DE198547C - - Google Patents

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DE198547C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/28Arrangements for balancing of the load in a network by storage of energy
    • H02J3/32Arrangements for balancing of the load in a network by storage of energy using batteries with converting means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVI198547-KLASSE 21 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. September 1907 ab.
Bei elektrischen Bahnen, die mit Einphasenwechselstrom niederer Periodenzahl betrieben werden, besteht häufig die Aufgabe, Drehstrom in Einphäsenwechselstrom mittels Motorgeneratorgruppe umzuformen und gleichzeitig mittels einer Pufferbatterie durch eine Gleichstrommaschine die Belastungsschwankungen auf der Seite des Drehstromes auszugleichen. Die Gleichstrommaschine wird dabei
ίο mit der Umformergruppe direkt gekuppelt und z. B. durch eine besondere Zusatzmaschine mit bekannten Steuereinrichtungen so mit der Batterie verbunden, daß sie je nach der Belastung des Wechselstromgenerators oder des Drehstrommotors Strom in die Batterie treibt oder aus der Batterie entnimmt.
An Stelle des getrennten Wechselstrom- und Gleichstromgenerators kann auch ein einziger Generator nach Art der Einankerumformer verwendet werden, dessen rotierende induzierte Wicklung einerseits mit zwei Schleifringen zur Aufnahme des Einphasenwechselstromes und anderseits mit einem . Gleichstromkommutator zur Abnahme des Gleichstromes verbunden ist. Dann wird der Batteriestrom bei Mehrbelastung auf der Wechselstromseite unmittelbar in Wechselström umgeformt und bei Minderbelastung vom Antriebsmotor aus in dem Umformer erzeugt.
Auf die Verwendung solcher mechanisch angetriebenen Einankerumformer bezieht sich die vorliegende Erfindung, und zwar wird hiernach das Feld des Umformers mittels einer besonderen selbsttätigen Regelung so erregt, daß die Klemmenspannung auf der Wechselstromseite angenähert konstant bleibt, nötigenfalls mit der Belastung ein wenig zunimmt. Durch die Spannungsregelung der Zusatzmaschine entsprechend den Abweichungen der Belastung des Drehstrommotors von einem bestimmten Mittelwert wird dann die Ladung oder Entladung der Pufferbatterie gesteuert, und zwar so, daß' diese Belastung angenähert konstant bleiben kann. Für diese Steuerung kann ein Relais verwendet werden, das in bekaninter Weise auf die Stromstärke oder den Energieverbrauch des Drehstrommotors anspricht und Schaltbeweguhgen an einem gewöhnlichen Regelungswiderstand in dem Erregungsstromkreis der Zusatzmaschine auslöst. Die Magnetwicklung der Zusatzmaschine kann selbstverständlich auch aus zwei gegeneinandergeschalteten Wicklungen bestehen, von denen die eine einen konstanten, die andere einen veränderlichen Strom erhält. Ferner kann die Regelung der Erregung der Zusatzmaschine auch an einer besonderen Erregermaschine ausgeführt werden. Alle diese und ähnliche bekannte Einrichtungen zur Regekmg der Zusatzmaschine berühren das Wesentliche der Erfindung nicht.
Das Wesentliche liegt darin, daß·die Klemmenspannung auf der Wechselstromseite durch eine besondere Einrichtung unabhängig von dem inneren Spannungsabfall des Generators geregelt wird. Für diese Regelung der Klemmenspannung kann irgendein bekannter Apparat zur automatischen Spannungsregelung (Thuryscher Regler, Tirillregulator) verwendet werden, es kann auch der Batteriestrom
selbst zur Unterstützung dieser Regelung durch eine zusätzliche Hauptstromerregerwicklung geführt werden.
Die Verwendung von Einankerumformern als Wechselstromgleichstromgenerator ist für den vorgesehenen Fall besonders vorteilhaft, da die Periodenzahl der Wechselstrombahnen im allgemeinen sehr niedrig ist und sich bekanntlich für niedrige Periodenzahl Einankerumformer besonders günstig bauen lassen.
An Stelle des antreibenden Drehstrommotors könnte in besonderen Fällen auch ein mechanischer Antriebsmotor (Turbine, Dampfmaschine usw.) treten. In diesen Fällen müßte die Steuerung der Zusatzmaschine im Zusammenhang mit der Bewegung der Steuerapparate (Einlaßventile, Regulatoren1) der Antriebsmotoren geschehen. Es ist ferner ohne weiteres einleuchtend, daß statt des Einphasenstromes Mehrphasenstrom erzeugt werden kann.
In der Figur ist die Schaltung für die Verwendung eines Dre'hstro'mmotors zum Antrieb des Einankerumformers und einer mit Differentialerregerwicklung versehenen Zusatzmaschine dargestellt. Es bedeutet M den Drehstrommotor mit der Wicklung W1, angeschlossen an die Dre'hstromzuleitungen III, G den als Wechselstromg-leichstromgenerator dienenden Einankerumformer mit den Schleifringen S1, S2, dem Kommutator C1 und der Magnetwicklung W2, Z die Zusatzmaschine mit dem Kommutator C2 und den Magnetwicklungen Ws, E eine Erregermaschine mit dem Kommutator C3. Alle vier Maschinen sind unmittelbar miteinander gekuppelt und laufen in den Lag'ern L1, L2, L3, L4. B stellt die Pufferbatterie dar, die durch die Leitung V mit den Stromabnehmern auf den Kommutatoren C1 und C2 verbunden ist. An die Schleifringe S1, S2 sind die Wechselstromleitungen I, II angeschlossen. Die Drehstromleitumgen III führen zu dem Drehstrommotor M. Die Erregerleitung IV speist die Magnetwicklung W2 des Umformers; die Stromstärke wird durch den automatischen Spannungsregler R2, der auf die Änderungen der Klemmspannung der Leitungen I, II anspricht, geregelt. Die Magnetwicklung der Zusatzmaschine Z ist als Differentialwicklung ausgeführt, ein Zweig wird unmittelbar von der Erregerleitung IV abgezweigt, der andere Zweig wird durch den selbsttätigen Regler R1 in Abhängigkeit von der Energieaufnahme der Leitung III geregelt, t stellt einen zu diesem Regler führenden Serientransformator dar. Die Nebenschlußleitung des Reglers führt zu dem neutralen Punkt der Drehstromwicklung W1. Die Kupplung und Lagerung der Maschine kann natürlich ' auf beliebige Art ausgeführt werden. Die Zusatzmaschine und der Erreger könnten auch besondere Antriebsmotoren erhalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Ausgleich von Belastungsschwankungen in Wecbselstromanlagen, die aus einem mechanisch angetriebenen Einankerumformer gespeist werden, der gleichzeitig unter Zwischenschaltung einer selbsttätig geregelten Zusatzmaschine auf eine Pufferbatterie arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregung des Umformers in Abhängigkeit von der Spannung im Wechselstromnetz und die Erregung der Zusatzmaschine' in Abhängigkeit von der Belastung des Antriebsmotors selbsttätig geregelt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929737C (de) * 1942-04-10 1955-07-04 Siemens Ag Stromversorgungsanlage fuer Geraete der Fernmeldetechnik, insbesondere fuer Fernsprechverstaerker

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929737C (de) * 1942-04-10 1955-07-04 Siemens Ag Stromversorgungsanlage fuer Geraete der Fernmeldetechnik, insbesondere fuer Fernsprechverstaerker

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