AT237912B - Ablängmaß - Google Patents

Ablängmaß

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Publication number
AT237912B
AT237912B AT657663A AT657663A AT237912B AT 237912 B AT237912 B AT 237912B AT 657663 A AT657663 A AT 657663A AT 657663 A AT657663 A AT 657663A AT 237912 B AT237912 B AT 237912B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
bolt
length
cut
trunk
marking
Prior art date
Application number
AT657663A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Weinwurm
Original Assignee
Friedrich Weinwurm
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25HWORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
    • B25H7/00Marking-out or setting-out work
    • B25H7/04Devices, e.g. scribers, for marking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Ablängmass 
Die Erfindung betrifft ein in der Forstwirtschaft zum Ablängen von Stammholz verwendetes Ablängmass. 



   Als Ablängmass wird bisher meist ein einfacher Holzstab verwendet, der bei einem Durchmesser von 1 bis 3 cm   1 - 2   m lang ist. Dieser Stab wird an das Stammholz angelegt und darauf wird am Ende des Stabes der Stamm mit Hilfe einer Axt angekerbt. In der Folge wird das andere Ende des Stabes an diese Kerbe angelegt und beim erstenEnde des Stabes wieder eine Markierung auf dem Stamm aufgebracht und so fort, bis die gewünschte Länge erreicht ist. 



   Als verbesserte Ausführung dieses Stabes sind Ablängstäbe mit Anschlag und Reisser oder Anschlag und Säge in Verwendung. Die Säge sowie der Reisser haben den Zweck, die einzelnen Messungen am Holzstamm zu markieren, und ersetzen somit die bei einem einfachen Holzstab verwendete Axt. 



   Von den oben angeführtenAblängmassen haben die einfachen Stäbe den Nachteil, dass   mitihrerHil-   fe nur sehr ungenaue Messungen möglich sind. 



   Durch diese Ungenauigkeiten treten, speziell bei in Akkordarbeit durchgeführtem Ablängen des Stammholzes,   off übermass   bis zu   10% derGesamtlänge   auf. Werden dann im Sägewerk die Stämme auf genaue Masse gebracht, so fällt durch die Übermasse Holz an, das nur als Brennholz verwendet werden kann. Darüber hinaus ist   das Ablängen mit dem Holzstab   sehr arbeitsintensiv, da der Stamm jedesmal mit mehreren Axtschlägen eingekerbt werden muss. 



   Die mit Anschlag und Reisser oder Anschlag und Säge versehene, verbesserte Ausführung eines Ab-   längmasses,   ist zwar wesentlich genauer, hat jedoch den Nachteil, dass die Handhabung anstrengend und zeitraubend ist. 



   Weiters ist als Ablängvorrichtung auch noch ein Ablängzirkel bekannt, welcher zwar sehr genaue Messungen zulässt, aber sehr umständlich zu handhaben ist und ebenfalls einen   grossen Kraftaufwand   erfordert. 



   Der Gegenstand der Erfindung betrifft ein Ablängmass für Baumstämme, bestehend aus einem Stab, der an einem Ende mit einer Markierungsvorrichtung und am ändern Ende mit einem Anschlag versehen ist. Die oben angeführten Nachteile der gebräuchlichen Ablängmasse dieser Art werden erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass der Anschlag aus einem am Stab befestigten, senkrecht zu diesem stehenden Bolzen besteht und die Markierungsvorrichtung, welche sich auf einem parallel zum ersten Bolzen am andern Ende des Stabes angeordneten zweiten Bolzen. befindet, geeignet ist, durch Schlag auf ihren Bolzen den Stamm mit einer Markierung zu versehen, in die der Endteil des ersten Bolzens einsetzbar ist. 



   Vorzugsweise besteht die Markierungsvorrichtung aus einem mit dem zweiten Bolzen aus einem Stück bestehenden, vorzugsweise leicht konischen Rohr, dessen Ende mit einer Schneide versehen ist und dessen Bohrung in einer seitlichen Öffnung nach aussen mündet. 



   Bei Gebrauch wird dieses Ablängmass auf den Stamm aufgelegt, worauf durch die Markierungsvorrichtung mittels Schlagwirkung am Stamm eine Marke angebracht wird. Im nächsten Arbeitsschritt wird der erste Bolzen in diese Markierung eingesetzt und daraufhin mit der Markierungsvorrichtung die nach ste Markierung angebracht und so fort, bis die gewünschte Länge erreicht ist. 



   Durch den Gegenstand der Erfindung werden die bei den üblichen Ablängmassen auftretenden Nachteile vollständig vermieden. Einerseits können die Markierungen äusserst genau genommen werden, wodurch   keinerleiübermasse   mehr auftreten. Anderseits ist das Ablängen mit Hilfe dieses Ablängmasses weit weniger arbeitsintensiv als das Ablängen mit den bekannten Massen, da die Markierung jeweils schon mit 

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 einem einzigen Schlag auf den Stamm aufgebracht werden kann. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. 



   In   der Zeichnung zeigen Fig. l ein Ablängmass   nach der Erfindung in Ansicht und Fig. 2 ein Detail aus Fig. 1. teilweise geschnitten. 
 EMI2.1 
 dern Ende einen Bolzen 5 mit einer Markierungsvorrichtung trägt. Der Stahlstab 1 ist mit   eine* Markie-   rung 2 versehen, durch die auch das Bemessen anderer Längen als der vielfachen Länge des Stabes, die üblicherweise 1 m beträgt, vorgenommen werden kann. Weiters ist am Stahlstab 1 ein Handgriff 3 angeordnet. Der am einenEnde des Stabes 1 angeschweisste Bolzen 5 weist ungefähr die gleiche Stärke auf wie der Mittelteil 1 und geht an seiner Unterseite in ein Rohr 6 über, das an seinem unteren Ende mit einer Schneide 7 versehen ist und dessen Bohrung oben in einer seitlichen Ausnehmung mündet.

   Der am andern Ende des Rohres angeschweisste Bolzen 9 hat einen Durchmesser, der die lichte Weise. des Rohres 6 nicht übersteigt. 



   Bei Verwendung wird das Ablängmass auf den Stamm aufgesetzt, worauf mittels eines Schlages mit einem Hammer oder mit einer Axt das Rohr 6 mit seiner Schneide 7 in die Rinde bzw. das Holz eines Stammes eingeschlagen wird. Dadurch wird aus dem Stamm ein zylindrisches Stück Rinde oder Holz ausgeschnitten. Daraufhin wird   das Ablängmass vom Stamm abgehoben,   wodurch der Holz- oder Rindepfropfen, der infolge von Reibung fest im Rohr 6 sitzt, ausgebrochen wird, und   das Ablängmass wird   sodann nach Weiterrücken derart auf den Stamm aufgesetzt, dass der Bolzen 9 in die durch die Bohrung gebildete Markierung einrastet. Darauf wird mittels eines weiteren Schlages auf den Bolzen 7 die nächste Markierung hergestellt.

   Der dabei aus dem Stamm herausgeschnittene nächste hölzerne Pfropfen treibt den bei der ersten Markierung aus dem Stamm geschlagenen Holzpfropfen, der im Rohr 6 verblieben ist, durch die seitliche Öffnung 8 aus dem Rohr hinaus. 



   Versuche mit dem an Hand der Zeichnung beschriebenen Ablängmass haben gezeigt, dass dieses in seinen Eigenschaften den üblichen Ablängmassen weit überlegen ist. Es kann damit äusserst schnell gearbeitet werden. da jeweils schon mit einem Schlag eine Markierung auf den Stamm aufgebracht werden kann. Trotz des hohen Arbeitstempos wird jedoch auch eine hohe Genauigkeit erzielt. 



   InAbwandlung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles kann der Endteil des als Anschlag verwendeten Bolzens konisch oder kegelig ausgeführt sein, ohne vom Gedanken der Erfindung abzuweichen. Ebenso kann die Markierungsvorrichtung in weiten Grenzen verändert werden, soferne nur immer mittels eines Schlages auf den Bolzen am Stamm eine Markierung aufbringbar ist, in die der Anschlag einrasten kann. So kann z. B.   dieMarkierungsvorrichtung-am unteren   Ende des Bolzens als einfache kegelige Zuspitzung ausgebildet sein. 



     Das Ablängmass   gemäss der Erfindung kann eventuell auch ohne Axt oder Hammer verwendet werden. 



  Dazu muss   das Locheisen'oder die   Spitze entsprechend schwerer ausgebildet sein. Der Anschlag wird dabei in die Markierung eingesetzt und darauf das Locheisen oder die Spitze auf den Stamm aufgeschlagen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Ablängmass für Baumstämme, bestehend aus einem Stab, der an einem Ende mit einer Markierungsvorrichtung und am   ändern Ende   mit einem Anschlag versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag aus einem am Stab   (1)   befestigten, senkrecht zu diesem stehenden Bolzen (9) besteht und die Markierungsvorrichtung, welche sich auf einem parallel zum ersten Bolzen (9) am andern Ende des Stabes   (1)   angeordneten zweiten Bolzen (5) befindet, geeignet ist, durch Schlag auf ihren Bolzen (5) den Stamm mit einer Markierung zu versehen, in die der Endteil des ersten Bolzens einsetzbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Ablängmass nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungsvorrichtung aus einem mit dem zweiten Bolzen (5) aus einem Stück bestehenden. vorzugsweise leicht konischen Rohr (6) besteht, dessen Ende mit einer Schneide (7) versehen ist und dessen Bohrung in einer seitlichen Öffnung (8) nach aussen mündet. - 3. Ablängmass nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungsvorrichtung durch eine kegelige Zuspitzung des zweiten Bolzens (5) gebildet ist.
AT657663A 1963-08-16 1963-08-16 Ablängmaß AT237912B (de)

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AT237912B true AT237912B (de) 1965-01-11

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4202106A (en) * 1979-01-03 1980-05-13 Olson James D Bolt pattern gauge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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