DE965280C - Automatische Werkzeugmaschine - Google Patents

Automatische Werkzeugmaschine

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DE965280C
DE965280C DEI7116A DEI0007116A DE965280C DE 965280 C DE965280 C DE 965280C DE I7116 A DEI7116 A DE I7116A DE I0007116 A DEI0007116 A DE I0007116A DE 965280 C DE965280 C DE 965280C
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camshaft
cam
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DEI7116A
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Instr Et Outil S A F I O
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C3/00Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

  • Automatische Werkzeugmaschine Bei den heute in Gebrauch befindlichen automatischen Werkzeugmaschinen trägt eine einzige dauernd angetriebene Nockenwelle, die gegebenenfalls unterteilt ist, alle erforderlichen Nockenscheiben. Diese übernehmen die automatische Steuerung einerseits aller aufeinander folgender, für die Bearbeitung des Werkstückes erforderlichen Arbeitsgänge und andererseits die automatische Steuerung der Materialzuführung an das Spannfutter.
  • Demzufolge müssen alle Arbeitsvorgänge während einer einzigen Umdrehung der Nockenwelle gesteuert und durchgeführt werden. Um nun die Steigung der Kurven an den Nockenscheiben nicht zu steil wählen zu müssen, wird die Bearbeitungszeit eines Werkstückes größer bemessen als eigentlich erforderlich wäre. So läßt sich beispielsweise die für die Bearbeitung eines Werkstückes notwendige Zeit deswegen nicht verkürzen, weil die zur Zuführung des Materials an bzw. in das Spannfutter erforderliche Zeit nicht unter einen durch die Daten der Maschine vorbestimmten Wert herabgesetzt werden kann.
  • Dieser Umstand wirkt sich besonders nachteilig dann aus, wenn Werkstücke bearbeitet werden sollen, bei denen ein Arbeitsvorgang mehrmals, aber in verschiedenen radialen Ebenen, deren Schnittachsen gegebenenfalls einen Winkel mit der Drehachse des Werkstückes einschließen, wiederholt werden muß (Zahnräder, Fräser, Bohrer, gefurchte Werkstücke usf.).
  • Hier abzuhelfen ist Zweck der Erfindung, die bei einer automatischen Werkzeugmaschine mit mindestens einem Spannfutter und mindestens einem Werkzeughalter sowie drehbaren Nockenscheiben und einem Antriebsmotor darin besteht, daß zwei Nockenwellen und eine die Antriebskraft wechselweise der einen oder anderen Nockenwelle zuleitende Umschaltvorrichtung vorgesehen sind und daß eine Nockenwelle alle zur Steuerung sämtlicher Bearbeitungsvorgänge erforderlichen Nockenscheiben trägt, während die andere Nockenwelle wenigstens alle zur Steuerung der für die Zufuhr des Materials an das Spannfutter erforderlichen Nockenscheiben aufweist.
  • Die Zeichnung stellt eine vollautomatisch arbeitende Fräsmaschine für Za>hufräser mit zwei voneinander unabhängigen Nockenwellen dar.
  • Fing. i zeigt die Maschine schematisch; Fig. 2 gibt eine Teilansicht wieder; Fig. 3 ist ein Schnitt nach III-III der Fig. 2; Fig. 4. ist eine Rückansicht des Werkzeughalters und der Nockenscheiben, die sowohl dessen vertikales als auch sein horizontales Verschieben bewirken; Fig. 5 zeigt einen Schnitt des Werkzeughalters; Fig. d gibt eine Ansicht der Umschaltvorrichtung in größerem Maßstab wieder; Fig. 7 ist ein Schnitt nach Linie VII-VII der Fig. 6; Fig. 8 stellt eine Ansicht eines Riegels der Umschaltvorrichtung dar; Fig. 9 zeigt einen Riegel in geöffneter Lage; Fig. io gibt einen Zahnfräserrohling wieder; Fig. i i- ist eine Ansicht des zu erzeugenden Zahnfräsers.
  • Die Werkzeugmaschine ist für die Bearbeitung von Zahufräsern aus Rohlingen bestimmt. Die Erfindung kann aber selbstverständlich auch bei anderen Werkzeugmaschinen mit zwei voneinander unabhängigen und wechselweise angetriebenen Nockenwellen angewendet werden.
  • Die Maschine hat einen Motor M, der mittels einer Kupplung V und eines Riementriebes die Hauptsteuerwelle A antreibt.
  • Die Maschine weist außerdem eine von einem Wagen gebildete Umschaltvorrichtung S, die von einem mechanischen Relais F angetrieben wird, ein Spannfutter P und einen Werkzeughalter 0 auf. Das Spannfutter ist während des Fräsens eines Werkstückes mit einer Auswerfereinrichtung und mit einem Teilapparat ausgerüstet. Der Werkzeughalter weist eine Werkzeughaltespindel auf, die von einem mit Kreuzschlitten ausgerüsteten Support getragen wird.
  • Die Welle A trägt eine Riemenscheibe i, deren Breite b das Zweifache der Breite des angetriebenen Riemens 2 ist. Die Welle A trägt außerdem eine Scheibe 3, welche mittels eines Riemens 4 mit der Antriebswelle 5 des Relais F verbunden ist. Der Riemen 2 verbindet die Welle A wechselweise mit der Welle B oder mit der Welle C.
  • Die Welle Bist mechanisch mit der einen Hauptnockenwelle D verbunden, welche die Nockensc'heiben 7, 8, 9, 1o trägt. Letztere sind zur Steuerung der für die Bearbeitung eines -Fräsers aus dem Rohling f erforderlichen Arbeitsgänge notwendig. Von der Welle C aus ist die andere Hauptnockenwelle E antreibbar, welche sämtliche zum Betätigen des Spannfutters erforderlichen Nockenscheiben trägt.
  • Die Umsehaltvorrichtung (Fig. 6 bis 9) besteht aus einem beweglichen Wagen S, der aus zwei durch Stirnstücke 21 starr miteinander verbundenen Gleitstangen 2o gebildet ist. Diese sind in den mit dem Gestell H der Maschine starr verbundenen Führungen 22 gleitbeweglich angebracht. Die Stirnstücke 21 werden mittels der Stange 23 zusammengehalten. Diese weist einen Zapfen 24 auf, der mit der Schubstange 25 ein Gelenk bildet. Die Schubstange 25 verbindet den beweglichen Wagen S mit dem Relais F.
  • Der Wagen S ist mit einem Träger 26 ausgerüstet, dessen Arm 27 winkelig einstellbar ist. Ein Bolzen 28 ist drehbar in dem freien Ende des Armes 27 gelagert und trägt zwei Leitrollen 29 mit Seitenwänden 3o. Die beiden Seitenwände 30 dienen zur seitlichen Führung des Riemens 2. Da die Winkellage des Armes 27 einstellbar ist, so bildet dieser zusammen mit den Leitrollen 28 und 29 eine Spannvorrichtung für den Riemen 2.
  • Die Wellen B und C liegen gleichachsig zueinander und sind in Wälzlagern 33 gelagert, die ihrerseits in dem Gestell H eingebaut sind. Die Welle B trägt eine Seheibe 34, und die Welle C weist eine Scheibe 35 auf. Diese beiden Scheiben haben gleichen Durchmesser und stehen einander so gegenüber, daß der Riemen 2 leicht von einer Scheibe auf die andere Scheibe geleitet werden kann.
  • Der bewegliche Wagen S kann zwei Endlagen einnehmen, in welchen er mittels zweier Riegelge:sperre festlegbar ist (Fig. 7 bis 9). Jedes Riegelgesperre weist einen Riegel 36 auf, der bei 38 auf einer mit dem Gestell H starr verbundenen Stütze 37 angelenkt ist. Der Riegel ;steht unter der Wirkung einer Feder 39, die das Eingreifen der Riegelnase 4o in einen Einschnitt 41 der Stange 23 bewirkt.
  • Der Riegel 36 hat gegenüber seiner Nase 4o noch einen Haken 42, der mit dem Haken 43 einer Klinke 44 zusammenwirkt. Die Klinke 44 ist mittels des Zapfens 45 am Winkelhebel 5o gelagert. der seinerseits auf dem Zapfen 5 i gelagert ist. Der Zapfen 51 ist mit dem Gestell H fest verbunden.
  • Eine federnde Stütze dient dazu, den Haken 43 der Klinke 44 mit dem Haken 42 des Riegels 36 zu verriegeln. Die Federstütze weist eine Feder 46, die in einem innerhalb der Klinke 44 vorgesehenen Raum 47 untergebracht ist, und eine der Wirkung der Feder 46 ausgesetzte Kugel 48 auf, die gleichfalls teilweise in den Raum 47 ragt und sich auf der Fläche 49 der Stütze 37 abstützt. Der Winkelhebel 50 steht außerdem unter der Wirkung einer Feder 52, die den Winkelhebel 5o in die in den Fig. 7 und 8 dargestellte Lage zieht, wobei ein Anschlag 58 die Bewegung begrenzt. Jeder Winkelhebel 5o kann mittels eines Kabels 53 bzw. 54 gegen die Wirkung der Rückholfeder 52 verschoben werden. Die Kabelbewegungen werden von Nockenscheiben 55 und 56 aus gesteuert, die auf der Hauptnockenwelle E und auf einer Hilfsnockenwelle d sitzen. Die Hilfsnockenwelle d ist mechanisch mit der Hauptnockenwelle D verbunden.
  • Die Wirkungsweise der Umschaltvorrichtung ist folgende Der Motor M treibt über die Welle C die Hauptnockenwelle E an (Fig. i). Die Nockenscheiben 12, 13 und 14 steuern innerhalb einer vollen Umdrehung der Hauptnockenwelle E: a) -das öffnen des Werkstückspannfutters, b) das Auswerfen des fertigbearbeiteten Werkstückes, c) das Einbringen eines Rohlings in das Spannfutter in bearbeitungsgerechte Lage, d) das Schließen des Werkstückspannfutters. Hat die Hauptnockenwelle E ihre Ausgangslage wieder erreicht, dann verursacht die Nockenscheibe 55 ein Verstellen des Winkelhebels 50 mittels des Kabels 53 entgegen der Wirkung der Rück'holfeder 52. Die von dem Winkelhebel 50 getragene Klinke 44 nimmt den Riegel 36 entgegen der Wirkung der Feder 39 mit und bewirkt dadurch das Entriegeln der Nase 40. Der bewegliche Wagen S wird alsdann von der durch das Relais F betätigten Schubstange 25 angetrieben und aus der in Fig. i dargestellten Lage nach rechts in die in Fig.6 dargestellte Lage verschoben.
  • Ein auf der Stange 23 angebrachter einstellbarer Anschlag 57 bewirkt, sobald die Klinke 44 beim Verschieben des Supports in die eine oder andere Endlage gegen den Anschlag 57 läuft, das Entriegeln der Haken 42, 43 (Fig. 9). Der freigegebene rechte Riegel 36 kann infolge der Wirkung der Feder 39 in den rechten Einschnitt 41 auf der Stange 23 mit seiner Nase 40 einrasten. Infolgedessen wird der Wagen S in seiner rechten Endlage festgehalten. Beim Verschieben des Wagens S wird der Riemen 2 von den Seitenwänden 30 mitgenommen, so d,aß der Riemen 2 nun die auf der Welle B angebrachte Scheibe 34 antreibt.
  • Infolgedessen bleibt die Hauptnockenwelle E stehen; die Nockenwelle D und die Hilfsnockenwelle d hingegen werden in Drehung versetzt. Die Nockenscheiben, die auf der Welle D sitzen, steuern im Laufe von mehreren Umdrehungen der Welle das Fräsen des Zahnfräsers in zwei Arbeitsgängen.
  • Ist die Fräsarbeit beendet, so veranlaßt die Nockenscheibe 56 eine Zugwirkung auf das Kabel 54 und bewirkt damit das Entriegeln des rechten Riegels 36. Das, Relais F bewegt alsdann den Wagen S nach rechts in seine ursprüngliche Lage. Wenn der Einschnitt 41 gegenüber der Nase 40 zu stehen kommt, so bewirkt die Feder 39 das Eingreifen der beiden Teile des rechten Riegels 36. Die in der Zeichnung dargestellte Maschine ist in erster Linie zum Fräsen sphärischer Zahnfräser (Fig. ir) aus einem Rohling nach Fig. io bestimmt.
  • Das Fräswerkzeug, nämlich der F räser t, wird von einer durch den Motor 6o angetriebenen Werkzeugspindel 59 aufgenommen. Diese Spindel 59 ist exzentrisch in einer Büchse 61 gelagert. Die Büchse,6i wiederum ist exzentrisch in eine Hülse 62 eingesetzt, die in einem Lager eines Schlittens 63 drehbar vorgesehen ist. Die Hülse 62 trägt ein mit einer Zahnstange 65 im Eingriff stehende Zahnrad 64. Die Zahnstange ihrerseits ist gleitbeweglich in dem Schlitten 63 geführt. Die Rille eines Schnurrades 67 an der Hülse 62 nimmt eine Feder 68 auf, deren eines Ende am Schnurrad selbst und deren anderes Ende an dem Schlitten 63 angreift, so daß sie aufwindbar ist. Infolge der Wirkung der Feder 68 wird die Hülse 62 in einer durch die Kurve der Nockenscheibe io vorbestimmten Winkellage gehalten. Der Schlitten 63 ist auf einem weiteren, längs eines auf dem Gestell H fest angebrachten Trägers 71 verschiebbaren Schlitten 7o angebracht.
  • Wenn die Hauptnockenwelle D in Drehung versetzt wird, dann tritt folgender Arbeitsablauf selbsttätig ein: a) Das Fräswerkzeug t wird in die Arbeitslage gestellt. Diese Bewegung wird durch die Nockenscheibe 8, welche die horizontalen Verschiebungen des Schlittens 63 bewirkt, veranlaßt.
  • b) Das Fräswerkzeu:g t wird bis zur gewünschten Frästiefe abgesenkt. Diese Verschiebung wird durch die Nockenscheibe 9, der die vertikalen Verschiebungen dies Schlittens 70 verursacht, gesteuert.
  • c) Das Fräswerkzeug t wird einem Kreisbogen entlang verschoben. Dieses Verstellen wird von der die Zahnstange 65 entgegen der Wirkung der Feder 68 verstellenden Nockenscheibe io gesteuert. Der Radius dieses Kreisbogens ist durch die Winkellage der Büchse 61 in der Hülse 62 vorbestimmt.
  • d) Nach dem Fräsen eines Zahnes des zu erzeugenden Zahnfräsers veranlaßt die Nockenscheibe 7 eine Winkelverdrehung des Rohlings f um eine vorbestimmte Größe.
  • e) Vor der Winkelverdrehung des Rohlings f wird das Fräswerkzeug t, gesteuert durch die Nockenscheibe 9, gehoben, damit das Werkzeug vom Rohling entfernt wird; während oder hach der Verdrehung dies Rohlings wird das Fräswerkzeug durch die Feder 68 in seine ursprüngliche Lage zurückgestellt, und schließlich wird das Fräs,werkzaug wieder in seine Arbeitslage gesenkt.
  • f) Die Nockenscheibe io verschiebt erneut die Zahnstange 65, und das Fräswerkzeug t fräst einen neuen Zahn in den Rohling f ein. Die Bearbeitung des in der Fig. i i dargestellten Zahnfräsers kann also im Verlauf von zwei vollen Umdrehungen der Hauptnockenwelle D gefertigt werden, da der Zahnfräser eine Symmetrieebene aufweist, die durch die Spitze des Zahnes a geht. Während zweier weiterer Umdrehungen der Hauptnockenwelle D werden die Zähne des Zahnfräsers nachgearbeitet, und am Ende der vierten Umdrehung der Hauptnockenwelle D bewirkt die auf der Hilfsnockenwelle d sitzende Nockenscheibe 56, welche mittels des Kabels 54 betätigbar ist, die Freigabe des entsprechenden Riegels des beweglichen Wagens S.
  • Das Relais F treibt also den Wagen S an, der den Riemen :2 auf die Scheibe 35 umleitet, worauf sich der Arbeitszyklus wiederholt.
  • Die Zahl der Nocken auf den Nockenscheiben 8 lind 9 ist halb so groß wie die Zahl der an dem Zahnfräser herauszuarbeitenden Zähne, wobei die Nocken gleichmäßig über den ganzen Umfang der Nockenscheibe verteilt sind.
  • Wird bei einer Werkzeugmaschine nur eine einzige Nockenwelle vorgesehen, dann muß die Zahl der Nocken auf den Nockenscheiben 8 und 9 doppelt so groß sein wie die Zahl der Zähne des herzustellenden Zahnfräsers. Außerdem müßten die Nocken nur über einen Teil des Nockenscheibenumfanges verteilt sein.
  • In einer anderen Ausführungsform könnte das Werkzeug t durch den Motor 161 angetrieben werden. Es könnte ferner jede Nockenwelle D und E mehrere Sätze von Hauptnockenscheiben 7, 8, 9 und 1z, 13, 14 erhalten, wobei jeder dieser Sätze einen Werkzeughalter und ein Spannfutter steuern würde. Auf diese Weise wäre es möglich, eine Fräsmaschine für Zahnfräser zu erstellen, die eine beliebige Anzahl von Bearbeitungseinheiten aufweisen würde. Es könnten dann sämtliche Zahnstangen 65 in einer Reihe angeordnet sein und aneinanderstoßen, so daß mittels einer einzigen Nockenscheibe io gleichzeitig alle Zahnstangen 65 steuerbar sind.
  • Die beschriebene Maschine kann auch derart ausgelegt werden, daß sie zum Fräsen verschiedenster Zahnfräser geeignet ist. Wenn z. B. zylindrische Zahnfräser gefräst werden müssen, so kann der Werkzeughalter O auf einer mit Führungen ausgerüsteten Bank angebracht sein und entlang der Führungen durch die Nockenscheibe io verschoben werden. Außerdem könnte der Werkzeughalter O mit zwei Fräsern ausgerüstet sein, wobei der eine für das Fräsen der Längszähne und der andere für das Fräsen der Stirnzähne eines Walzenfräsers vorgesehen sein könnte.
  • Für die Bearbeitung von konischen Fräsern kann der längs Führungen verschiebbare Werkzeughalter O einen Kopierapparat tragen. Dieser Apparat kann die Querverschiebungen der das Fräswerkzeug t tragenden Haltespindel in Abhängigkeit von der Axialverschiebung des Werkzeughalters bewirken.
  • Eine solche Maschine könnte auch für die Bearbeitung i-on Fräsern mit Hilfe von Schleifscheiben ausgerüstet werden. Dann wäre es möglich, Zahnfräser aus gehärteten Röhlingen zu schleifen.
  • Derartige Werkzeugmaschinen, die mit zwei Hauptnockenwellen ausgerüstet sind, die wechselweise in Betrieb gesetzt werden, eignen sich insbesondere für das Fräsen unterschiedlicher Fräsen Es ist auch eine Maschine denkbar, bei welcher der MateriaInachschub nicht in Form von Rohlingen, sondern in Form von Stangenmaterial erfolgt. In diesem Fall würde das Futter mit einer bekannten Stangenvorschubvorrichtung auszurüsten sein, die durch eine auf der Welle E fest angebrachte Nockenschei(be gesteuert würde. Jede Stange müßte dabei zunächst vorbearbeitet werden, um einen Rohling herzustellen, aus dem dann der Fräser gefertigt wird. Hierzu könnte ein Werkzeughalter vorgesehen sein, der mittels auf der Welle F_ sitzenden Nockenscheiben steuerbar wäre, während das Spannfutter zur Fertigung des Rohlings z. B. mittels eines eigenen Motors angetrieben werden könnte, welcher seinerseits von einer auf der Welle E sitzenden Nockenscheibe gesteuert werden könnte.
  • Diese Welle E würde dann sämtliche zur Steuerung folgender Arbeitsgänge erforderlichen Nockenscheiben tragen a) das Ein- und Ausschalten des das Spannfutter antreibenden Motors, b) das Abstechen des fertigbearbeiteten Fräsers, c) den Stangenvorschub, d) die Bearbeitung des Rohlings, e) das Entriegeln der Umschaltvorrichtung. Die Nockenwelle D hingegen würde alle die Hauptnocken tragen, die notwendig sind für: a) die Steuerung zum Fräsen der Zähne des zu erzeugenden Fräsers, b) die Steuerung des Teilapparates, c) die Steuerung zum Entriegeln der Umschaltvorrichtung.
  • Der Antrieb der Nockenwellen kann über Riemen erfolgen, wie hier an Hand der Zeichnung beschrieben wurde; er könnte aber auch über Zahnradgetriebe erfolgen. In diesem Fall würde die Umschaltvorrichtung einen beweglichen Wagen aufweisen müssen, der z. B. den beweglichen Teil einer bekannten zweiseitig wirkenden Kupplung axial verschieben würde.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE-: i. Automatische Werkzeugmaschine, die mindestens ein Spannfutter, mindestens einen Werkzeughalter und durch einen Motor in Drehung versetzbare Nockenscheiben aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zwei getrennte Hauptnockenwellen (D, E) und eine die Antriebskraft wechselweise der einen oder anderen Hauptnockenwelle zuleitende Umschaltvorrichtung (S) vorgesehen sind, daß die eine Hauptnockenwelle (D) alle zur Steuerung sämtlicher Bearbeitungsvorgänge erforderlichen Nockenscheiben (7, 8, 9, io) trägt, während die andere Hauptnockenwelle (E) wenigstens diejenigen Nockenscheiben (i4) aufweist, welche die Zufuhr des Materials an das Spannfutter steuern, und daß das Schalten der Umschaltvorrichtung (S) durch zwei Umschaltnocken (55, 56) bewirkt wird, wovon ein Nocken (56) über ein Untersetzungsgetriebe derart mit der Hauptnockenwelle (D) verbunden ist, daß diese mehrere Umdrehungen ausführt und somit mehrmals einen gleichen Teilarbeitsvorgang steuert, bevor sie durch das Schalten der Umschaltvorrichtung stillgesetzt wird.
  2. 2. Automatische Werkzeugmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein die Umschaltvorrichtung (S) antreibendes Relais (F) aufweist, dessen Ingangsetzung durch die zwei Umschalts.teuernocken (55, 56) gesteuert wird, und daß ein Umschaltsteuernocken (55) auf der Hauptnockenwelle (E) und der andere (56) auf einer mittels des Untersetzungsgetriebes angetriebenen Hilfsnockenwelle (d) angeordnet ist.
  3. 3. Werkzeugmaschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die andere Hauptnockenwelle (E) außer der zur Steuerung der Materialzufuhr an das Spannfutter dienenden Nockenscheiben noch die Nocken zur Steuerung der für die Fertigung eines Rohlings und für das Abstechen des fertigbearbeiteten Werkstückes erforderlichen Bearbeitungsvorgänge trägt. q.. Werkzeugmaschine nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch eine mechanisch mit einer Nockenwelle verbundene Hilfsnockenwelle (d), welche diejenigen Nockenscheiben (56) trägt, welche die für die Bearbeitung des Werkstückes aus einem Rohling erforderlichen Arbeitsvorgänge steuert. In Betracht gezogene Druckschriften: Prof. Dr. Ing. Schlesinger, »Die Werkzeugmaschinen«, Bd. I, Springer Verlag, 1936, S. 547 u. f., Absatz c) »Automaten«; Dr.-Ing. L i n e k , » Sp,anabhebernde Werkzeugmaschinen«, Teil II, »Die Drehbank und die wirtschaftliche Fertigung von Drehteilen«, Fachverlag Schiele v. Schön, Berlin, 195r, Abschnitt VII, »Die Automaten«, insbesondere S. 73.
DEI7116A 1952-05-07 1953-04-10 Automatische Werkzeugmaschine Expired DE965280C (de)

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DEI7116A Expired DE965280C (de) 1952-05-07 1953-04-10 Automatische Werkzeugmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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