DE559580C - Mehrspindelautomat fuer Stangenarbeit, bei dem die Werkstueckstangen umlaufen - Google Patents
Mehrspindelautomat fuer Stangenarbeit, bei dem die Werkstueckstangen umlaufenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B23B9/00—Automatic or semi-automatic turning-machines with a plurality of working-spindles, e.g. automatic multiple-spindle machines with spindles arranged in a drum carrier able to be moved into predetermined positions; Equipment therefor
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Description
Die Erfindung betrifft einen Mehrspindelautomat
für Stangenarbeit, bei dem die Werkstückstangen umlaufen. Die Maschine gemäß der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß
die schaltbare Spindeltrommel und der das zentrale Getriebe für die Werkstückspindeln
tragende Spindelstock mit senkrechter Achse oberhalb der Werkzeuge rings um die zentrale
Hauptantriebswelle nach oben freiliegend angeordnet sind. Zufolge des senkrechten Aufbaues
der Spindeltrommel wird es möglich, die durch das Trommel- und Stangengewicht erzeugte erhebliche Reibung auf ein Mindestmaß
herabzusetzen und die ganze Last auf ein Kugeldrucklager zu verlegen, was die Möglichkeit gibt, den Schaltgang bzw. die
ganze Totzeit, während welcher die Werkzeuge keine nützliche Arbeit leisten, auf
weniger als eine Sekunde herabzusetzen, wodurch die Leistungsfähigkeit der Maschine
entsprechend gesteigert wird. Dadurch, daß die Spindeltrommel nach oben zu freiliegt, ist
man in der Führung der Werkstückstangen nach oben hin nicht begrenzt.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise
dar, bei welcher eine Bearbeitung von stangenförmigen Werkstücken mittels Werkzeuge
mit Vertikal- und Horizontalvorschub angenommen ist.
Abb. ι stellt eine Gesamtansicht der Maschine in ihrer Vorderansicht dar;
Abb. 2 ist ein Grundriß hierzu.
Abb. 3 zeigt im Grundriß einen Teil der auf dem Gestellunterbau angeordneten EIemente.
Abb. 4 ist ein Horizontalschnitt nach Linie A-B von Abb. 1.
Abb. 5 zeigt einen Vertikalschnitt der Maschine nach zwei verschiedenen Vertikalebenen
in größerem Maßstabe.
Abb. 6 bis 10 veranschaulichen Einzelheiten der Maschine.
Abb. 11 zeigt eines der mit der Maschine
erhältlichen Arbeitsstücke.
Abb. 12 betrifft eine Detailvariante.
An dem Gestellunterbau 1 (Abb. 1 und 5)
ist ein Elektromotor 2 angebaut, von welchem aus unter Zwischenschaltung einer Sicherheitskupplung
2° eine waagerechte Welle 3 und durch diese mittels des Wechselrädergetriebes
3a eine Zwischenwelle 4 angetrieben wird, die mittels des Kegelrädergetriebes 5, 6
die senkrechte Hauptantriebswelle 7 antreibt. Letztere treibt mittels des auf ihr sitzenden
Stirnrades 8 die in einer vertikalachsigen Spindeltrommel 9 untergebrachten vertikalachsigen,
mit der Trommel von Arbeitsstelle zu Arbeitsstelle vorschaltbaren, um ihre eigene Achse umlaufenden Werkstückspindeln
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ίο an, die zu diesem Zwecke mit Stirnrädern
ioa ausgerüstet sind, in welche das gemeinsame
Triebrad 8 eingreift. Von der Triebwelle 3 aus wird mittels eines Kettentriebs auch eine Welle ii angetrieben, welche mittels
einer Schnecke ii° (Abb. 3) und eines Schneckenrades 12° eine Hilfssteuerwelle 12
und mittels einer Schnecke ii6 ein lose auf
einer Zwischenwelle 13 drehbares Schneckenrad 14 mit gezahntem Kupplungskopf 15
treibt. Auf der Welle 12 sitzt eine Hubscheibe 16 (Abb. 4, 5), die auf die Fühlerrolle
eines Ausrückhebels 17 einwirkt. Auf der Welle 13 sitzt mittels Nut und Feder eine
gezahnte Kupplungsmuffe i8, die durch die Wirkung einer Schraubenfeder für gewöhnlich
mit dem Kupplungskopf 15 zum Antrieb der Welle 13 seitens des Schneckenrades 14
in Eingriff ist. Dieser Antrieb kann durch Verschieben der Kupplungsmuffe 18 von der
Hilfssteuerwelle 12 aus im Verlaufe der Umdrehung derselben mittels der Hubscheibe 16
und des Ausrückhebels 17 ausgeschaltet werden. Die Zwischen welle 13 steht durch ein
Wechselrädergetriebe 19 mit einer Welle 21
in Triebverbindung, auf welcher eine gezahnte Kupplungsmuffe 22 mittels Nut und Feder verschiebbar ist. Dieser gegenüber
sitzt auf der nämlichen Welle lose drehbar eine mit einem Kegelrad 24 versehene Kupplungshülse
23, welche in einem breiten Lager 25 läuft. Die Kupplungsmuffe 22 kann mittels eines Handhebels 26 und eines verschiebbaren
Ein- und Ausrückarmes 27 ein- bzw. ausgerückt werden.
Unter der Welle 21 liegt eine Hilfswelle
28, die an einem Ende ein Zahnrad 28° trägt,
das mit einem Zahnrad 286 (Abb. 1) der
Kupplungshülse 23 in Eingriff steht, und die am anderen Ende mit einer Handkurbel 29
versehen ist, mittels deren gegebenenfalls die Kupplungshülse 23 auch von Hand gedreht
werden kann. Das Kegelrad 24, dessen Drehung entweder automatisch von der Welle 21 aus oder von Hand von der Welle 28 aus
erfolgen kann, steht mit einem Kegelrad 30 (Abb. 4 und 5) in Eingriff, welches auf einer
radial gerichteten Welle 31 sitzt. Diese Welle 31 und zwei weitere radial gerichtete Wellen
34, 35 bilden die um die Maschinenachse herum gleichmäßig verteilten Vorschubwellen für
die verschiedenen Werkzeuge, die hier, entsprechend der Zahl der Werkstückspindeln 10,
zu sechs Paaren, von denen jedes ein vertikal und ein horizontal arbeitendes Werkzeug umfaßt,
vorgesehen sind. Die Werkzeugvorschubwelle 31 trägt ein Kegelrad 31°, das mit
einem auf der senkrechten Hauptantriebswelle 7 lose sitzenden, an der ölfangschale 36
gelagerten Rad 33 kämmt. Mit diesem stehen die Kegelräder 34^ 35° der anderen Werkzeugvorschubwellen
34, 35 in Eingriff (Abb. 4). Die Werkzeugvorschubwellen 31,
34, 35 tragen am äußeren Ende je ein Kegelrad 316 bzw. 346, 35* zum Antrieb von Kegelrädern
31^ 34^ und 35C. Diese sind auf drehbaren
Zwischenwellen 32 befestigt, die in Konsolen an der Ölfangschale 36 gelagert sind und auf denen je vier Hubscheiben 37,
38, 37a>
38a sitzen.
Mit diesen letzteren wirken die Fühlerrollen von an der Ölfangschale 36 schwingbar
gelagerten Hubfingern 40, 41, 40s, 4ΐα zusammen.
Jeder dieser Hubfinger ist mit einem einstellbar angeordneten Anlenkstück 42 versehen,
und an diesen Anlenkstücken sind Zugstangen 42°, 42*, 42cj 42d angelenkt. Diese
stehen mit Schwinghebeln 43°, 43s, 43^ 43''
in Verbindung, mittels deren die Vertikal- und Horizontalwerkzeugträger 43 bzw. 44
ihren Arbeitsvorschub erhalten. Diese Schwinghebel sind an Säulen 45 drehbar angeordnet,
und zwar derart, daß sie in der Höhenrichtung verstellbar sind. Die Säulen 45, die in der ein Mittelstück des Maschinengestelle
bildenden Ölfangschale 36 eingeschraubt sind, tragen ein zur Aufnahme der Vertikalwerkzeugträger 43 vorgesehenes Führungsstück
46, welches an ihnen verstellbar befestigt ist. Die Horizontalwerkzeugträger 44, in denen die Werkzeuge einstellbar sind,
sind oberhalb des die Vertikalwerkzeugträger führenden Stückes 46 an den Säulen 45 einstellbar
angeordnet. Die Säulen 45, die in vom Maschinengestell aufragenden Rundstangen bestehen, tragen oben eine Führung
100 (Abb. 1) für die hinaufragenden Werkstückstangen.
Ihre Zahl ist gleich oder halb so groß wie die Spindelzahl. Über den Werkzeugträgern
befindet sich ein mit den Säulen fest verbundenes, der Spindeltrommel 9 als Lager dienendes, Spindelstock genanntes
Lagerstück 47. Die in diesem Spindelstock
47 untergebrachte Spindeltrommel 9 ist in der aus Abb. 5 ersichtlichen Weise in der 10g
Mitte ausgenommen und unten und oben mit Lagern zur Lagerung der senkrechten Werkstückspindeln
10 ausgestattet. Oben- ist sie mit einer Teilscheibe 48 versehen, welche
einen größeren Durchmesser als die Trommel 9 hat und mit dieser im Spindelstock 47
auf einem Druckkugellager 49 leicht drehbar gelagert ist. Die Teilscheibe 48 dient zum
schrittweisen Schalten der Spindeltrommel und zum Festlegen derselben in ihren Arbeits-Stellungen.
An dem Umfang der Teilscheibe sind sechs Einschnitte 50 vorgesehen, in die periodisch ein Riegel 51 (Abb. 2) greift,
der auf der einen Längsseite mit einer Zahnung versehen ist, in die ein Segment 5ia
greift, das bei 51* in horizontaler Ebene drehbar ist und unter dem Einfluß eines mit Füh-
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lerrolle ausgestatteten Hebels 5ic steht, dessen
Rolle an einer auf der Hilfssteuerwelle 12
sitzenden Hubscheibe ζΐά anliegt und von
dieser periodisch beeinflußt wird. Anderseits sind in der Teilscheibe 48 malteserkreuzartig
angeordnete Schlitze 52 eingefräst, in welche zwecks Schaltung der Scheibe 48 ein an einem
Hebel 54 sitzender Stift 53 greifen kann. Der Hebel 54 sitzt auf einer kurzen, am Spindelstock
47 vertikal gelagerten Steuerwelle 55, auf welcher ein Zahnrad 57 sitzt, das in ein
auf der Hilfssteuerwelle 12 sitzendes Zahnrad 56 (Abb. 5) eingreift und somit von
diesem periodisch gedreht wird, um die Schaltung der Teilscheibe 48 herbeizuführen.
Oberhalb des Hebels 54 ist auf der Steuerwelle 55 eine Nutentrommel 58 vorgesehen.
Über diese ist eine Steuermuffe 59 mit einem darin eingesetzten Hubstück 60 geschoben,
ao welche mit einem in die Nut der Trommel 58 eingreifenden Steuerpflock 61 (Abb. 5) versehen
ist, so daß sie während der Drehung der Nutentrommel 58 auf dieser auf und ab bewegt wird, während sie durch einen in sie
«5 greifenden Sicherungsstift 62, welcher im
Arm 63 (Abb. 1 und 2) befestigt ist, an einer Drehung verhindert wird. Auf der Steuerwelle
55 ist ferner ein Steuermechanismus 64 zum periodischen Bewegen eines SchwenkstückeS
65 (Anschlag) zum Untergreifen bzw. Aufhalten des für einen neuen Arbeitsgang sich längs nachstellenden Werkstückes vorgesehen,
wobei dieses Schwenkstück auf seiner gezahnten Schwenkachse 66 längsverstellbar
und diese aus ihrem Lager am Werkzeugführungsstück 46 heraushebbar ist (Abb. 8).
Jede Werkstückspindel besitzt ein Rohr 72 (Abb. 6), auf welchem das seitens der Hauptantriebswelle
7 mittels des Stirnrades 8 angetriebene Stirnrad 10 festsitzt und ferner
eine geschlitzte Hülse 69 einstellbar befestigt ist. Über die Hülse 69 ist eine Schiebermuffe
68, die mit einer Umfangsnut 68« versehen ist, geschoben. In den Schlitzen der Hülse 69
sind innerhalb der Schiebermuffe 68 schwenkbare Hebefinger 70 (Abb. 5 und 6) untergebracht,
die sich auf einem ringförmigen Sitz 73 hängend abstützen und sich andererseits gegen eine mit dem Werkstückhalterohr
71 oben fest verbundene Muffe 74 stützen (Abb. 6). Die Schiebermuffe 68 steuert die
Hebefinger jo, wenn sie mittels ihrer Nut 68" in den Wirkungsbereich des Hubstückes 60
der Steuermuffe 59 gelangt und dann durch diese senkrecht verschoben wird, und zwar
erfolgt diese Steuerung der Hebefinger 70 in der Weise, daß dieselben bei Niedergang der
Schiebermuffe 68 infolge der Fliehkraft zum Ausschwingen gebracht werden (s. Abb. 5,
rechts), was eine Erweiterung der Höhlung der Schiebermuffe 68 am oberen Ende derselben
zuläßt, während sie bei Hochschieben der Schiebermuffe 68 einwärts in Stütz- bzw.
Hebestellung zur Muffe 74 eingestellt werden, um diese mit dem Werkstückhalterohr 71 und
den von diesem getragenen Teilen in Arbeitsstellung überzuführen, wie dies später beschrieben
werden wird.
In der Muffe 74 sind oben in Bohrungen sogenannte Stellstifte 75 vorgesehen, die sich
einerseits gegen das Rohr 72, andererseits gegen einen in einer Hülse 76 liegenden Einsatzring
Jj stützen. Die Hülse 76 kann durch eine Stellschraube mit der Muffe 74 fest ver- 7S
bunden sein. Der Einsatzring Jj weist zwei nach innen zu verlaufende Schlitze jja auf,
welche als Bahn für nach einwärts verschiebbare Bremsbacken 78 dienen. Die Bremsbacken 78, welche beim Vorschub der Werk-
stückstange auf diese bremsend einwirken sollen, sind auswechselbar, so daß sie bei
dickeren oder dünneren Werkstückstangen durch andere, deren Durchmesser entsprechende,
ersetzt werden können. Zur Verhinderung des Herausfallens der Bremsbacken 78 aus dem Einsatzring Jj1 wenn
keine Werkstückstange in der Werkstückspindel steckt, dient ein zwischen sie eingelegter
federnder Spreizring 78s.
Das untere Ende des Werkstückhalterohres Ji ist mit einer geschlitzten Spannpatrone 79
(Abb. 6) verbunden, die außen ein konisches Paßstück 79° aufweist, das zum Schließen der
Spannpatrone in einen Sitz 72" des Rohres 72
eingezogen wird, so daß im Arbeitszustand die federnden Schenkel der Spannpatrone 79
auf der in das Werkstückhalterohr 71 eingeführten Werkstück- oder Materialstange ζ
festgespannt werden und dadurch diese in der Werkzeugspindel festgehalten wird, um mit
ihr um deren Achse umzulaufen. Das Entspannen der Spannpatrone 79 wird herbeigeführt
durch Niederbewegen der Schiebermuffe 68 (wenn jeweilen eine Werkstückspindel
10 in den Bereich der Steuermuffe 59 kommt), was zur Folge hat, daß die Hebefinger
70 sich nach auswärts verschwenken können, um an ihrer Stützkante 70" die Muffe
74 mit dem Röhr Ji etwas niedersinken zu lassen und dadurch das Paßstück 79s der
Spannpatrone 79 vom Sitz 72° des Rohres 72 zu lüften, so daß die Materialstange jetzt für
einen weiteren Arbeitsgang niedersinken kann. Dabei wird ein plötzlicher Ruck in der
Bewegung der niedersinkenden Materialstange durch die bremsende Wirkung der Bremsbacken 78 verhütet, indem diese, der
Bewegung der Materialstange folgend, auf inneren Schrägflächen jjb des Einsatzringes
Jj niedergleiten und damit an die Materialstange bremsend angestellt werden.
Es erübrigt sich nun noch, den Mechanismus
zur periodischen Betätigung' der Hilfssteuerwelle
12 zu erläutern. Wie oben erwähnt, wird von der Welle 3 aus die Welle 11
mit der Schnecke na (Abb. 3) angetrieben,
welche die Bewegung auf das Schneckenrad 12° überträgt. Letzteres sitzt samt einer Zahnkupplungshälfte
80 (Abb. 10) lose auf einer Lagerbüchse 81, die am Maschinengestell angeordnet
ist und in welcher die Hilfssteuerwelle 12 sich dreht. Auf der Welle 12 sitzt
längsverschiebbar ein mit Hubfläche 806 und
Arretiernase 8oc versehenes Kupplungsgegenstück 8oa, das unter dem Einfluß von Druckfedern
80** steht. Ein federbeeinflußter Riegel
81' greift unter die Hubfläche 8o6 des Kupplungsgegenstückes So0, wo er an der Arretiernase
8oc anliegt, und verhindert dadurch das Einrücken des Kupplungsgegenstückes 8oa
unter der Wirkung der Federn 8od. Der Riegel 81' ist mit einer Fühlerrolle 8ia versehen,
die infolge der Riegelfeder 8i6 gegen eine
schräge Fläche 82s (Abb. 3) eines geradlinig geführten Gleitschiebers 82 gedrängt wird.
Dieser steht unter der Wirkung von Federn 85 und besitzt am äußeren Ende einen Handgriff
84, Am inneren Ende ist er mit einer abgeschrägten Nase 82* (Abb. 9) versehen,
mit welcher ein Nocken 33" des Winkelrades
33 (Abb. 5) zusammenwirkt. Stößt dieser Nocken 33" im Verlaufe der periodischen
Drehbewegung des Rades 33 den Gleitschieber 82 nach außen, so wird infolge der schrägen
Fläche 82" desselben der Riegel 81' aus
dem Bereiche des Kupplungsgegenstückes 8oa zurückgezogen, und dieses fällt unter der Wirkung
der Federn 8od in die Verzahnung des Kupplungsstückes 80 ein, wodurch das stets
in Umdrehung begriffene Schneckenrad 12s die Hilfssteuerwelle 12 mitnimmt, was eben
eine Umdrehung dauert, indem nach Passieren des Nockens 33s an der Nase 82δ des Gleitschiebers
82 dieser sogleich wieder durch die Federn 85 gegen die Maschinenachse zurückgezogen
wird und so dem Riegel 81' gestattet, sich gegen das Kupplungsgegenstück 8ofl hin
zu bewegen und infolge Auflaufens der Schrägfläche 8o6 desselben das Ausrücken des
-- Kupplungsstückes 8ott und damit "die Ent-
-kupplung der Welle 12 herbeizuführen.
Bei der gezeichneten Maschine ist angenommen, daß die Werkzeuge χ mit Vertikalvorschub
etwa in Vorbohrern, Fertigbohrern und Ausreibern bestehen, während die Werkzeuge
y mit Horizontalvorschub etwa durch •Vorschruppstähle, Formstähle und Abstechstähle
gebildet sind. Die Vertikalwerkzeuge χ sind im Führungsstück 46 vermittels ihrer
Träger 43 längsverschiebbar und um ihre eigene Achse drehbar gelagert, und zwar
zweckmäßig gegenläufig zur Drehbewegung, welche den Werkstückspindeln 10 von der
Hauptantriebswelle 7 aus erteilt wird, zu welchem Zwecke die Welle 7 mit den Achszapfen
67 der Werkzeugträger 43 durch Zahnräder 86 verbunden ist. Die horizontal laufenden
Werkzeuge y sitzen mittels ihrer Träger 44 in Schlittenführungen und sind durch eine an
den Trägern angreifende Schubstange 6ja mit
den betreffenden Antriebsschwinghebeln 43s
und 43d verbunden.
Da die Werkstücke oberhalb der Werkzeuge angeordnet sind, fallen die Arbeitsspäne
ohne weiteres nach unten herab. Zur Wegschaffung von allfällig infolge der Zentrifugalkraft
dem Zentrum der Maschine zugeschleuderten Spänen ist auf der Hauptantriebswelle 7 in geeigneter Höhe eine
Späneschleuderscheibe 87 vorgesehen.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Maschine ist folgende unter der Annahme, daß
alle Werkstückspindeln mit Stangenmaterial beschickt, die Werkzeuge der Form von Hülsen,
die man gemäß Abb. 11 aus dem Stangenmaterial gewinnen will, entsprechend gewählt
und ihre Antriebe richtig eingestellt sind.
Es sei der volle Arbeitsgang einer Werkstückspindel betrachtet, und diese sei eben
nach dem Abstechen einer Hülse von dem in ihr steckenden Stangenmaterial in die Stellung
I (Abb. 2 und 5) gelangt. Während die Hilfssteuerwelle 12, welche mittels der Kupplung
80, 8oa eingerückt ist und diesen Übergang
der Werkstückspindel in die Stellung I veranlaßt hat, sich noch in Bewegung befindet,
vollzieht sich auch in der Stellung I unter Ausnutzung der Drehbewegung der Hilfssteuerwelle
12 ein neuer Vorschub der Materialstanges in der betrachteten Werkstückspindel.
Dieser Vorschub wird dadurch möglich gemacht, daß die Schiebermuffe 68 der betrachteten Werkstückspindel in den
Wirkungsbereich der von der Hilfssteuerwelle angetriebenen Nutentrommel 58 bzw. ihrer
Steuermuffe 59 gelangt ist, so daß sie den Steuerbewegungen derselben folgen muß. Die
Folge davon ist, daß die Steuermuffe 59, die an der. Schiebermuffe 68 angreift, diese niederschiebt
und dadurch die Hebefinger 70 infolge der Zentrifugalkraft (die Werkstückspindel
befindet sich in Umlauf um ihre eigene Achse) ausschwingen läßt, so daß die von ihnen bis dahin abgestützte Muffe 74 und das
damit zusammenhängende Rohr 71 mit der Spannpatrone 79 und der Materialstange ζ genügend
weit niedergehen kann, um ein Öffnen der Spannpatrone 79, deren konisches Paßstück
79a den Sitz 72" im Rohr 72 verläßt, zu
gestatten und ein freies Herabsinken der Materialstange ζ bis' auf das mittlerweile in
Begrenzungsstellung übergeführte Schwenk- ■ stück 65 zuzulassen. Gleichzeitig damit geht
auch die Hülse 76 abwärts, während der Einsatzring yy von den Stiften 75 abgestützt
wird, was zur Folge hat, daß die der Abwärtsbewegung der Materialstange folgenden
Bremsbacken 78 zum Abbremsen der niedersinkenden Materialstange angestellt werden.
Die Materialstange vollzieht so automatisch ihren Vorschub, der durch das Schwenkstück
65 in der Höhenrichtung der Höhendimension bzw. der Länge der herzustellenden Hülse
entsprechend begrenzt wird. Ist dies geschehen, so wird sogleich mittels ebenderselben
Nutentrommel 58, welche an der Schiebermuffe 68 angreift, diese wieder hochgeschoben,
die Hebefinger 70 werden einwärts geschwenkt, die Muffe 74 wird durch die Stützkanten 70° der Hebefinger 70 etwas gehoben,
damit auch das Rohr yi mit der Spannpatrone 79, welche jetzt durch Einziehen
ihres konischen Paßstückes 79" in den Sitz 72" des Rohres 72 auf der Materialstange
festgespannt wird, so daß die Materialstange nunmehr in der Spannpatrone 79 festgehalten
wird und das Schwenkstück 65, dessen Mithilfe zum Unterstützen der Materialstange
nicht mehr nötig ist, seitlich zurückschwenken kann.
Jetzt werden die bisher untätig gewesenen Werkzeuge, die in der Stellung I der Werkstückspindel
die Materialstange zu bearbeiten haben, in ihre Arbeitsstellung übergeführt, indem
die sich immer noch drehende Hilfssteuerwelle 12 mittels der Hubscheibe 16 und
des Hebels 17 die Kupplung 15, 18 einrücken
läßt, um die von der Triebwelle 3 getriebene Schnecke ii° mit der Welle 13 zu kuppeln
und die Triebbewegung über diese, die Räder 19, die Welle 21 und die Getriebe 24, 30
(Abb. 3 und 5) auf die Werkzeugvorschubwellen 31, 34, 35 zu übertragen, während die
Kupplungshälfte 8oa mittels ihrer Schrägfläche 80* auf dem Riegel 81', der gleich nach
erfolgtem Kupplungsschluß vom Nocken 33* (Abb. 9) freigegeben worden ist, aufläuft, wodurch
sie ausgerückt und die Hilfssteuerwelle 12 stillgesetzt wird. In dieser Stellung kommen
ein vertikalachsiger Vorbohrer χ und ein horizontal verschiebbarer Vorschruppstahl 3;
zur Wirkung. Für die Erläuterung der Bewegungsvorgänge bei den Werkzeugen wird auf die linke Seite von Abb. 5 verwiesen, mit
dem Bedeuten, daß diese Bewegungsvorgänge der Werkzeuge in allen sechs Stellungen der
Werkstückspindeln analoge sind. Das Anstellen der vertikalachsigen Bohrer erfolgt
mittels einer der Hubscheiben 37, welche mittels des Gestänges 42°, 43" den Bohrer zunächst
in scharfem Anhub ansetzt und dann vermöge einer spiraligen Kurvenbahn 2>7X
langsam vorschiebt, während der Bohrer sich unter dem Antrieb der betreffenden Räder 86
dreht. Das Anstellen des von der Seite her wirkenden Vorschruppstahls y wird mittels
einer der Hubscheiben 38 bewirkt, die ähnlich gestaltet ist wie die genannte Hubscheibe
37 und zunächst mittels des Gestänges 42^,
43 s, 67 das Werkzeug in scharfem Zuge anfährt
und dann mittels einer spiraligen Kurvenbahn 38* den Werkzeugvorschub langsam erfolgen läßt. Auf diese Weise findet ein
axiales Vorbohren der Materialstange und ein seitliches Abdrehen derselben statt.
Ist dieser Arbeitsgang beendet, so wird zunächst mittels des Nockens 33° des Rades 33,
das mittels des Rades 31° seine Bewegung von der Welle 3 ableitet, der Gleitschieber 82
zurückgeschoben, um durch Zurückziehen des Riegels 81' die Kupplungshälfte 8oa in die
Kupplungshälfte 80 einfallen zu lassen und damit den Antrieb der Hilfssteuerwelle 12
wieder einzurücken. Die Folge davon ist, daß nach Auslösen des Spindeltrommelriegels 51
durch die Wirkung des Malteserkreuzschaltmechanismus 52, 53, 54 die Spindeltrommel 9
um 6o° vorgeschaltet wird, um die betrachtete Werkstückspindel mit der vorbearbeiteten
Materialstange in die Stellung II (Abb. 2) überzuführen, wo nun eine weitere Bearbeitung
derselben stattfindet. In dieser neuen Stellung arbeitet nämlich ein zweiter Bohrer
und ein zweiter Vorschruppstahl an der vorbearbeiteten Stelle der Materialstange der
vorhin betrachteten Werkstückspindel unter dem Antrieb von Hubscheiben 37°, 38s. Eine
erneute Schaltung der Spindeltrommel bringt die betrachtete Werkstückspindel in die Stellung
III (Abb. 2), wo etwa ein dritter Bohrer und ein dritter Vorschruppstahl die weitere
Bearbeitung fortsetzen, jetzt unter dem Antrieb von anderen Hubscheiben 37, 38. Nachher
gelangt dieselbe Werkstückspindel in die Stellung IV, wo etwa ein großer Bohrer und
ein Formstahl ansetzen, dann in die Stellung V, wo ein Fertigbohrer und ein Fertigformstahl
die Schlußformung der bearbeiteten Stelle vornehmen, und schließlich in die Stellung VI, wo etwa ein Ausreiber und ein
Abstechstahl die Fertigstellung und das Abstechen des bearbeiteten Stangenteils besorgen.
Man erhält so an dieser Stelle ein Werkstück etwa von der in Abb. 11 dargestellten
Form, unter der Voraussetzung, daß die Bohrer und die Seitenstähle die entsprechende
Gestalt aufweisen und ihr Arbeitsvorschub der Arbeit entsprechend durch Vermittlung
der verschiedenen Hubscheiben passend geregelt ist. Schließlich gelangt die betrachtete
Werkstückspindel wieder in die Stellung, in welcher in der oben beschriebenen Weise ein
erneuter Materialvorschub stattfindet.
Was hier für eine Werkstückspindel gesagt wurde, gilt natürlich auch für die übrigen,
die nacheinander alle beschriebenen Arbeits- _ Stellungen durchlaufen, entsprechend der
schrittweisen Schaltung der sie tragenden Spindeltrommel, so daß man von jeder Werkstückspindel
eine Hülse von der in Abb. ii dargestellten Form erhält, solange genügend
Stangenmaterial in den Werkstückspindeln steckt und nichts an den Werkzeugen und an
deren Antrieb geändert wird. Will man eine ίο andere Profilform an den Hülsen oder gar
andere Arbeitsstücke erhalten, so wird man die Werkzeuge und deren Antrieb entsprechend
ändern müssen. Immer aber bleibt der automatische Vertikalvorschub des Werk-Stückmaterials
ein Hauptcharakteristikum der Maschine. Der Materialvorschub erfolgt ohne Vorschubpatrone durch einfaches Niedersinken
des Materials, und infolge der Drehung der Spindeln um ihre vertikale
Achse wird eine Selbstzentrierung des Werkstückmaterials nach der Drehachse erzielt,
das dann für die Bearbeitung in einer Spannpatrone eingespannt wird. Daß die beschriebene
Maschine rasche Arbeit leistet und eine große Produktion ergibt, liegt auf der Hand.
Die leichte Drehbarkeit der Spindeltrommel mit den von ihr getragenen Teilen, dank der
Lagerung derselben auf einem Kugellager, erhöht die Leistungsfähigkeit der Maschine.
Der Ausbau der Maschine in der Vertikalrichtung mit vertikalem Vorschub des Werkstückmaterials
verringert den Platzbedarf nach der Seite hin, wo man meist mehr beschränkt ist als in der Höhenrichtung. Auch
die Zugänglichkeit der Maschine von allen Seiten her ist ein bemerkenswerter Vorteil
derselben, namentlich bei der Montage der Teile auf Säulen, statt in einem geschlossenen
Gestell. Die Arbeitsspäne fallen leicht nach unten; außer der Schleuderscheibe 87 können
noch Mittel vorgesehen sein, um zu verhindern, daß die Späne ins Getriebe der Maschine
geraten. Für die Abführung der Arbeitsstücke kann eine Leitrinne vorgesehen sein.
Zweckmäßig ist die Spindeltrommel 9 auf den Gestellsäulen der Maschine, in der
Höhenrichtung einstellbar; dasselbe gilt von den vertikalachsigen Werkstückhaltern und
den Horizontalführungen für die Seitenstähle. Dadurch kann man die für die Bearbeitung
dienenden Werkzeuge nach der Höhe der herzustellenden Arbeitsstücke einstellen.
Bedürfen die herzustellenden Arbeitsstücke keiner so ausgedehnten Bearbeitung, wie vorhin
beschrieben, und genügen zur Herstellung des Arbeitsstückes eine geringere Anzahl von
Werkzeugen, so kann man bei der beschriebenen Maschine, wie dies bei der Abänderung
gemäß Abb. 12 angedeutet ist, an einer zu der Steuervorrichtung 55, 58, 59 diametral
gegenüberliegenden Stelle eine ähnliche Steuervorrichtung 551, 581, 591 vorsehen, so
daß unter der Voraussetzung einer geringeren Anzahl Arbeitsstufen schon nach einem haiben
Umlauf der Werkstückspindeln um die Maschinenachse ein Materialvorschub stattfindet,
was zur Folge hat, daß bei jedem Arbeitsschritt der Maschine zwei Werkstücke fertig werden. Dabei wäre natürlich auch ein
zweites hubbegrenzendes Untergreifstück vorzusehen. Man erhielte so einen Doppelautomat.
Bei Werkzeugen in Form von Gewindeschneidern kann es zweckmäßig sein, die Ein-
und Ausfahrt des Gewindeschneiders vermöge verschiedener Relativgeschwindigkeiten zwischen
ihm und dem Stangenmaterial erfolgen zu lassen. Zu diesem Zwecke können abänderungsweise
für den Antrieb der Gewinde-Schneider, wie dies in Abb. 5 strichpunktiert angedeutet ist, zwei Zahnrädergetriebe 920J
92δ von verschiedenem Übersetzungsverhältnis
vorgesehen werden, während auch der Anfahrantrieb entsprechend geregelt wird. Für die Einfahrt wird der Antrieb des Werkzeugs
von der Welle 7 aus über das eine Getriebe, für die Ausfahrt über das andere Getriebe vermittelt. Zwischen den Zahnrädergetrieben 92° und 92* ist eine Antriebskuppe-
lung 92 angeordnet, die abwechselnd auf die Getriebe 92° und 92* umschaltbar ist. Die
Umschaltung der Kupplung 92 erfolgt mittels eines Schiebers 93, an dem ein Stift 91 sitzt,
der in eine Nutentrommel 90 auf der Schwenkachse 66 des Untergreifstückes 65 eingreift,
so daß durch Hinundherschwingen der Achse 66 mit dem Untergreif stück 65 vermittelst der
Nutentrommel 90 ein Umschalten der Kupplung 92 vom Getriebe 92* auf das Getriebe
92° und umgekehrt erfolgt,
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Mehrspindelautomat für Stangenarbeit, bei dem die Werkstückstangen umlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die schaltbare Spindeltrommel (9) und der das zentrale Getriebe für die Werkstückspindeln tragende Spindelstock (47) mit senkrechter Achse oberhalb der Werkzeuge rings um die zentrale Hauptantriebswelle (7) nach oben freiliegend angeordnet sind.
- 2. Mehrspindelautomat nach An-Spruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugträger (46) verstell- und festklemmbar, ferner die Werkzeugseitensupporte (44), der Spindelstock (47) und eine obere Stangenführung (100) zum Zwecke leichter Übersichtlichkeit und Zugänglichkeit der Werkzeuge in an sichbekannter Weise auf vom Maschinenbett aufragenden Rundsäulen (45) von der Werkstückspindelzahl entsprechender oder darin teilbarer Anzahl angeordnet sind.
- 3. Mehrspindelautomat nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurvenscheiben (37, 370, 38, 38«) für die Werkzeuge gruppenweise zusammengezogen, leicht zugänglich außen am Maschinengestell angeordnet sind und ihren Antrieb über je eine Hilfswelle (31, 34» 35) von einem zentralen Hauptantriebsrad (33) aus erhalten.
- 4. Mehrspindelautomat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung der Spindeltrommel (9) mittels einer zugleich deren Lagerung übernehmenden großen Teilscheibe (48) erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH559580X | 1930-08-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE559580C true DE559580C (de) | 1932-09-21 |
Family
ID=4520190
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930559580D Expired DE559580C (de) | 1930-08-08 | 1930-09-30 | Mehrspindelautomat fuer Stangenarbeit, bei dem die Werkstueckstangen umlaufen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE559580C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE921609C (de) * | 1948-10-02 | 1954-12-23 | Siemens Ag | Mehrzweckfertigungs-, Fuege- und Pruefmaschine |
-
1930
- 1930-09-30 DE DE1930559580D patent/DE559580C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE921609C (de) * | 1948-10-02 | 1954-12-23 | Siemens Ag | Mehrzweckfertigungs-, Fuege- und Pruefmaschine |
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