DE485552C - Vorrichtung zur Herstellung von Pufferhuelsen und -stoesseln fuer Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Pufferhuelsen und -stoesseln fuer Eisenbahnfahrzeuge

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DE485552C
DE485552C DEG63137D DEG0063137D DE485552C DE 485552 C DE485552 C DE 485552C DE G63137 D DEG63137 D DE G63137D DE G0063137 D DEG0063137 D DE G0063137D DE 485552 C DE485552 C DE 485552C
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DE
Germany
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die
ram
press
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GELSENKIRCHENER GUSSSTAHL und
LUDWIG BOEHLHOFF
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GELSENKIRCHENER GUSSSTAHL und
LUDWIG BOEHLHOFF
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K21/00Making hollow articles not covered by a single preceding sub-group
    • B21K21/08Shaping hollow articles with different cross-section in longitudinal direction, e.g. nozzles, spark-plugs
    • B21K21/10Shaping hollow articles with different cross-section in longitudinal direction, e.g. nozzles, spark-plugs cone-shaped or bell-shaped articles, e.g. insulator caps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C23/00Extruding metal; Impact extrusion
    • B21C23/02Making uncoated products
    • B21C23/20Making uncoated products by backward extrusion
    • B21C23/205Making products of generally elongated shape

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Pufferhülsen und -stößeln für Eisenbahnfahrzeuge Es ist bekannt, Pufferhülsen und -stößel für Eisenbahnfahrzeuge in zwei Arbeitsgängen in die fertige Form zu pressen. Der erste Arbeitsgang besteht darin, daß ein massives Rohblöckchen mittels eines Preßstempels zunächst in die verkürzte Form des fertigen Werkstückes niedergestaucht wird; der zweite Vorgang besteht darin, daß das im ersten Arbeitsgang gebildete Vorwerkstück hohlgepreßt wird, wobei der Werkstoff an dem Preßstempel hochsteigt. Das Niederstauchen des Rohblöckchens zum Vorwerkstück erfolgte bisher stets in der Weise, daß das Rohblöckchen in die auf dem Preßtisch ruhende Matrize eingesetzt und der Preßstempel unmittelbar von oben auf das freie Ende des Rohblöckchens aufgesetzt wurde.
  • Da nun das Fließen des Materials immer dort am stärksten ist, wo der geringste Widerstand vorhanden ist, wird das Fließen zunächst am freien Ende des Blöckchens eintreten. Die größte Materialverschiebung erfordert bei Pufferhülsen oder -stößeln der Flansch. Infolgedessen ist es das Natürliche, den Matrizenraum für die Bildung des Flansches in die obere offene, dem Preßstempel zugekehrte Seite der Matrize zu legen. Man erhält dann aber Pufferhülsen und -stößel in Form von zylindrischen Hohlkörpern mit Boden und einem Flansch am offenen Ende.
  • Es ist ferner bekannt, hohlzylindrische Körper mit Boden und einem in der Bodenebene liegenden Flansch, wie Muffen, Patronenhülsen, Kartuschen usw. zu pressen. Das Pressen des Flansches und des zylindrischen Teiles erfolgt dabei mittels eines einzigen Stempels in einem einzigen Arbeitsgang, also ohne Pressen eines Vorwerkstückes. Das ist beim Pressen von leichtfließendem Material oder geringen Abmessungen des zu bildenden Körpers möglich.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt die Herstellung von Pufferhülsen mit geschlossenem Boden und einem in der Bodenebene liegenden Flansch durch Pressen eines Rohblöckchens in ein Vorwerkstück und Hohlpressen des Vorwerkstückes in die fertige Form in folgender Weise Eine mit den Seitenplungern der Presse verbundene, an beiden Seiten offene Matrize wird zunächst auf der Oberseite durch eine abnehmbare Platte abgeschlossen, auf die sich der am Mittelkolben der Presse befestigte Preßstempel aufsetzt. Matrize und Preßstempel werden dann gemeinsam nach unten gefahren und schieben sich dabei über das auf dem Preßtisch ruhende Rohblöckchen. Von dem Augenblick an, wo die obere Stirnseite des Rohblöckchens an die Abdeckplatte der Matrize anstößt, beginnt der Stauchvorgang. Der Stauchdruck findet an dem freien, aus der Matrize herausragenden Ende des Rohblöckchens den geringsten Widerstand, so daß die Flanschöffnung der Matrize mit -Sicherheit voll ausgefüllt ist, sobald die Matrize auf den Tisch aufsetzt. Nach Entfernung der abnehmbaren Platte bewirkt der Preßstempel des Mittelkolbens in an sich bekannter Weise das Hohlpressen des Werkstückes unter Aufsteigen des Werkstoffes an dem Preßstempel.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Vorrichtung mit schematischer Darstellung des Preßvorganges. Abb. i zeigt eine Presse mit dem Preßstempel, dem Mittelplunger und der Matrize, die in fester Verbindung mit den Seitenplungern steht, wobei die Matrize geschnitten ist. Die Zeichnung zeigt die Stellung der Matrize und des Mittelplungers unmittelbar vor Beginn des Preßvorganges, mit eingelegter Preßplatte, die zwischen der Matrize und dem Mittelplunger gehalten wird.
  • Abb.2 zeigt schematisch den weiteren Verlauf des Preßvorganges. Die Matrize sitzt auf dem Preßtisch auf; das Blöckchen ist so weit zusammengestaucht, daß der innere Hohlraum der Matrize vollkommen ausgefüllt ist. Die Preßplatte ist entfernt, und der Plunger ist bis zum Aufsitzen auf das gestauchte Material gesenkt.
  • Abb. 3 zeigt schematisch die Beendigung des Preßvorganges. Der Mittelplunger ist bis zur untersten Stellung gesenkt, dabei ist das Material an dem Plunger in die Höhe gestiegen. Das Pressen der Pufferhülse ist damit beendet.
  • Abb. q. zeigt schematisch den Beginn des Vorganges, um die fertige Pufferhülse aus der Matrize herauszustoßen. Der Mittelplunger ist gehoben und aus der Pufferhülse herausgezogen. Auf den oberen Teil der Pufferhülse ist eine Ausstoßplatte aufgesetzt, die Matrize sitzt noch fest auf dem Preßtisch auf.
  • Abb.5 zeigt schematisch das Herausstoßen der Pufferhülse, der Mittelplunger ist in der Stellung der Abb. q. geblieben, die Matrize ist gehoben, dabei ist durch den Mittelplunger unter Vermittlung der Ausstoßplatte die Hülse nach unten aus der Matrize herausgestoßen und steht frei auf dem Preßtisch.
  • Auf der Zeichnung bedeutet i den Preßtisch, 2 den Mittelplunger, an dem der Preßstempel 3 in an sich bekannter Weise befestigt ist. Mit q. ist die Matrize bezeichnet, die mit dem Querhaupt 5 der Seitenplunger verbunden ist. Das Querhaupt ist an seitlichen Säulen 6 geführt. Mit 7 ist eine abnehmbare Platte bezeichnet, die auf den Matrizeneinsatz 8 gelegt werden kann, um die obere Öffnung der Matrize abzudecken. Mit 9 ist das Blöckchen bezeichnet, aus dem die Pufferhülse gepreßt wird, und mit io eine sogenannte Ausstoßplatte, die nach Beendigung des Preßvorganges auf den oberen Rand der fertiggepreßten Pufferhülse aufgelegt wird, nachdem der Mittelplunger hochgefahren und aus der Pufferhülse herausgezogen ist.
  • Der Preßvorgang spielt sich folgendermaßen ab: Das Rohblöckchen 9 wird zunächst unter den Preßstempel 3 auf den Tisch i gestellt. Darauf wird der Matrizeneinsatz 8 durch die Preßplatte 7 abgedeckt und der Mittelkolben ausgefahren, bis sich der Stempel 3 auf die Preßplatte 7 aufgesetzt hat. Dann werden Matrize q., 8, Preßplatte 7 und Stempel 3 gemeinsam nach unten bewegt, bis sich die Matrize auf den Tisch i aufgesetzt hat, wobei das Rohblöckchen zum Vorwerkstück zusammengestaucht wird. Der Beginn des Stauchvorgangs ist in Abb. z wiedergegeben. Das über die untere Öffnung der Matrize hervorstehende Ende des Rohblöckchens kann dem Stauchdruck am leichtesten nachgeben, so daß die Flanschöffnung der Matrize mit Sicherheit voll ausgefüllt wird. Darauf wird der Preßstempel 3 etwas gehoben und die Preßplatte 7 entfernt. Der erste Arbeitsgang zur Herstellung des Vorwerkstückes ist beendet.
  • Es beginnt der zweite Arbeitsgang, in dem in an sich bekannter Weise das Hohlpressen des Werkstückes 9 durch den Preßstempel 3 unter Aufsteigen des Werkstoffes an dem Preßstempel bewirkt wird. Der Preßstempel wird soweit in das Werkstück eingedrückt, wie die vorgeschriebene Bodenstärke erfordert. Den Beginn des zweiten Arbeitsganges gibt Abb. 2, das Ende Abb. 3 wieder. Darauf wird der Preßstempel 3 bis über die oberste Kante des Werkstückes angehoben und eine Ausstoßplatte io auf die obere Öffnung des Werkstückes aufgesetzt (Abb. ¢). Danach wird die Matrize 8, q. hochgefahren, wobei das Werkstück bzw. die Platte io an den stehenbleibenden Stempel 3 anstößt, so daß es aus der Matrize herausgedrückt und auf den Tisch i abgesetzt wird (Abb. 5).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI: Vorrichtung zur Herstellung von Pufferhülsen und ,stößeln für Eisenbahnfahrzeuge durch Hohlpressen eines Vorwerkstückes, das im ersten Arbeitsgang in die verkürzte Form des fertigen Werkstückes niedergestaucht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Seitenkolben (Seitenplungern) einer Presse verbundene, an beiden Enden offene Matrize (q.) zunächst nach oben durch eine abnehmbare Platte (7) abgeschlossen wird, auf die sich der am Mittelkolben (2) der Presse befestigte Preßstempel (3) aufsetzt, worauf Preßstempel und Matrize sich gemeinsam nach unten bewegen, bis sich die Matrize auf den Tisch (i) aufsetzt, worauf nach Entfernung der abnehmbaren Platte (7) der Preßstempel (3) des Mittelkolbens in an sich bekannter Weise das Hohlpressen des Werkstückes (9) unter Aufsteigen des Werkstoffes an dein Preßstempel bewirkt.
DEG63137D 1925-01-15 1925-01-15 Vorrichtung zur Herstellung von Pufferhuelsen und -stoesseln fuer Eisenbahnfahrzeuge Expired DE485552C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE755107C (de) * 1937-11-30 1953-03-16 Rheinmetall Borsig Ag Herstellung nahtloser und verhaeltnismaessig duennwandiger huelsen-foermiger Hohlkoerper aus Leichtmetall mit stegartigen Ansaetzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE755107C (de) * 1937-11-30 1953-03-16 Rheinmetall Borsig Ag Herstellung nahtloser und verhaeltnismaessig duennwandiger huelsen-foermiger Hohlkoerper aus Leichtmetall mit stegartigen Ansaetzen

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