DE47245C - Vorrichtung zur Einstellung des Ankers im magnetischen Felde behufs Regulirung der Stromspannung - Google Patents
Vorrichtung zur Einstellung des Ankers im magnetischen Felde behufs Regulirung der StromspannungInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/40—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the arrangement of the magnet circuits
- H02K23/44—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the arrangement of the magnet circuits having movable, e.g. turnable, iron parts
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nachstehend beschriebene Vorrichtung dient dazu, den Zwischenraum zwischen Feldmagneten
und Anker dynamoelektrischer Maschinen zum Zwecke gleichmä'fsiger Erzeugung des
elektrischen Stromes verändern zu können. .
Um eine solche Regulirung des elektrischen Stromes zu erhalten, kann man:
1. die Feldmagnete unveränderlich und die
Achse des Ankers in Längsrichtung verschiebbar machen;
2. den Anker festlegen und die Feldmagnete in ihrer Längsrichtung verschieben;
3. die Feldmagnete und Anker beweglich anordnen. ' . ■
Eine Ausführungsweise ist auf beiliegender Zeichnung zur Darstellung gebracht.
In Fig. ι und 2 ist eine Anordnung getroffen, bei welcher der Anker in Richtung
seiner Längsachse verschoben wird.
Fig. 2 zeigt die Feldmagnete dieser Dynamomaschine.
Die Dynamomaschine (Fig. 1) hat zwei Elektromagnete A A1, deren Kerne aus Eisen
gebildet und mit dem Lagerbock C aus einem Stück hergestellt sind. Die Kerne enden in
Polschuhe B Bl. An diesen vorbei dreht sich
der Anker JE, der auf. der Welle F befestigt ist und mit einem Collector H irgend welcher
Construction zusammenhängt, auf welchem die Bürsten / schleifen. Die Welle F geht zwischen
den Elektromagneten A A1 und den Polschuhen B B1 hindurch und wird von den
Lagerböcken / und C getragen.
Die Welle F trägt auf der einen Seite die Ahtriebsriemscheibe G und auf dem anderen
Ende die Vorrichtung, welche die Verschiebung der Welle F in Längsrichtung veranlafst.
Der Strom wird durch den Draht/1 fortgeleitet und kehrt durch den Draht "/"
wieder zurück. An passender Stelle sind in den Stromkreis ein Amperemeter % und ein
Voltameter ^1 eingeschaltet. Die Leitung g
zweigt sich von der Leitung I1 ab und dient zur Erregung der Elektromagnete der Dynamomaschine.
Die Nebenleitung d führt zu dem Relais y und die Nebenleitung b dient zur
Uebertragung des Stromes nach dem Condensator V.
Die beiden Bürstenhalter Kx vereinigen sich
zu einem gemeinschaftlichen Stück K, welches lose an dem Lagerbock J sitzt und durch an
den Enden abgebogene Stangen L1 gegen Verdrehen festgehalten wird, die durch eine
gemeinschaftliche Muffe L mit einander verbunden sind. Um die Längsverschiebung des
Ankers EE und der Bürstenhalter K1K1 in
Richtung der Achse F zu erreichen, sind zwei Kegelräder NN1 angeordnet, welche lose auf
der Welle sitzen und durch Kupplungen O O1
abwechselnd mit der Welle F auf Drehung verbunden werden können. Die Kupplungen
werden von Gabelhebeln PP1 beeinflufst.
■ Ein drittes Kegelrad N2 greift in die Räder NN1; die im Lager M ruhende senkrechte Welle u dieses Rades ist mit Schraubengewinde versehen, auf welchem die Stellmutter U läuft. Letztere steht mit dem waagrechten Arm des
■ Ein drittes Kegelrad N2 greift in die Räder NN1; die im Lager M ruhende senkrechte Welle u dieses Rades ist mit Schraubengewinde versehen, auf welchem die Stellmutter U läuft. Letztere steht mit dem waagrechten Arm des
bei X1' gelagerten Winkelhe.bels T in Verbindung.
Der senkrechte Arm des Winkelhebels T greift in die Ringnuthen T" am
hinteren Ende der Welle F. Die Hebel PP1 sind bei SS1 drehbar gelagert und werden
durch Federn RR1 von den Kegelrädern 2ViV1
abgehoben. Gleichzeitig bilden sie die Anker der Elektromagnete Q. Q1. Letztere stehen mit
dem Doppelcondensator V und dem Relais y in Verbindung. Der Elektromagnet c des letzteren
wird durch den von d abgezweigten Nebenstrom beeinflufst. Der Anker f, welcher
gegen den Elektromagneten c spielt, ist derart federnd befestigt, dafs er, wenn der durch den
Elektromagneten c hindurchgehende Strom nur gering ist, an Contactschraübe h anliegt. Es
-geht dann der Strom über h und den Elektromagneten Q1, welcher den Hebel P1 anzieht.
Infolge dessen wird die mit der Welle F rotirende Kupplung mit dem Rad N1 in Eingriff
gebracht, und letzteres versetzt Rad JV2 in Drehung. Die mit N2 verbundene Schraubenmutter
U bewegt sich abwärts und der Hebel T treibt die Welle F nach links, so dafs
der Anker den Feldmagneten genähert und der erzeugte elektrische Strom verstärkt wird. Ist
die gewünschte normale Umdrehungsgeschwindigkeit erreicht, so hat der Hauptstrom in der
Leitung I1 zugenommen und der Nebenstrom in d ist stärker geworden. Der Elektromagnet
c übt infolge dessen eine gröfsere Anziehungskraft auf den Anker f aus, so dafs
letzterer zwischen den beiden Stellschrauben h und h1 liegen bleibt. Die beiden Hebel PP1
werden von den Elektromagneten Q Q1 nicht angezogen und beide Kupplungen sind ausgerückt.
Die Achse f bleibt deshalb in ihrer Lage stehen. Steigt der Nebenstrom in d mit
dem WTachsen des Hauptstromes in I1 über
die zulässige Grenze hinaus, so kommt der Anker f schliefslich gegen die Stellschraube hl
zu liegen. Der Hebel P wird vom Elektromagneten Q. angezogen; Rad N kommt in
Eingriff mit dem Rad 2V2, und' die sich aufwärts bewegende Stellmutter U stellt den Hebel
derart, dafs Welle F den Anker von den Feldmagneten fortbewegt. Infolge dessen nimmt
auch die Spannung der erzeugten Elektricität ab. - ,,
Der Condensator V besteht aus einer Doppelplatte XX1,. welche durch Drähte mit den
Elektromagneten Q, Q1 in Verbindung steht, um die sonst eintretende Funkenbildung am
Anker f tax vermeiden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Verschiebung des Ankers E gegen die Feldmagnete A A1 behufs automatischer Regulirung der Stromspannung dynamoelektrischer Maschinen, hervorgerufen durch das von' der Dynamomaschine betriebene Wechselgetriebe N N1 ΛΓ2 in Verbindung mit den Frictionskupplungen O O1 und den Ankerhebeln PP1 der Elektromagnete Q Q\ welche letzteren mit dem vom Nebenstrom gespeisten Relais y verbunden sind, dessen federnder Anker f von dem Relaiselektromagneten nach der Stärke des durchgeleiteten Nebenstromes beeinflufst wird, derart, dafs durch Contacte f h oder f h1 ein Heben und Senken der Stellmutter U und eine Längsverschiebung der Maschinenachse F stattfindet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE47245C true DE47245C (de) |
Family
ID=322295
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT47245D Expired - Lifetime DE47245C (de) | Vorrichtung zur Einstellung des Ankers im magnetischen Felde behufs Regulirung der Stromspannung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE47245C (de) |
-
0
- DE DENDAT47245D patent/DE47245C/de not_active Expired - Lifetime
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