DE616588C - Vorrichtung zum Befestigen von OEsenknoepfen - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen von OEsenknoepfen

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DE616588C
DE616588C DEJ48444D DEJ0048444D DE616588C DE 616588 C DE616588 C DE 616588C DE J48444 D DEJ48444 D DE J48444D DE J0048444 D DEJ0048444 D DE J0048444D DE 616588 C DE616588 C DE 616588C
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DEJ48444D
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JOZEF JAREMKIEWICZ
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JOZEF JAREMKIEWICZ
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H37/00Machines, appliances or methods for setting fastener-elements on garments
    • A41H37/10Setting buttons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Befestigen von Ösenknöpfen Zum Befestigen von ösenknöpfen mittels Stifte hat man bisher Zangen bzw. Maschinen gebraucht, bei deren Zusammendrücken der Schaft des Stiftes um die Knopföse herumgerollt wird. Bei den bekannten Anordnungen. dieser Art wird die Knopföse auf eine wvaagerechte Nase aufgesetzt und durch eine Feder, meistens Blattfeder, oder einen schwingbaren Knopfhalter festgehalten. Zum Halten des Stiftes hat man Anordnungen vorgeschlagen, bei denen der Stift frei über die ihn tonfassenden Backen herausragt und durch Federn gehalten wird.
  • Diese Anordnungen haben jedoch den Nachteil, daß der Knopf beim Hochgehen des Pneßstempels., unmittelbar nach Beendigung des Befestigungsprozesses, nach keiner Seite ausschwingen kann, was ein Klemmen der an der Nase hängenden Öse zur Folge hat. Ebenfalls als mangelhaft hat sich das Festhalten des Stiftkopfes mittels Federbacken erwiesen, weil einerseits die Druckkraft derselben nicht ausreicht, um den Stift zu fixieren, andererseits, weil beim Niedergehen des Stempels ,im Augenblick der ösenbildung die Federbacken in dien Stoff eindringen und ihn beschädigen. Dadurch ist der Gebrauch derartiger Vorrichtungen zum Befestigen von Ösenknöpfen an Kleiderstoffen ausgeschlossen.
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Mängel dadurch, daß die obenerwähnte Nase an einer rückwärtigen Verlängerung des Preßstempels derart drehbar angeordnet ist, daß beim Niedergehen des Preßstempels zum Umrollen des Schaftes die Nase sich mit einem Widerlager gegen die rückwärtige Verlängerung des Stempels anlegt und beim Hochgehen des Stempels um ihre Achse ausschwingt, wobei die Nase seitlich aus der Knopföse herausgezogen wird. Dies geschieht in der Weise, daß der Knopf nach Baendiguu5.g dies Umrollens des Stiftschafts in der horizontalen' Ebene ausschwingt- und von der Nase abgleitet, ohne daß ein Klemmen der Öse eintritt.
  • Ferner wird erfindungsgemÄß der Stiftkopf durch zwei druckfeste, mit Klauen versehene Widerlager gehalten, die durch Federn gegen den Kopf gezogen werden. Dabei sind die Bachen zweckmäßig zu flachen Plattformen ausgebildet, die .sich von unten gegen die obenerw;ähnte Nase anlegen und den Stoff unter dem Preßstempel stützen. Die Gefahr der Stoffbeschädigung wird dadurch, beseitigt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und. zwar zeigt Fig. i die Ansicht der Gesamaanordnung, Fig. a die Knopfhaltevorrichtung, besonders herausgezeiichnet, Fig. 3 die Lage der KnopfWteYOrrkhhng blei!m Hochgehen des Preßstempels; Fig. q. die Vorrichtung zum Hallten des Stiftes.
  • Der Erfindungsgegenstand (Fyg. i) besteht aus einem Rahmen i, an welchem ein Arm z mittels der Achse 3 angelenkt ist. Am oberen Ende des Armes 2 befindet sich der Preßstempel q., auf den mit Hilfe des Handhebels 5 und des Verbindungsgliedes. 6 in bekannter Weise eine Druckwirkung nach unten ausgeübt werden kann. Das untere Ende des Stempels 4. ist zu einer rückwärtigen Verlängerung 7 ausgebildet, an welcher der gabelförmige Hebel 8a mittels der Achse 15 drehbar angeordnet ist. Ein Arm dieses .Hebels ist zu der obererwähnten bekannten Nase 9 geformt und dient zum Aufsetzen der Knopföse, der andere bildet ein Widerlager 8, das gegen die Verlängerung 7 des Stempels anliegt. Der gabelförmige, ,ebenfalls drehbar gelagerte Knopfhalter preßt die Knopföse an die Nase 9 an. Der Hebel 8a steht unter, dem Einfluß einer Feder i i, die ein Zurückschnellen des Hebels 8a bis zur Anlage des Armes 8 4.n den Stempelansatz 7 (Fig. 3) nach der Knopfbefestigung bewirkt. Die Nase 9 besitzt eine in bekannter Weise angeordnete Nut, die zum Führen und Verbiegen des Stiftes zu :einer Öse dient.
  • Das untere Ende nies Rahmens i trägt seitlich angeordnete druckfeste, mixt Klauen 13 versehene 'Widerlager i2 (Fig. ¢), die durch -Federn i¢ gegen den Kopf gezogen werden. Die Widerlager 12 sind zweckmäßig zu flachen Plattformen. ausgebildet, die alsi Stützen in oben. beschriebener Weise dienen.' Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Die Öse des zu befestigenden Knopfes. wird auf die Nase g so aufgesetzt, daß die Gabelarme des Hebels io den -Knopfteller erfassen (Fig.2). Beim Niederdrücken des Stempels q. wird der Schaft d.es'zwischen den Backen 12 festgehaltenen Stiftes in der Biegerinne der Nase g zu .einer Öse gebogen, wobei der Hebelarm 8 sich gegen die Verlängerung 7 anlegt. Beim Rückgang des Stempels geht der infolge der bereits hergestellten Verbindung zwischen der Knopföse und dem Stift nach unten gezogene Hebel 8a aus der ursprünglichen horizontalen Lage so lange in eine geneigte Lage über (Fig.3), bis die Knopföse von der Nasse 9 heruntergleitet und den bereits am Stoff befestigten Knopf vom Knopfhalter io freiläßt. Wenn der Stempel q die tiefste Stellung :erreicht hat, bei der der größte .Druck -während der Ösenbildung ausgebübt wird, stützen die flachen Plattformen der Backen 13 den unteren Arm des Hebels 8a sowie den Stoff 16 und verhüten so das Eindringen der Metallteile der Vorrichtung in den Stoff.

Claims (1)

  1. PAT.RNTANSPRÜCHR: i. Vorrichtung zum Befestigen von Ösenknöpfen mittels Stifte, deren Schaft an einer in die Knopfösse hineinragenden waagerechten Nase um die Öse herumgetollt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Nase (9) an einer rückwärtigen Verlängerung (7) des Preßstempels (q.) derart drehbar angeordnet ist, daß beim Niedergehen. des Preßstempels (q.) zum Umrollen des Schaftes die Nase sich mit einem Widerlager (8) gegen .die rückwärtige Verlängerung (7) des Stempels anlegt und, beim Hoch'ge'hen des Stempels um ihre Achse(i5) ausschwingt, wobei die Nase aus der Knopfösie herausgezogen wird. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, daß der Stift durch zwei druckfeste, mit Klauen (i3) versehene Widerlager (12) gehalten wird, die durch Federn (1q.) gegen den Stiftkopf gezogen werden.
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