DE44263C - Werkzeug zum gleichzeitigen Lochen und Einsetzen von Oesen - Google Patents

Werkzeug zum gleichzeitigen Lochen und Einsetzen von Oesen

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Publication number
DE44263C
DE44263C DENDAT44263D DE44263DA DE44263C DE 44263 C DE44263 C DE 44263C DE NDAT44263 D DENDAT44263 D DE NDAT44263D DE 44263D A DE44263D A DE 44263DA DE 44263 C DE44263 C DE 44263C
Authority
DE
Germany
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punching
eyelet
pliers
jaw
pressed
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44263D
Other languages
English (en)
Original Assignee
M. KANN in Berlin, Poststr. 13
Publication of DE44263C publication Critical patent/DE44263C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D100/00Setting or removing eyelets, buttons, lacing-hooks, or elastic gussets in shoes
    • A43D100/02Punching and eyelet-setting machines or tools

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 3: Bekleidungs INI)USTRlF..
Mittelst des nachfolgend beschriebenen Werkzeuges wird durch einen einzigen Handdruck das Lochmaterial ausgedrückt, die Metallöse eingeführt und schliefslich die Metallöse umgebördelt.
Bisher benutzte man hierzu zwei getrennte Zangen, und zwar wurde mit der einen Zange das Loch aus dem zu ösenden Material gedrückt , hierauf mittelst Hand die Metallöse eingeführt und schliefslich durch eine zweite Zange die eingeführte Oese umgebördelt. Diese getrennten Manipulationen beanspruchen doppelte Arbeit und Arbeitszeit und doppeltes Zangenmaterial, was durch das neue Werkzeug vermieden werden soll.
Es existirt zwar zur Zeit eine französische Excentermaschine , welche denselben Zweck erstrebt, die aber den wesentlichen Uebelstand besitzt, dafs infolge höchst ungünstiger Abnutzung eine fortdauernde Nachstellung und Einstellung von Stellmechanismen stattfinden mufs.
In beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 bis 3 die neue Zangenconstruction in drei verschiedenen Stellungen dargestellt. Fig. 4 bis 6 zeigen die entsprechenden Querschnitte.
Die Zange besteht, wie jede gewöhnliche Zange, aus zwei um einen Punkt drehbaren Hebeln, von welchen die langen Schenkel (Handgriffe) als Druckschenkel, die kurzen Schenkel (Zangenmaul) als Arbeitsschenkel verwendet werden.
Der obere Maulschenkel B trägt den hohlen Lochstempel m, an welchem auch der Oesenstempel η angebracht ist.
Der untere Maulschenkel A trägt festgeschraubt die Oesenmatrize 0. Diese Oesenmatrize ο ist hohl und trägt in dieser Höhlung die bewegliche Lochmatrize /. Die Lochmatrize Z ist auf dem einen Schenkel des Winkels F festgenietet oder festgeschraubt. Der zweite Schenkel dieses Führungswinkels ist im Maulschenkel A parallel geführt und wird durch eine eingelegte Spriralfeder f stets nach oben gedrückt. Dieser Führungsschenkel besitzt über dem Zangenmaulschenkel A einen Einschnitt a , in welchen ein am Zangenmaul A federnd befestigtes Arretirstück C eingreift.
Der obere Maulschenkel B trägt an geeigneter Stelle eine Abdrücknase b, die eventuell einstellbar angeordnet werden kann.
Die Wirkungsweise der Zange ist folgende:
Die Zange besitzt beim Beginn der Arbeit die in Fig. 1 gezeichnete Stellung. Die Metallöse ρ wird mit dem ungebördelten Ende nach unten gerichtet über den aus der Oesenmatrize vorstehenden Matrizenstift / gesteckt. Hierauf wird das zu lochende und zu ösende Material, als Leder, Stoff, Papier, Pappe etc., zwischen die Lochmechanismen m, n, 0 und / gebracht, Fig. 2, und die Zange niedergedrückt. Da hierbei die Lochmatrize / vermöge des am Zangenmaulschenkel A festgestellten Winkels F vollkommen feststeht und dem hohlen Lochstempel m eine feste Gegenlage giebt, so wird der Lochstempel m das Material durchscheiden und das gewünschte Loch in das betreffende Material einbringen. Während dieses Durchschneidens geht die Lochmatrize /, da der freie Arm des Führungswinkels F etwas nach-

Claims (1)

  1. giebt, ein wenig nach unten, und im Augenblick , wenn das zu lochende Material vom Lochstempel m durchschnitten ist, hat die am oberen Maulschenkel B befestigte Nase b das Arretirstück C zur Seite gedruckt und somit den Führungswinkel F, also auch die daran befestigte Lochmatrize / frei gemacht. Nunmehr kann beim weiteren Niederdrücken des Maulschenkels die Lochmatrize / nach unten gedrückt und hierbei die Metallöse ρ durch das gelochte Material gestofsen werden. Wenn nun die durchgedrückte Oese ρ gegen den oberen Oesenstempel η gedrückt wird, so wird die Oese, wie Fig. 3 zeigt, umgebördelt, so dafs, wie aus Vorstehendem ersichtlich ist, durch einen einzigen Handdruck das betreffende Material gelocht, die Metallöse eingedrückt und gleichzeitig umgebördelt wird.
    Die Zange kann in bequemer Weise so eingerichtet werden , dafs die Loch- und Stanzvorrichtungen »ζ, η, ο und / beliebig ersetzt werden können, so dafs dieselbe Zange zum Eindrücken und Umbördeln von Oesen verschiedener Gröfse verwendet werden kann.
    Es ist einleuchtend, dafs die vorbeschriebene Einrichtung nicht nur an Zangen, sondern auch an einer mit Gestell versehenen Maschine angebracht und benutzt werden kann.
    Pa tenτ-Anspruch:
    Bei einer Vorrichtung zum gleichzeitigen Lochen und Einsetzen von Oesen die Anordnung der Lochmatrize / auf einem im Backen A parallel geführten und feststellbaren Winkel F, welcher nach erfolgtem Durchlochen von dem anderen Backen B ausgelöst wird , zum Zweck, das Lochen und Oesen mit einem einzigen Druck bewirken zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT44263D Werkzeug zum gleichzeitigen Lochen und Einsetzen von Oesen Expired - Lifetime DE44263C (de)

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DE (1) DE44263C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1152976B (de) * 1959-01-02 1963-08-22 Herman Koehl Handoesensetzwerkzeug

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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