DE68858C - Steuerapparat, welcher das Fahrzeug durch die Drehung von Magnetnadeln auf dem vorgeschriebenen Course hält - Google Patents

Steuerapparat, welcher das Fahrzeug durch die Drehung von Magnetnadeln auf dem vorgeschriebenen Course hält

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DE68858C
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Germany
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stromschlufsstücke
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DENDAT68858D
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N. REIMERS in Bergedorf
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D1/00Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots
    • G05D1/02Control of position or course in two dimensions
    • G05D1/0206Control of position or course in two dimensions specially adapted to water vehicles

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  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
N. REIMERS in BERGEDORF.
vorgeschriebenen Kurse hält.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Steuerapparat, welcher es ermöglicht, mit demselben ausgerüstete Fahrzeuge ohne die weitere Beihülfe eines Menschen auf dem einmal eingestellten Kurse zu erhalten, und dies wird hauptsächlich dadurch erreicht, dafs man mittels Magnetnadeln den Umschalter eines elektrischen Stromkreises beeinflussen läfst, welcher entweder unmittelbar zum Betriebe einer das Ruder umstellenden elektrischen Treibmaschine oder zum Steuern einer diesem Zwecke dienenden, mittels Dampfes, Druckwasser oder dergleichen betriebenen Maschine benutzt wird. Auf der beiliegenden Zeichnung sind schematisch zwei Ausführungsformen derartiger Steuerapparate dargestellt, nämlich durch die Fig. 1 bis 3 ein solcher der ersten, durch die Fig. 4 ein solcher der zweiten Gattung.
Bei der Äusführungsform Fig. 1 bis 3 ist mit α der Schaft des Ruders A bezeichnet. Auf denselben ist ein Zahnbogen" b gekeilt und in den letzteren greift ein Zahnrad c ein, welches auf die Achse d des Ankers e einer elektrischen Treibmaschine E gekeilt ist. An die Feldmagnet- und Ankerwickelungen der letzteren sind Leitungsdrähte //' angeschlossen, von welchen der 'erstere mit einem halbkreisförmigen Stromschlufsstück g, der letztere mit einem solchen g1 dauernd verbunden ist. Diese Stromschlufsstücke g g1 sind unter Zwischenfügung eines Isolirringes h mit einer festliegenden Platte i verbunden. Auf einer nach oben zeigenden Spitze k der letzteren ist eine Compafsrose / drehbar, an welcher aufser den Magnetnadeln m Stromschlufsstücke nnl angebracht sind. Diese letzteren sind einander diametral gegenüberstehend derart angeordnet, dafs sie auf den Stromschlufsstücken g g1 beim Drehen der Compafsrose / entlang zu schleifen vermögen; .· das eine derselben ist mit dem Nordpol, das andere mit dem Südpol einer mittels einer elektrischen Kraftmaschine 0 oder eines Stromsammlers ununterbrochen mit Strom versorgten Leitung ρ in Verbindung. Je nach dem Sinne, in welchem sich die Rose des auf einem Fahrzeug befestigten Compasses bei Ablenkung des Fahrzeuges von dem vorgeschriebenen Kurs verdreht, wird der positive Pol mit dem Stromschlufsstück g und der Leitung/ oder dem Stromschlufsstück gl und der Leitung f1 verbunden, d. h. der Strom in der einen oder anderen Richtung durch die Feldmagnet- und die Ankerwickelungen hindurchgeleitet, die Treibmaschine E in der einen oder anderen Richtung" gedreht und das Ruder nach Steuerbord oder Backbord gelegt.
Bei der Anordnung Fig. 4 steht das mit dem Anker e einer elektrischen Treibmaschine verbundene Zahnrad c mit einer Zahnstange q in Eingriff, welche mit der Stange r eines Dampfmaschinenschiebers s gekuppelt ist. Der letztere, beim Ausführungsbeispiel als Theil eines Dampfsteuerapparates, System Macfarlane - Gray, vorausgesetzt, dient dem Zweck, die Dampfkanäle t und u abwechselnd zu Einlafs- und Auslafskanälen zu machen. Um nach der von der Compafsrose Z bewirkten Stromunterbrechung und dadurch herbeigeführtem Still-

Claims (1)

  1. stand der Treibmaschine E auch einen solchen der Dampfmaschine des Dampfsteuerapparates zu veranlassen, ist auf der Zahnstange q ein Bund angeordnet. Gegen beide Stirnflächen desselben legen sich Schraubenfedern ν von gleicher Stärke, beide werden andererseits von je einem feststehenden Widerlager w gestützt. Bei einem Herausdrängen des Schiebers aus der Mittellage erfährt somit die eine oder andere derselben eine Zusammenpressung und führt nach Aufhören der dieselbe bewirkenden Kraft den Schieber s in seine Mittelstellung zurück.
    Es ist klar, dafs man auf solche Weise unter Versetzen der Stromschlufsstücke η nl auf der Compafsrose I oder durch Drehen der Stromschlufsstücke gg] in der Platte i beliebig die Richtung auswählen kann, in welcher fahrend das Schiff einer Beeinflussung von Seiten des Ruders nicht bedarf. Um ein Hin- und Herschlagen des Ruders A während dieser Zeit zu verhindern, kann man den elektrischen Strom während dieser Zeit dazu benutzen, eine die Ruderpinne b beeinflussende, auf der Zeichnung nicht besonders dargestellte elektromagnetische Bremse in Wirkung treten zu lassen. Es ist in diesem Falle nur erforderlich, in die zwischen den Stromschlufsstücken g g1 vorhandenen Lücken solche Stromschlufsstücke einzufügen, welche an die zu den Bremselektromagneten führenden Leitungen angeschlossen sind. Um schliefslich bei gröfseren Ausführungen den bei der Drehung der Compafsrose / auftretenden Widerstand keinen allzu grofsen Werth annehmen zu lassen, kann man auch Quecksilbercontacte benutzen oder die Stromschlufsstücke g gl auf einem Zahnrad anbringen, welches ebenso wie die Ruderpinne von einer besonderen elektrischen Treibmaschine in Bewegung gesetzt wird.. Die Stromzuführung zu derselben ist dann durch eine die Magnetnadel tragende Scheibe zu bewirken, welche entsprechend der Compafsrose / angeordnet ist. Da eine solche Scheibe nur Ströme von ganz geringer Stärke zu leiten hat, bedarf es einer nur geringen Pressung der Stromschlufsstücke gegen einander, um ein Uebertreten des Stromes in gefahrloser Weise zu ermöglichen. Bei der Benutzung eines solchen Nebenumschalters ist der Hauptumschalter ebenso wie das Steuerorgan der Hülfsmaschine mit einer Vorrichtung zum Einstellen auf Ruhe auszurüsten.
    Endlich dürfte sich auch noch an Stelle einer die Benutzung einer gröfseren Zahl Compafsrosen empfehlen, in welchem Falle die Scheibe / ohne Magnetnadeln als Zahnrad (Fig. 5) auszuführen ist, mit welchem die planetenartig um dasselbe angeordneten, an ihrem Umfang gezahnten Compafsrosen /1Z2/3... in Eingriff stehen.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c H :
    Ein das Fahrzeug selbstthätig auf dem vorgeschriebenen Kurs erhaltender Steueräpparat, bei welchem ein durch die Drehung von Magnetnadeln beeinflufster Umschalter eines elektrischen Stromkreises dazu benutzt wird, entweder unmittelbar eine das Steuerruder umstellende elektrische Treibmaschine in Bewegung zu setzen oder zum Steuern eines die Drehung des Ruders herbeiführenden Dampf-, Wasseroder Luftmotors zu dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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