DE4958C - Vorrichtung zum Heben gesunkener Schiffe - Google Patents

Vorrichtung zum Heben gesunkener Schiffe

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DE4958C
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Germany
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DENDAT4958D
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English (en)
Original Assignee
H. C. CARSTENS in Hamburg
Publication of DE4958C publication Critical patent/DE4958C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C7/00Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects
    • B63C7/24Apparatus for passing chains or the like under vessels or objects

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

1878.
Klasse 65.
HANS CONRAD CARSTENS in HAMBURG. Vorrichtung zum Heben gesunkener Schiffe.
Zusatz-Patent zu No. 2531 vom 28.Februar 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. October 1878 ab. Längste Dauer: 27. Februar 1893.
Diese Neuerungen an den in der Patentschrift No. 2531 beschriebenen Vorrichtungen zum Heben gesunkener Schiffe bestehen in einer veränderten Construction der Gerüste und in der Art und Weise der Bewegung derselben, sowie der Befestigung der Bälge an das gesunkene Schiff.
Während bei der älteren Construction nur ein Holzrahmen im Innern jedes Balges angebracht war, sind hier zwei derselben verwendet, wie Fig. ι und 2 zeigen. V und F1 sind die Holzrahmen, welche durch Scharniere mit dem inneren Gerippe verbunden sind, und zwar der eine oben und der andere unten. Mittelst eines Windebocks B und der Ketten rs können diese Rahmen gehoben oder gesenkt werden, indem man die Wmdevorrichtung durch Drehung der beiden Wellen 0 o1 in Bewegung setzt. Diese Wellen sind von aufserhalb des Ballons zugänglich, wie Fig. 3 zeigt, nachdem man die Metallhütchen w w . . . von den in den Ansatzröhrchen d d . . von aufsen eingeschobenen Metallhülsen abgeschraubt hat. Mit Hülfe eines Schlüssels können dann die Wellen ο ο' bewegt werden, und es ist dadurch möglich, die aufgerichteten Rahmen wieder niederzuklappen, während sie beim Füllen des Ballons mit Luft sich von selbst aufrichten. Hierdurch wird der Vortheil erreicht, die Ballons auch unter Wasser zusammenfalten zu können, was bei der früheren Construction nicht möglich war.
Die Befestigung der einzelnen Ballons an das Schiff wird vorteilhaft mit Hülfe eines Sattels R bewerkstelligt, welcher aus starkem Eisenblech besteht und, wie Fig. 3 zeigt, mit Hülfe der Ketten HH unter den Kiel des Schiffes gezogen wird. Mittelst Ketten oder Seilen Im und Rollen η η werden die Ballons an den Seiten des Schiffes hinuntergelassen und die an die unteren Querbalken der Gerüste bei di befestigten Haken fassen dahei hinter die Rundeisenstangen ti, welche mit dem Sattel R verbunden sind. Der Sattel R hat an den Stellen, wo ein Haken eingreifen soll, einen Ausschnitt, wie Fig. 3 und 4 zeigen. Die Klappen// . . . und die Lederstücke e dienen dazu, die Seile / m durch einen Einschnitt des am Bug des Schiffes placirten eisernen Querbaumes L hindurch zu bringen, während die Ketten nach einander frei werden, sobald der Sattel R den Querbaum entsprechend weit passirt hat und die zugehörige Klappe p dabei durch den Arm c geöffnet ist. Der Querbaum L und die am Stern des Schiffes angebrachte Zange F1 werden durch ein Stahlband G mit einander verbunden, welches noch durch senkrechte Bänder c c gehalten wird, während die vordere Spannschraube K^ die Bänder G an jeder Seite des Schiffes fest anspannt und dadurch den Querbaum L am Schiff befestigt. Die beiden Zangen F und F2, sowie die Spannschrauben K und X'2 dienen dazu, mittelst Ketten die unter einander verbundenen Ballons in der Längsrichtung des Schiffes zu halten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die Verwendung von zwei Rahmen an den Gerüsten, sowie die Vorrichtung zum Aufrichten und Senken derselben mittelst einer Windevorrichtung, zu dem Zweck und in der Weise, wie beschrieben und in beiliegender Zeichnung erläutert ist.
2. Die Construction und Verwendung eines Blechsattels unterhalb des Kiels und die Art und Weise der Befestigung der einzelnen Ballons an demselben, wie beschrieben und durch Zeichnung erläutert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT4958D Vorrichtung zum Heben gesunkener Schiffe Active DE4958C (de)

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