DE495804C - Elektromagnetischer UEberstromausloeser mit Freiausloesung - Google Patents
Elektromagnetischer UEberstromausloeser mit FreiausloesungInfo
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- DE495804C DE495804C DEE36927D DEE0036927D DE495804C DE 495804 C DE495804 C DE 495804C DE E36927 D DEE36927 D DE E36927D DE E0036927 D DEE0036927 D DE E0036927D DE 495804 C DE495804 C DE 495804C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/10—Operating or release mechanisms
- H01H71/50—Manual reset mechanisms which may be also used for manual release
- H01H71/58—Manual reset mechanisms which may be also used for manual release actuated by push-button, pull-knob, or slide
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Description
- Elektromagnetischer überstromauslöser mit Freiauslösung Zusatz zum Patent 473 6=3 Die Erfindung bildet eine weitere Ausbildung des elektromagnetischen Überstromschalters mit Freiauslösung nach Patent 473 613, der mit einer Vorrichtung versehen wird, die die Auslöseempfindlichkeit während des Einschaltvorganges vorübergehend vermindert und so die sofortige Wiederausschaltung durch den Einschaltstromstoß verhütet.
- Überstromschaher mit Auslöseerschwerung sind bereits in verschiedenen Ausführungen bekannt geworden. Die Auslöseerschwerung wird bei. diesen bekanntem: Konstruktionen entweder so bewirkt, daß die den Anker des Auslösemagneten zurückhaltende Feder während des Einschaltvorganges vorübergehend stärker gespannt wird, oder aber dadurch, daß ein vorn Schaltergetriebe gesteuertes Reibungsgesperre auf das Auslöseorgan einwirkt. Beide Ausführungen haben ihre Nachteile, und zwar nimmt man auf der einen Seite zur Erreichung der erforderlichen Zusatzdehnung der Ankerrückzugfeder einen verhältnismäßig großen Weg für das Betätigungselement und auf der anderen Seite bei Verschmutzung und Rosten des Ankerkernes eine sehr ungleichmäßige und unsichere Auslösung in Kauf. Die Auslöseerschwerung in Gestalt eines Reibungsgesperres hat aber außerdem noch den Nachteil, daß sie nur bei einer ganz bestimmten Schalterstellung wirksam wird und daß daher bei zeitlich langsam abklingenden Einschaltstromstößen eine gewisse Geschicklichkeit beim Schalten erforderlich wird.
- Durch eine einfachere und vorteilhaftere Anordnung der Auslöseerschwerung sollen. diese Nachteile gemäß der Erfindung beseitigt werden. Zu diesem Zweck erhält der obere Einschaltdruckknopf einen: genügenden Leergang, der während des Einschaltens und während der Dauer des Festhaltens -des Einschaltdruckknopfes diesem gestattet, eine hier in der normalen Einschaltstellung auf denn auf dem Magnetanker gelagerten Stößer unwirksame Feder über diesen zu schieben, die den Anker festhält und für die betriebsmäßigen Einschaltstromstöße unempfindlich macht, dagegen bei Kurzschlüssen trotzdem die Auslösung des Schalters freigibt.
- Die konstruktive Anordnung des Schalters ist aus der Zeichnung zu erkennen. Als Betätigungselemente sind die Druckknöpfe A und E vorgesehen, die auf einem um eine feste Achse B drehbaren Doppelhebel C gelagert sind. Die Einschaltung .erfolgt durch Drücken des Knopfes E, der über einem, durchgedrückten Kniehebel mit den Gliedern F und Cr auf den beweglichten Tastkontakt T wirkt. Durch das Niederdrücken des Knopfes E wird gleichzeitig infolge der Kupplung über den Doppelhebel C ein zweiter Kniehebel mit den Gliedern J und IC in die Strecklage gebracht, so daß bei Loslassen des Knopfes E der bewegliche Tastkontakt T durch die beiden über den Dnppelhehel:C gekuppelten Kniehebel gegen die feste Achse L in der Einschaltstellung abgestützt wird.
- Die elektrische Auslösung des Schalters wird dadurch erreicht, daß der Anker N des ÜberstrommagnetenM mittels eines sich gegen eine fest mit dem AnkerN verbundene, jedoch einstellbare Unterlage stützenden Stößers H, der durch den Bolzen D des oberen Kniehebels in einem Schlitz geführt wird, den Kniehebelpunkt D so weit aus der Strecklage herausdrückt, daß der Kniehebel F-Cr zu- sammenklappt und der Tastkontakt sich öffnet. Bei der Ausschaltbewegung des beweglichen Tastkontaktes wird dann kurz vor Erreichung der Endlage die rückseitige Verlängerung V des Kniehebelelementes J von dem Anschlag U getroffen und dadurch der Kniehebel J-K gleichfalls aus der Strecklage herausgedrückt, so daß er unter dem Einfluß einer auf den Doppelhebel C einwirkenden Feder. zusammenklappen kann: Der DoppelheberC kehrt dabei in seine Ausschlaglage zurück und b:ewerkstellib@-t unter- Mitnalnne der DruckknöpfeA und E die Kennzeichnung der Schalterstellung. Die Ausschaltung von Hand erfolgt durch Niederdrücken. des Knopfes A. Dieser besitzt in seinem. Lagerpunkt so viel Leergang, daß man beim Niederdrücken mit seiner unteren Kante auf den einseitigen Ansatz 0 des Knieheb!elgliedes IC ein Drehmoment ausübt, wodurch der untere Kniehebel mit den. Gliedern J und IC zusammenklappt und der Tastkontakt sich öffnet.
- Um die Auslöseempfndlichkeit des Schalters während des Einschaltvorganges vorübergehend zu vermindern und die sofortige Wiederausschaltung durch den Einschaltstromstoß zu verhüten, besitzt der Betätigungsdruckknopf E so viel Leergang, daß er beim Niederdrücken während des Einschaltvorganges eine in der normalen Einschaltstellung auf den StößerH unwirksame Feder Q über den Ansatz R des Stößers H schiebt. Durch diese Feder Q wird dann der AnkerN festgehalten und für die betriebsmäßigen Einschaltstromstöße unempfindlich gemacht. Erst wenn die Stromstärke kurzschlußartig über .etwa den zehn- bis fünfzehnfachen Betriebsstrom hinaus ansteigt, kann die Feder Q von dem AnkerN überwunden und der Schalter mittels des dabei hoch.-gestoßenen Stößers H trotz fortgesetzten Drückens des Knopfes E ausgelöst werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: r.. Elektromagnetischer üb-erstromschalter mit Freiauslösung nach Patent 473 6r3, dadurch gekennzeichnet; daß zur Erzielung einer Auslöseerschwerung während des Einschaltvorganges das Betätigungselement (E) genügend Leergang ,erhält, der während des Einschaltens und während der Dauer. des Festhaltens des Betätigungselementes (E) diesem gestattet, eine in der normalen Einschaltstellung auf den auf dem. Magnetanker (1V) gelagerten Stößer (H) unwirksame Feder (Q) über diesen zu schiebnen, die den Anker (N) festhält und für die betriebsmäßigen Einschaltstromstöße unempfindlich macht, dagegen bei Kurzschlüssen trotzdem die Auslösung- des Schalters freigibt. z. Überstromscbalter nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Tastkontakt (T) mit einem Ansatz (U) versehen ist, der im letzten Moment der Ausschaltbewegung an einer rückseitigen Verlängerung (V) des unteren inneren Kniehebelelementes (J) das untere Kniehebelsystean (J, l() aus - der Strecklage herausdrückt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE36927D DE495804C (de) | 1928-02-05 | 1928-02-05 | Elektromagnetischer UEberstromausloeser mit Freiausloesung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE36927D DE495804C (de) | 1928-02-05 | 1928-02-05 | Elektromagnetischer UEberstromausloeser mit Freiausloesung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE495804C true DE495804C (de) | 1930-04-11 |
Family
ID=7077964
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE36927D Expired DE495804C (de) | 1928-02-05 | 1928-02-05 | Elektromagnetischer UEberstromausloeser mit Freiausloesung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE495804C (de) |
-
1928
- 1928-02-05 DE DEE36927D patent/DE495804C/de not_active Expired
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