DE46179C - Briefumschlagmaschine mit selbsttätigem elektrischem Ausrücker - Google Patents
Briefumschlagmaschine mit selbsttätigem elektrischem AusrückerInfo
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- DE46179C DE46179C DENDAT46179D DE46179DA DE46179C DE 46179 C DE46179 C DE 46179C DE NDAT46179 D DENDAT46179 D DE NDAT46179D DE 46179D A DE46179D A DE 46179DA DE 46179 C DE46179 C DE 46179C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B70/00—Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B70/00—Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
- B31B70/006—Controlling; Regulating; Measuring; Safety measures
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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- B31B2150/00—Flexible containers made from sheets or blanks, e.g. from flattened tubes
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- B31B2160/10—Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Briefumschlagmaschinen, um ein
selbsttätiges Stillsetzen derselben zu veranlassen, sobald in dem Faltapparat irgend eine
Störung eintritt, welche das Hängenbleiben der eingelegten Papierstücke, aus welchem die
Briefumschläge verfertigt werden, zur Folge hat. Eine derartige Vorrichtung ist an den
bisherigen Maschinen nicht angewendet worden , so dafs, wenn von Seiten des Arbeiters
das fehlerhafte Einfalten eines Papierstückes nicht bemerkt wird, immer mehr der letzteren
in dem Falteapparat zusammengedrückt werden, wodurch vieles Material verloren gehen
und aufserdem die Maschine ruinirt werden kann.
An dem Formatrahmen F, Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung, wird eine in isolirten
Lagern /1 sich drehende Klappe k angebracht, deren freies Ende unmittelbar vor der Formatöffnung
liegt; ferner trägt der Unterstempel 5 der Maschine in den Lagern m m zwei Taster 11,
welche, durch Federn /gehalten, in tiefster Stellung des Stempels mit ihrem vorderen verbreiterten
Ende auf dem unteren Rande der Stempelplatte aufliegen, wie in Fig. 1 punktirt
angedeutet, während sie beim Einschlag des Stempels in der Formatöffnung mit dem- verbreiterten
Ende durch entsprechende Aussparungen α der Klappe k hindurchgehen und
von der Formatplatte am Rand der Oeffnung der letzteren zurückgehalten werden. Der
Stempel und die Taster passiren also die Klappe, ohne darauf eine Einwirkung auszuüben.
Verarbeitet die Maschine die dem Faltapparat zugeführten Papierstücke fehlerfrei, so
fallen die fertigen Umschläge beim Rückgang des Unterstempels in der in Fig. 1 punktirt
markirten Lage aus dem Apparat heraus, wird dagegen ein Umschlag im Formatrahmen fehlerhaft,
etwa durch unvollständiges oder nicht regelrechtes Einfalten des Papierstückes, so ist
die natürliche Folge, dafs letzteres in dem Faltapparat hängen bleibt. Beim Aufwärtsgang
des Unterstempels nimmt dieser nun das Papierstück wieder mit nach oben, die stets
bei fehlerhafter Faltung über die Stempelplatte herausragenden Theile des Papiers legen sich
über die Klappe k, sperren den Tastern t den freien Durchgang und veranlassen so, indem
die Enden der Taster auf das Papier drücken, eine Drehung der Klappe gegen den Formatrahmen
hin so weit, bis das Ende der Klappe die untere Fläche des Rahmens berührt. Durch
diese Berührung wird die Schliefsung eines elektrischen Stromes bewerkstelligt, indem der
eine Poldraht desselben mit der Klappe bezw. einem Lager derselben, der andere Pol mit
dem Formatrahmen in Verbindung gebracht ist, Fig. i.
Der durch die Drehung der Klappe geschlossene Strom umkreist nun einen Elektromagneten
E, Fig. 3 bis 5, welcher durch Anzug des Ankers A die eigentliche Ausrückvorrichtung
der Maschine in Thätigkeit setzt. Dieselbe ist an einem in geeigneter Weise vor dem Vorgelege der Maschine aufgestellten Gestell
G angeordnet und besteht aus der die Riemengabeln g tragenden Schubstange u, dem
Gewichtshebel h hx und dem Sperrhebel s S1.
Der Gewichtshebel fafst mit dem kurzen Ende Ti1
in einen Schlitz i um einen in der Stange u
angebrachten Bolzen b, und es erfolgt eine Verschiebung der Stange, sobald der Hebelarm
Zj1 an seinem durch den Sperrhebel s gehaltenen
Ende frei wird, indem dann das auf dem Arm h angebrachte Gewicht ο fällt. Der
Sperrhebel Ss1 wird in der Lage, in welcher
er mittelst des Armes S1 den Gewichtshebel h
sperrt, durch einen Stift d gehalten, welcher an einem Ende mit dem Anker A verbunden
ist, während das andere Ende in der den Hebelarm s umschliefsenden Führung ^ unter
genannten Arm greift. Wird aber der Anker A angezogen und dadurch der Stift d zurückbewegt,
so.läfst das Ende desselben den Hebelarm s frei, und es fällt derselbe durch das auf
ihm lastende Gewicht w nach unten. Der Sperrarm S1 bewegt sich nach oben und löst
dadurch den grofsen Gewichtshebel h Ji1 aus,
welcher dann in der beschriebenen Weise die Verschiebung der Schubstange u und dadurch
ein sofortiges Stillsetzen der Maschine bewirkt. Da nun ein Anziehen des Ankers A bezw.
die Schliefsung des Stromes durch die Klappe k stets dann erfolgt, wenn im Faltapparat ein
fehlerhaftes Einfalten des zugeführten Papierstückes vorgekommen ist, so findet in solchem
Falle in zuverlässiger Weise stets selbstthätig ein sofortiges Aufserbetriebsetzen der Maschine
statt, was aufser Beseitigung der bereits eingangs erwähnten Uebelstände auch noch den
wesentlichen Vortheil gewährt, dafs der die
Maschine bedienende Arbeiter vor Verletzungen bewahrt bleibt, da die Arbeiter, um der Mühe
des Stillsetzens der Maschine überhoben zu sein, leicht geneigt sind, die verdorbenen Umschläge
mit den Händen aus dem Faltapparat herauszuziehen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Briefumschlagmaschine, bei welcher an dem Faltapparat eine elektrische Contactvorrichtung angeordnet ist, die in einer innerhalb der Bewegungsbahn des Unterstempels angeordneten Klappe (k) besteht, welche bei regelrechter Herstellung der Umschläge in offener Stellung bleibt, durch welche aber die Schliefsung eines Stromes dann stattfindet, sobald dieselbe durch einen im Fallapparat hängen gebliebenen fehlerhaften Briefumschlag beim Aufgange des Unterstempels vermittelst der an demselben angebrachten Taster t geschlossen wird.
- 2. Die an solcher Maschine durch elektrischen Strom in Thätigkeit gesetzte Ausrückung, bei welcher die die Riemengabeln tragende Stange u durch einen Gewichtshebel Hh1 entsprechende Bewegung erhält, sobald die durch einen zweiten Hebel s S1 bewerkstelligte Sperrung aufgehoben wird, was dann eintritt, wenn ein den letztgenannten Hebel stützender Stift d durch den Anker des Elektromagneten zurückgezogen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46179C true DE46179C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=321304
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46179D Expired DE46179C (de) | Briefumschlagmaschine mit selbsttätigem elektrischem Ausrücker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE46179C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1092754B (de) * | 1954-04-12 | 1960-11-10 | Walbert Machine Company | Vorrichtung zum fortlaufenden vereinzelten Zufuehren von Briefumschlaegen von einem Stapel zu einer Druckvorrichtung |
-
0
- DE DENDAT46179D patent/DE46179C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1092754B (de) * | 1954-04-12 | 1960-11-10 | Walbert Machine Company | Vorrichtung zum fortlaufenden vereinzelten Zufuehren von Briefumschlaegen von einem Stapel zu einer Druckvorrichtung |
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