DE520408C - Steuereinrichtung fuer elektrische Aufzuege oder aehnliche elektromotorische Antriebe mit Leonardschaltung - Google Patents

Steuereinrichtung fuer elektrische Aufzuege oder aehnliche elektromotorische Antriebe mit Leonardschaltung

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DE520408C
DE520408C DES90779D DES0090779D DE520408C DE 520408 C DE520408 C DE 520408C DE S90779 D DES90779 D DE S90779D DE S0090779 D DES0090779 D DE S0090779D DE 520408 C DE520408 C DE 520408C
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DE
Germany
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generator
control device
car
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leonard
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DES90779D
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/06Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Direct Current Motors (AREA)

Description

  • Steuereinrichtung für elektrische Aufzüge oder ähnliche elektromotorische Antriebe mit Leonardschaltung Bei Aden bisher bekannten Aufzugssteuerungen, insbesondere auch bei -denen mit Leonardsteuerung, macht das genaue Einfahren des Fahrkorbes in die Flurebene oft Schwierigkeiten, da die normale Geschwindigkeit, vor allem aber auch. die niedrige Geschwindigkeit zum Einfahren, abhängig von der Belastung,des Korbes ist.
  • Man hat bereits zur Regelung elektrischer Maschinen vorgeschlagen, den Luftspalt durch Bewegung eines Eisenstückes zu ändern und damit -eine Änderung der Geschwindigkeit zu erzielen. Doch mußte bei den bisher bekannten Anordnungen die Änderung .des Luftspaltes stets von Hand erfolgen. Eine solche Einrichtung ist natürlich für Aufzüge, bei denen bei jedem Bewegungsgang die Lastverteilung eine andere ist oder zumindest sein kann, nicht möglich. Um einen selbsttätigen Ausgleich zu erzielen, wird daher erfindungsgemäß dem Generator cles Leonardaggregates eine zusätzlich verstärkende Kompoundierung gegeben, die bei niedriger Geschwindigkeit des Motors und niedrigen Belastungen selbsttätig wirksam wird. Diese zusätzliche verstärkende, Kompoundierung wird zweckmäßig so ausgebildet, daß .die Größe (der Luftstrecke für die Wendepole des Generators selbsttätig vermindert wird, wenn der Strom im Anker des Generators von geringem Wert ist, dagegen auf normalen Wert ansteigt, wenn der Strom im Generator wächst.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung .dargestellt. In Abb. i ist ein Schaltungsbild einer Aufzugsteuereinrichtung mit Leonardstenerung dargestellt. Abb. 2 ist eine schematische Ansicht des Generators, Abb. 3 eine Spannungskurve dieses Generators.
  • In Abb. i ist mit C der Fahrkorb bezeichnet, der an einem Tragseil Ca hängt, welches über eine Aufwindetromlnel D läuft und das Gegengewicht Cw trägt. Die Trommel D ist unmittelbar mit dem Anker Eil' .des Windenmotors EM gekuppelt, dessen Feldwicklung EIUF direkt an der Netzleitung L' und L= liegt. Der Anker EM' liegt parallel mit dem Anker G' des Leonardgenerators G. Der Generator G hat eine getrennt zu speisende Feldwicklung GF, eine Reihenschlußwicklung GSF und eine Entmagnetisierungswicklung GAF. Der Antrieb des Generators G erfolgt durch den Nebenschluß- motor 11I, sein Anker 1.1' und seine Nebenschlußwicklung 112F sind an die Netzleitung L1 und L2 angeschlossen.
  • Zur Steuerung des Aufzugsmotors dienen die Auf- und Abwärtsrichtung bestimmenden Schütze i und 2, die mittels des Fahrkorbschalters Cs betätigt werden. Hierdurch wird die Stromrichtung der Felidwicklung GF des Generators bestimmt. Das Geschwindi.gkeitsschÜtz 3, das ebenfalls durch den Fahrkorbschalter gesteuert wird, bestimmt die Stromstärke, die der Feldwicklung GF zugeführt wird.
  • Der in Abb. 2 dargestellte Generator G ist als vierpolige Maschine ausgebildet, dessen Hauptpole mit 5, 6, 7 und 8 bezeichnet sind. Zwischen den Hauptpolen sind Stromwende-und Zwischenpole9, io, ii und 12 angeordnet. Die Zahl der Zwischenpole entspricht der Zahl der Hauptpole. Die Wicklungen der Zwischenpole 13 sind in Reihe miteinander und .mit .dein Anker G' geschaltet, um den Fluß zu liefern, der erforderlich ist, um den Strom in irgendeiner der Spulen der Ankerwicklung während der Zeit der Umkehrung der Polarität des Stromes auf Null zu vermindern.
  • Jeder der Zwischenpole 9, 1o, 11 uncl 12 ist mit einem Kern 14 versehen, der an einem ringförmigen Rahmen 15 des Generatorgehäuses mittels eines Bolzens 16 befestigt ist. Der Kern 14, der Rahmen 15 und der Bolzen 16 sind sämtlich aus magnetischem Material hergestellt. Zwischen dem Kern 14 und dem Rahmen 15 ist eine Unterlegscheibe 17 aus nichtmagnetischem Material eingelegt. Die Wirkungsweise ist folgende: Soll .der Fahrkorb C aufwärts laufen, so wird der Fahrkorbschalter Cs entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung bewegt. Hierdurch wird ein Stromkreis für das Schütz i geschlossen, der sich von der Netzleitung LI durch die Leitungen 20 und 21, die Kontaktglieder 22., 23, 24 des Fahrkorbschalters Cs, die Leitung 25, die Spule des Schützes i, die Leitungen 26 und 27, die Kontaktglieder 37' eines Induktors 37 und die Leitungen 39 und 40 zur Netzleitung L2 erstreckt. Durch das Ansprechen des Schützes i wird ein Stromkreis für die Generatorfeldwicklung GF geschlossen, der sich von der Netzleitung L' durch die Leitung 29, die Kontaktglieder a des die Aufwärtsrichtung bestimmenden Schützes i, ;die Leitung 30, die Feldwicklung GF, die Leitung .31, den Widerstand 32, die Leitungen 33 und 34, die Kontaktglieder b des Schützes i und die Leitung 4o zur Netzleitung ZZ erstreckt. Hierdiurch erhält der AufzugsinotorEMSpannung vorn Generator G, so daß der Fahrkorb C sich aufwärts bewegt. Die in dem Generator erzeugte- Spannung ist von :der Summe der in der Feldwicklung GF und der durch die verstärkte Kompoundierungswirkung der Reihenschlußfeldiwicklung GSF induzierten Spannung abhängig. Wenn dieWicklung GSF in Reihe mit den Ankern. G' und EM' geschaltet ist, entspricht ihre Wirkung der Belastung des Fahrkorbes C. Der Motor Eill wird daher unabhängig von der Belastung des Fahrkorbes C mit einer genügenden Spannung gespeist, so daß er mit im wesentlichen konstanter Geschwindigkeit arbeitet.
  • Durch die Induktoren 35 und. 36, die die Bremsung einleiten, und den Induktor 37, der das Anhalten bewirkt, erfolgt eine automatische Steuerung unabhängig vorn Fahrstuhlführer. Durch Ansprechen des die Auf-,#iärtsrichtung bestimmenden Schützes i werden die Kontaktglieder a geschlossen und hierdurch ein Selbsthaltestrornkreis hergestellt, der :das Schütz 1 in seiner Arbeitsstellung so lange erhält, bis der Induktor 37 seine Kontaktglieder 37' öffnet.
  • Soll der Fahrkorb C mit großer Geschwindigkeit bewegt werden, so wird der Fahrkorbschalter Cs in seine äußerste linke Stellung bewegt. Hierdurch wind ein' Stromkreis für das Geschwindigkeitsschütz 3 geschlossen, der sich von der Netzleitung I_1 durch die Leitungen 2o und 21, die Kontaktglieder 22, 23 und 4, die Leitung .12, die Spule des Geschwi.ndigkeitsschÜtzes 3 und die Leitungen 43 und ..1o zur Netzleitung L2 erstreckt. Durch das :Ansprechen .des Schützes 3 wird fier Widerstand 32 durch die Leitungen .L1 und .ä.5 kurzgeschlossen. Hierdurch wird der Erregerstrom, der der Feldwicklung GF zugeführt wird, vergrößert. Der Aufzugmotor wird daher entsprechend dem neuen Werte der Felderregung beschleunigt. Durch. das Schließen des Kontaktes b des Schützes 3 wird ein Haltestromkreis für dieses Schütz hergestellt.
  • Beim Einstellen -des Fahrkorbschalters Cs in seine Mittellage wird ein. Strom geschlossen, durch den die Spulen der Induktorrelais 35 und 37 gespeist werden. Nähert sich jetzt das die Verlangsamung bewirkende Induktorre lais 35 der an jedem ,der Flure vorgesehenen Induktorplatte 35", so öffnet das Relais 35 die Kontaktglieder 35'. Hierdurch wird -der Haltestromkreis für das Geschwindigkeitsschütz 3 unterbrochen und der Widerstand 32 wieder eingeschaltet, so daß der Erregerstrom für die Feldwicklung GF geschwächt wind.
  • Nähert sich der Fahrkorb weiter der anzuhaltenden Flurebene, so wird durch :die an dem Flur angebrachte Induktorplatte 37" das das Anhalten bewirkende Induktorrelais 37 erregt, so daß seine Kontaktglieder 37' und damit der Haltestromkreis für das die Aufwärtsrichtung bestimmende Schütz geöffnet wird. Hierdurch wird' die Leitung für die Feldwicklung GF stromlos, so daß der Fahrkorb zum Stillstand kommt.
  • Um zu bewirken, @daß das Anhalten genau bündig mit dem Boden des Flures erfolgt, muß die Einfahrgeschwindigkeit des Fahrkorbes für sämtliche Belastungen konstant gehalten werden, @da der Abstand der Induktorrelais vom Flur durch die feste Anordnung der Platten unveränderbar ist.
  • Durch das Abfallen des Schützes i werden die Kontaktglieder c geschlossen und dadurch ein Stromkreis hergestellt, der die entmagnetisierende Feldwicklung GAF an die Klemmen des Stators E.ZT legt. Die Wickhing GAF ist so ausgebildet, d@aß der in dem Anker Eil!' fließende Strom eine Erregung der Wicklung GAF herbeiführt, wenn sie mit seinen Klemmen verbunden ist. Diese Wicklung wirkt dann der Feldwicklung GF entgegen und setzt dadurch den magnetischen Fluß in :den Hauptpolen Ales Generators auf Null herab, so daß der Aufzugsmotor zum Stillstand kommt. Beim Anhalten dcs Motors E.11 fällt in üblicher Weise die mechanische Bremse ein.
  • Wenn der Fahrkorb C mit niedriger Geschwindigkeit fährt, verläuft die Spannungskurve geradlinig, wie die in Abb. 3 mit 56 bezeichnete Kurve zeigt. \ imnit man an, daß bei einer Belastung von o Amp. der Generator eine Klemmenspannung von i 5 Volt erzeugt, so genügt ..;fiese Spannung gerade, um .die gegenelektromotorische Kraft des Hauptmotors auszugleichen. Wenn die Belastung am Generator einen Wert von i oo Amp. erreicht, soll bei Verwendung derselben Felderregung die durch den Generator erzeugte Spannung 35 Volt betragen, von denen 20 Volt für den Ausgleich des Spannungsabfalles im Ankerstromkreis verbraucht werden. Die erzeugte Spannung soll gleich \ ull sein, wenn die Belastung des Motors durch den Fahrkorb -5o Amp. beträgt, -1.h. wenn der Fahrkorb .dem Motor voreilt. Die so entstehende Kurve ist die ideale Spannungscharakteristik für die Regelung des Aufzugsmotors für Arbeiten mit niedriger Geschwindigkeit. Die der Kurve 56 überlagerte Kurve 57 zeigt an, wie im wirklichen Betriebe die Spannung von der gewünschten Geraden abweicht. Das Abweichen von der idealen Spannungskurve veranlaßt eine Ungenauigkeit beim _Anhalten des Fahrkorbs.
  • Um .dieses Abweichen der Kurve zu vermeiden oder wenigstens erheblich zu verinindern, wird eine h.o.mpoundierung (]es Generators in Übereinstimmung mit der Belastung herbeigeführt (Kurve58). Die magnetische Berührungsfläche zwischen dem Gehäuse i; und dem Kern i.[ beschränkt sich auf den Querschnitt .des Bolzens 16. Bei niedrigen Stromwerten im Anker G' geht der durch den Keul 14 durchgehende Fluß durch den Bolzen 16, so daß die Stroinwendeperiode in gewünschter Weise vorrückt. Wenn dagegen der Stromwert bei wachsender Belastung anwächst, wird der Bolzen 16 gesättigt. Hierdurch wird unter Mitwirkung des nichtmagnetischen C'aterlegstiickes 17 eile Äqui-@-alent für eilte Luftstrecke geschaffen, die einen Querschnitt hat, «-elche dem ganzen Querschnitt des Kerns 14. entspricht und die gleiche Wirkung hat wie ein Zurückziehen des Kerns auf einen größeren Abstand von ,den Ankerspulen. Die zusätzliche Kornpo:indierung des Generators hört dadurch auf.
  • Die Änderung des Luftspaltes kann auch dadurch erzielt werden, daß der Kern 59 .des @@"cn:.lepoles in einem Abstand vom Gehäuse 15 durch ein Paar Ansätze 6o gehalten wird, die aus einem Stück mit dem Polkern 59 bestehen. Hierbei entsteht der Luftspalt 61. Dieser Pol wirkt ebenso wie der Pol rd. Der Bolzen. 6:2 ist aus nichtmagnetischem Material.
  • Durch diese Einrichtung wird die L-ngenalig@eit des =\nfahrens bei niedrigen Geschwindigkeiten ausgeglichen, ohne daß eine Geschwindigkeitsregelung durch die Korn-Z, des Generators G mittels zier Reiheafeldwicklung GSF herbeigeführt wird.

Claims (1)

  1. PATE \'TAN SPRL:LIIE i. Steuereinrichtung für elektrische Aufzüge oder ähnliche elektromotorische Antriebe mit Leonardschaltung, dadurch gekennzeichnet, :daß ,der Leonardgenerator bei niedriger Geschwindigkeit selbsttätig dann eine zusätzliche Kompoundierung erhält, wenn die Belastung des Fahrkorbes gering ist. z. Steuereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche verstärkende Kompoundierung durch Anordnung einer an sich bekannten Luftstrecke für die Wendepole des Generators so herbeigeführt wird, daß sie zeitweilig vermindert wird, wenn der Strom im Anker des Generators von geringem Wert ist, daß sie dagegen auf normalen Wert ansteigt, wenn der Strom im Generator anwächst.
DES90779D 1928-04-05 1929-03-29 Steuereinrichtung fuer elektrische Aufzuege oder aehnliche elektromotorische Antriebe mit Leonardschaltung Expired DE520408C (de)

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DE (1) DE520408C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE765923C (de) * 1935-04-13 1953-08-24 Siemens Schuckertwerke A G Steuereinrichtung fuer die Teilmotoren der Siebpartie von Papiermaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE765923C (de) * 1935-04-13 1953-08-24 Siemens Schuckertwerke A G Steuereinrichtung fuer die Teilmotoren der Siebpartie von Papiermaschinen

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