DE198547C - - Google Patents
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- DE198547C DE198547C DENDAT198547D DE198547DA DE198547C DE 198547 C DE198547 C DE 198547C DE NDAT198547 D DENDAT198547 D DE NDAT198547D DE 198547D A DE198547D A DE 198547DA DE 198547 C DE198547 C DE 198547C
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J3/00—Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
- H02J3/28—Arrangements for balancing of the load in a network by storage of energy
- H02J3/32—Arrangements for balancing of the load in a network by storage of energy using batteries with converting means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVI198547-KLASSE
21 d. GRUPPE
Bei elektrischen Bahnen, die mit Einphasenwechselstrom niederer Periodenzahl betrieben
werden, besteht häufig die Aufgabe, Drehstrom in Einphäsenwechselstrom mittels Motorgeneratorgruppe
umzuformen und gleichzeitig mittels einer Pufferbatterie durch eine Gleichstrommaschine die Belastungsschwankungen
auf der Seite des Drehstromes auszugleichen. Die Gleichstrommaschine wird dabei
ίο mit der Umformergruppe direkt gekuppelt
und z. B. durch eine besondere Zusatzmaschine mit bekannten Steuereinrichtungen so mit der
Batterie verbunden, daß sie je nach der Belastung des Wechselstromgenerators oder des
Drehstrommotors Strom in die Batterie treibt oder aus der Batterie entnimmt.
An Stelle des getrennten Wechselstrom- und Gleichstromgenerators kann auch ein einziger
Generator nach Art der Einankerumformer verwendet werden, dessen rotierende induzierte
Wicklung einerseits mit zwei Schleifringen zur Aufnahme des Einphasenwechselstromes
und anderseits mit einem . Gleichstromkommutator zur Abnahme des Gleichstromes verbunden ist. Dann wird der Batteriestrom
bei Mehrbelastung auf der Wechselstromseite unmittelbar in Wechselström umgeformt
und bei Minderbelastung vom Antriebsmotor aus in dem Umformer erzeugt.
Auf die Verwendung solcher mechanisch angetriebenen Einankerumformer bezieht sich
die vorliegende Erfindung, und zwar wird hiernach das Feld des Umformers mittels einer
besonderen selbsttätigen Regelung so erregt, daß die Klemmenspannung auf der Wechselstromseite
angenähert konstant bleibt, nötigenfalls mit der Belastung ein wenig zunimmt. Durch die Spannungsregelung der Zusatzmaschine
entsprechend den Abweichungen der Belastung des Drehstrommotors von einem bestimmten
Mittelwert wird dann die Ladung oder Entladung der Pufferbatterie gesteuert,
und zwar so, daß' diese Belastung angenähert konstant bleiben kann. Für diese Steuerung
kann ein Relais verwendet werden, das in bekaninter Weise auf die Stromstärke oder den
Energieverbrauch des Drehstrommotors anspricht und Schaltbeweguhgen an einem gewöhnlichen
Regelungswiderstand in dem Erregungsstromkreis der Zusatzmaschine auslöst. Die Magnetwicklung der Zusatzmaschine kann
selbstverständlich auch aus zwei gegeneinandergeschalteten Wicklungen bestehen, von
denen die eine einen konstanten, die andere einen veränderlichen Strom erhält. Ferner
kann die Regelung der Erregung der Zusatzmaschine auch an einer besonderen Erregermaschine
ausgeführt werden. Alle diese und ähnliche bekannte Einrichtungen zur Regekmg
der Zusatzmaschine berühren das Wesentliche der Erfindung nicht.
Das Wesentliche liegt darin, daß·die Klemmenspannung
auf der Wechselstromseite durch eine besondere Einrichtung unabhängig von dem inneren Spannungsabfall des Generators
geregelt wird. Für diese Regelung der Klemmenspannung kann irgendein bekannter Apparat
zur automatischen Spannungsregelung (Thuryscher Regler, Tirillregulator) verwendet
werden, es kann auch der Batteriestrom
selbst zur Unterstützung dieser Regelung durch eine zusätzliche Hauptstromerregerwicklung
geführt werden.
Die Verwendung von Einankerumformern als Wechselstromgleichstromgenerator ist für
den vorgesehenen Fall besonders vorteilhaft, da die Periodenzahl der Wechselstrombahnen
im allgemeinen sehr niedrig ist und sich bekanntlich für niedrige Periodenzahl Einankerumformer
besonders günstig bauen lassen.
An Stelle des antreibenden Drehstrommotors könnte in besonderen Fällen auch ein
mechanischer Antriebsmotor (Turbine, Dampfmaschine usw.) treten. In diesen Fällen müßte
die Steuerung der Zusatzmaschine im Zusammenhang mit der Bewegung der Steuerapparate
(Einlaßventile, Regulatoren1) der Antriebsmotoren geschehen. Es ist ferner ohne
weiteres einleuchtend, daß statt des Einphasenstromes Mehrphasenstrom erzeugt werden
kann.
In der Figur ist die Schaltung für die Verwendung eines Dre'hstro'mmotors zum Antrieb
des Einankerumformers und einer mit Differentialerregerwicklung
versehenen Zusatzmaschine dargestellt. Es bedeutet M den Drehstrommotor mit der Wicklung W1, angeschlossen
an die Dre'hstromzuleitungen III, G den als Wechselstromg-leichstromgenerator
dienenden Einankerumformer mit den Schleifringen S1, S2, dem Kommutator C1 und der
Magnetwicklung W2, Z die Zusatzmaschine mit dem Kommutator C2 und den Magnetwicklungen
Ws, E eine Erregermaschine mit dem Kommutator C3. Alle vier Maschinen
sind unmittelbar miteinander gekuppelt und laufen in den Lag'ern L1, L2, L3, L4. B stellt
die Pufferbatterie dar, die durch die Leitung V mit den Stromabnehmern auf den Kommutatoren
C1 und C2 verbunden ist. An die
Schleifringe S1, S2 sind die Wechselstromleitungen
I, II angeschlossen. Die Drehstromleitumgen III führen zu dem Drehstrommotor
M. Die Erregerleitung IV speist die Magnetwicklung W2 des Umformers; die
Stromstärke wird durch den automatischen Spannungsregler R2, der auf die Änderungen
der Klemmspannung der Leitungen I, II anspricht, geregelt. Die Magnetwicklung der
Zusatzmaschine Z ist als Differentialwicklung ausgeführt, ein Zweig wird unmittelbar von
der Erregerleitung IV abgezweigt, der andere Zweig wird durch den selbsttätigen Regler R1
in Abhängigkeit von der Energieaufnahme der Leitung III geregelt, t stellt einen zu diesem
Regler führenden Serientransformator dar. Die Nebenschlußleitung des Reglers führt zu
dem neutralen Punkt der Drehstromwicklung W1. Die Kupplung und Lagerung der
Maschine kann natürlich ' auf beliebige Art ausgeführt werden. Die Zusatzmaschine und
der Erreger könnten auch besondere Antriebsmotoren erhalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zum Ausgleich von Belastungsschwankungen in Wecbselstromanlagen, die aus einem mechanisch angetriebenen Einankerumformer gespeist werden, der gleichzeitig unter Zwischenschaltung einer selbsttätig geregelten Zusatzmaschine auf eine Pufferbatterie arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregung des Umformers in Abhängigkeit von der Spannung im Wechselstromnetz und die Erregung der Zusatzmaschine' in Abhängigkeit von der Belastung des Antriebsmotors selbsttätig geregelt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE198547C true DE198547C (de) |
Family
ID=461335
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT198547D Active DE198547C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE198547C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE929737C (de) * | 1942-04-10 | 1955-07-04 | Siemens Ag | Stromversorgungsanlage fuer Geraete der Fernmeldetechnik, insbesondere fuer Fernsprechverstaerker |
-
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- DE DENDAT198547D patent/DE198547C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE929737C (de) * | 1942-04-10 | 1955-07-04 | Siemens Ag | Stromversorgungsanlage fuer Geraete der Fernmeldetechnik, insbesondere fuer Fernsprechverstaerker |
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