DE494171C - Kippvorrichtung fuer Wagenkasten, insbesondere von Lastkraftfahrzeugen - Google Patents
Kippvorrichtung fuer Wagenkasten, insbesondere von LastkraftfahrzeugenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P1/00—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
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- B60P1/16—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by fluid-operated mechanisms
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Description
- Kippvorrichtung für Wagenkasten, insbesondere von Lastkraftfahrzeugen An Lastkraftfahrzeugen hat man bereits Kippvorrichtungen für den Wagenkasten vorgesehen, in welchen ein in der Längsrichtung des Fahrzeugs verschiebbares Druckglied mit einer Querachse verbunden ist. Nach der vorliegenden Erfindung sitzen auf der Querachse gezahnte Segmente, die sich auf am Fahrgestell befestigten Zahnstangen beim Verschieben des Druckgliedes abwälzen und mit einem in der Fahrstellung des Kastens nach abwärts ragenden Arm versehen sind, der durch einen Lenker an den Wagenkasten angeschlossen ist. Durch die Abwälzung des Zahnsegments wird der Lenker ausgeschwungen und dadurch der Kasten angehoben und um am rückwärtigen Ende angeordnete Querzapfen gekippt. Um das Kippen des Wagenkastens von der Waagerechten in die Entleerungslage und umgekehrt in verschiedenen Stellungen verschieden zu gestalten, nimmt der Radius des Wälzungskreises der Zahnsegmente beim Kippen allmählich ab, wenn die Entleerung beabsichtigt wird, oder zu, wenn der Wagenkasten wieder in die Fahrstellung gebracht werden soll. Zur Unterstützung der für die Abwälzung der Zahnsegmente angeordneten Zahnstangen sind Querträger am Fahrgestell vorgesehen, und von den hinteren Enden der Zahnstangen erstrecken sich Stützstreben zudem vorderen Ende eines Druckzylinders, und wobei das vordere Ende der Zahnstangen durch Stützen mit diesen Streben zwischen ihren Enden verbunden ist. Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel dar, und zwar sind: Abb. I bis 3 Ansichten des Gestelles mit dem Wagenkasten in Fahrstellung und verschiedenen Kipplagen, und Abb. 4 ist eine Draufsicht auf die Kippvorrichtung.
- Auf dem Untergestell I ist der Wagenkasten 2 unter Vermittlung von Balken 3 und Platten 4 befestigt und kann um die Achse 5 am hinteren Ende des Gestelles gekippt werden. Das vordere Ende des Kastens ruht in der Fahrstellung auf Balken 6 auf.
- Zum Kippen des Wagenkastens aus der in Abb. I gezeigten Stellung dient ein Druckzylinder I4, dessen Kolbenstange I7 an einen hülsenförmigen Kreuzkopf I8 angeschlossen ist. Der hülsenförmige Kreuzkopf I8 umschließt eine Querwelle I9, die gleichzeitig die nahe den beiden Enden angeordneten Zahnsegmente 2o lose drehbar trägt. Diese Zahnsegmente stützen sich unter Vermittlung der Zähne 2I bis 25 auf Zahnstangen 9 ab, welche an den Winkeleisen 7 und 8, die sich quer zum Gestell I erstrecken, befestigt sind.
- Die Anzahl der Zähne an den Zahnsegmenten 2o und an den Zahnstangen 9 kann verschieden sein. Der Abstand der Achse der Welle I9 von den Grundkreisen der aufeinanderfolgenden Zähne 2I bis 25 ist jedoch nichtgleich groß. Der Grundkreishalbmesser des Zahnes 21 ist der kleinste, und die andren Halbmesser für die Grundkreise der verschiedenen darauffolgenden Zähne wachsen in Richtung gegen den Zahn 25. Der Radius des Wälzungskreises nimmt also beim Kippen von der Lage nach Abb. I in die Lage nach Abb. 3 allmählich ab und ist bei Beginn der Kippbewegung am größten. Die Zähne Io der Zahnstangen 9 liegen auf einer entsprechend ausgebildeten Abwälzkurve, wie in Abb. I gezeigt.
- Zur Verbindung des Druckzylinders I4, dem das Druckmittel bei I5 zugeführt und bei I6 abgeführt wird, erheben sich von den quer verlegten Winkeleisen 7 am rückwärtigen Ende der Zahnstangen 9 die Ansätze II, von welchen aus Streben I2 zum Vorderende des Zylinders I4 hingehen. Die Winkeleisen 8, an die das vordere Ende der Zahnstangen angeschlossen ist, sind mit diesen Streben durch die in Abb. 4 dargestellten Winkelstützen I3 fest verbunden, um eine äußerst starre Verbindung dieser Teile herbeizuführen.
- Nach Abb. I bis 3 ist jedes Zahnsegment 2o mit einem Arm 26 versehen, und ein Lenker 27 schließt sich an das freie Ende dieses Armes an, um an seinem anderen Ende bei 28 gelenkig an der Platte 29 der Träger 3 des Kastens 2 befestigt zu sein.
- Beim Eintritt des Druckmittels in den Zylinder I4 verschiebt sich die Kolbenstange I7 nach rechts (Abb. I bis 3), und dadurch wird auch die Welle I9 nach rechts verschoben, so daß sich die Zahnsegmente 2o auf den Zahnstangen 9 abwälzen. Um bei Beginn der Kippbewegung das Beharrungsvermögen der Last zu überwinden, muß die Kippkraft sehr groß sein. Zu diesem Zweck ist der Hebelarm zwischen dem Zahn 25 und der Drehachse I9 der Zahnsegmente, der bei Beginn der Kippbewegung in Wirkung tritt, am größten, und er nimmt mit Anhebung des Kastens allmählich ab. Beim Anheben rückt auch die Last nach hinten, was zur Erleichterung der weiteren Kippbewegung beiträgt. Dabei bleibt der Druck, der auf den Kolben im Zylinder I4 ausgeübt wird, im wesentlichen während der ganzen Kippbewegung gleichförmig.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Kippvorrichtung für Wagenkasten, insbesondere von Lastkraftfahrzeugen, mit einem mit einer Querachse verbundenen und in der Längsrichtung des Fahrzeugs verschiebbaren Druckgliede, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Querachse (I9) Zahnsegmente (2o) sitzen, die sich auf an dem Fahrgestell befestigten Zahnstangen (9) beim Verschieben des Druckgliedes abwälzen und mit einem in der Fahrstellung des Kastens nach abwärts ragenden Arm (26) versehen sind, der durch einen Lenker mit dem Wagenkasten (2) verbunden ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Radius des Wälzungskreises der Zahnsegmente (2o) beim Kippen allmählich abnimmt und bei Beginn der Kippbewegung am größten ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstangen (9) in der Längsrichtung des Fahrzeugs verlaufen und an zwei hintereinanderliegenden Querträgern (7, des Fahrgestells befestigt sind und von den hinteren Enden der Zahnstangen (g Stützstreben (12) zu dem vorderen Ende des Druckzylinders (r4) gehen, wobei der vordere Querträger (8) durch Stützen (13) mit dem mittleren Teil der Stützstreben (12) verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW79470D DE494171C (de) | 1928-05-27 | 1928-05-27 | Kippvorrichtung fuer Wagenkasten, insbesondere von Lastkraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW79470D DE494171C (de) | 1928-05-27 | 1928-05-27 | Kippvorrichtung fuer Wagenkasten, insbesondere von Lastkraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE494171C true DE494171C (de) | 1930-03-19 |
Family
ID=7610827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW79470D Expired DE494171C (de) | 1928-05-27 | 1928-05-27 | Kippvorrichtung fuer Wagenkasten, insbesondere von Lastkraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE494171C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE928624C (de) * | 1949-07-03 | 1955-06-06 | Adolf Hoeschle | Lastkraftwagenkipper |
| DE964377C (de) * | 1951-03-16 | 1957-05-23 | Hans Zoeller | Handantrieb fuer eine hydraulische Kipperpumpe an Fahrzeugen |
-
1928
- 1928-05-27 DE DEW79470D patent/DE494171C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE928624C (de) * | 1949-07-03 | 1955-06-06 | Adolf Hoeschle | Lastkraftwagenkipper |
| DE964377C (de) * | 1951-03-16 | 1957-05-23 | Hans Zoeller | Handantrieb fuer eine hydraulische Kipperpumpe an Fahrzeugen |
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