DE485653C - Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Filtern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Filtern

Info

Publication number
DE485653C
DE485653C DES64110D DES0064110D DE485653C DE 485653 C DE485653 C DE 485653C DE S64110 D DES64110 D DE S64110D DE S0064110 D DES0064110 D DE S0064110D DE 485653 C DE485653 C DE 485653C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
filter
injection
suction
sand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES64110D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE485653C publication Critical patent/DE485653C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D24/00Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/02Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration
    • B01D24/20Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being provided in an open container
    • B01D24/205Downward filtration without specifications about the filter material supporting means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D24/00Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/46Regenerating the filtering material in the filter
    • B01D24/4605Regenerating the filtering material in the filter by scrapers, brushes, nozzles or the like placed on the cake-side of the stationary filtering material and only contacting the external layer
    • B01D24/4621Regenerating the filtering material in the filter by scrapers, brushes, nozzles or the like placed on the cake-side of the stationary filtering material and only contacting the external layer by nozzles acting on the cake side of the filter material, or by fluids acting in co-current direction with the feed stream
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D24/00Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/46Regenerating the filtering material in the filter
    • B01D24/4631Counter-current flushing, e.g. by air
    • B01D24/4636Counter-current flushing, e.g. by air with backwash shoes; with nozzles

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description

Zur Reinigung von Sandfilter!! mit großer Oberfläche, wie sie beispielsweise bei der Trinkwasserversorgung der Städte Verwendung finden, hat man bereits bewegliche Einrichtungen vorgeschlagen, die auf den Filtern verschoben werden und innerhalb eines Rahmens oder Kastens Injektoren o. dgl. enthalten, die bis zu einer gewissen Tiefe in das Filterbett eindringen, um "Wasser in die Filterschicht einzuführen, während oberhalb des Bettes angeordnete Saugvorrichtungen das die Verunreinigungen enthaltende Wasser absaugen. Diese Einrichtungen besitzen zahlreiche Nachteile. Da das Filterbett fest zusammenhaftet und sehr hart ist, bieten einerseits die Injektoren der Verschiebung des Apparates einen beträchtlichen Widerstand. Andererseits kann der die Injektoren und die Ansaugvorrichtung einschließende Rahmen nicht dicht mit der harten Filterober;-1 fläche abschließen, so daß außerhalb des; Rahmens befindliches Wasser sich mit dem Reinigungsiwaaser vermischt, und der Rei-: nigungsstrom iiicht senkrecht verläuft, wasi ■ für eine gründliche Reinigung unbedingt erforderlich ,ist.
^ Bei der diskontinuierlich arbeitenden Einrichtung gemäß der Erfindung werden diese verschiedenen Nachteile dahingehend behoben, daß jegliches Umpflügen der Feierschicht bei und nach jedem Arbeitsgang der Einrichtung vermieden wird, indem die Injektoren lediglich niedergesenkt und wieder angehoben werden, und die jeweils zu reinigende Fläche vollkommen wasserdicht gegen dje umliegende Flüssigkeit scharf abgegrenzt wird. Dies wird dadurch erreicht;, daß das Einsenken der Injektionseinrichtuing unter teiilweiser Wirkung ihrer Schwerkraft bei gleichzeitiger Injektion der Waschflüssigkeit bewirkt wird, und daß der von der Saiigeinrichtung erzeugte Unterdruck derart eingestellt wird, daß er nicht nur ein Absaugen der Waschflüssigkeit, sondern auch ein leichtes Anheben des Filterbettes innerhalb des Rahmens zur Folge hat, so daß der jeweil's gereinigte Teil der Filterfläche scharf von den noch ungereinigten Teilen abgegrenzt ist.
In der Zeichnung ist eine zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung! dienende Anlage dargestellt.
Abb. ι zeigt die beispielsweise elektrisch betriebene Einrichtung in perspektivischer Ansicht.
Abb. 2 ist eine perspektivische Ansicht des unten offenen Rahmens mit vertikal stehenden Druck- und Saugleitungen. Die Wandung des Rahmens ist zum Teil weggenommen.
Abb. 3 zeigt einen Querschnitt des Rah-•mens mit den in Betrieb befindlichen Leitungen. Bei dieser Anordnung ist ein waage-
rechter Rost von Druckleitungen sowie eine, durchbrochene Scheidewand vorgesehen.
Abb. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht des Schwimmbehälters mit .dem Pumpwerk S sowie den Saug- und Druckleitungen.
Abb. S veranschaulicht die zur Fortbewegung rand Führung des Rahmens bestimmte Vorrichtung in Gestalt 'einer beweglichen Brücke.
to Die gesamte Anordnung zur Reinigung des Sandfilters ι von» großer Oberfläche 'enthält folgende Einzelteile (vgl. Abb. i):
Ein Schwimmbehälter 2 trägt das Pumpwerk; die Rohrleitungen und den Fangrahmen 3, in dessen Innern die Druck- und Säugleitungen angeordnet sind. Längs des Rahmens ist eine Führungsbrücke 4 angeord-. net. Ein endloses Kabel' 5, 5' dient dazu, 'die Führungsbrücke 4 parallel mit sich selbst fortzubewegen. Für die Zuführung reinen 'und die Entfernung schmutzigen Wassers sind schwimmende!, bewegliche Rohrleitungen- 6 vorgesehen. Diese beweglichen Rohrleitungen sind am Rand des Filters 7 mit entsprechen.-den festen Leitungen verbunden. Ferner ist eine elektrische Freileitung 8 vorgesehen, von welcher durch einen Schleifkontakt 9 der zum Betrieb der Pumpen benötigte Strom entnommen wird.
Der Schwimmbehälter 2 (vgl. Abb. 3 und 4) trägt das Pumpwerk 10, dem das zur Injektion bestimmte reine Wasser durch die Leitung 11 zugeführt wind, während es durch die Leitung 12 das Pumpwerk vorläßt. Die Pumpe 14, die durch den Elektromotor: 1.7 angetrieben wird, saugt mittels der Leitungen 15, 15' das Schmutzwasser. an, das; alsdann durch das Rohr 16 abgeleitet wird1. Der zum Betrieb der Motoren 13 und 17 erforderliehe Strom wird durch zwei Kabelleitungen 18 zugeführt, die sich um die Trommel 19 wickeln, 'die mit Schleifringen, Bürsten ©, dgli zur Abnahme des Stromes versehen i'st. Zum Halten der Saugleitungen 15, 15' können geeignete Haltevorrichtungen 20 vorgesehen sein. Die Rohrleitung 12, in welche das saubere Spülwasser durch die Pumpe 10 ge-, drückt wird, endet im Innern eines senk-, recht stehenden teleskopartigen Rohres 21, das mit einem Flansch oder Kragen 22 versehen, ist, an welchem zwei Kabel 23 befestigt sind. Diese sind mit einem Gegengewicht 2 S beschwert und lauf en über mit Hohlkehlen versehene Rollen 24. Unter der Wirkung des Gegengewichtes ist das teleskopisch ausziehbare Rohr 21, das an seinem unteren Ende das Röhrenwerk für das Druckwasser trägt, bestrebt, sich in seiner oberen Stellung zu halten. Der Schwimmbehälter 2 besitzt seitliche Arme 26, 26', zwischen denen der Rahmen 3 angebracht ist.
Der Fangrahmen 3 (vgl. Abb. 2 und 3) kann vorzugsweise aus Aluminium oder Duraluminiumblech hergestellt sein. Er ist mit Schwimmkörpern 27 versehen, die im Innern oder an seiner Außenseite derart angeordnet sinid, daß sie .einen Teil seines Eigengewichtes aufnehmen. Die Schwimmkörper sind zweckmäßig in der Höhe einstellbar. Die Arme 26, 26' verhindern seitliche Verschier bungen des; Rahmens und beschränken sein Einsinken in den Sand während der Pumparbeit.
Im Innern des Rahmens 3 sind die Siaug- und Druckleitungen angeordnet. Die Saugleitungen 15, 15' endigen in den Verteilrohren 28, welche die Rohrstutzen 29 tragen. Letztere münden in genügendem Abstand, über der Oberfläche des Sandes. Die Rohrleitungen 15, 15' sind mit Ventilen, z. B. Klappventüen, und gegebenenfalls mit Abzweigstutzen 30, 30' versehen, um das Ansaugen zu erleichtern.
Das teleskopische Rohr 21, durch welches das Druckwasser zuströmt, erudigt in dem Verteilrohr 31, welches, die an ihrem unteren Ende offenen Rohrleitungen 32 trägt (vgl. Abb. 2). Dieselben werden zweckmäßig derart gestaltet bzw. erweitert, daß' die Aus-" trittsgeschwindügkeit des Wassers erniedrigt wird, ebenso wie die Energieverliuste, dfe-von· der Vernichtung dieser Geschwindigkeit herrühren. Bei der Ausführungsform der Vorrichtung nach Abb. 3 speisen die Rohrleitungen 32 den aus durchbrochenen Leitungen bestehenden waagerechtein Rost 32'.
Ferner ist die teleskopische Rohrleitung 21 an den oberem Rändern des Rahmens vermittels Ketten 21' befestigt. Das Ganze ist derart angeordnet, daß die Rohrleitung 32 und der Rost 32' sich vollständig außerhalb des Sandes, befinden, während der Rahmen leicht durch die Ketten 21' angehoben ist.
Abb. 3 zeigt femer die waagerechte Wand 3', die im Innern des Rahmens 3 in Höhe der Ansaugö'finung 29 angeordnet ist. Die Wand 3' ist mit Führungen O für die Druckleitungen 32 versehen.
Die Leitungen für das bewegliche doppelte Kanalsystem bestehen zweckmäßig aus Blechstücken, die durch biegsame, z. B. aus Kautschuk bestehende1 Teile verbunden sind. Dieselben können mit besonderen Verbindungsstücken, zwecks schneller Zusammensetzung sowie mit Schwimmern versehen siein. Die doppelte Leitung ist bei 7 (Abb. 1) an dem Rand' des: Bassins einerseits mit einer Wasserleitung verbunden, die z. B. unter atmosphärischem Druck stehendes Wasser liefert, andererseits mit einer Entfeerungsleitung.
Das zur Injektion dienende Wasser kann ■egebenenfals von der Oberfläche des Filters eschöpft werden, insbesondere wenn da§
485053
Filter selbst bereits mit vorixfaiertem Wasser gespeist wird.
Die beschriebene Vorrichtung· arbeitet folgendermaßen:
Wenn der Apparat mit Hilfe des: Gegengewichtes 25 in BereitschaftssteJlung gebracht ist, befindet sich das teleskopisch« Rohr 21 in seiner oberen Stellung. Infolgedessen befinden sich die Rohrleitungen 32, 32' außierhalb des Sandles. Der durch die Ketten 21' gehaltene Rahmen liegt nicht ganz bündig mit der Oberfläche das Sandies. Nunmehr werden die Pumpen 10 und 14 in Betrieb gesetzt, z. B. durch einfaches EinregulSieren der betreffenden Widerstände. Die Reaktion des auf die Wände der Roihrleitunigen 21 und
31 wirkenden Wassers reicht hin, um die Wirkung des Gegengewichtes' aufzuheben., so daß also die Rohrleitungen 32, 32' sich in den Sand senken, -während d'as Wascliwasseir durch die Pumpe 10 eingebracht wird. Gleichzeitig kommt der Rahmen 3, >der nun nicht mehr durch die Ketten 21' zurückgehalten wird, in Berührung mit dem oberen Teil des Sandes, in den er sich indes nicht tief einsenken kann, da er dtirch die Arme 26, 26' zurückgehalten wird. Die Inbetriebsetzung der Säugpumpe 14 bewirkt einen leichten Unterdruck im Innern des Rahmens, der ent-* sprechend d'er Darstellung bei 33 (vgl1. Abb. 3) das Niveau des Sandes im Innern des Rahmens um einige Zentimeter anhebt. Der in dieser Weise angehobene Sand bildet eine Art Dichtung, die für dlie aufsteigenden Strömungen durchlässig ist, aber den der reinigenden Saugwirkung ausgesetzten Teil der Sand'masse des Filters scharf begrenzt. Das Druckwasser verläßt die Rohrleitungen
32 oder den Rost 32' mit leichtem Überdruck, steigt alsdann quer durch den Sand an, wirbelt ihn durcheinander und1 zieht alsdann die Schl'ammteilchen nach oben durch die dichtende Schicht 33. Beim Austritt aus derselben ist die Geschwindigkeit der aufsteigenden Strömung nicht mehr hinreichend', um die Sandkörner mitzuschleppen, dagegen trägt sie die Schlammteilchen weiter. Diese gelangen alsdann bis in die Rohrleitungen 28 des Ansaugkopfes, um alsdann durch die
So Pumpe 14 ausgetrieben zu werden.
Nach einigten Sekunden, nachdem das Wasser im Innern des Rahmens vollständig· klar geworden ist, hält man idie Pumpe durch Unterbrechung- des Stromes, an.
Die bei 33 angehobene Sandschicht sinkt alsdann zurück. Das Gegengewicht 2 5 tritt wieder in Wirkung, so daß das Rohr 21 hochgezogen wird; hierdurch werden auch die Leitungen 32, 32' aus dem Sand! gezogen, während der Rahmen durch die Ketten 21' angehoben wird. Der Apparat kann alsdann leicht an andere Stellen gebracht werden, um einen anderen Teil des Filters zu reinigen.. Um das gesamte Filter zu reinigen, ist zjil beachten, daß der Rahmen systematisch auf der Filteroberfläche verschoben wird1. Hierzu wird der Rahmen zweckmäßig zunächst längs des einen Randes das Bassins 34 (vgl. Abb. 1) gebracht und alsdann längs der Brücke 4 verschoben. Die Fortbewegung des Schwimmbehälfcers und des Rahmens ikann auf beliebige Weise, z. B. durch Staken, erfolgen. Die Brücke 4 ist zweckmäßig schwimmbar eingerichtet. Sie kann aus einzelnen Teilen entsprechend der Breite des Filters zusammengesetzt sein.
Wenn der Rahmen an dem Ende der Brücke angelangt ist, wird letztere parallel zu sich um eine Strecke entsprechend der Rahmenbreite verschoben. Diese Verschiebung kann z. B. mittels nachfolgender Vorrichtung, 'die den Vorteil bietet, daß zu ihrer Bedienung nur ein Mann erforderlich ist, ausgeführt werden.
Ein endloses Kabel 5, 5' (vgl. Abb. 5) ist an drei aufeinanderfolgenden Rändern des Filters angeordnet, von denen die beiden! Ränder 35, 35' senkrecht zur Brücke 4 verlaufen. Dias endlose Kabel läuft über eine Reihe von Rollen 36, 37, 38, 39, 40, 41 und wird durah Rollen 42 getragen. Wenn man auf einen Trum des Kabels !einen Zag in bestimmter Richtung ausübt, erhält man auf jedem Ufer 3 5, 35' einen Antrieb für die Versqhiebung der Brücke in gleichem. Sinne. Sind 'die Enden der Brücke irgendwie mit den betreffenden Zügen des Kabels verbunden, so kann also durch einen einfachen auf d'as;-selbe ausgeübten Zug die gewünschte Einstellung der Brücke bewirkt werden. ioo_ =
Nachdem man etwa die Hälfte der Filteroberfläche gereinigt hat, nimmt man das letzte Glied der Brücke heraus und führt den! Schwimmkörper, den Rahmen, 'die Schwimmleitungen und die anderen Zubehörteile auf die andere Seite; der Brücke. Alsdann wird das ,herausgenommene Glied widder leingesetzt, so daß man nunmehr mit d'er Reinigung des Filters fortfahren kann, indem man den Rahmen nunmehr auf der anderen Seite der Brücke verschiebt.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zum Reinigen von Filtern großer Oberflächen durch absatzweises Fortbewegen und Einsenken eines.' aus waagerechten, gelochten Rohren bestehenden, von einem Rahmen umgebenen und unterhalb einer Saugeinrichtung angeordneten Rostes, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsenken des Rostes unter teilweiser
    Wirkung· seiner Schwerkraft bei gleichzeitiger Injektion der Waschflüssigkeit bewirkt wird, und! daß der von der Saugeinrichtung erzeugte Unterdruck derart eingestellt wird, .daß er nicht nur ein· Absaugen der Waschflüssigkeit, sondern auc^h ein leichtes Anheben des Filterbettes innerhalb des Rahmens zur Folge .hat, so daß der jeweils· gereinigte Teil
    ίο der Filterfläche scharf von den noch ungereinigten Teilen abgegrenzt ist.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, bestellend aus einem oben offenienRahmen oder Kasten mit versenkbarem Einspritzröhrenwerk, ' dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Rahmens (3) eine waagerechte Scheidewand (3') angeordnet ist, die mit Saugöffnungen· (29) versehen ist, die den d'ünn-
    ao sten Teil des ausgespülten Schlammes abführen, während in der Scheidewand (3') Dur.chibrüche (O) zur Durchführung 'und Einstellung der senkrechten Einspritzrohre (32) vorgesehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugöffnungen· (29) gleichmäßig über die zu reinigende Oberfläche verteilt sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen ■oder Kasten (3) mit dem Einspritzröhrenwerk (32) durch Ketten (21')' verbunden ist, welche beim Hochziehen des Eiinsprirzröjhrenwerkes, sobald die Mündungen der Rohre (32) den Sand- verlassen, den Rahmen oder Kasten (3) mitheben.
  5. 5. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuführungsrohr (12) für das Einspritzwasser in einem fernrohrartig verschiebbaren Rohr (21) liegt, das im Ruhestand in seiner gehobenen Stellung durch .ein Gegengewicht (25) gehalten wird und das EinspritzTÖhrenwierk (32) trägt, während es sich unter der Wirkung des Eigengewichtes und des Einspritzwassers selbsttätig senkt.
  6. 6. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilis.-maschinen, wie Antriebsmotoren, Pumpen usw., in einen Schwimmbehälter (2) an sich bekannter Art eingebaut sind, welcher mit den Rahmen (3) stützenden Armen (26, 26') versehen ist, um ein zu tief es Einsinken des Rahmens: in den Sand während des Betrieibes zu verhindern.
  7. 7. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß. die zweckmäßig schwimmend angeordnete Fubi rungsbrücke (4) mit einer in. der Breite des Filters aufgehenden Einteilung (Maßstab o. dgl.) versehen ist, entsprechend welcher die Versetzung der Spülvorrichtung während des Betriebes erfolgt, wobei die schwimmende Brücke (4) selbst parallel' mit sich, z. B. mittels eines an der Ummauerung (35) des Filters, z.B. über Rolfen (41), laufenden emdfosen Kabels (Si S')> verschoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES64110D 1922-10-20 1923-10-21 Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Filtern Expired DE485653C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR557656T 1922-10-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE485653C true DE485653C (de) 1929-11-04

Family

ID=31898012

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES64110D Expired DE485653C (de) 1922-10-20 1923-10-21 Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Filtern

Country Status (4)

Country Link
US (1) US1617654A (de)
DE (1) DE485653C (de)
FR (2) FR557656A (de)
GB (2) GB205818A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3138676A1 (de) * 1981-09-29 1983-04-14 Passavant-Werke AG & Co KG, 6209 Aarbergen Filtereinrichtung mit einer einrichtung zum rueckspuelen des filterbettes
EP0102767A3 (de) * 1982-08-06 1986-09-17 Envirotech Corporation Schwerkraftfilter mit körnigem Filtermaterial

Families Citing this family (16)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3412862A (en) * 1967-09-07 1968-11-26 Merle P. Chaplin Method and apparatus for cleaning areas overlain by a water body
CH515731A (de) * 1971-03-22 1971-11-30 Sp Pk I Naladochnoe Bjuro Einrichtung zur Reinigung von schüttbarem Filterstoff in mit Wasser gefüllten Wasseraufbereitungslangsamfiltern
US3963620A (en) * 1974-07-26 1976-06-15 Allmanna Ingenjorsbyran Ab Purification filter for liquids
US4308141A (en) * 1980-08-18 1981-12-29 Clendenen Frank B Modular filter system
JPS59109609A (ja) * 1982-12-13 1984-06-25 Nippon Kokan Kk <Nkk> 鋼製海洋構造物とその建設方法
DE3439547A1 (de) * 1983-11-11 1985-05-30 VEB Projektierung Wasserwirtschaft Stammbetrieb des Kombinates Wassertechnik und Projektierung Wasserwirtschaft, DDR 4020 Halle Verfahren und vorrichtung zur filtration von fluessigkeiten
GB8723221D0 (en) * 1987-10-02 1987-11-04 Thames Water Authority Slow sand filters
US4859330A (en) * 1988-10-11 1989-08-22 Davis Water & Waste Industries, Inc. Traveling bridge filter with air scour
US4957631A (en) * 1989-01-26 1990-09-18 Davis Water And Waste Industries, Inc. Traveling bridge filter with surface wash
US4988439A (en) * 1989-02-27 1991-01-29 Davis Water & Waste Industries, Inc. Two stage traveling bridge filter
US5078873A (en) * 1990-04-02 1992-01-07 Baker Hughes Incorporated Filter cleaning apparatus
FR2706442B1 (fr) * 1993-06-14 1995-07-28 Morillon Corvol Courbot Sa Equipement de service pour bassin, réservoir d'eau ou analogue, notamment pour filtre lent à sable.
US6368189B1 (en) 1999-03-03 2002-04-09 Mitsubishi Materials Corporation Apparatus and method for chemical-mechanical polishing (CMP) head having direct pneumatic wafer polishing pressure
US6231428B1 (en) 1999-03-03 2001-05-15 Mitsubishi Materials Corporation Chemical mechanical polishing head assembly having floating wafer carrier and retaining ring
US8889015B2 (en) * 2010-05-11 2014-11-18 Roberts Marketing De, Inc. Method of installing an air scour system into a filter bed
JP6047003B2 (ja) * 2012-12-14 2016-12-21 日立造船株式会社 ろ過砂層の洗浄システム

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3138676A1 (de) * 1981-09-29 1983-04-14 Passavant-Werke AG & Co KG, 6209 Aarbergen Filtereinrichtung mit einer einrichtung zum rueckspuelen des filterbettes
EP0102767A3 (de) * 1982-08-06 1986-09-17 Envirotech Corporation Schwerkraftfilter mit körnigem Filtermaterial

Also Published As

Publication number Publication date
GB223586A (en) 1925-05-07
FR29597E (fr) 1925-08-27
GB205818A (en) 1924-06-05
US1617654A (en) 1927-02-15
FR557656A (fr) 1923-08-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE485653C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Filtern
DE1283763B (de) Verfahren und Vorrichtung zum biologischen Reinigen von Abwaessern
EP0352496B1 (de) Vorrichtung zum Reinigen von Vorhang-Lamellen, Gardinen oder dergleichen
DE2053203C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Sammeln und Entfernen von Schwimmschlamm von der Oberfläche einer eingeschlossenen Flüssigkeit
DE2110204C3 (de) Vorrichtung zum Anschließen einer auf dem Meeresboden verlegten Rohrleitung an eine über der Wasseroberfläche angeordnete Plattform
DE7933344U1 (de) Vorrichtung zum reinigen von rohren, insbesondere von entwaesserungsrohren
DE2007549C3 (de) Vorrichtung zum Entfernen des in einer Kokslöschwasserkläranlage abgesetzten Koksgruses
DE2363751C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben eines Schwimmbeckens
DE500429C (de) Vorrichtung zum Entfernen der Klaerrueckstaende aus Absitzbecken
DE683117C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Wasserreinigung von Schwimmbecken
DE655803C (de) Vorrichtung zum Ausraeumen des Schlammes unter Wasser aus in Betrieb befindlichen Klaerbecken mit einem parallel verschiebbaren, hoehenverstellbaren Schlammkratzer
DE746897C (de) Vorrichtung zur Nassbehandlung von Kunstseidespinnkuchen
CH515731A (de) Einrichtung zur Reinigung von schüttbarem Filterstoff in mit Wasser gefüllten Wasseraufbereitungslangsamfiltern
DE2518184C3 (de) Gerät zur Behandlung einer aufgehängten, belichteten Druckplatte mit einem flüssigen Behandlungsmittel
DE2733824C2 (de) Reinigungsvorrichtung an einem einen Pritschenaufbau aufweisenden Kraftfahrzeug
DE102007017447A1 (de) Becken zur Aufzucht und/oder Mast von Fischen
DE2828478A1 (de) Filter fuer aquarium
DE3927064A1 (de) Haltesystem zur fuehrung eines schlauches in kanalisationsrohren
DE588264C (de)
DE446200C (de) Vorrichtung zum Reinigen von Gefaessen, Fahrzeugen u. dgl. mittels unter Hochdruck stehender Spruehduesen
DE102016105556A1 (de) Vorrichtung zum Abziehen von Schwimmschlamm von einer Wasseroberfläche in einem Klärbecken
DE225202C (de)
CH608381A5 (en) Flushing system for sand filters and carbon filters
DE339435C (de) Einrichtung zum Beizen von Saatgetreide
DE1584904C3 (de) Kläreinrichtung