DE419488C - Senkkraftschaltung fuer Gleichstromhauptschlussmotoren - Google Patents

Senkkraftschaltung fuer Gleichstromhauptschlussmotoren

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Publication number
DE419488C
DE419488C DEM84425D DEM0084425D DE419488C DE 419488 C DE419488 C DE 419488C DE M84425 D DEM84425 D DE M84425D DE M0084425 D DEM0084425 D DE M0084425D DE 419488 C DE419488 C DE 419488C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
motor
motors
direct current
exciter
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Expired
Application number
DEM84425D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Messmer
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MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00—Other constructional features or details
    • B66C13/18—Control systems or devices
    • B66C13/22—Control systems or devices for electric drives
    • B66C13/23—Circuits for controlling the lowering of the load
    • B66C13/24—Circuits for controlling the lowering of the load by DC motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 6. OKTOBER 1925.
REICHS PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35 b GRUPPE
(M 84425
Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg A. G. in Nürnberg *).
Senkkraftschaltung für Gleichstromhauptschlußmotoren. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. März 1924 ab.
Bei den bekannten Gleichstromsenkkraftschaltungen für Hubwerke mit Hauptschlußmotoren arbeitet der Motor beim Heben als Hauptschlußmotor und wird durch Widerstände reguliert. In den Senkstellungen dagegen wird der Motor als Nebenschlußmaschine geschaltet und arbeitet bei kleinen Lasten als Motor und bei großen durchziehenden Lasten als Generator und liefert
to Strom ins Netz zurück. Die Feldwicklung liegt hierbei in allen Senkstellungen mit einem vorgeschalteten Widerstand am Netz. Da jedoch die Erregung des Feldes nur etwa 3 Prozent der Motorleistung beträgt, so müssen etwa 97 Prozent der Leistungsaufnahme des Motors in den Senkkraftstellungen in Widerständen vernichtet werden. Die Folge hiervon ist. daß die Einschaltstromstärken in den Senkstellungen ganz beträchtlich ausfallen. '
Es sind Schaltungen bekannt geworden, bei welchen der Hauptschlußmator, z. B. beim Bremsen von Fahrzeugen, von einer Nebenschlußmaschine erregt wird, um eine Energierückgewinnung zu erzielen. Die Nebenschlußmaschine wird hierbei von einem besonderen Motor angetrieben. Eine dritte Maschine, welche vom Hauptmotor angetrieben und vom Netz konstant erregt wird, speist die Erregerwicklung der Erregermaschine.
Die neue Senkkraftschaltung unterscheidet sich von der bekannten Schaltung dadurch, daß nur eine Hilfsmaschine erforderlich wird, welche im vorliegenden Falle mit dem Hubmotor gekuppelt ist oder durch ein Vorgelege von diesem angetrieben werden kann. Die
*j Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Karl Meßmer in Nürnberg.
Erregermaschine besitzt wie der Hubmotor Hauptschlußwicklung, woraus sich der weitere Vorteil ergibt, daß beide Maschinen beim Heben in Serie geschaltet werden können, wodurch die Erregermaschine als Motor läuft und den Hubmotor unterstützt, während sie in den Senkstellungen die Erregung des Hubmotors übernimmt. Die Umschaltung geschieht selbsttätig, sobald die ίο Steuerwalze auf Senken geschaltet wird und die Erregermaschine sich so beschleunigt hat, daß sie Spannung abgeben kann. Da man in der Bemessung der Erregermaschine nicht beschränkt ist, bietet sich dadurch oft Gelegenheit, einen kleineren Hubmotor zu wählen und mit der Erregermaschine einen Ausgleich zu schaffen.
Besonders vorteilhaft ist, da.ß bei der neuen Schaltung die Leitungsanlage äußerst einfach ausfällt, indem die Erregermaschine unmittelbar im Feldstromkreis des Hubmotors liegt und durch die Steuerung nicht beeinflußt zu werden braucht. Für die neue Schaltung kommen die gleichen Steuerapparate wie für die Fahrwerke zur Verwendung. Es ergibt sich hieraus, daß bei der Anwendung von Starkstromendausschaltern zwei Schleifleitungen weniger erforderlich sind als bisher.
Bemerkt sei auch, daß die Kosten für die Erregermaschine bei kleineren Leistungen allein durch die Mehrkosten für eine größere Sondersteuerwalze mit Feldzusatzwiclerständen aufgewogen werden und bei großen Leistungen die HubäusrüVtüng sogar billiger ausfällt.
Die neue S enkkr äff schaltung "ist auf der Zeichnung dargestellt:
Abb. ι zeigt die Schaltung, wenn sich der Steuerschalter in der Ausschaltestellung befindet. Es bedeutet α den Anker des HubmotorSj b die FunkenbJässpule, c den Anlaßwiderstand, d die Feldwicklung des Hubmotors, e den Anker der Erregermaschine, / die Feldwicklung der Erregermaschine, g einen Hilfskontakt.
Abb. 2 zeigt die Schaltung beim Heben, wenn sich der Steuerschalter auf' einer Anfangsschaltstellung befindet. Der Strom fließt hierbei, von + über den Anker a des Hubmotors, die Fuhkenblasspüle b, die AnlaBwiderstände c, die Feldwicklung d des Hubmotors und von hier über den Anker e und das Feld / der Erregermaschine nach —. Beide Maschinen liegen Hintereinander am Netz und laufen als Miotoren im Hubsinne.
Die weiteren Schaltstellungen ergeben das gleiche Bild, nur mit dem Unterschiede, daß
! die Anlaßwiderstände beim Weiterschalten j im Hubsinne allmählich überbrückt werden.
Abb. 3 zeigt die Schaltung in den Senkstellungen. In der Anfangsschaltstellung ist der Anker α umgeschaltet und läuft bei geöffnetem Schütz h zunächst als Hauptschlußmotor an. Die. ·Schaltung ist sonst die 6S gleiche wie vorhin, nur mit dem Unterschiede, daß nunmehr der Kontakt g durch den Steuerschalter in aillen Senkstellungen geschlossen ist. Die mit dem Hubmotor gekuppelte'Erregermaschine hat ihre Drehrichtung gleichfalls geändert. Die elektromotorische Kraft hat dadurch gleichfalls ihre Richtung geändert, und die Erregermaschine läuft nun als Generator und erhöht im ersten Moment die Netzspannung. Sobald die Erregermaschine Spannung abgibt, wird das Schütz h erregt und schaltet ein. Dadurch liegt der Anker α des Hubmotors über die Funkenblasspule b und über die Anlaßwiderstände c am Netz, und die Erregermaschine übernimmt selbsttätig die Erregung der Feldwicklung d des Hubmotors. Hierbei fließt der Erregerstrom vom Anker e ausgehend über die Feldwicklung /, über Schütz h und über die Feldwicklung d des HüBmötofs zum Anker e zurück.
Die Schaltung nach Abb. 4 unterscheidet 'Sieh von der nach Abb.-3" dadurch, daß die Erregermaschine in bekannter Weise eine Verbundwitklung f erhält, -welche vom Ankerstrom des Hubmotors durchflossen wird. In den weiteren 'Schältstellungen bleibt die Schaltung die gleiche, es werden nur, wie beim Heben, die Anlaßwiderstände c beim Weiterschalteri' im Senksinne allmählich überbrückt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Senkkfaftschaltung für Gleichstromhauptschlußmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß 'der Gleichstrotnhauptschlußrriotor (a, 'd) von einer Hauptschlußerregermäschtne (e, f) erregt wird, welche beim' Heben mit dem Hubmotor hinteremandergeschaltet ist und als "Motor den Hubmötor; unterstützt, beim Senken dagegen das Feld des Hubmotors, dessen Anker (α) über die Anlaßwiderstände (c) am Netz liegt, unabhängig vom Netzstrom erregt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM84425D 1924-03-25 1924-03-25 Senkkraftschaltung fuer Gleichstromhauptschlussmotoren Expired DE419488C (de)

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DE419488C true DE419488C (de) 1925-10-06

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DE (1) DE419488C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1289278B (de) * 1966-07-02 1969-02-13 Siemens Ag Einrichtung zum Antrieb von Hubwerken mittels eines Gleichstrom-Reihenschlussmotors als Hubmotor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1289278B (de) * 1966-07-02 1969-02-13 Siemens Ag Einrichtung zum Antrieb von Hubwerken mittels eines Gleichstrom-Reihenschlussmotors als Hubmotor

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