DE659713C - Elektromotorische Antriebsvorrichtung - Google Patents

Elektromotorische Antriebsvorrichtung

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DE659713C
DE659713C DES99291D DES0099291D DE659713C DE 659713 C DE659713 C DE 659713C DE S99291 D DES99291 D DE S99291D DE S0099291 D DES0099291 D DE S0099291D DE 659713 C DE659713 C DE 659713C
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DE
Germany
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drive device
auxiliary
windings
electromotive drive
rotor
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Expired
Application number
DES99291D
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English (en)
Inventor
Konrad Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H63/00Details of electrically-operated selector switches
    • H01H63/16Driving arrangements for multi-position wipers
    • H01H63/18Driving arrangements for multi-position wipers with step-by-step motion of wiper to a selector position
    • H01H63/22Driving arrangements for multi-position wipers with step-by-step motion of wiper to a selector position using step-by-step electromagnetic drive without ratchet, e.g. self-interrupting driving magnet

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
9. MAI 1938
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 659713 KLASSE 21a3 GRUPPE 20
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Berlin-Siemensstadt*) Elektromotorische Antriebsvorrichtung
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1931 ab
Vorliegende Erfindung betrifft eine elektromotorische Antriebsvorrichtung für Apparate in Fernmeldeanlagen, z. B. Wähler, . Signalmaschinen usw.
Als Antrieb für Wähler in Fernmeldeanlagen wurden bereits Motoren vorgeschlagen, bei denen ein Stator mit drei um. 1200 versetzte feststehenden, durch Wechselstrom cyklisch erregten Elektromagneten . einen Anker in Drehung versetzt. Zwecks schnellen Stillsetzens des rotierenden Ankers ist man bei dieser Anordnung gezwungen, nach Abschalten des Erregerwechselstrotnes die Statorspulen mit Gleichstrom zu erregen,; so daß der Anker unter dem Einfluß des stehenden Feldes schnell zum Stillstand kommt. Abgesehen davon, daß bei dieser Anordnung die zur Stillsetzung des Rotors ^erforderlichen Schaltmaßniahmien ziemlich viel Zeit
so beanspruchen, ist auch der Aufwand an Relais oder sonstigen Schaltednrichtungen recht erheblich. Man hat auch schon Antriiebsvorrichtungeni vorgeschlagen, bei denen ebenfalls feststehende Elektroinagnete vorgesehen sind, durch deren abwechselnde Erregung einem vor den Polen gelagerten Anker eine Drehbewegung erteilt wird, wobei die abwechselnde Erregung der Statorspulen durch von den beweglichen Teilen der Antriebsvorrichtung gesteuerte Schaltmittel erfolgt. Die Stillsetzung dieser Art der Motoren geschieht dadurch, daß eine oder mehrere Spulen der Antriebsvorrichtung längere Zeit durch den zum Antrieb der' Antriebsvorrichtungen benutzten Gleichstrom erregt bleiben.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, mit einfachen Mitteln eine besonders sichere Stillsetzung des Motors zu erzielen,, ,was dadurch erreicht wird, daß neben den Erregerwicklungen auf den. feststehenden Magneten der Antriebsvorrichtung besondere Hilfswicklungen angeordnet sind, die ein stehendes magnetisches Feld zur Stillsetzung des Rotors erzeugen.
Dadurch, daß die Hilfswicklungen auf den Erregerspulen selbst angeordnet sind, ist eine gedrängte Anordnung geschaffen, durch welche ein sicheres Stillsetzen des elektromotorischen Antriebes erzielt wird, so daß ζ. B. ein durch die Einrichtung angetriebener Wähler unbedingt sicher auf dem gewünschten Kontakt seiner Kontaktbank angehalten wird.
Das von den Hilfsspulen erzeugte stehende magnetische Feld kann entweder auf die \-on den Statorspulen beeinflußten rotierenden Teile einwirken oder aber es kann für diese Hilfswicklungen ein besonderer Hilfsanker vorgesehen sein, der mit dem Hauptanker in geeigneter Weise gekuppelt ist.
'■) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Konrad. Müller- in Berlin-Spandau.
Im nachfolgenden ist an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel näher beschrieben. .'.;■* Die Fig. ι zeigt schematisch ein Auisführungsbeispiel einer elektromotorischen -An^ messvorrichtung mit drei feststehenden EJjek:· tromagneten.
Fig. 2 zeigt die Schaltung dieser drei Elektromagneten.
ίο Fig. 3 zeigt schematisch eine Anordnung, bei der die Hilfswicklungen zum Stillsetzen der rotierenden Teile der Antriebsvorrichtung auf besonders hierzu vorgesehenen Polen angeordnet sind.
Der Anker ι der Antriebs vorrichtung ist mit der drehbar gelagerten Welle 2 fest verbunden und besteht zweckmäßig aus Weicheisen. Die Statorspulen sind mit I, II und III bezeichnet. Ihre Speisung erfolgt, wie aus Fig. 3 ersichtlich, durch eine an den Klemmen u, v, w angeschlossene Drehstromquelle, Auf den Kernen der Statorspulen I, II und III sind außerdem die Hilfswicklungen F, IF, 11F angeordnet, deren Speisung durch leinen, Gleichstrom erfolgt, der entweder gleichzeitig sämtliche drei Hilfswicklungen oder nur einzelne dieser Hilfswicklungen durchfließt. Die Steuerung der Hilfswicklungen geschieht entweder durch außerhalb der Antriebswrrichtung vorgesehene Kontakteinrichtungen oder aber von der Motorwelle 2 betätigte Schaltmittel, beispielsweise in der Weise, daß mit der Welle 2 ein Schleifarm fest verbunden ist, der über ,Kontaktsegmente schleift, von denen je eines je einer der Hilfswicklungen I, II, III zugeordnet
. ist. Bei einer solchen Anordnung ist man in der Lage, den Anker 1 der Antriebsvorrichtung vor einem ganz bestimmten Pol stehen zu lassen, indem z. B. der zur Stillsetzung des Ankers erforderliche Gleichstrom dann eingeschaltet wird, wenn der Schleifarm auf dem einer bestimmten Hilfsspule, beispielsweise ,.der Hilfsspule F, zugeordneten Kontaktseg- ?4jent steht.
.'■" Gemäß Fig. 3 sind die Hilfspole zwischen 'den eigentlichen Statorpolen angeordnet, und zwar derart, daß der jeweils einer bestimmten Statorspule zugeordnete Hilfspol auf der gegenüberliegenden Seite dieser Statorspule angeordnet ist, so daß sich die Reihenfolge der auf den Anker wirkenden Pole, beim Statorpol I beginnend, im Uhrzeigersinn wie folgt ergibt:
Statorpol I, Hilfspol 11F, Statorpol II, Hilfspol F, Statorpol III, Hilfspol IF.
Die Hilfswicklungen brauchen nicht unbedingt auf sämtliche Statorpole aufgebracht zu sein, sie können auch nur auf einzelnen der Statorpole vorgesehen sein, je nachdem, vor welchem Pol der Anker stillgesetzt werden soll.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι . Elektromotorische Antriebsvorrichtung für Apparate in Fernmeldeanlagen, deren Rotor durch Wechsel- oder pulsierende · Gleichströme mit Hilfe feststehender Erregerwicklungen in Drehung versetzt und durch ein feststehendes magnetisches Feld zum Stillstand gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß neben den Erregerwicklungen auf den feststehenden Magneten der Antriebsvorrichtung besondere Hilfswicklungen angeordnet sind, die ein ste- 75-hendes magnetisches Feld zur Stillsetzung des Rotors erzeugen.
  2. 2. Elektromotorische Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Zwecke der Still-Setzung des Rotors angeordneten Hilfswicklungen auf einen Hilfsanker einwirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES99291D 1931-06-19 1931-06-19 Elektromotorische Antriebsvorrichtung Expired DE659713C (de)

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