DE325009C - Verfahren zur Fernsteuerung elektrischer Maschinen - Google Patents

Verfahren zur Fernsteuerung elektrischer Maschinen

Info

Publication number
DE325009C
DE325009C DE1919325009D DE325009DD DE325009C DE 325009 C DE325009 C DE 325009C DE 1919325009 D DE1919325009 D DE 1919325009D DE 325009D D DE325009D D DE 325009DD DE 325009 C DE325009 C DE 325009C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
field
excitation
auxiliary
conductor line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919325009D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Application granted granted Critical
Publication of DE325009C publication Critical patent/DE325009C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/18Control systems or devices
    • B66C13/40Applications of devices for transmitting control pulses; Applications of remote control devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/08Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
    • B66C2700/088Remote control of electric cranes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

Das Patent -303085 bezieht sich auf den Betrieb von Elektrohängebahnen u. dgl., bei denen mit nur zwei Schleifleitungen und einer Schienenrückleitung zwei !Motoren in verschiedenen Drehrichtungen gesteuert werden sollen. Die Schwierigkeiten bei der Lösung dieser Aufgabe liegen besonders darin, daß für gewisse Motoren, wie z. B. Drehstrommotoren, beide Leitungen stets gleichzeitig zum Betrieb eines jeden !Motors erforderlich sind, und daß die gleichen Leitungen zur Vorbereitung der jeweilig" gewünschten Umschaltung der beiden Leitungen auf den Fahr- oder Hubmotor benutzt werden müssen. Anstatt Drehstrommotoren nach dem beschriebenen Verfahren zu betreiben, kann man auch dem Stator eines Einphasen-Wechselstrommotors mittels der einen Schleifleitung eine konstante oder regelbare Spannung bzw. Periodenzahl und seinem Rotor (Kollektor- oder auch Schleifringrotor) auf der anderen Schleifleitung eine andere Spannung oder Periodenzahl aufdrücken, oder ihn mit Gleichstrom speisen, um damit eine Regelung der Drehzahl herbeizuführen.
Die Erfindung bezieht sich auf den Betrieb
von Motoren mittels Leonhardschaltung, bei der zum Speisen der Erregung eine konstante Gleichstromphase und zur Speisung des Ankers eine andere regelbare Gleichstromphase benutzt werden muß. Die Erfindung besteht darin, daß beim Einschalten der einen oder der anderen Schleifleitung ein in Reihe mit dem Erregerfeld des einen Motors liegender Hilfsschaltapparat beeinflußt wird, durch den die Erregung des anderen- Motors von der zweiten Schleifleitung ab und der eigene Motoranker an diese angeschaltet wird.
Auf der Zeichnung ist die Anordnung für den Betrieb eines Fahr- und eines Hubmotors eines Hängebahnwagens dargestellt.
Der Generator des Leonardumformers ist mit gls g2, seine umschaltbare und regelbare Erregung mit C1, c, bezeichnet, m ist der LTmformermotor, der über einen Anlasser an das Netz PN, z. B. ein Gleichstromnetz, angeschlossen ist. Der Fahrmotor f -hat das Feld c, der Hubmotor h das Feld d. Für das Fahrwerk ist ein Schütz nif, für das Hubwerk Schütz nij, angeordnet. Jeder Magnet liegt in Reihe mit dem Feld des zugehörigen Motors, er kann diesem aber auch parallel geschaltet sein, α und b sind die beiden Schleifleitun-. gen, als Rückleitung dient die Schiene N. Der Steuerapparat besteht aus zwei Teilen, der Steuerwalze St und der Hilfswalze T. Mit der Walze St wird sowohl Vor- und Rückwärtsfahren als auch Heben und Senken gesteuert. Mit der Hilfswalze T wird auf den Fahrmotor oder den Hubmotor geschaltet, sie kann nur in der Nullstellung der Steuerwalze St bewegt werden.
Die oberen Kontakte 11 bis 16 der Steuerwalze St dienen zum Regeln der Motordrehzahl, die nächsten fünf, 17 bis 21, zum Omsteuern des Feldes C1, e.,, die Kontakte 22 bis 25 zum Anschalten der Hilfswalze T an die Stromquelle, Die beiden untersten Kontakt-
ringe 24 und 25 sind gegen die anderen Kontaktringe um ein Stück verlängert.
Wenn vorwärts gefahren werden soll, so werden zunächst die Kontakthämmer der Hilfswalze-7' auf die Kontakte Fa für Fahren geschaltet. Werden nun die Hämmer der Steuerwalze St auf Stellung 1 für Yorwärtsfahren (V) gelegt, so fließt ein Strom von P nach Kontakt 24, 25, die beiden äußeren Kontakte Fa der Hilfswalze T zur Schleifleitung b, Schleifbügel q, Schütz tiif, Feld c des Fahrmotors, den linken Kontakt des Umschalters uh nach N. Der Magnet mf zieht an und schaltet den Umschalter uf um, so daß zunächst der vorbereitete Stromkreis des Feldes </ des Hubmotors bei It1 unterbrochen und alsdann der Anker f des Fahrmotors an X gelegt wird. Wird nun die Steuerwalze auf Stellung 2 gebracht, so wird der Generatorpol §"2 über die Kontakte 23 und 22 und die Mittelkontakte Fa der Hilfswalze T an Schleifleitung α gelegt und mittels des ■Schleifbügels p erhält der Anker f des Fahrmotors Strom über den Umschalter n} nach AT. In der gleichen Stellung der Steuerwalze St wird auch das Feld des Generators gu g.2 von P aus über Kontakt 16, die Widerstände W1 bis a'r„ Kontakten, 18 in der Richtunge«, C1, Kontakt 19, 21 nach N eingeschaltet. Durch ' 30- Drehen der Steuerwalze von Stellung 2 bis Stellung 7 kann das Feld des Generators und damit die Drehzahl des Fahrmotors mittels der Widerstände W1 bis ws in bekannter Weise geregelt werden.
Für Rücl^värtsfahrt werden die Kontakthämmer 11 bis 25 auf die Kontakte R der rechten Walzenseite gelegt. In Stellung I ist die Schaltung dieselbe, wie oben beschrieben, das Feld c wird also in gleicher Richtung erregt. In Stellung II wird aber gegenüber der vorigen Schaltung das Feld des Generators gx, g., umgekehrt, indem e.> an N und C1 über W1 bis wr, an P geschaltet wird. Dadurch wird auch der Drehsinn des Fahrmotors umgekehrt.
Zum Heben der Last werden die Kontakthämmer der Hilfswalze T auf die ■ Kontakte He gelegt. In Stellung 1 auf den Kontakten // der Steuerwalze St wird entsprechend der für Vorwärtsfahren beschriebenen Schaltung die Schleifleitung α an P geschaltet und damit das Schütz mh, das die Einschaltung des Hubmotorankers h vorbereitet, und das Feld d erregt, während in Stellung 2 der Steuerwalze der Generator ^1, g\, an K und h gelegt wird.
Zum Senken der Last werden die Hämmer der Steuerwalze auf die Kontakte S ge- I legt und damit in Stellung II das Feld des Generators ga, g„ umgekehrt.
Die Schütze mf und mh können gleichzeitig als Bremsmagnete für die Motoren ausgebildet sein. An ihre Stelle können auch Anker treten, die dem Streufeld der Motorerregungen ausgesetzt sind.
Mit dem Hubmotor in Reihe ist noch ein . Endausschalter i angeordnet, der den Motoranker h bei höchster Hakenstellung abschaltet. Um aber nach erfolgter Endausschaltung die Last wieder senken zu können, ist ein polarisiertes Relais k angeordnet, dessen Kontaktbrücke den - Endausschalter i .üBerbritekt. An die unteren Bürsten des Ankers h und den oberen Kontakt des Endausschalters i ist eine Wicklung des Relais angeschlossen, während die andere Wicklung parallel zur Erregerwicklung d geschaltet ist. In gleicher Weise können auch Endausschalter für Senken und Fahren angeordnet sein.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Fernsteuerung elektrischer Maschinen nach Patent 303085, bei dem durch wahlweises Einschalten der einen oder anderen Schleifleitung vor Vollendung der Hauptschaltung Hilfsschaltapparate Strom erhalten, die die Hauptschaltung vorbereiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung der Motoren mittels eines in Leonardschaltung betriebenen Generators erfolgt und daß beim Einschalten der einen oder anderen Schleifleitung ein in Reihe oder parallel mit dem Erregerfeld des einen Motors liegender Hilfsschaltapparat in Tätigkeit gesetzt wird, durch den die Erregung des andern Motors von der zweiten Schleifleitung .ab- und der eigene Motoranker an diese angeschaltet wird.
  2. 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Hilfsschaltapparate besondere Schütze oder die Bremsmagnete oder zwei Anker benutzt werden, die dem Streufeld der Motorerregungen ausgesetzt sind.
  3. 3. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein an den Hubmotor angeschlossenes polarisiertes Relais, das den Endschalter für Heben überbrückt, wenn der Motor im Senksinne Strom erhält, oder den Endschalter für Senken überbrückt, wenn der Motor im Hubsinne Strom erhält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    CEnBtICKT IN OKR
DE1919325009D 1919-03-15 1919-03-15 Verfahren zur Fernsteuerung elektrischer Maschinen Expired DE325009C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE325009T 1919-03-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE325009C true DE325009C (de) 1920-09-08

Family

ID=6182458

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919325009D Expired DE325009C (de) 1919-03-15 1919-03-15 Verfahren zur Fernsteuerung elektrischer Maschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE325009C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE325009C (de) Verfahren zur Fernsteuerung elektrischer Maschinen
EP0069044B1 (de) Elektrischer Stromrichtermotor synchroner Bauart
DE520408C (de) Steuereinrichtung fuer elektrische Aufzuege oder aehnliche elektromotorische Antriebe mit Leonardschaltung
DE352064C (de) Fernsteuerung fuer auf Verladebruecken, Kabelkranen o. dgl. fest angeordnete Drehstrommotoren
DE963448C (de) Einrichtung zur Verstellung des Antriebsmomentes von zwei oder mehreren mechanisch parallel arbeitenden Drehstrom-Kurzschlusslaeufermotoren, insbesondere fuer Fahrwerke von Hebezeugen
DE556185C (de) Steuerung fuer von Mehrphasenstrommotoren angetriebene Aufzuege
DE907551C (de) Anordnung zur Steuerung von Elektromotoren
DE743497C (de) Verfahren und Anlage zur elektromechanischen Kraftuebertragung insbesondere fuer Motorfahrzeuge
DE304722C (de)
DE230637C (de)
EP0114285B1 (de) Entregungsschaltung für Fahrzeugmotoren mit Nutzbremse und Verfahren zur Schnellentregung und zum schnellen Übergang auf Normalbetrieb
DE341730C (de) Verfahren zur Fernsteuerung elektrischer Maschinen, die mit Mehrphasenstrom betrieben werden
AT74284B (de) Senkschaltung für Hauptstrommotoren von Hebezeugen.
DE451594C (de) Verfahren zur elektrodynamischen Bremsung bei elektrischen Zugmotoren
DE140761C (de)
DE505612C (de) Bremsschaltung fuer Gleichstrom-Reihenschlussmotoren
AT72720B (de) Fernsteuerung für Elektrohängebahnen.
DE303085C (de)
DE447306C (de) Antriebseinrichtung fuer elektrische Eisenbahnen
DE758824C (de) Verfahren und Anlage zur elektromechanischen Kraftuebertragung, insbesondere fuer Motorfahrzeuge
DE267691C (de)
DE285313C (de)
DE198547C (de)
AT105963B (de) Antriebseinrichtung für aus einer Einphasenfahrleitung mit Mehrphasenmotoren angetriebene elektrische Eisenbahnfahrzeuge.
DE360942C (de) Elektromagnetische Fernsteuerung fuer Drehstromhaengebahnen