AT117372B - Nutzbremsschaltung für Einphasenkollektormotoren. - Google Patents
Nutzbremsschaltung für Einphasenkollektormotoren.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Nutzbremsschaltung für Einphasenkollektormotoren. EMI1.1 ergeben sich aber sehr grosse Änderungen in der aufgenommenen oder abgegebenen Blindleistung, und es ist nicht möglich, die Fahrleitung bei allen Betriebszuständen vom Blindstrom zu entlasten. Infolge der Phasenverschiebung wird die Erwärmung der Triebmotoren höher und die Kommutierung schlechter. Durch die erfindungsgemässe Anordnung werden diese Nachteile vermindert bzw. ganz aufgehoben und wird ausserdem die Beeinflussung der Bremskrafteharakteristik im jeweils gewünschten Sinne erleichtert. Bei gegebener Bremsleistung erhält man kleinere Maschinen und daher geringeres Gewicht als bei den bekannten Anordnungen. Nach der Erfindung erfolgt die Erregung der Triebmotoren in an sich bekannter Weise durch den Ankerstrom eines Triebmotors oder durch einen eigenen Kollektorgenerator. Diese Erregermaschine wird aber erfindungsgemäss derart fremd erregt, dass das Erregersystem eine dem Triebmotorenstrom proportionale entgegenwirkende Stromkomponente enthält. Hiezu wird zweckmässig die Erregerspannung des Kollektorgenerators aus einer mit der Netzspannung gleichphasigen und einer ihr entgegenwirkenden, dem Triebmotorenstrom proportionalen Spannung zusammengesetzt. Die Fig. 1 und 2 zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung. In diesen sind 1 die Triebmotoren, die während der Nutzbremsung als Generatoren auf das Netz 2 zurückarbeiten. Sie werden von einer als Wechselstromkollektorgenerator ausgebildeten Erregermaschine 3 fremd erregt. Deren Erregerwicklung 4 ist an die Spannungsquelle 5 (z. B. eine Transformatorzwisehenstufe) angeschlossen, die mit dem Netz 2 gleichphasig ist. Im Erregerkreis 4 liegt noch eine Zusatzerregermaschine 6, deren Erregung 7 vom Triebmotorenstrom abhängig ist, wofür der Stromtransformator 8 dient. Die beiden Erregermaschinen 3 und 6 werden von der Antriebsmaschine 9 gemeinsam, vorzugsweise mit konstanter oder annähernd konstanter Drehzahl, angetrieben. Die von der Erregermaschine 6 erzeugte stromabhängige Zusatzspannung wirkt im Erregerkreis 4 der der Netzspannung phasengleichen, stromunabhängigen Komponente entgegen, so dass eine durch zwei verschiedenartige Gesetze bestimmte, zusammengesetzte Charakteristik zustande kommt. Durch die Wahl der Zusatzerregerspannung hat man es in der Hand, Strom-und Drehmomentverlauf in weiten Grenzen zu beeinflussen. Reichliche Bemessung der Maschine 6 bedeutet starke Stromabhängigkeit und damit weiches Arbeiten der ganzen Schaltung im Betrieb. Die Stromstösse bei Überschalten von einer Bremsstufe zur nächsten können hiebei klein gehalten werden. Durch das beschriebene Zusammenwirken der beiden Spannungskomponenten im Erregerkreis des Erregergenerators 3 wird erreicht, dass im ganzen Arbeitsbereich jeder Stufe mit cos tp = 1 oder Blindleistungabgabe ans Netz gearbeitet wird. Da die Erregermaschine 3 nur auf fast rein induktive Widerstände arbeitet, eilt ihr Ankerstrom der induzierten Spannung um 900 nach, so dass die transformatorische Funkenspannung der Stromwendespannung im wesentlichen entgegenwirkt. Wenn sich diese beiden Spannungen aufheben, so kann die Anordnung von Wendepolen entfallen. Durch Einschaltung eines Ohmschen Widerstandes 10 in den Hilfserregerkreis erfolgt eine Ändeiung der Phasenlage der Ströme in diesem sowie im Haupterregerkreis und damit auch der induzierten Spannung in den Triebmotoren. Dies bewirkt eine Verschiebung des Geschwindigkeitsbereiches der einzelnen Bremsstufen, wodurch ebenfalls die Anpassungsfähigkeit des Systems erhöht wird. Haupt-und Hilfserregermaschine können EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> Bei der Anordnung nach Fig. 2 dient als Erregermaschine 3 einer der Triebmotoren, der genau so, wie früher die Erregermasehine 3, fremd erregt wird. Diese Anordnung ergibt geringere Gewichte der Erregerformer und der zusätzlichen Ausrüstungen. Alle übrigen Triebmotoren werden wie oben zum Bremsen verwendet. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Nutzbremsschaltung für Einphasenkollektormotoren mit Fremderregung, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Erregergenerator (3) derart fremd erregt ist, dass das Erregersystem eine dem Nutzbrems- strom proportionale entgegenwirkende Stromkomponente enthält.
Claims (1)
- 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregerspannung des Kollektor- generators (3) aus einer mit der Netzspannung gleichphasigen und einer ihr entgegenwirkenden, dem Nutzbremsstrom proportionalen Spannung zusammengesetzt ist.3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Nutzbremsstrom proportionale Erregerspannungskomponente durch eine als Einphasenkollektormaschine ausgebildete Zusatzerregermaschine (6) erzeugt wird.4. Schaltung nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Nutzbrems- str. om proportionale Erregerspannungskompönente diesem auch phasengleich ist.5. Schaltung nach den Anprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzerreger- maschine (6) vom Nutzbremsstrom, erforderlichenfalls unter Zwischenschaltung eines Stromwandlers dz erregt ist.6. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch Ohmsche Widerstände (10) im Erregerkreis der Erregermasehine (3) zur Beeinflussung der Drehmomentcharakteristik.7. Schaltung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Erregermaschine ohne Wendepole, bei der die transformatorische EMK in den kommutierenden Spulen derart bemessen ist, dass sie die Stromwendespannung kompensiert. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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| AT117372D AT117372B (de) | 1928-08-22 | 1928-08-22 | Nutzbremsschaltung für Einphasenkollektormotoren. |
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