DE35171C - Neuerung an Schlagbaum-Barrieren - Google Patents
Neuerung an Schlagbaum-BarrierenInfo
- Publication number
- DE35171C DE35171C DENDAT35171D DE35171DA DE35171C DE 35171 C DE35171 C DE 35171C DE NDAT35171 D DENDAT35171 D DE NDAT35171D DE 35171D A DE35171D A DE 35171DA DE 35171 C DE35171 C DE 35171C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roller
- barriers
- chain
- tree
- weight
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 title claims description 13
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 description 1
- CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N Fe2+ Chemical compound [Fe+2] CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 244000080575 Oxalis tetraphylla Species 0.000 description 1
- 229910000754 Wrought iron Inorganic materials 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L29/00—Safety means for rail/road crossing traffic
- B61L29/02—Guards or obstacles for preventing access to the route
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ropes Or Cables (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2O: Eisenbahnbetrieb.
SÖLLIG und F. P. WEINITSCHKE in BERLIN.
Neuerung an Schlagbaumbarrieren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Juni 1885 ab.
Um bei Drahtzugbarrieren, welche mit doppeltem Drahtzuge gezogen werden, die
Barriere selbstthätig zu schliefsen, wenn der Draht kurz vor dem Herannahen des Zuges
reifst, ist folgende Einrichtung getroffen.
Auf der Welle der Hauptbarriere sitzt lose eine Kettenrolle a, welche auf der einen Seite
einen Knaggen e und auf der anderen Seite Stifte trägt, die beim Drehen der Rolle das
Läutwerk in Bewegung setzen. Der Knaggen e erfafst beim Drehen der Rolle α einen Mitnehmerstifty
an der Baumhülse b und legt auf diese Weise den ausbalancirten Baum zu. Mit
den gufseisernen Kreuzstücken c der Hauptbarriere und Nebenbarriere sind Kettenrollen d
fest verbunden. Durch einen über letztere und über Ablenkrollen am Fufse der Gestelle
geführten doppelten Drahtzug werden Haupt- und Nebenbarrieren mit einander gekuppelt.
An der Peripherie der Kettenrolle α befindet sich ein concentrischer Ansatz h, welcher beim
Drehen der Rolle α die Arretirungsklinke g, die den Baum in der geöffneten Stellung festhält,
auslöst, kurz bevor der Knaggen e den Mitnehmerstift f erfafst.
Die Arretirungsklinke G tritt durch eine Oeffnung in die schmied eiserne Baumhülse b und
hält, indem sie in die Wandung der Hülse eingreift, den Baum in der geöffneten Stellung
fest. Auf der Klinkenwelle sitzt mit der Klinke g in fester Verbindung ein Winkelhebel q, welcher
an dem einen Schenkel die Rolle r und an dem anderen Schenkel den Zapfen t trägt.
Beim Drehen der Rolle α wird durch den Ansatz h die Rolle r nach unten gedrückt, mithin
die Klinke gehoben. Die Kettenrolle α auf der Welle der Hauptbarriere hat eingegossene
Vertiefungen für die Kettenschaken. Der über dieselbe gehende Kettenzug, welcher sich als
doppelter Drahtzug bis nach dem Windebock fortsetzt, wird über Ablenkrollen am Fufse des
Hauptbarrierengestelles geführt, von denen diejenige, über welche der die Barriere zu legende
Drahtzug geht, beweglich gemacht ist.
Die bewegliche Rolle i sitzt auf einem schwingenden Hebel k. Derselbe dreht sich
um den Zapfen der festsitzenden Rolle I und trägt ein Gewicht, sowie an seinem oberen
Ende einen Haken m, welcher mit der Arretirungsklinke g in Verbindung tritt. Das Gewicht des
Hebels k ist durch eine Kette s mit einem an dem Kreuzstück c sitzenden Hebel ρ verbunden.
Bei normalem Zustande der Barriere wird durch die im doppelten Drahtzuge herrschende Spannung
der Hebel k mit der Rolle z, dem Gewicht mit dem Haken m nach oben gegen den
Anschlag 0 gedrückt, und kommt das Gewicht und der Haken m daher für gewöhnlich nicht
zur Function.
Wenn nun der Draht bei geöffneter arretirter Stellung der Bäume, also in der Ruhestellung oder
während des Vorläutens reifst, so mufs zuerst die Arretirungsklinke g ausgelöst werden.
Der Haken m macht durch das freigewordene und zur Wirkung kommende Gewicht mit demselben
eine kreisförmige Bewegung nach unten um den Zapfen der Rolle /, zwingt dabei den
Zapfen i, nach unten auszuweichen und hebt
mithin die Klinke g aus. Die Länge der Kette s, welche gewöhnlich nur eine lose Verbindung
zwischen dem Gewicht des Hebels k und dem Hebelarm ρ bildet, ist so bemessen,
dafs die Klinke g bereits ausgelöst ist, bevor die Kette stramm wird und das Gewicht anfängt,
auf den Baum zu wirken. Die Spitze des Hakens m bleibt aber noch so lange mit
dem Zapfen t in Berührung, d. h. hält die Klinke g so lange ausgelöst, bis sich der Baum
aus der Ruhestellung herausbewegt hat und die Klinke nicht, mehr einfallen kann. Das
Gewicht legt · nun den Baum unbehindert zu.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Verbindung der schwingenden, durch ein Gewicht beschwerten Ablenkrolle i mit dem Baum durch die Kette s und die Hebel p, Fig. 3 bis 6, zum Zwecke, beim Reifsen des Drahtzuges ein Schliefsen der Barriere hervorzubringen.Hierzu ι Blatt -Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE35171C true DE35171C (de) |
Family
ID=311041
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT35171D Expired - Lifetime DE35171C (de) | Neuerung an Schlagbaum-Barrieren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE35171C (de) |
-
0
- DE DENDAT35171D patent/DE35171C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE35171C (de) | Neuerung an Schlagbaum-Barrieren | |
| DE439101C (de) | Selbsttaetig wirkende, unter Federdruck stehende Hebelschere zum OEffnen eines Oberlichtes | |
| DE221392C (de) | ||
| DE17387C (de) | Neuerungen an lösbaren Kettenverbindungen | |
| DE387098C (de) | Zaehlwerkschlittenschaltung | |
| DE41321C (de) | Neuerung an "Weichen- und Signalsicherungen | |
| DE243829C (de) | Abzugsicherung für Rückstosslader mit seitlich drehbaren, das Verschlussstück in der Verriegelungsstellung abstützenden Verriegelungshebeln | |
| DE489028C (de) | Vorrichtung zum Kuppeln der Nadelwelle von selbstbindenden Strohpressen mit einer mit dem Kolbenwagen verbundenen Stange | |
| DE445640C (de) | Konsolartige Tuerdrueckersicherung | |
| DE380066C (de) | Rolladensicherung mittels Keilverschluss | |
| DE557210C (de) | Riemenschnalle | |
| DE409754C (de) | Vorrichtung zum Verhueten des Abtastens der Zuhaltungen eines Schlosses | |
| DE423959C (de) | Mittelpufferkupplung | |
| DE608819C (de) | Tuerversperrer mit Spielraum | |
| DE453362C (de) | Sicherheitsbremsbergplatte | |
| DE575167C (de) | Eisenbahntuerschloss | |
| DE523169C (de) | Tuerschloss | |
| DE199935C (de) | ||
| DE48437C (de) | Vorrichtung zum Oeffnen und | Schliefsen von Fensterflügeln | |
| DE678393C (de) | Einrichtung zum Bedienen von Lueftungsaufsaetzen | |
| DE137172C (de) | ||
| DE36748C (de) | Schlofs mit verschiebbarem Schlüsselloch | |
| DE136639C (de) | ||
| DE400992C (de) | Sicherheitsschloss | |
| DE638518C (de) | Tuerversperrer mit Spielraum |