem Schieber in Verbindung stehende Lager 82. Die schraubenartige Verlängerung des letzten Teiles der Welle 75, d. h. vom Mitnehmer ab, hat. eine feste Lagerung in der Nabe des Ablaßmesserkopfes. Die Deckscheibe 83 und die Mutter 84 dienen als vereinigende Verbindung -zwischen Antrieb, Messerkopf und Lager.
  • Um eine seitliche Verstellung des Motors vornehmen zu können, ist letzterer auf dem Support 85 (Abb. 3) gleitend angebracht, wobei die Spindel 86 bei Drehung im Lager 87 mittels des Handrades 88 die Verschiebung bewerkstelligt.
  • Zur Führung des Ablaßmesserkopfes ist das auf der Welle 89 gegen Verdrehung gesicherte Schiebenager go (Abb. 3) vorgesehen, dessen etwaig erforderliche seitliche Verstellung durch die mit einem Handrad versehene Spindel gi erfolgt, welche . durch den auf der Welle 89 festgestellten und durch Stellringe 92, gesicherten Lagerarm 93 ihre Lagerung erhält. Hierbei ist auch die Welle an sich in gegen Verdrehung sichernden Lagerstellen untergebracht..
  • Die Steuerung der Arbeitswerkzeuge erfolgt für den Motor als teilweisen Vermittler bzw. für den Ablaßfräsmesserkopf durch die Kurvenscheiben 94 und 95 (Abb. i), in welche die einzelnen Absatzkonturen eingearbeitet sind, wobei jede der beiden Scheiben für alle Absatzgrößen einer Form Verwendung findet, was bei jeder Größe durch kleine Regulierungen ermöglicht ist. Beide Scheiben sind auf der Steuerwelle 96 befestigt, welche in den hierfür vorgesehenen Naben des Lagerbockes 97_ (Abb. 3) und des Stehlagers 98 drehbar gelagert sind. Ihre drehenden Bewegungen erhalten die Kurvenscheiben durch das auf der Steuerwelle sitzende Kettenrad 99 (Abb. i und 2), das durch die Kette ioo und das Kettenrad ioi (Abb. 3, 6 und 9) gedreht wird.
  • Die übertragung von den Kurvenscheiben auf die Bearbeitungswerkzeuge geschieht, wie nachstehend beschrieben ist. Die übertragung auf den Motor als teilweisen Werkzeugträger übernimmt die in der Kurve 95 sitzende Rolle io2, welche am Kopf der Verbindungsstange 103 (Abb. i und 5) sitzt und die Bewegungen auf diese weiterleitet. Hierbei wird der Kopf an der Steuerwelle geführt und durch den Stellring 104 gesichert. An die Verbindungsstange ist der Hebel 105 (Abb.3) verstellbar angelenkt, welcher auf dem Balzen io6 befestigt ist und seine Lagerung im Ständer 107 erhält. Auf dem mittleren Teil des Bolzens sitzt das Stirnrad io8, welches mit der Zahnstange iog in Eingriff steht und seine Bewegungen an den den Motor tragenden Support abgibt, wodurch außer den gemeinschaftlichen Bewegungen mit dem Ablaßmesserkopf auch die erforderlichen seitlichen Kippbewegungen hervorgebracht werden.
  • Um hierbei die Schwerkraft des Motors bzw. des den Motor tragenden Supports aufzuheben, ist an dem Tragseil iio (Abb. 2) ein Ausgleichgewicht i i i angebracht, welches über die im Lagerbock 97 angeordneten Gleitrollen 112 und 113 in einem am Ständer 107 angebrachten Führungsbett sich bewegt.
  • Die Übertragung von der Kurvenscheibe 94 auf das Führungslager 82 erfolgt durch eine von der Kurve geführte Rolle 116, die im Kopf der durch die Steuerwelle geführten und von einem Stellring 114 gesicherten Stange 115 angebracht ,ist. Durch das Spannschloß 117, welches für etwaige Einstellungen vorgesehen ist, in Verbindung mit dem stehenden Bolzen i 18, werden die Bewegungen an das Führungslager bzw. an den Ablaßm,esserkopf abgegeben.
  • Für das im Bedarfsfalle zwangläufige Hochstellen des Motors ist eine Handhabe geschaffen. Die Hochstellung erfolgt durch das Handrad i?-o, das auf der im Maschinengestell gelagerten Welle iig (Abb. 5) sitzt. Von .dem Kegelrad. i21, in welches das Kegelrad i22. eingreift, werden die Bewegungen an die .Spindel 123 abgegeben, auf deren oberem Gewindeteil eine mit einer gegen Verdrehung sichernden Nase 124 versehene Muffe 125 sitzt, welche bei ihrem Hochgehen gegen die am Support sitzende Spindelführungsnabe drückt und so den Motor anhebt. Zum Absaugen der beim Fräsen sich ergebenden Späne dient die an der Steuerwelle aufgehängte ,Saughaube 126 (:Abb.3), welche durch das Rohr 127 mit dem Exhaustor 128 in Verbindung steht und durch die Scheibe 129 seinen eigenen Antrieb erhält.
  • Der Antrieb der Maschine erfolgt durch die Scheibe 130 (Abb. i und 8) in Gemeinschaft mit der Welle 131 und dem Kegelrad 1323, von welchem auch fast sämtliche Bewegungen der Maschine abgeleitet werden. Von hier ab werden die Bewegungen auf die Kegelräder 133 und 134 übertragen, welche dadurch in wechselseitige Drehung versetzt werden. Auf den vorstehenden Naben der Kegelräder sind Klauenhälse 135 (Abb. io) aufgezogen und durch die Stifte 136 gegen Verdrehung gesichert. In den Schalen 137 und 138 sind sie nach gemeinsamer Einstellung drehbar gelagert und durch die Teile 139 bis 141 (Abb. io) gesichert. Zur Erhaltung des gegenseitigen Abstandes ist die Büchse 142 vorgesehen, welche von den im Innern der Kegelrädernaben sich führenden Wellen 143 und 144 getragen wird. Den Klauenhälsen gegenüber befinden sich auf den Wellen verschiebbar angeordnet die Kupplungsmuffen 145 und 146, welche durch je einen Keil 147 ihre Bewegungen auf die Wellen übertragen. An ihren Enden sitzen die mit wechselseitigem Drall versehenen Schnecken 148 und 49, welche mit den auf den Wellen i 5o und 151 sitzenden Schneckenrädern 152 und 153 (Abb.2 und io) in Eingriff stehen. Diesen entgegengesetzt befinden sich die Kegelräder 154 und 155, von welchen die Kegelräder 156 und 157 auf der Welle 158 ihre Bewegungen ableiten. Das zwischen beiden sitzende Kegelrad 159 setzt das Kegelrad 16o (Abt. 6) auf der nach dem Schaltungsgetriebekasten führenden Spindel 161 in Drehung, worauf das an seinem Ende sitzende Kegelrad 162 seine drehende Bewegung an das mit dem Kegelrad der büchsenähnlichen Lagerschale 163 weiterleitet. Diesem entgegengesetzt befindet sich das Stirnrad 164, das durch Vermittlung des auf der büchsenähnlichen Lagerschale 165 befestigten Stirnrades 166 seine Bewegungen an das ebenfalls mit der Lagerschale in Verbindung stehende Stirnrad 167 (Abt. 9) weitergibt, von welchem auch das Stirnrad 1.68 seine Drehung erhält. Letzteres ist an dem Flansch der mit zwei Nuten versehenen Steuerscheibe 169 (Abt. 6, 9 und 12) befestigt, welche mit der Welle 170 fest verbunden ist, wobei diese seine drehenden Bewegungen auch an das auf ihr sitzende Kettenrad ioi zum Antrieb der Steuerung weiterleitet. In die eine Nut greift die Rolle 171 (Abt. 9 und il) der doppelten Schaltungsgabel 172, welche durch die Steine 173 mit der oberen Kupplungsmuffe 174, durch die Steine 175 mit der unteren Kupplungsmuffe 176 verbunden ist, wobei die Schaltungsgabel auf dem fliegenden Zapfen 44 befestigt ist, von welchem auch die Sperrvorrichtung ihre Bewegungen herleitet. Beide Kupplungsmuffen sind auf den Wellen 177 und 178 (Abb.7) verschiebbar gelagert und dienen, wenn sie mit dem entsprechenden Drehkörper in Verbindung gebracht werden, zum Vorwärtslauf und zum Schwenken der Schuhzuführungs- und Schwenkvorrichtung.
  • Für den entgegengesetzten Lauf der Schuhzuführung nach dem Schwenken ist eine zweite Schaltungskupplung vorgesehen. In die andere Nut der Steuerscheibe 169 greift die Rolle 179 (Abt. 12), welche in der Schaltgabel i8o sitzt, die ihre Lagerung in dem Böckchen 181 hat. Durch die Gleitsteine 182 ist die Gabel mit der Kupplungsmuffe 183 verbunden, welche auf der Welle 184 (Abt. 9 und 12) verschiebbar gelagert ist. Nach Verbindung mit dem auf der Welle 184 lose sitzenden Stirnrad 185, welches in das Stirnrad 186, das fest auf der Welle 177 sitzt, eingreift, wird diese in entgegengesetzter Rieh= tung in Bewegung gesetzt, wodurch die Schuhzuführung nach der Schwenkung wieder zurückläuft. Dies ist durch die sich beim Schwenken ergebenden Verhältnisse erforderlich geworden, um den Schuh in seiner alten Vorschubr.ichtung den Werkzeugen bis zur völligen .Bearbeitung zuzuführen.
  • An dem Stirnrad 186 ist auch noch ein Zahnkranz 187 befestigt, von welchem das Stirnrad 56 (Abt. 9) seine drehenden Bewegungen ableitet. Dasselbe gilt auch für das Kettenrad 53, dem durch direkte Ableitung von der Welle 177 dieselben wechselseitigen Bewegungen erteilt werden, wie dem Stirnrad 56.
  • Auf den hinteren Teilen der Muffen 145 und 146 (Abb.8) sitzen, mit diesen durch Schrauben verbunden, die Stirnräder 188 und 189, welche in die durch die hin und her gehenden Verschiebungen `der Muffen entsprechend breit gewählten und auf der Welle igo (Abb.8 und 1o) sitzenden Stirnräder 191 und -ig2 eingreifen. Die Bewegungen werden von dem zwischen beiden Stirnrädern sitzenden Kegelrad 193 übernommen und von diesem an das Kegelrad 194 auf der Welle 195 weitergeleitet. Dem letzten Rad entgegengesetzt sitzt das Kegelrad 196; welches mit dein Kegelrad 197 (Abt. 6) auf der Spindel 198 in Verbindung steht. Durch die mit der Spindel in Verbindung gebrachte Schnecke ig9-(Abb. 3 und 9) werden die Bewegungen auf das Schneckenrad Zoo übertragen, welche mit der büchsenähnlichen Lagerschale toi (Abt-. 6) fest verbunden ist und auf ihrer entgegengesetzten Seite die beiden Stirnräder 2o2 und 2o3 (Abt. 6, 9 und l i) aufnimmt. Ersteres steht mit der mit Kupplungszähnen versehenen Nabe des Stirnrades 2o4 (Abt. 9 und i i) in Verbindung und kommt nach Einkupplung für den Vorwärtslauf der Schuhzuführung in Frage. Letzteres steht durch Vermittlung des auf der Welle 184 lose sitzenden Stirnrades 205 (Abt. 7 und i i) mit der ebenfalls mit Kupplungszähnen versehenen Nabe des Stirnrades 2o6 (Abt. 7), das lose auf der Welle 178 sitzt, in Verbindung und kommt nach Einkupplung für die Schwenkung in Frage.
  • Die Schaltung der Kupplungsmuffen 145 und 146 des wechselseitigen Antriebsgetriebes erfolgt durch .die in den Bolzen 207 und 208 drehbar gelagerten Schaltgabeln 209 und 21o in Verbindung mit den Gleitsteinen 211 und 212. Beide Gabeln werden durch die Traverse 213 gegenseitig verbunden, an deren Mitte der drehbar gelagerte Winkelhebel 214 angreift. An diesem ist die Traverse 215 angelenkt, welche die Verbindung mit dem einen Ende des Hebels 216 herstellt, der auf dem Biolzen 217 lagert. Mit seinem entgegengesetzten Ende ist der Hebel216 an dem auf der Schaltwelle zr8 (Abb. i und 8) sitzenden Schaltböck äig angelenkt. Die selbsttätige Schaltung erfolgt durch die Schaltpuppen, bestehend aus den Teilen 22o bis 225 (Abb. i und 8), wobei die Schaltwelle 2r8 durch das mit dem Kegelrad 157 in Verbindung stehende Kegelrad 226 ihren Antrieb erhält. Die Lagerung erfolgt teils im Getriebekopf, teils im Lager 227. Das mechanische Ingangsetzen der Maschine erfolgt durch den Schalthebel 2-28 (Abb. i) in Verbindung mit der an dem Schaltbock 2i9 befestigten Segmentplatte 229. Seine Lagerung erhält der Schalthebel durch den Bolzen 230 und seine Feststellung durch den Stift 23r, der in die hierfür vorgesehenen Löcher 232 eingreift. Um hierbei jeglichen toten Gang bei den einzelnen Schnittlängen auszuschalten, ist eine Teilung (Abb.8) vorgesehen, nach welcher durch kleine Handhabe jede beliebige Schnittlänge eingestellt werden kann. Wirkungsweise Nachdem der Schuh mit seinem Leisten auf die Dübelstifte i des Trägers 2 aufgesteckt ist, wird der Drücker io durch das Hebelkreuz 23 gegen den Absatzboden, an welchem sich der Drückerkopf selbsttätig einstellt, gespannt und durch den Knebel 26 gesichert. Hierauf wird durch den Schalthebel 228 die Kupplung eingeschaltet, und zwar für den Lauf, welcher an der selbsttätigen Schaltvorrichtung durch die Schaltungspuppe freigegeben ist. Durch die Steuerung setzen sich nun die Bearbeitungswerkzeuge, welche ihren eigenen Antrieb durch den Motor 73 erhalten, mit dem Absatz selbsttätig in Verbindung bei gleichzeitigem Vorschub der Zuführungsvorrichtung und mit dieser parallel des Supports, in welchem der Drücker io gelagert ist. Ist die eine Seite bearbeitet, setzt der Vorschub der Zuführungsvorrichtung sowie des Supports aus, worauf bei gleichzeitiger Lösung des Sperrbolzens 49 und Drehung des Stirnrades 43 die Schwenkung um i8o° erfolgt, bei welcher der Kopf des Drückers io die zwangläufige Drehung unwillkürlich mitmacht. Nachdem die Schwenkung erfolgt ist., setzt die Sicherung wieder ein, worauf der entgegengesetzte Lauf der Spindel 30 beginnt, der Drückersupport sich jedoch in seiner alten Vorschubrichtung weiterbewegt. Wenn nun der Schuh völlig bearbeitet ist, werden die Bearbeitungswerkzeuge durch die Steuerung selbsttätig ausgehoben, wodurch eine ungehinderte Schuhauswechslung ermöglicht wird, bei gleichzeitigem Stillsetzen der Maschine durch die automatische Schaltvorrichtung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine mit dreiteiliger Arbeitswelle zum Fräsen von Absätzen, bei welcher das Randablassen und das Fräsen des Absatzes in Verbindung mit seitlicher Kippbewegung des Fräswerkzeuges durch die Steuervorrichtung in einem Arbeitsgang selbsttätig und zum Teil unabhängig voneinander erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß in der in den Antriebsmotor (73) eingebauten Hohlwelle (7q.) die mit Kugelgelenken versehene dreiteilige Arbeitswelle 75 axial verschiebbar gelagert ist, deren mittlerer Teil den die Absatzfräsmesser (76) enthaltenden Messerkopf (77) trägt und mit dem mit zwei Ablaßmessern (8o) ausgestatteten Messerkopf (79) verbunden ist, dessen drehbare Lagerung mittels eines mit einem Schieber in Verbindung stehenden Lagers (82) erfolgt, indem der letzte Teil der Arbeitswelle mit einem Vierkant (78) als Mitnehmer in die Nabe des Messerkopfes (79) eingreift.
DESCH76438D 1925-12-25 1925-12-25 Maschine zum selbsttaetigen Fraesen von Absaetzen an aufgeleistetem Schuhwerk Expired DE477209C (de)

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