DE49563C - Schiffssteuerapparat - Google Patents
SchiffssteuerapparatInfo
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- DE49563C DE49563C DENDAT49563D DE49563DA DE49563C DE 49563 C DE49563 C DE 49563C DE NDAT49563 D DENDAT49563 D DE NDAT49563D DE 49563D A DE49563D A DE 49563DA DE 49563 C DE49563 C DE 49563C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H25/00—Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
- B63H25/06—Steering by rudders
- B63H25/08—Steering gear
- B63H25/14—Steering gear power assisted; power driven, i.e. using steering engine
- B63H25/26—Steering engines
- B63H25/28—Steering engines of fluid type
- B63H25/32—Steering engines of fluid type steam
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
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- B63H25/08—Steering gear
- B63H25/14—Steering gear power assisted; power driven, i.e. using steering engine
- B63H25/18—Transmitting of movement of initiating means to steering engine
- B63H25/24—Transmitting of movement of initiating means to steering engine by electrical means
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C05—FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
- C05F—ORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
- C05F7/00—Fertilisers from waste water, sewage sludge, sea slime, ooze or similar masses
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- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02A—TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
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- Control Of Electric Motors In General (AREA)
Description
KAISERLICHES·
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die Dampfmaschinen von Dampfsteuerapparaten der
verschiedenen Systeme mittelst eines Elektromotors zu steuern und die sonst hierfür erforderlichen
mechanischen Transmissionen von der Commandobrücke des Schiffes zum Dampfsteuerapparat
durch eine einfache, geschützt liegende elektrische Leitung zu ersetzen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 1 und 2 ein Dampfsteuerapparat Macfarlane-Gray'schen
Systems als Beispiel genommen. Die Dampfmaschine desselben setzt sich in dem einen oder dem anderen Drehungssinne
in Bewegung, sobald das mit dem Anlafsschieber in Verbindung stehende Handrad 1
nach rechts oder nach links gedreht wird. Für das Hartbordlegen des Ruders verhütet
eine Sicherheitsvorrichtung in der hohlen Spindel des Handrades 1 ein Weiterdrehen der Maschine
, indem die Feder des Handrades ausschnappt, so dafs nur letzteres lose weitergedreht
wird.
Diese Vorrichtung als bekannt vorausgesetzt, ist am Handrad 1 ein kleines Schneckenrad 2
befestigt, in welches eine auf der Ankerachse 3 eines Elektromotors 4 sitzende Schnecke 5 eingreift.
Um die Schnecke 5 ausrücken und die Maschine auch mittelst des Handrades in Bewegung
setzen zu können, ist der Motor 4 auf dem Zapfen 6 drehbar gelagert. Auf dem
Träger 7 des Axiometers ist ein Consol 8 angebracht, welches eine Coulisse 9 nebst einem
zweitheiligen Lager 10 und einer Schraubenspindel 11 trägt. Durch Zurückdrehen dieser
Spindel mittelst eines Handrädchens 12 wird die Ankerachse 3 nebst Schnecke ausrückbar.
In Rechts- und Linksdrehung wird der Elektromotor 4 und mit ihm also auch der
Dampfsteuerapparat versetzt durch Ueberlegen des Handhebels 13 eines auf der Commandobrücke
stehenden Schaltapparates A, Fig. 3 bis 7, in welchen durch Drähte + 15 und
— 15 der Strom einer zur Beleuchtung des
Schiffes dienenden Dynamomaschine geleitet wird. Durch ein Spiralfederpaar 16 und 161
wird der Handhebel 13 mit den auf der Achse 17 befestigten Contactfedern 18 und 181
in der Mittellage gehalten, so dafs für gewöhnlich der Stromkreis unterbrochen ist;
drückt man aber diesen Hebel 13 kräftig nach der einen oder anderen Seite, so kommen die
Enden der Federn 18 und 181 in Berührung
mit den festen Contacten 19 und 20 bezw. 21
und 19. Von den Contacten 19 und 20,21
führen die Drähte 22 und 221 nach den Spindeln
des Elektromotors 4, Fig. 8. Beim Umlegen des Hebels 13 nach Steuerbord oder
Backbord wird also in der einen oder anderen Richtung Strom durch die Ankerspule des
Motors 4 geleitet, der Anker in Rechts- oder Linkslauf versetzt und durch die Schnecken-Übertragung
der Dampfsteuerapparat zum Drehen des Ruders nach Steuerbord oder Backbord so lange in Thätigkeit gesetzt, als der Handhebel
13 in der Steuerbord- oder Backbordlage festgehalten wird.
Der auf der Commandobrücke stehende Handsteuerapparat B jetzt gebräuchlicher Art
ist durch die punktirte Wellenleitung C, Fig. 1., mit dem Apparat an der Steuermaschine verbunden
und dient für directe Bewegungsüber-. tragung. Will man diese als Reserve behalten',
so wird anstatt des Elektromotors 4 ein mit ausrückbarer Kupplung versehener Elektromotor
14 mit der Wellenleitung C gekuppelt. Dieser Motor wird alsdann in derselben Weise,
wie vorbeschrieben, mit dem auf der Commandobrücke neben dem Handsteuerapparat B
aufgestellten Schallapparat A in leitende Verbindung gebracht.
Ein elektrischer Rudertelegraph T zeigt dem Steuernden auf der Commandobrücke die jeweilige
Ruderlage direct an. Die Contactfolge, welche vermittelst der beiden Solenoidpaare U
die Drehung der Zeiger t bewirkt, wird bei Drehung des Ruders durch den auf der kleinen
Zwischenwelle \ befestigten Arm α veranlafst (Fig. ι und 2). Diese Welle ^ wird entweder
von der senkrechten Zwischenwelle W oder von dem Ruderherz R durch Zahnradübertragung
bewegt, so zwar, dafs für die Contactpunkte der Scheibe S durch Vergrößerung des Drehwinkels
gröfsere Zwischenräume sich ergeben.
Um bei der Hartbordlage des Ruders trotz angedrücktem Handhebel 13 ein Weiterarbeiten
des Elektromotors zu verhüten, ist in die Leitung 23 zu den Erregerspulen des Motors eine
Contactvorrichtung 24 eingeschaltet (Fig. 3, 4 und 8), welche durch einen von der Ruderpinne
L zu erregenden Magneten 25 bethätigt wird. Zu diesem Zwecke ist die Ruderpinne L
mit der Leitung 26 zum Magneten 25 verbunden und berührt in den äufsersten Lagen
die Contacte 27 bezw. 27' und schliefst damit den Stromkreis des Magneten, welcher den
Contact 24 unterbricht. Der Gang der Dampfmaschine wird überdies, wie bereits erwähnt,
dadurch unterbrochen, dafs das Handrad 1 ausschnappt.
Die Contactvorrichtung 24 kann auch in die Leitung zu den Ankerspulen des Motors eingeschaltet
werden.
Wo das Ruderlegen mittelst des Handhebels 13 aus Gewohnheitsrücksichten nicht
gewünscht wird, ist es leicht, mittelst einer Reibungskupplung denselben durch ein Handrad
zu ersetzen.
Fig. 8 zeigt das Leitungsschema für Elektromotor und Rudertelegraph, welches ohne
Weiteres aus dem Vorstehenden verständlich ist.
Claims (3)
1. Die Anordnung eines Elektromotors 4, dessen Ankerachse 3 mittelst Schnecke 5
ein am Handrad 1 des Anlafsschiebers befestigtes Schneckenrad 2 antreibt, in Verbindung
mit einem auf der Commandobrücke angebrachten (vorzugsweise an die elektrische Lichtleitung des Schiffes angeschlossenen)
Umschalter A und einer von diesem Umschalter ausgehenden, nach dem Motor 4 führenden elektrischen Leitung 22
und 2a1, welche für gewöhnlich stromlos ist, aber bei Einstellung des Umschaltehebels
auf Steuerbord oder Backbord in der einen oder anderen Richtung Strom erhält, wodurch eine Drehung des Motors
in dem einen oder anderen Sinne (und damit eine Bewegung des Anlafsschiebers in der entsprechenden Richtung) veranlafst
wird.
2. An Stelle des unter 1. genannten Motors 4 ein Elektromotor 14, welcher mit der bisher
gebräuchlichen (den HandsteuerapparatB auf der Commandobrücke mit dem Apparat
an der Steuermaschine verbindenden) Transmission C lösbar gekuppelt ist.
3. Die Anordnung einer Contactvorrichtung 24 in der Leitung zu den Anker- oder Magnetspulen
des Elektromotors 4 bezw. 14 in Verbindung mit einem Elektromagneten
(oder Solenoid) 25, welcher, von der Ruderpinne in ihren äufsersten Lagen erregt, den
Contact bei 24 unterbricht und damit bei der Hartbordlage des Ruders ein Weiterarbeiten
des Elektromotors unmöglich macht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE49563C true DE49563C (de) |
Family
ID=324479
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT49563D Expired - Lifetime DE49563C (de) | Schiffssteuerapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE49563C (de) |
-
0
- DE DENDAT49563D patent/DE49563C/de not_active Expired - Lifetime
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