DE453362C - Sicherheitsbremsbergplatte - Google Patents

Sicherheitsbremsbergplatte

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DE453362C
DE453362C DEM94084D DEM0094084D DE453362C DE 453362 C DE453362 C DE 453362C DE M94084 D DEM94084 D DE M94084D DE M0094084 D DEM0094084 D DE M0094084D DE 453362 C DE453362 C DE 453362C
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DE
Germany
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dam
safety brake
plate
brake
local track
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Expired
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DEM94084D
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G Hausherr E Hinselmann & Co G
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G Hausherr E Hinselmann & Co G
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
    • B61K7/16Positive railway stops
    • B61K7/20Positive wheel stops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 3. DEZEMBER 1927
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5d GRUPPE
Sicherheitsbremsbergplatte. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. April 1926 ab.
Gegenstand der Erfindung bildet eine Sicherheitsbremsbergplatte solcher Art, bei der der Anschläger zur zwangläufigen Betätigung der Abriegelung.der Anschlußstrekken gezwungen wird. Bei Einrichtungen zur Verriegelung hat man sich bisher entweder darauf beschränkt, die Anschlagstrecke selbst zu verriegeln, wobei die Einrichtungen von der Bewegung der Förderwagen abhängig
ίο waren, oder man hat, bei Gestellförderung, die Wirkung des ankommenden Gestells herangezogen und diese mehr oder weniger selbsttätig die Riegeleinrichtungen beeinflussen lassen. Demgegenüber wird bei dem Erfindungsgegenstand von selbsttätigen Einwirkungen abgesehen, dagegen der Anschläger zur Betätigung dadurch veranlaßt, daß die Bremsbergplatte mit einer derartigen Verriegelungseinrichtung versehen wird, daß entweder die Ortsstrecke gesperrt und das Bremsberggeleise zur Durchfahrt frei wird oder umgekehrt bei freier Einfahrt aus der Ortsstrecke das Bremsiberggeleise gesperrt ist. Dadurch wird vor allem das zu frühe Einschieben der Förderwagen in das Bremsberggeleise verhindert und Unfälle durch Absturz der Wagen werden vermieden.
Nach der Erfindung läßt sich dies in einfachster Weise durch Ausrüstung einer Bremsbergplatte mit einer Riegelwelle ermöglichen, bei der die Riegel so angeordnet sind, daß sie abwechselnd die Ortsstrecke und das Bremsberggeleise freigeben oder sperren.
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 ein allgemeines Anordnungsschema, während Abb. 2 und 3 Grundriß und Querschnitt einer Bremsbergplatte veranschaulicht.
Am Zusammenstoß von Bremsberggeleiseyi und Ortsgeleise B wird die Platte 10 angeordnet, die zur Aufnahme der Wagenspurkränze in Richtung des Bremsberggeleises mit Rillen 11 versehen ist und als Abschluß nach unten einen Damm 12 besitzt. Unter der Platte 10 ist die Riegelwelle 13 angeordnet, die mit einem Arm 14 sicih über die Ortsschiene als Riegel legen kann und gleichzeitig die Handhabe zur Bedienung der Verriegelung bildet. Auf der Welle 13 sind winkelhebelartige Knaggen aufgekeilt, die die Öffnungen im Damm 12 vor den Rillen 11 öffnen oder schließen. Daher erhalten die Arme 15 der Knaggen entsprechende Rillen 16, während der Arm 17 der Knaggen lediglich als Anschlag wirkt. Wird demnach der Arm 14 um 900 verdreht, also aus der das Ortsgeleise sperrenden Lage bewegt, so wird der Arm 15 der Knaggen aufgerichtet und verschließt den Durchgang im Damm 12 und damit die Rillen 11 der Bremsbergplatte. Dadurch kann ein auf die Platte 10 gebrachter Wagen nicht abrollen, sondern findet so
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lange am Rücken 18 des Knaggenarmes 15 einen Anschlag, bis von dem Anschläger der Arm 14 wieder über das Ortsgeleis gelegt und dieses gesperrt, die Platte 10 aber im Damm 12 frei zur Durchfahrt ist.
Der Anschläger wird durch die Riegelanordnung also gezwungen, sich stets erst von dem Zustand im Bremsberg und in der Ortsstrecke zu überzeugen und gleichzeitig wird ein ungewolltes Einbringen der Wagen in den Bremsberg verhindert und die Wagen gegen Absturz gesichert Sobald der Anschläger vergessen hat, die Ortsstrecke durch den Arm 14 wieder zu sperren, kann der nächste von unten her das Bremsberggeleise befahrende Wagen die Knaggen umlegen und dadurch das Ortsgeleise selbständig sperren.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Sicherheitsbremsbergplatte, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer zwangläufigen von Hand zu bedienenden Doppelsperre in der Art versehen ist, daß entweder das Ortsgeleise gesperrt und dann die Durchfahrt über die Bremsbergplatte frei ist oder umgekehrt das Ortsgeleise frei ist und die auf die Bremsbergplatte gebrachten Wagen am Abstürzen durch einen verschließbaren Damm gehindert sind.
  2. 2. Sicherheitsbremsbergplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsbergplatte (10) mit einer Riegelwelle (13) ausgerüstet ist, die am einen Ende einen als Handhabe dienenden und über das Ortsgeleise (B) legbacen Sperrarm (14) erhält, während innerhalb der Platte (10) die Fahrrinne (11) und den Damm (12) beherrschende Knaggen in Winkelhebelform vorgesehen sind, deren einer Hebelarm (15) Rillen (16) für die Durchfahrt erhält und mit seinem Rücken (18) bei Verdrehung um 900 vor den Dammöffnungen einen Verschlußanschlag bildet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der REiCHsöRUCKEREt
DEM94084D 1926-04-11 1926-04-11 Sicherheitsbremsbergplatte Expired DE453362C (de)

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