DE489028C - Vorrichtung zum Kuppeln der Nadelwelle von selbstbindenden Strohpressen mit einer mit dem Kolbenwagen verbundenen Stange - Google Patents

Vorrichtung zum Kuppeln der Nadelwelle von selbstbindenden Strohpressen mit einer mit dem Kolbenwagen verbundenen Stange

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DE489028C
DE489028C DEK96586D DEK0096586D DE489028C DE 489028 C DE489028 C DE 489028C DE K96586 D DEK96586 D DE K96586D DE K0096586 D DEK0096586 D DE K0096586D DE 489028 C DE489028 C DE 489028C
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coupling
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pawl
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08Details
    • A01F15/0841Drives for balers
    • A01F15/0858Drives for balers for the tying devices or needles
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung nach Patent 479 881, die das Kuppeln der Nadelwelle von selbstbindenden Strohpressen mit einer mit dem Kolbenwagen verbundenen Stange bezweckt. Bei der in dem Hauptpatent beschriebenen Vorrichtung und ebenso in der vorliegenden Ausführungsform wird in an sich bekannter Weise eine Sperrklinke verwendet,= welche einen auf der Nadelwelle befestigten, die Kupplungsstange tragenden Hebel festhält und welche im geeigneten Zeitpunkt durch Anschläge des Meßrades unter Vermittlung von Zwischengliedern ausgelöst wird. Während die Sperrklinke bei dem Hauptpatent als zweiarmiger Hebel ausgebildet und mit einer Auslösestange gelenkig verbunden ist, die mit ihrem hakenförmig umgebogenen Ende in die Bahn der Meßradanschläge untergreifend hineinragt, ist die Einrichtung gemäß der Erfindung dahin abgeändert, daß die Sperrklinke einarmig und mit einer hakenförmig endigenden, durch eine Zugfeder beeinflußten Hubstange verbunden ist, unter deren Hakenende die Meßradanschläge greifen. Dadurch findet die Klinkenauslösung zufolge Aufwärtszuges der Hubstange statt, und wird die Hubstange durch einen Führungslenker jeweils nach der Auslösung in die Ausrückstellung zurückbewegt, womit sich im Vergleich zu dem Hauptpatent eine mehr gesicherte Wirkung der Zwischenglieder trotz einer Vielzahl von Anschlägen am Meßrad ergibt.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι die Sperrlage vor Beginn der Auslösung und
Abb. 2 die Ausrückstellung, bei der die Nadelwelle mit den Nadeln aufwärts geschwungen ist.
Mit der Nadelwelle g3, an der die (nicht mitgezeichneten) Nadeln sitzen, ist der zweiarmige Hebel g fest verbunden, der bei gesenkten Nadeln (Abb. 1) von der hinter seine Nase g1 greifenden Sperrklinke e mit Nase e1 gehalten wird. Die Sperrklinke e ist als einarmiger Hebel um den Drehpunkt f schwingbar, und eine an der Klinke angelenkte, nach oben reichende Hubstange d bildet mit ihrem Hakenende das Mittel, wodurch zufolge Angriffs der Anschläge c des Meßrades b die Auslösung eingeleitet wird. Die Hubstange d wird durch eine federnde Verbin- g0 dung in ihrer Aufrechtlage gehalten. Als Gegenhalt in der Federungsrichtung dient ein Anschlag m eines Führungshebels 0, der um den Drehpunkt φ schwingbar ist und dessen unteres Ende I mittels des Lenkers η mit dem Punkt k des Nadelwellenhebels g verbunden ist. Die übrige Verbindung dieses Teils mit dem Glied i (bei g2) und die Anordnung der Stange h zwecks
Einkupplung und Mitnahme des Gliedes i beim Kolbenvorschub nach links ist bekannt.
Die Sperrnase e1 der Sperrklinke e hat zwei Rasten und bildet daher eine zweistufige Anschlagsperrung. Wenn durch den unter den Hakenansatz tretenden Meßradanschlag c die Hubstange d angehoben wird, gibt die erste Klinkenrast den Hebel g frei, bis die zweite Rast ihn wieder sperrt, so daß die bekannte Kupplung des Zuggliedes i mit der als Kolbenhaken bezeichneten Stange h erfolgen kann. Durch diese Kupplung wird dann in bekannter Weise die Bewegung des Kolbens mit Umlegung des Gliedes i (Abb. 2) auf den zur Nadelwelle g3 gehörigen Hebel g übertragen. Dadurch wird unter Vermittlung des Lenkers η der um φ schwingbare Führungshebel 0 so bewegt, daß sein Anschlag m die Hubstange d in die durch Abb. 2 veranschaulichte Ausrücklage außer Bereich der Meßradanschläge drückt.
Die Arbeitsweise der neuen Vorrichtung ist ähnlich, der Arbeitsweise der Vorrichtung gemäß dem Hauptpatent folgende:
Durch das vom Kolben in dem Preßkanal vorwärts bewegte Stroh wird das Meßrad b gedreht. Die demselben zugehörigen Anschläge c heben die Hubstange d, und es findet die Auslösung der Sperrklinke e bei g1 statt, wobei sich die zweite Rast zur Anschlagbewegung darbietet.
Die Kupplung des Kolbenhakens mit dem Zuggliede i erfolgt jetzt selbsttätig durch das Hinundhergehen des Kolbens. Infolge der Mitbewegung des Hebels g wird nun auch der Führungshebel 0 bewegt, so daß der Anschlag m die Hubstange d in die Lage nach Abb. 1 zurückdrängt. Gleichzeitig wird durch andere Verbindungsglieder die Sperrvorrichtung der Bindevorrichtung ausgerückt, so daß er sogleich in Tätigkeit tritt. Zufolge der neuen Anordnung der Vorrichtung wird ermöglicht, das Bündeln des Strohes in sehr kleinen Größen bei sicherer und einfacher Arbeitsweise zu bewerkstelligen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Kuppeln der Nadelwelle von selbstbindenden Strohpressen mit einer mit dem Kolbenwagen verbundenen Stange, bei der eine Sperrklinke, welche einen auf der Nadelwelle befestigten, die Kupplungsstange tragenden Hebel festhält, durch Anschläge des Meßrades unter Vermittlung von Zwischengliedern ausgelöst wird, nach Patent 479 881, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (e) als einarmiger Hebel ausgebildet und am freien Ende gelenkig mit einer hakenförmig endigenden, durch, eine Zugfeder (k) beeinflußten Hubstange (d) verbunden ist, unter deren hakenförmiges Ende die Anschläge (c) des Meßrades (δ) greifen, fio
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEK96586D 1925-11-06 1925-11-06 Vorrichtung zum Kuppeln der Nadelwelle von selbstbindenden Strohpressen mit einer mit dem Kolbenwagen verbundenen Stange Expired DE489028C (de)

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