DE325009C - Verfahren zur Fernsteuerung elektrischer Maschinen - Google Patents
Verfahren zur Fernsteuerung elektrischer MaschinenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C13/00—Other constructional features or details
- B66C13/18—Control systems or devices
- B66C13/40—Applications of devices for transmitting control pulses; Applications of remote control devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C2700/00—Cranes
- B66C2700/08—Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
- B66C2700/088—Remote control of electric cranes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Motor And Converter Starters (AREA)
Description
Das Patent -303085 bezieht sich auf den Betrieb von Elektrohängebahnen u. dgl., bei
denen mit nur zwei Schleifleitungen und einer Schienenrückleitung zwei !Motoren in
verschiedenen Drehrichtungen gesteuert werden sollen. Die Schwierigkeiten bei der Lösung
dieser Aufgabe liegen besonders darin, daß für gewisse Motoren, wie z. B. Drehstrommotoren,
beide Leitungen stets gleichzeitig zum Betrieb eines jeden !Motors erforderlich
sind, und daß die gleichen Leitungen zur Vorbereitung der jeweilig" gewünschten
Umschaltung der beiden Leitungen auf den Fahr- oder Hubmotor benutzt werden
müssen. Anstatt Drehstrommotoren nach dem beschriebenen Verfahren zu betreiben, kann man auch dem Stator eines Einphasen-Wechselstrommotors
mittels der einen Schleifleitung eine konstante oder regelbare Spannung bzw. Periodenzahl und seinem Rotor
(Kollektor- oder auch Schleifringrotor) auf der anderen Schleifleitung eine andere
Spannung oder Periodenzahl aufdrücken, oder ihn mit Gleichstrom speisen, um damit
eine Regelung der Drehzahl herbeizuführen.
Die Erfindung bezieht sich auf den Betrieb
von Motoren mittels Leonhardschaltung, bei der zum Speisen der Erregung eine konstante
Gleichstromphase und zur Speisung des Ankers eine andere regelbare Gleichstromphase
benutzt werden muß. Die Erfindung besteht darin, daß beim Einschalten der einen oder
der anderen Schleifleitung ein in Reihe mit dem Erregerfeld des einen Motors liegender
Hilfsschaltapparat beeinflußt wird, durch den die Erregung des anderen- Motors von der
zweiten Schleifleitung ab und der eigene Motoranker an diese angeschaltet wird.
Auf der Zeichnung ist die Anordnung für den Betrieb eines Fahr- und eines Hubmotors
eines Hängebahnwagens dargestellt.
Der Generator des Leonardumformers ist mit gls g2, seine umschaltbare und regelbare
Erregung mit C1, c, bezeichnet, m ist der
LTmformermotor, der über einen Anlasser an das Netz PN, z. B. ein Gleichstromnetz, angeschlossen
ist. Der Fahrmotor f -hat das Feld c, der Hubmotor h das Feld d. Für das
Fahrwerk ist ein Schütz nif, für das Hubwerk
Schütz nij, angeordnet. Jeder Magnet liegt in
Reihe mit dem Feld des zugehörigen Motors, er kann diesem aber auch parallel geschaltet
sein, α und b sind die beiden Schleifleitun-.
gen, als Rückleitung dient die Schiene N. Der Steuerapparat besteht aus zwei Teilen,
der Steuerwalze St und der Hilfswalze T. Mit der Walze St wird sowohl Vor- und
Rückwärtsfahren als auch Heben und Senken gesteuert. Mit der Hilfswalze T wird auf
den Fahrmotor oder den Hubmotor geschaltet, sie kann nur in der Nullstellung der
Steuerwalze St bewegt werden.
Die oberen Kontakte 11 bis 16 der Steuerwalze
St dienen zum Regeln der Motordrehzahl, die nächsten fünf, 17 bis 21, zum Omsteuern
des Feldes C1, e.,, die Kontakte 22 bis
25 zum Anschalten der Hilfswalze T an die Stromquelle, Die beiden untersten Kontakt-
ringe 24 und 25 sind gegen die anderen Kontaktringe um ein Stück verlängert.
Wenn vorwärts gefahren werden soll, so werden zunächst die Kontakthämmer der
Hilfswalze-7' auf die Kontakte Fa für Fahren
geschaltet. Werden nun die Hämmer der Steuerwalze St auf Stellung 1 für Yorwärtsfahren
(V) gelegt, so fließt ein Strom von P nach Kontakt 24, 25, die beiden äußeren Kontakte
Fa der Hilfswalze T zur Schleifleitung
b, Schleifbügel q, Schütz tiif, Feld c des
Fahrmotors, den linken Kontakt des Umschalters uh nach N. Der Magnet mf zieht an
und schaltet den Umschalter uf um, so daß
zunächst der vorbereitete Stromkreis des Feldes </ des Hubmotors bei It1 unterbrochen und
alsdann der Anker f des Fahrmotors an X gelegt wird. Wird nun die Steuerwalze auf
Stellung 2 gebracht, so wird der Generatorpol §"2 über die Kontakte 23 und 22 und die
Mittelkontakte Fa der Hilfswalze T an
Schleifleitung α gelegt und mittels des ■Schleifbügels
p erhält der Anker f des Fahrmotors Strom über den Umschalter n} nach AT. In
der gleichen Stellung der Steuerwalze St wird auch das Feld des Generators gu g.2 von P
aus über Kontakt 16, die Widerstände W1 bis
a'r„ Kontakten, 18 in der Richtunge«, C1,
Kontakt 19, 21 nach N eingeschaltet. Durch
' 30- Drehen der Steuerwalze von Stellung 2 bis Stellung 7 kann das Feld des Generators und
damit die Drehzahl des Fahrmotors mittels der Widerstände W1 bis ws in bekannter
Weise geregelt werden.
Für Rücl^värtsfahrt werden die Kontakthämmer
11 bis 25 auf die Kontakte R der
rechten Walzenseite gelegt. In Stellung I ist die Schaltung dieselbe, wie oben beschrieben,
das Feld c wird also in gleicher Richtung erregt. In Stellung II wird aber gegenüber
der vorigen Schaltung das Feld des Generators gx, g., umgekehrt, indem e.>
an N und C1 über W1 bis wr, an P geschaltet wird. Dadurch
wird auch der Drehsinn des Fahrmotors umgekehrt.
Zum Heben der Last werden die Kontakthämmer der Hilfswalze T auf die ■ Kontakte
He gelegt. In Stellung 1 auf den Kontakten // der Steuerwalze St wird entsprechend
der für Vorwärtsfahren beschriebenen Schaltung die Schleifleitung α an P
geschaltet und damit das Schütz mh, das die Einschaltung des Hubmotorankers h vorbereitet,
und das Feld d erregt, während in Stellung 2 der Steuerwalze der Generator ^1,
g\, an K und h gelegt wird.
Zum Senken der Last werden die Hämmer der Steuerwalze auf die Kontakte S ge- I
legt und damit in Stellung II das Feld des Generators ga, g„ umgekehrt.
Die Schütze mf und mh können gleichzeitig
als Bremsmagnete für die Motoren ausgebildet sein. An ihre Stelle können auch Anker
treten, die dem Streufeld der Motorerregungen ausgesetzt sind.
Mit dem Hubmotor in Reihe ist noch ein . Endausschalter i angeordnet, der den Motoranker
h bei höchster Hakenstellung abschaltet. Um aber nach erfolgter Endausschaltung
die Last wieder senken zu können, ist ein polarisiertes Relais k angeordnet,
dessen Kontaktbrücke den - Endausschalter i .üBerbritekt. An die unteren Bürsten des Ankers
h und den oberen Kontakt des Endausschalters i ist eine Wicklung des Relais angeschlossen,
während die andere Wicklung parallel zur Erregerwicklung d geschaltet ist.
In gleicher Weise können auch Endausschalter für Senken und Fahren angeordnet sein.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zur Fernsteuerung elektrischer Maschinen nach Patent 303085, bei dem durch wahlweises Einschalten der einen oder anderen Schleifleitung vor Vollendung der Hauptschaltung Hilfsschaltapparate Strom erhalten, die die Hauptschaltung vorbereiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung der Motoren mittels eines in Leonardschaltung betriebenen Generators erfolgt und daß beim Einschalten der einen oder anderen Schleifleitung ein in Reihe oder parallel mit dem Erregerfeld des einen Motors liegender Hilfsschaltapparat in Tätigkeit gesetzt wird, durch den die Erregung des andern Motors von der zweiten Schleifleitung .ab- und der eigene Motoranker an diese angeschaltet wird.
- 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Hilfsschaltapparate besondere Schütze oder die Bremsmagnete oder zwei Anker benutzt werden, die dem Streufeld der Motorerregungen ausgesetzt sind.
- 3. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein an den Hubmotor angeschlossenes polarisiertes Relais, das den Endschalter für Heben überbrückt, wenn der Motor im Senksinne Strom erhält, oder den Endschalter für Senken überbrückt, wenn der Motor im Hubsinne Strom erhält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.CEnBtICKT IN OKR
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE325009T | 1919-03-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE325009C true DE325009C (de) | 1920-09-08 |
Family
ID=6182458
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919325009D Expired DE325009C (de) | 1919-03-15 | 1919-03-15 | Verfahren zur Fernsteuerung elektrischer Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE325009C (de) |
-
1919
- 1919-03-15 DE DE1919325009D patent/DE325009C/de not_active Expired
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