DE659215C - Walzenstuhl - Google Patents
WalzenstuhlInfo
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- DE659215C DE659215C DEB177035D DEB0177035D DE659215C DE 659215 C DE659215 C DE 659215C DE B177035 D DEB177035 D DE B177035D DE B0177035 D DEB0177035 D DE B0177035D DE 659215 C DE659215 C DE 659215C
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- DE
- Germany
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- lever
- engagement
- disengagement
- roller mill
- grinding
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- Expired
Links
- 101001017827 Mus musculus Leucine-rich repeat flightless-interacting protein 1 Proteins 0.000 description 2
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C4/00—Crushing or disintegrating by roller mills
- B02C4/28—Details
- B02C4/286—Feeding devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Walzenstuhl mit einem von der Mahlgutzuführung aus betätigten
Gestänge, welches zum selbsttätigen Bin- und Ausrücken des Ein- und Ausrückbebeis
für die Mahlwalzen einen mechanischen Antrieb ein- ,und ausschaltet.
Bei einem bekannten solchen Walzenstuhl schaltet das Gestänge eine Kupplung für eine
Zahnradübersetzung ein und aus, von dem aus der Ein- und Ausrückhebel ein- und ausgerückt
wird. Dieser Antrieb ist sehr umständlich und entsprechend teuer in der Herstellung.
Ferner muß für die Einleitung der Ein- und Ausrückung das Gestänge verhältnismäßig
große Reibungswiderstände und Federdrücke überwinden, was die sichere Wirkungsweise der Ein- und Ausrückung
stark beeinträchtigt, weil durch die Mahlgutzuführung besonders beim Mahlen von
leichten Mahlprodukten nur kleine Kräfte für die Einstellung ausgeübt werden können und
die Einstellung daher mit möglichst geringer Reibung und ohne andere Widerstände
arbeiten sollte.
Bei einem anderen bekannten Walzenstuhl erfolgt ein selbsttätiges Ein- und Ausrücken
der Mahlwalzen dadurch, daß beim Aufhören des Mahlgutzufiusses eine auf das bewegliche
Walzenlager einwirkende Spannfeder zusanir mengepreßt wird. Dies läßt sich verhältnismäßig
einfach erreichen. Es sind jedoch zum Zusammenpressen der Feder je nach deren Stärke verhältnismäßig große Kräfte zu überwinden,
währenddem die Ein- und Ausrückung mittels Ein- und Ausrückhebels sehr leicht erfolgt, weil keine Feder zusammengepreßt
werden muß. Ein Ein- und Ausrücken durch Zusammenpressen der Spannfeder ist ferner bei solchen Walzenstühlen, bei denen
keine Spannfeder vorhanden ist, nicht möglich.
Im Gegensatz zu den bekannten Walzenstühlen trägt bei dem Walzenstuhl gemäß der
Erfindung ein von dem mechanischen Antrieb hin und her bewegter Hebel, welcher angenähert
in der Bewegungsrichtung seiner Drehachse liegt und dessen freies Ende in einer Höhenlage von dem Gestänge verstellt wird,
zwei Mitnehmer, von welchen der eine in der Hochstellung, gegen einen Nocken des Ein-
und Ausrückhebels stoßend, dessen Einrücken bewirkt und der andere in Tiefschaltung, eine
Nase am Ein- und Ausrückhebel erfassend, eine diesen Hebel in eingerückter Lage
sichernde Klinke löst. Hier treten bei' der
Verstellung des hin und her bewegten.Hebels
um seine Achse praktisch fast keine Reibungsverluste des Gestänges auf, und es sind keine
weiteren Widerstände vorhanden, so daß für ■5 die Verstellung des Hebels nur eine sehr :gf
ringe Kraft von der Mahlgutzuführung aus, erforderlich ist. Ferner zeichnet sich dieser
Antrieb außer durch die zufolge der leichten Verstellbarkeit des Hebels erzielte sichere
ίο Wirkungsweise durch seine große Einfachheit aus. „ ,
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Ansicht der Ein- und Ausrückeinrichtung nach erfolgtem Einrücken
des Ein- und Ausrückhebels, und , '
Fig. 2 zeigt die Einrichtung in ausgerücktem Zustand vor dem Einrücken.
Es bezeichnet 1 eine Klappe der nicht näher dargestellten Mahlgutzuführungseinrichtung,
welche Klappe sich bei Mahlgutzuführung in der in Fig. 1 in susgezogenen Linien dargestellten
Lage A und beim Aufhören der Mahlgutzuführung in der in Fig. 1 in strichpunktierten
Linien dargestellten Lage B befindet. Mit der Klappe 1 ist ein Hebelarm 2
fest verbunden, an dem eine Stange 3 einerends angelenkt ist. Das andere untere Ende dieser
Stange 3 liegt gegen einen doppelarmigen Hebel 4 an, an welchem Mitnehmer 5, 6 gebildet
sind. Die Drehachse 10 des Hebels 4 befindet sich am einen Ende eines um eine
Achse 9 hin und her bewegbaren Hebels 8, dessen anderes Ende mittels einer Stange mit
einer sich drehenden Kurbel 7 verbunden ist. Der Mitnehmer 5 wirkt mit einem' Nocken 11
zusammen, der am Ein- und Ausrückhebel 14 für die Mahlwalzen gebildet ist. Am Hebel
14 ist ferner eine Klinke 12 angelenkt, welche
einerends eine mit dem Mitnehmer 6 zusammenwirkende Nase 13 aufweist und ander-,
ends mit einem ortsfesten Klinkenzahn 15 zusammenwirkt, um den Hebel 14 in eingerückter
Lage, zu sichern.
Beim Einrücken wird der Hebel 14 durch
Einwirken des in der Hochstellung befindlichen Mitnehmers 5 auf den Nocken π aus
der in Fig. 2' gezeichneten Ausrücklage in die in Fig. ι dargestellte Lage geschwenkt, wobei
durch den Hebel 14 die Mahlwalzen eingerückt werden. Bei der von der Kurbel 7 aus
bewirkten Hinundherbewegung der Hebel S Und 4 bleibt der Hebel 14 dadurch in eingerückter
Lage gesichert, daß die Klinke 12 den Zahn 15 hintergreift. Wenn die Mahlgutzuführung
aufhört, verschwenkt sich die Klappe 1 und damit der Hebel 4 aus der in
Fig. ι in ausgezogenen Linien dargestellten Lage in die in strichpunktierten Linien angedeutete
Lage. Der Mitnehmer 6 befindet sich in der Tief stellung und erfaßt eine Nase 13
der Klinke 12. Dadurch wird diese Klinke 12 aus der in Fig. 1 in ausgezogenen Linien
dargestellten, in die strichpunktiert darge- 6g
stellte Lage verschwenkt und vom Eingriff mit dem Zahn 15 gelöst. Dadurch ist auch
die Sicherung des Ein- und Ausrückhebels 14 gelöst, und dieser bewegt sich durch Einwirkung
einer Spannvorrichtung auf die Zugstange 16 aus der Einrücklage nach Fig. 1 in
die Ausrücklage nach Fig. 2.
Claims (1)
- Patentanspruch:Walzenstuhl mit einem von der Mahl-. gutzuführung aus betätigten Gestänge, welches zum selbsttätigen Ein- und Ausrücken des Ein- und Ausrückhebels für die Mahlwalzen einen mechanischen Antrieb· ein- und ausschaltet, dadurch gekennzeichnet, daß ein von dem mechanischen Antrieb (7, 9). hin und her bewegter Hebel (4), welcher angenähert in der Bewegungsrichtung seiner Drehachse (10) liegt und dessen freies Ende in einer Höhenlage von dem Gestänge (1 bis 3) verstellt wird, zwei Mitnehmer (5, 6) trägt, von welchen der eine (5) in der Hochstellung, gegen einen Nocken (11) des Ein- und Ausrückhebels (14) stoßend, dessen Einrücken bewirkt und der andere (6) in Tief stellung, eine Nase (13) am Ein- und Ausrückhebel (14) erfassend, eine diesen Hebel (14) in eingerückter Lage sichernde Klinke (12) löst.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH659215X | 1936-12-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE659215C true DE659215C (de) | 1938-04-28 |
Family
ID=4526743
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB177035D Expired DE659215C (de) | 1936-12-18 | 1937-01-19 | Walzenstuhl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE659215C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE862994C (de) * | 1950-09-03 | 1953-01-15 | Paul Schneider | Vorrichtung zum selbsttaetigen Aus- und Einruecken von Walzenstuehlen in Abhaengigkeit vom Mahlgutstrom |
-
1937
- 1937-01-19 DE DEB177035D patent/DE659215C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE862994C (de) * | 1950-09-03 | 1953-01-15 | Paul Schneider | Vorrichtung zum selbsttaetigen Aus- und Einruecken von Walzenstuehlen in Abhaengigkeit vom Mahlgutstrom |
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