DE488305C - Rechenmaschine mit mehreren unmittelbar vom Antriebswerk angetriebenen Zaehlwerken - Google Patents

Rechenmaschine mit mehreren unmittelbar vom Antriebswerk angetriebenen Zaehlwerken

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DE488305C
DE488305C DET35177D DET0035177D DE488305C DE 488305 C DE488305 C DE 488305C DE T35177 D DET35177 D DE T35177D DE T0035177 D DET0035177 D DE T0035177D DE 488305 C DE488305 C DE 488305C
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Germany
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counters
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DET35177D
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Triumphatorwerk M B H
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Triumphatorwerk M B H
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  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Rechenmaschine mit mehreren unmittelbar vom Antriebswerk angetriebenen Zählwerken Die Erfindung betrifft eine Rechenmaschine mit mehreren unmittelbar vom Antriebwerk angetriebenen Zähl-,verken. Das wesentlich Neue besteht darin, das ein Zählwerk gewöhnlicher Art A mit einem anderen, zwei Einzelzählwerke B, C enthaltenden Zählwerk, dessen Einzelzählwerke unabhängig voneinander angetrieben werden können, während das andere Einzelzählwerk stillsteht, und von denen das eine Einzelzählwerk B gleichläufig mit dem ersten Zählwerk A, das andere C gegenläufig dazu beziffert ist, derart umschaltbar verbunden ist, daß mit dem ersten Zählwerk A je nach Schaltung entweder das eine Einzelzählwerk B oder das andere Einzelzählwerk C oder keines von beiden zusammenarbeitet.
  • Ein solches dreiteiliges Zählwerk kann als Hauptzählwerk oder als Umdrehungszählwerk benutzt werden. Es lassen sich damit Aufgaben lösen, bei denen positive und negative Werte gesondert aufgespeichert werden können, sowie solche, bei denen positive und negativ e Werte zeitweise am Rechnungsvorgang teilnehmen, zeitweise ausgeschaltet werden. Ferner lassen sich positive oder negative Einzelprodukte bilden, die gleichzeitig fortlaufend addiert oder subtrahiert werden. Daneben lassen sich auch alle sonst üblichen Rechnungsarten durchführen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform als Beispiel dargestellt.
  • Abb. z bis 3 zeigen drei verschiedene Lagen des Zählwerkes schematisch, und zwar Abb. i die Zusammenarbeit mit dem linken oberen Nerk, Abb. 2 mit dem- rechten oberen Werk und Abb. 3 die Arbeit des unteren Werkes allein; wobei die oberen Werke ausgeschaltet sind. Abb. 4 zeigt eine Seitenansicht der Werke und des Antriebes.
  • Auf der Hauptantriebswelle i sitzen in bekannter Weise die Einstellscheiben 2 mit den einstellbaren Sprossen 3. Auf der Welle 4 sitzen die Zwischenräder 5 und die Zehnerübertragungshebel 6 mit Nasen 7. Auf der Ziffernradwelle 8 sitzen die Ziffernräder 9, die Nasen io tragen, welche mit den Nasen 7 der Zehner-Übertragungshebel 6 zusammenarbeiten. Über den Ziffernrädern 9 sind in der Maschinendecke ix Schaulöcher 12 angeordnet.
  • Neben der Welle 4 liegt eine weitere, verschiebbare Welle 13, die ebenfalls Zwischenräder 14 trägt. Neben jedem Zwischenrad 14 sitzt ein mit Welle 13 verstifteter Stellring 15. Neben jedem Zwischenrad 14 und auf der dem Zwischenrad abgekehrten Seite des Stellringes 15 trägt die Welle i3 noch Zehnerübertragungshebel 16, 17 mit Nasen 18, ig, die durch einen Steg 2o verbunden sind und zweckmäßig aus einem Stück bestehen. Durch die Stellringe 15 werden die Zwischenräder 14 mit den Zehnerübertagungshebeln 16, 17 bei Verschiebung der der Welle 13 mitgenommen.
  • Neben der Ziffernradwelle 8 liegt eine verschiebbare Ziffernradwelle 21, welche für jede Stelle zwei Ziffernräder 22, 23 mit je einer Nase 24, 25 trägt. Die mit den Ziffernrädern verbundenen Zahnräder, welche von den Zwischenrädern 14 beeinflußt werden können, liegen nebeneinander.
  • Die Ziffern der Räder 22 laufen in derselben Richtung wie die der Ziffernräder g, während die Ziffern der Räder 23 gegenläufig angeordnet sind. Zweckmäßig werden die Ziffern der Räder g und 22 in einer anderen Farbe gehalten wie die Ziffern der Räder 23, z. B. erstere, wie üblich, weiß, die anderen rot. Über den Ziffernrädern 22 und 23 befindet sich in der Maschinendecke ein Schieber 26 mit Schaulöchern 27, die entweder die Ziffern des einen oder anderen Rades sichtbar machen können oder in der mittleren Lage beide Ziffernreihen verdecken.
  • Die Umschaltvorrichtung des Schaulochschiebers 26, die Löschvorrichtung für die Ziffernräder g, 22, 23 sowie die Ankerschnepper für letztere sind nicht dargestellt. Ebenso ist die Umschaltvorrichtung zum Verschieben der Wellen 13 und 2i, die in beliebiger Weise ausgeführt sein kann, fortgelassen.
  • Die dargestellten Teile bilden einen Radsatz, der zu einer Dezimalstelle gehört.
  • Das erste Werk A wird aus den Ziffernrädern. g gebildet. Das erste Einzelzählwerk B des zweiten Werkes (links nach dem Beispiel) setzt sich bei der in Abb. i dargestellten Schaltung des Schauloches 27 und der Wellen 13 und 21 aus den Ziffernrädern 22 zusammen. Das zweite Einzelzählwerk C des zweiten Werkes (rechts nach dem Beispiel), das in das erste Einzelzählwerk B eingeschachtelt ist, wird bei der in Abb. z dargestellten Einstellung der Teile vom Schauloch 27 und den Ziffernrädern 23 gebildet. Bei Verschiebung der Wellen 13 und 21 nach links und Verstellung des Schauloches 27 in die Mittellage ist keines der =beiden Werke 22, 23 ablesbar (Abb. 3), sondern nur das erste Werk g im Schauloch i2.
  • Bei der in Abb. i dargestellten Schaltung arbeitet das von den Sprossen 3 angetriebene Zwischenrad 1q. mit dem Ziffernrad 22 zusammen, dessen Nase 24 die Zehnerhebelnase 18 steuert. Die Nase ig des Zehnerübertragungshebels 17 liegt hierbei außer Bereich der Nase 25 des Ziffernrades 23. Das Schauloch 27 des Schiebers 26 steht über dem Ziffernrad 22.
  • Nach Abb. 2 ist die Welle 21 mit den darauf sitzenden Rädern nach links verschoben. Bei dieser Schaltung arbeitet das von den Sprossen 3 angetriebene Zwischenrad 1q. mit dem Ziffernrad 23 zusammen, wobei dessen Nase 25 die Zehnerhebelnase ig steuert. Die Nase 18 liegt hierbei außer Bereich der Nase 24 des Ziffernrades 22.
  • Nach Abb. 3 ist außer Welle 21 auch Welle 13 nach links verschoben, so daß die Sprossen 3 das Zwischenrad 1q. nicht mehr antreiben können.
  • Die Wirkungsweise der neuen Maschine sei an Hand einiger Beispiele erläutert. Beispiel x Eine Anzahl von Produkten sind zu bilden und diese zu addieren. Es wird mit den aus den Ziffernrädern g und 22 gebildeten Werken A und B gearbeitet. In dem Werk B werden durch Vorwärtsdrehung der Welle i nacheinander die Einzelprodukte gebildet und dann jedesmal gelöscht. Im Werk A addieren sich fortlaufend von die erhaltenen Einzelprodukte.
  • Beispiel Von einem gegebenen Wert sind eine Anzahl von Einzelprodukten abzuziehen.
  • Es wird mit dem Werk A und dem aus den Ziffernrädern 23 gebildeten Werk C gearbeitet. Der gegebene Wert wird in Werk A eingestellt. Durch Rückwärtsdrehen von Welle :i werden nacheinander im Werke C die Einzelprodukte gebildet und gelöscht: Die im Werk C andersfarbig angezeigten Einzelprodukte sind dabei von dem Werte in Werk A abgezogen worden. Beispiel 3 Eine Reihe von Posten oder von Einzelprodukten sind teils zu addieren, teils zu subtrahieren.
  • Es wird mit den drei Werken A, B, C gearbeitet. Die positiven Posten werden durch Vorwärtsdrehung von Welle i in. das Werk B hineingekurbelt und nicht gelöscht. Die negativen Posten werden durch Rückwärtsdrehung von i in das Werk C hineingekurbelt und ebenfalls nicht gelöscht. Am Ende der Rechnung zeigt Werk B die Summe aller positiven Posten, z. B. aller Einnahmen, Werk C die Summe aller negativen Posten, z. B. aller Ausgaben, andersfarbig an, während im Werk A die Differenz, z. B. der Saldo B-C, abzulesen ist.
  • Beispiel q.
  • Eine Kolonne ist einmal vollständig, ein zweitesmal unter Weglassung von gewissen Posten zu addieren.
  • Die Rechnung. erfolgt gleichzeitig mit Werk A und B. Jedesmal, wenn ein ausfallender Posten kommt, wird Werk B ausgeschaltet (Abb. 3). Am Ende der Rechnung zeigen Werke A und B die Endsummen an.
  • Beispiel 5 Eine Anzahl von Angaben werden bei ausgeschalteten Werken B und C der Reihe nach im Werk A gelöst. Einzelne Ergebnisse davon werden durch Kurbelung nach Bedarf in das Werk B oder C gebracht und dort zur späteren Verwendung aufgespeichert.
  • Beispiel 6 Ein Dividendus im Werk A ist durch eine andere Zahl zu dividieren. Dies geschieht wie üblich durch fortgesetztes Abziehen. Dabei ist Werk C eingeschaltet. Am Ende der Rechnung zeigt Werk A wie üblich Null an. Im Werk C ist der Dividendus neu gebildet worden, und es kann daher nachträglich die Richtigkeit der Einstellung bzw. der Rechnung geprüft werden. Beispiel ? Im Umdrehungszählwerk können die Anzahl der positiven Posten durch Werk B, der negativen Posten durch Werk C gesondert nebeneinander angezeigt werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Rechenmaschine mit mehreren unmittelbar vom Antriebwerk angetriebenen Zählwerken, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zählwerk gewöhnlicher Art (A) mit einem anderen, zwei Einzelzählwerke (B, C) enthaltenden Zählwerk, dessen Einzelzählwerke unabhängig voneinander angetrieben werden können, während das andere Einzelzählwerk stillsteht, und von denen das eine Einzelzählwerk (B) gleichläufig mit dem ersten Zählwerk (A), das andere (C) gegenläufig dazu beziffert ist, derart umschaltbar verbunden ist, daß mit dem ersten Zählwerk (A) je nach Schaltung entweder das eine Einzelzählwerk (B) oder das andere Einzelzählwerk (C) oder keines von beiden zusammenarbeitet.
  2. 2. Rechenmaschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das zweifache Zählwerk (B, C) durch ein verschiebbar angeordnetes Zwischenrad (z4) angetrieben werden kann, das zusammen mit zwei miteinander verbundenen oder aus einem Stück bestehenden Zehnerübertragungshebeln (i6, 17) verschoben werden kann.
  3. 3. Rechenmaschine nach Anspruch = und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nasen (z8, zg) der Zehnerübertragungshebel (i6, 17) derart angeordnet sind, daß, wenn die eine (i8) im Bereich der zugehörigen Ziffernradnase (24) des einen Einzelzählwerkes (B) liegt, die andere (=g) außer Eingriff mit der zugehörigen Ziffernradnase (25) des anderen Einzellählwerkes (C) liegt und umgekehrt.
  4. 4. Rechenmaschine nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einstellen des Antriebes auf das eine Einzelzählwerk ein Schaulochschieber derart verstellt wird, . daß das angetriebene Einzelzählwerk sichtbar wird, während das stillstehende Einzelzählwerk verdeckt wird und daß beim Abschalten des Antriebes von beiden Einzelzählwerken (B, C) die Ziffernsätze keines dieser beiden Werke in den Schaulöchern erscheinen.
  5. 5. Rechenmaschine nach Anspruch z bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziffernräder (22, 23) der Einzelzählwerke ihre Verzahnung einander zukehren, so daß beim Umschalten die Verzahnung des einen Rades aus der Verzahnung des Zwischenrades (i4) heraus- und gleichzeitig die Verzahnung des anderen Rades in die Verzahnung des Zwischenrades (z4) eintritt.
  6. 6. Rechenmaschine nach Anspruch x bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim Ausschalten des Zwischenrades (i4) aus demBereich der Sprossen der Einstellscheiben (2) die Zehnerübertragungshebel (i6, =7) und der Schaulochschieber (26) mitverschoben werden können, ohne daß die Ziffernräder der Einzelzählwerke in eine besondere Ausschaltstellung gebracht werden.
DET35177D 1928-05-26 1928-05-26 Rechenmaschine mit mehreren unmittelbar vom Antriebswerk angetriebenen Zaehlwerken Expired DE488305C (de)

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DE (1) DE488305C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE909260C (de) * 1941-10-12 1954-04-15 Deutsche Telephonwerk Kabel Rechenmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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