DE490569C - Klammer zur Verhinderung von Trockenrissen an Eisenbahnholzschwellen - Google Patents

Klammer zur Verhinderung von Trockenrissen an Eisenbahnholzschwellen

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DE490569C
DE490569C DET33869D DET0033869D DE490569C DE 490569 C DE490569 C DE 490569C DE T33869 D DET33869 D DE T33869D DE T0033869 D DET0033869 D DE T0033869D DE 490569 C DE490569 C DE 490569C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B3/00Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
    • E01B3/02Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from wood
    • E01B3/04Means for preventing cleaving
    • E01B3/06Anti-cracking dogs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Klammer zur Verhinderung von Trockenrissen an Eisenbahnholzschwellen Es ist bereits eine ganze Reihe von Klammern bekannt zur Verhinderung der Trockenrisse von Eisenbahnholzschwellen oder anderem Nutzholz, die aus mit verschiedenförmigen, aus der Ebene der Klammer zweiseitig vortretenden und abgebogenen Zahnungen versehenen Flacheisen bestehen und hochkant in die Stirnfläche des Holzes eingetrieben werden. Das Eintreiben derartiger Klammern ist einesteils umständlich, andernteils verursachen sie :eine beträchtliche Zerstörung der Holzfasern.
  • Es ist auch eine Klammer bekannt, die aus einem ebenen, ungezahnten, am unteren Teil in der Mitte mit einem Ausschnitt versehenen Flacheisen besteht, in des--en seitlichen, nicht ausgeschnittenen Teilen auf die Längskante des Flacheisens senkrechte Schlitze angebracht sind, die von oben nach unten in bestimmter Tiefe in das Flacheisen eindringen. Dieses Flacheisen wird in die Stirnfläche des Holzes eingetrieben, worauf dann in die Schlitze quer zu den Seitenflächen des Flacheisens liegende klingenartige Platten eingetrieben werden, die von unten nach oben reichende Schlitze blzsitzen, so daß diese Platten die zwischenliegenden Holzteile zusammenfassen, um die Bildung von Rissen zu verhindern. Obwohl das Eintreiben dieser Klammern leichter zu bewerkstelligen und die Zerstörung der Holzfasern ebenfalls soweit als möglich ausgeschaltet ist, haben sich im Gebrauch auch diese Klammern nicht biewährt, weil die beim Trocknen dus Holzes auftretenden Spannungen die abstandsgleich liegenden Querplatten in entgegengesetzte Richtungen nach außen zu spannen trachteten, und daher auf die Platten eine nach oben gerichtete Teilkraft zur Wirkung gelängt, wodurch dieselben allmählich aus dem Holz hinausgedrängt werden.
  • Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile der letzterwähnten Klammern, wobei auch noch verschiedene andere Vorteile erreicht werden.
  • Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht Abb. i die bekannte Klammer in Ansicht, Abb. a und 3 die erfindungsgemäße Klammer in Draufsicht und Seitenansicht, Abb. q. die `Klingenplatte in Vorderansicht. Die Abb. 5 und 6 zeigen ein Werkzeug zum Eintreiben der Klammer in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, und in Draufsicht.
  • In den Abb. 7 bis i q. ist eine weitere Ausführungsform des Werkzeuges zum Eintreiben der Klammern veranschaulicht, welches auch noch mit einer Vorrichtung versehen ist, mittels welcher das Werkzeug nach. dem Eintreiben der Klammer leicht aus dem Holze gehoben werden kann.
  • Abb. 7 veranschaulicht dieses Werkzeug in Draufsicht, teilweise im Schnitt, Abb. 8 in Ansicht, teilweise im Schnitt, Abb. 9 im Schnitt der Linie x-x der Abb. 8, während die Abb. io bis 1z -und 13 und 14 besondere Ausführungen der Treibplatten und Zungen in Vorder- und Seitenansicht bzw. im Querschnitt nach den Linien y-y bzw. z-z darstellen.
  • Abb. 15 und 16 veranschaulichen in Draufsicht und Ansicht eine weitere Ausführungsform des Eintreibewerkzeuges für kleinere Klammern zum Eintreiben in leicht spaltendes und dünneres Nutzholz, wie Pfosten, Bretter u..dgl.
  • Abb. 17 ist ein Schnitt nach Linie a-u der Abb. 16.
  • In Abb; :i bezeichnet i das an beidem: Seitenteilen höhere, in der Mitte .niedrigere, an den Unterkanten zugeschärfte, in das Holz a eingetriebene bekannte Bandeisen mit auf seinen Kanten senkrechten. Schlitzen 3, in welche die an der Unterkanne ebenfalls zugeschärften, geschlitzten Querplatten oder Klingen eingetrieben sind.: Die gestrichelt gezeichnete Lage derselben zeigt, auf welche Weise das Holz beim Eintrocknen diese Klingen auseinanderzuspreizen und aus demi Holz hinauszudrängen trachtet.
  • Die Abb.. z bis 4 zeigen die :erfudungsgemäße Klammer, die sich von derersteren darin unterscheidet, daß die in das Bandjeis,en geschnittenen Schlitze 3 im Winkel zueinander geneigt angeordnet sind, so daß die im Holz auftretenden Spannungen nicht imstande sind, die Querplatten, 4 in die in Abb. i gestrichelt dargestellte Lage zu bringen und aus dem Holze zu drängen. Die Schlitze können an ihren oberen Enden 3 ein. wenig trichterförmig erwep.teat sein, um die Querplatten 4 leicht und unbehindert aufzunehmen.
  • Die im Bandeisen von oben nach unten und in den Querplatten von unten nach oben verlaufenden Schlitze sind ihrer Länge nach derart bemessen, daß, ins Holzeingetrieben, die oberen Kanten sowohl des Bandeisens als der Querplatten in der Linie der Stirnfläche des Holzes liegen. Selbstverständlich kann die Klammer auch zur Aufnahme von mehr als zwei Querplatten eingerichtet und auch derart angeordnet sein, daß die Querplatten das Bandeisen nicht rechtwinklig, sondern schräg kreuzen, und da ß das Bandeisen in seiner ganzen Länge die gleiche Breite bzw. Höhe besitzt, Die Klammer kann je. nach den Abmessungen des Holzes in verschiedenen Größen hergestellt werden, und gegebenenfalls können auch mehrere Klammern in ein und dieselbe Schwelle o. dgl. eingetrieben werden.
  • Außer dem bereits oben erörterten Vorteil der schrägen Eintreibung der Querplatten zeigt sich der weitere wesentliche Vorteil; daß unter dem Einfluß der Spannungen, diel ein Rissigwerden der Holzes hervorzurufen trachten, nach unten gerichtete Kräfte entstehen, die im Verhältnis zur Größe dieser Spannungen die Klammer noch besser in das Holz hineindrängen und das Herausdrängen unbedingt verhindern. Ferner werden die durch die Klammer aufzunehmenden Zugkräfte auf alle jene Fasergruppen verteilt, die im Holz durch die Querplatten durchgeschnitten werden, während bei senkrechter Eintreibung der Querplatten diese Zugkraft nur jene zwei. Fasergruppen voneinander zu trennen trachtet, zwischen welche die Platte eingetrieben. worden ist. Daher treten im letzteren Falle leicht Risse auf, was bei der neuen Anordnung nicht vorkommt. Die neue Anordnung ist aus diesem Grunde besonders vorteilhaft bei ihrer Anwendung auf dünnere Ware, z. B. Pfosten, Dielen u.. dgl., wo die Gefahr der Rißbildung besonders groß ist.
  • Eine Untersuchung der in der Anordnung auftretenden Kräfte zeigt, daß bei. gleichen Querschnitten die Tragfähigkeit der neuen Anordnung zufolge der schrägen Eintreibung der Querplatten wesentlich größer ist als bei den gleichen, jedoch senkrecht eingetriebenen Querplatten.
  • Die Abb.. 5 und 6 veranschaulichen -ein Werkzeug zum Eintreiben der Klammen. Dieses besteht dem Wesen nach aus einem an der Stirnfläche des Holzes festlegbaren Körper, in dem Schlitze zur Führung des Bandeisens und der Querplatten angeordnet sind, sowie aus den Schlitzen entsprechend geformten Treibplatten 'und Zungen, durch deren Vermittlung das in die Schlitze @eingelegte Bandeisen und die Querplatten unter genauer Führung mittels eines Hammers o. dgl. in das Holz getrieben werden.
  • In den Abb.. 5 und 6 ist eine beispielsweise Ausführungsform dieses Werkzeuges veranschaulicht, dessen Ausbildung unter Berücksichtigung der erforderlichen Festigkeit und der möglichsten Herabminderung des Stoffbedarfes erfolgte, doch ist je-, selbstverständlich, daß diese formale Ausbildungsform nach Belieben abgeändert werden kann, ohne daß dies eine Änderung des Wesens der Erfindung bedeuten würde.
  • Der Leitkörper 5 kann mittels der an demselben befestigten zugespitzten Schraubenbolzen 6 an der Stirnfläche des Holzes befestigt werden. In der mit einer Erhöhung ;' versehenen Brücke 7 des Leitkörpers 5 von sich nach oben. erweitlernder U-Form ist der Längsschlitz 8, und in den beiden Schenkeln, 9, 9 sind die Leitnuten io ausgebildet. In den Schenkeln. 9, 9 sind ferner die gegeneinander geneigt verlaufenden Führungen i i ausgebildet, die den Längsschlitz 8 in der Nähe seiner beiden Enden kreuzen. Zum Werkzeug gehören zweierlei Treibplatten. Die eine besteht aus einer- an ihrer oberen Kante mit einer Schlagfläche i z versehenen rechteckigen Treibplatte 13, die andere aus einer an der oberen Kante mit einer Schlagfläche 14 versehenen Zunge 15; die Abmessungen dieser Treibplatten sind derart, da.ß sie in den entsprechenden Führungen des Leitkörpers( 5 gleiten, und ihre Höhe ist derart bemessen, daß ihre verbreiterten Schlagflächen mit der entsprechenden oberen Fläche des Leitkörpers in Berührung treten, wenn ihre untere Kante in einer Linie mit der unteren Fläche des Leitkörpers 5 zu liegen kommt.
  • Behufs Eintreibung der Klammer wird der Leitkörper 5 mittels der Schraubenbolzen 6 an- der Stirnfläche des Holzes befestigt, das Bandeisen i in den Längsschlitz 8 eingelassen, dann die mit der Schlagfläche 12 versehene Treibplatte i3,eingelegt und mit deren Vermittlung das Bandeisen i vollständig in das Holz eingetrieben. Nun wird die Treibplatte 13 herausgehoben, in die eine Führung i i wird eine Querplatte 4 gelegt, diese unter Vermittlung der mit der Schlagfläche 14 versehenen Zunge 15 in das Holz getrieben und das gleiche mit :einer in der anderen Führung i i eingelegten Querplatte 4 wiederholt, worauf das Eintreiben der Klammer beendigt ist.
  • Verwendet man zwei miteinander in entsprechender Weise vereinigte Zungen 15, so kann man das Eintreiben der beiden Querplatten 4 gleichzeitig ausführen.
  • Das in den Abb. 7 bis 14 veranschaulicht Eintreibewerkzeug weicht nur in Einzelheiten von dem nach den Abb. 5 und 6 ab. Dasselbe besteht der leichteren Herstellung halber aus zwei gleich ausgebildeten Längshälften, die mittels Schrauben 2o, 21 vereinigt sind. An einer derselben ist der Henkel 2z, 23, 24 drehbar befestigt, der gleichzeitig als Hebel zum Ausheben d°s Werkzeuges aus dem Holz dient. Der Längsschlitz 8 und die Führungen i i sind hier mit Führungsnuten 18 bzw. i 9 ausgebildet. Zur zwangsweisen Führung der Treibplatten 13 und Zungen 15 dienen hier die Nut-en 18 in dem Längsschlitz 8 und i9 in den Führungen i r, zu welchem Zwecke die Treibplatte 13 und die Zungen 15 mit entsprachenden Führungsleisten 16 bzw. 17 versehen sind (Abb. io bis 14). Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß selbst im Falle einer Abnutzung der Führungen der Treibplatte 13 und Zungen 15 eine Änderung in der gegenseitigen Lage der Klammerbiestandteile nicht eintreten kann, was bei :einer weit-. gehenden Abnutzung der Klammerführungen. unvermeidlich wäre. Der kleine Schlitz 17a am unteren Ende der Zunge 15 dient dazu, um beim Tragen des Werkzeuges beide Treibplatten im Leitkörper 5 unterbringen zu können.
  • Die Befestigung des Leitkörpers 5 an der Stirnfläche des Holzes :erfolgt hier mittels zwei gegeneinander versetzt angeordnetem Seitenansätzen 25a bzw. z 5b, in denen die am unteren Teil 26, mit Ausnahme der Spitze, zweckmäßig mit schraubengewindeartigen" schwachen Einkerbungen versehenen Bolzen 27 durch die am Boden des Bolzengehäusies und am Kopfe 28 des Bolzens aufliegende Schraubfedern 29 gelagert sind. Der Leitkörper 5 wird auf diese Weise nicht starr, sondern. federnd am Holz befestigt:- Die Federn sind derart bemessen, daß deren größte Federkraft geringer ist als die Kraft; die erforderlich ist, um die Bolzen aus dem Holze zu ziehen. Durch die federnde Anordnung der Bolzen wird erreicht, daß die Erschütterungen, die beim Eintreiben der Klammer auftreten, durch die Federn aufgenommen werden.
  • Die Bolzen 27 und die Feder 29 werden durch eine mittels des Schraubenstöpsels 30 verschließbare Öffnung in die Gehäuse 25a, 25v eingesetzt, und sie können auf diese Weise leicht ausgewechselt werden.
  • In seitlichen Aussparungen des Leitkörpers 5 sind ferner an beiden Seiten mittels der Schrauben 33 Blattfedern 32 befestigt, die einerseits beim Einsetzen der Treibplatte 13 diese durch Reibung festhalten und so beim Tragen gegen Herausfallen sichern:, hauptsächlich dienen aber diese Federn dazu, beim Eintreiben der Klammer auf die Treibplatte 13 bremsend zu, wirken und ihr Zurückspringen zu verhindern.
  • Der mit einem Querhandgriff 23 versehene zweiarmige Hebel. zz, z4 dienteinesteils zum Tragen des Werkzeuges, andernteils aber als Aushebewerkzeug. Beim Eintreiben der Klammer wird der Hebel niedergelegt (Abb. 7), nach dem Eintreiben der Klammer aber um die Drehachse 21 in die Stellung nach Abb. 8 geschwenkt, wobei @er als zweiarmiger Hebel wirkt und den Leitkörper aus dem Holze hebt. Um hierbei dem vom Drehpunkt 21 entfernter liegenden. Bolzen 27 das erforderliche freie Spiel zu gestatten, ist die untere Bohrung 25a' des Gehäuses 25a, aus welcher das untere Ende 26 des Bolzens, 27 austritt, eiförmig ausgebildet, wodurch hin sonst möglicher Bruch des Bolzens 27 verhindert wird.
  • Der Leitkörper des Eintneiblewerkzeuges gemäß Abb. 15 bis 17 zeigt, abgesehen von seiner Form und seinen kleineren Abmessungen, hauptsächlich die Abweichung, daß er nicht mittels zwei, sondern mittels vier (schwächeren bzw. dünneren) Bolzen 27 am Holz befestigt wird, die ebenfalls federnd gelagert sind. Ferner geschieht das Ausheben des Werkzeuges mittels zwei um die Verbindungsschrauben 20, 21 drehbaren, von der senkrechten Mittelachse gleich weit gelagerten Hebeln 35, 37, deren @äuß;ene Querstücke 36 mittels des durch den Handgriff 41 geführten Drahtseiles 40 miteinander verbunden sind. Beim Eintreiben der Klammer liegen die beiden Hebel waagerecht, beim Ausheben des Werkzeuges werden dieselben, wie gestrichelt angedeutet, mittels des Handgriges 41 in senkrechte Lage gehoben (Abt. 16). Die Anschläge 38 bzw. 39 an beiden Seiten des Leitkörpers 5 dienen hierbei zur Sicherung bzw. Begrenzung der waagerechten bzw. senkrechten Lage der Hebel.
  • Die Lagerung der Befestigungsbolzen 27 ist hier derart ausgebildet, daß die Befestigung des Werkzeuges am Holz mittels der großen Treibplatte 13 vorgenommen werden kann. Die Gehäuse 42 bzw. 43 für die Bolzen 27 sind nach oben offen.. Diese Bolzen sind in entsprechendem Abstand voneinander mit zwei Bunden 28 versehen. Die Splinte 44 sichern. die Bolzen 27 vor dem Herausfallen aus den Gehäusen 42, 43. Zwischen dem Boden der Gehäuse 42 und 43 und dem unteren Bund 28 der Bolzen 27 sind die Schraubfedern 29 lose eingesetzt.
  • Wird der Leitkörper 5 bei waagerecht liegenden Hebeln 35, 37 auf die Stirnfläche des Holzes aufgesetzt, so treten die Enden 26 der Bolzen 27 vollständig in die Gehäuse 42, 43 ein, während die oberen Teile derselben mit den oberen Bunden 28 aus den Gehäusen vorstehen und die unteren Bunde 28 auf den Schraubfedern 29 aufliegen. Die für dieses Werkzeug bestimmte große Treibplatte 13 besitzt eine Schlagfläche 12 von solcher Breite, daß sie über die oberen Bunde der Bolzen 27 reicht. Wird nun die Treibplatte 13 in den Längsschlitz 8 eingeführt und mit dem Hammer eingetrieben, so werden die Bolzen 27 gegen den Druck der Schraubfeder 29 gleichzeitig in das Holz eingetrieben bzw. der Leitkörper am Holz befestigt, worauf nun das Eintreiben der Klammer in. bereits beschriebener Weise erfolgen kann.
  • Das Ausheben des Leitkörpers wird dann mittels des Handgriffes 41 durch einfachen. geraden 'Zug vorgenommen.
  • Die verhältnismäßig dünnen Bolzen 27 sind hier, wie ersichtlich, beire Eintneibien zwangsweise geführt und gegen Verbiegunggesichert. Im Bedarfsfalle sind sie leicht auswechselbar, da bloß der Splint 44 entfernt werden muß, um einen Bolzen 27 herausnehmen und durch einen neuen ersetzen zu können.
  • Wie aus obiger Schilderung ersichtlich, besteht das Wesen. des erfindungsgemäßen Eintreibewerkzeuges hauptsächlich darin, daß mittels desselben die Bestandteile der Klammer - durchwegs unter Zwangsführung in das Holz eingetrieben werden können, wodurch deren genaue Lagerung gesichert und das Eintreiben in dem Maße (erleichtert wild, daß es auch durch den ungeübtesten Arbeiter einwandfrei, vorgenommen werden kann.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE :' i. Klammer zur Verhinderung von Trockenrissen an Eisenbahnholzschwellen, Balken. u. dgl., bestehend aus einem in die Stirnfläche des Holzes einzutreibenden Bandeisen und aus. dieses kreuzend einzutreibenden Querplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Querplatten (4) gegeneinander geneigt vierlaufend angeordnet sind (Abt. 2 und 3).
  2. 2. Ausführungsform der Klammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Bandeisen (i) mit-von oben nach unten gegeneinander geneigt: verlaufenden Schlitzen. (3) zur Aufnahme der von unten nach oben geschlitzten Querplatten (4) versehen ist (Ab.b, 2 bis; 4).
  3. 3. Ausführungsform der Klammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (3) des Bandeisims (i) an ihren oberen Enden (3') trichterförmig erweitert sind (Abt. 3).
  4. 4. Werkzeug zum Eintreiben der Klammer nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch :einen an. der Stirnfläche des Holzes festlegbaren Leitkörper (5), an dem ein zur Aufnahme des Bandeisens (i) dienender Längsschlitz (8) und zur Aufnahme der Querplatten (4) dienende, gegeneinander geneigt verlaufende Führungen (i i) angeordnet sind, und durch in die Führungen (i i) passende Treibplatte (13) für das Eintreiben des Bandeisens (i) und Zungen. (15) für das Eintreiben der Querplatten (Abt. 5 und 6).
  5. 5. Ausführungsform des: Werkzeuges gemäß Anspruch 4, gekennzeichnet dadurch, daß; der zur Aufnahme des Band= eisens (i) und der Querplatte (4) dienende Längsschlitz (8) und die Führungen (i i) mit Nuten (18, i g) zur Führung der mit Führungsleisten (16, 17) ausgestatteten Treibplatte (13) und Zungen (15) versehen sind (Abb. 7, 8 und io bis 14).
  6. 6. Ausführungsform des Werkzeuges gemäß den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zu seiner Befestigung am Holz federnd gelagerte und an ihren Enden (26) mit Querkerbungen. versehene Bolzen (27) angeordnet sind (Abb. 9).
  7. 7. Ausführungsform des Werkzeuges gemäß den Ansprüchen 4 bis 6, gekennzeichnet durch in seitlichen Aussparungen des Leitkörpers (5) angeordnete und in dessen Längsschlitz (8) mit ihren federnden Enden ein wenig hineinragende, auf die Treibplatte (13) bremsend wirkende Blattfedern (32) (Abb. 9). B.
  8. Ausführungsform des Werkzeuges gemäß den Ansprüchen 4. bis 7, gekennzeichnet durch einen an der seinen Endseite des Leitkörpiers (5) drehbar befestigten zweiarmigen Hebel (22, 24) zum Ausheben des Werkzeuges aus dem Holz (Abb. 7 und 8).
  9. 9. Ausführungsform des Werkzeuges gamäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiarmige Hebel (22, 24) mit einem Querhandgriff' (23) versehen ist (Abb. 7, 8). io. Ausführungsform des Werkzeuges gemäß den Ansprüchen 4 bis 7, gekennzeichnet durch zwei an beiden Endseiten des Leitkörpers (5) drehbar angeordnete, über einen Handgriff (41) miteinander verbundene und als Traghenkel verwendbare zweiarmige Hebel (35, 35) zum Ausheben des Werkzeuges aus. dem Holz (Abb. 15 und 16). i i. Ausführungsform des Werkzeuges gemäß Anspruch io, gekennzeichnet dadurch, daß die Befestigungsbolzen (27) desselben in nach oben offenen Seitengehäusen (42) gegen Herausfallen ge-.sichert untergebracht und mit je zwei Bunden (28, 28) versehen sind, von denen der untere auf .einer unter demselben den Bolzen (27) umgebenden Schraubfeder (29) ruht (Abb-.15 bis 17).
DET33869D 1927-03-22 1927-08-16 Klammer zur Verhinderung von Trockenrissen an Eisenbahnholzschwellen Expired DE490569C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2181810C2 (ru) * 1999-12-24 2002-04-27 Государственное унитарное предприятие Научно-внедренческий центр "Путевые машины" Способ закрепления шпал от растрескивания и устройство для осуществления способа

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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RU2181810C2 (ru) * 1999-12-24 2002-04-27 Государственное унитарное предприятие Научно-внедренческий центр "Путевые машины" Способ закрепления шпал от растрескивания и устройство для осуществления способа

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